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Spanien, Mallorca, VI: Cala Esmeralda, Palma und ein PCR Test

Unser Tag begann mit Regen, zu vielen Kindern und einem Schnelltest. Wir hatten beschlossen, dass wir uns vor dem offiziellen PCR am Sonntag (02.05.21) mal eben selbst testen um uns, ggfs. mit offiziellen Stellen in Verbindung setzen zu können, und im schlimmsten Fall zwei Tage Quarantäne schon mal absitzen könnten.

Das Ergebnis war, Gott sei Dank….ach seht es selbst :

Angesichts der ganzen maskenlosen Fraggles und der Fraktion „ich fühle mich in meinen Grundrechten bedroht“ kann man sich schon mal Gedanken machen….wobei wir den Kontakt grundsätzlich so gut wie es ging vermieden haben.

Da das Wetter sehr an April, weniger an Mai erinnerte, verzogen wir uns ins Bett und genossen einen ruhigen Lesetag. Draußen regnete es sehr teutonisch, Mallorca mit deutschem Frühlingswetter anno 2021….

Gegen 14:00 Uhr riss die Sonne auf, wir legten uns an den Pool und brüteten zwei Stunden in der prallen Sonne. Die Männer sprangen ins kalte Meer. Mittlerweile waren auch die Wochenendspanier im Hotel angekommen, es war merklich voller…..

Elke und ich machten uns auf in die Nachbarbucht, wir wollten mal schauen, ob es nicht noch etwas Schönes zu entdecken gab.Der Weg führte uns nach Cala d‘ Or Downtown und siehe da…die ersten Restaurants waren wieder offen. Da allerdings alle Hotelanlagen an der Cala Ferreira noch oder für immer geschlossen waren, gestaltete es sich als sehr schwierig, überhaupt an die besagte Bucht heranzukommen.

Wir bahnten uns eine Weg durch die hohle Gasse und genossen ein fast menschenleeres und hübsches Fleckchen Erde, überraschenderweise mit Bademeister.

Da wir uns den langen Weg zurück nach Playa Esmeralda ersparen wollten, krochen wir durch eine geschlossene Hotelanlage und waren binnen zehn Minuten wieder am Inturotel.

Am Abend genossen wir nochmal das Buffet, leider war es wirklich viel zu voll, die fünf Angestellten hinter dem Buffet überfordert mit den vielen Menschen….Corona hat doch Vieles verändert und der Kampf um die heißbegehrte Paella wird als legendär in das Erinnerungstagebuch dieses Urlaubs eingehen….wir sind nicht die HP Typen und werden es nicht werden. Besonders angetan hatte uns ein spanischer Macho Schnösel, der den Planchagrill bedienen sollte….Betonung liegt auf „ sollte“…. am Ende durften vier Andere seinen Job machen, während er den Grill säuberte, sich die Hände wusch, dann einen Gast bediente und wieder putzte….drei Leute vor Dir in der Schlange bedeutete 20 Minuten warten aufs Futter! Wenn die Bude im Sommer ausgebucht ist, weiß ich schon, wer seinen Job verlieren wird!

Am Abend zeigte sich die Poolanlage im schönsten Licht, da vergaß man, was am Buffet ein Stockwerk höher so los war…..

Unser vorletzter Urlaubstag stand im Zeichen des PCR Tests am Flughafen in Palma. Wir hatten den Termin bereits vor der Buchung unseres Hotels vereinbart, wußten damals nicht, dass auch das Inturotel den Test anbietet. Für meine Schwiegereltern, die ja einige Tage nach uns nach Berlin fliegen, buchten wir das Test Date um, wir blieben am Flughafen, da wir sowieso nochmal ins Parada del Mar wollten und bereits an Elkes Geburtstag den Tisch reserviert hatten. So fuhren wir gemütlich nach der Buffetschlacht Richtung Palma, parkten bei Hertz ( man kann ja auch mal was mit dem Autovermieter zu besprechen haben) und suchten die Teststation von Eurofins Megalab. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wußten, Eurofins ist die Bude, die in 2020 die Tests in Bayern versaubeutelt hatten…..als Reiserückkehrer eine Woche auf ihre Testergebnisse warten mussten. 

Naja, wir waren fast 30 Minuten früher zur Testung, die Codes wurden gescannt und es erfolgte der Nasenabsrrich, der bei mir ziemlich schmerzhaft war. Ich finde allerdings bereits die Popelschnelltests unangenehmen und bin kein Maßstab. Auf jeden Fall schmerzte meine Nase noch am nächsten Tag….so viel dazu! 

Die Mädels von Eurofins betonten mehrfach, dass wir das Testergebnis binnen 12 Stunden hätten, also gegen 23:00 Uhr am gleichen Tag.

Nach der Testung fuhren wir nach Palma und parkten den Ford unterirdisch auf der Placa d‘ Espania. 

Vorher bewunderten wir das Melia Palma, welches zur Corona Quarantäne Station umfunktioniert worden war. Es liegt direkt am Wasser und der Schnellstraße. Mit Blick in den Betonbunker konnte man gut das vollvermummte Pflegepersonal sehen, welches die positiv Getesteten bewacht….gruselig. Man möchte dieses Schicksal auf keinen Fall teilen, eine Erfahrung die mehr als überflüssig ist.

Es gab nochmal einen netten Bummel durch die Altstadt von Palma mit  dem Ziel eines zweiten Ale- Hops, einer Apotheke ( FFP2 Masken in allen Farben, zum Dumpingpreis).  Auch der Blumenmarkt auf den Ramblas wurde nochmals bewundert, man mag es kaum glauben, was in Spanien für schrecklich gebundene Blumensträuße ausgegeben wird.

Im Anschluss kehrten wir nochmals in die Tapas Bar. neben der tollen Bäckerei ein und genossen eine Sangria Cava, also weiß! Dazu gab es Nachos….1x f.4…als Tapas.

Da wir noch etwas Zeit hatten, das Wetter unglaublich war, zog es uns zur Platja de Palma, besser gesagt nach Can Pastilla. Der Ort, der direkt hinter der Landebahn von Palma liegt und mich 1998 beherbergt hatte. Mein Hotel hab ich nicht mehr gefunden, geschweige denn, das ich mich an den Namen erinnern könnte. Der Fluglärm war nicht so nervig wie in 1998, das lag wohl eher an Corona als an einer Änderung der Einflugschneise.

Nachdem wir ein wenig auf der Promenade promeniert hatten, fuhren wir schnurstraks nach Cala Major ins Parada del Mar. Dort hatten wir zu 14:30 Uhr einen Tisch bestellt und genossen nochmals Meeresfrüchte satt…..kommen die Bilder bekannt vor?!!? Ja, wir aßen uns nochmals durch die acht Gänge:

Gegen 16:00 Uhr fuhren wir zurück nach Cala d‘Or, überfielen Eruski und verbrachten den Spätnachmittag mit packen…Jamon Serrano will ordentlich verstaut werden. Auf dem Weg zum Hotel kam ich schlußendlich in den Genuss, ein Foto mit Schäfchen, Olivenbäumen und mallorquinischer Landschaft zu bekommen. Meistens entdeckt man nämlich keine Haltebuchten….ärgerlich!

Den späteren Abend mit Tatort, Macke ( ich gewann nach hartem Kampf) und Tapas verbracht.

Ab 22:30 Uhr wurden wir langsam unruhig, wir erwarteten das Testergebnis, welches auch um 23:00 Uhr noch nicht da war…….das ging gegen unsere preußische Gründlichkeit. Auch um 23:30 und 0:00 Uhr bekammen wir nur die Mitteilung „ in Bearbeitung“….. so langsam wurden wir unruhig und gingen mit einem blöden Gefühl ins Bett. Gegen 1:00 Uhr war ich wieder wach….nichts in der App, ab 3:00 Uhr konnte ich nicht mehr schlafen und ergoogelte Plan B : Antigentest, Plan C: neuer PCR Test, Übernachtung in Palma und neuen Flug……Plan D war immer noch die Quarantäne bei positivem Testergebnis, darüber wollte ich nicht nachdenken. Plan BA war der Kontakt zu Eurofins Megalab, was quasi ein Ding der Unmöglichkeit ist… Auch um 7:00 Uhr war das Testergebnis noch nicht da, schlechtgelaunt ging ich unter die Dusche. Mathias hatte ein wenig besser geschlafen, schlechte Laune hatte er aber auch und unser Frühstück schmeckte nur so semigut. Wir hatten uns zunächst für Plan BA entschieden, wollten Kontaktaufnahme über unsere Rezeption versuchen, dann frühzeitig nach Palma fahren und den Antigentest organisieren.

Gott sei Dank machte es aber um 9:00 Uhr dann doch plimm im Handy und die Ergebnisse waren da! Mit der Gewissheit der negativen Testergebnisse lagen wir nochmal drei Stunden entspannt am Pool, aßen dort lecker in der Snackbar und fuhren um 13:15 Uhr planmäßig nach Palma. Für alle Mallorcanachahmer, bitte nutzt die Möglichkeiten in den Hotels. Die Tests sind etwas teurer, dafür sind die Ergebnisse binnen Stunden da! 

Am Flughafen verabschiedeten wir uns von Mathias Eltern und checkten problemlos ein. Die Tests wurden abgeglichen und schlußendlich konnten wir ein wenig durch den Flughafen bummeln. Die Restaurants sind dort übrigens auch alle geschlossen weiterhin darf in den Innenräumen, sofern es sich nicht um Hotels handelt, gegessen werden.

Mit rund 45 Minuten Verspätung flogen wir ab, eine nette Coronaauszeit ging damit zu Ende. Übrigens, in Berlin interessierte sich Niemand für den Test, im Flieger saßen wieder komplette Idioten ( Einer hatte seine FFP 2 Maske gedrittelt,diese war unten offen) und man kann nur hoffen, dass diese zu dämlich waren, auch die notwendigen Tests zu fälschen.

Mein Fazit: Nein, wir haben unsere Entscheidung zu fliegen zu keiner Zeit bereut. Die Mallorquiner geben sich große Mühe die Auflagen einzuhalten, überall erhielten wir Desinfektionsmittel, die Wege im Hotel waren zum Teil als Einbahnstraßensystem gekennzeichnet. In Palma wurde täglich Fieber gemessen, die Buffets haben keine Selbstbedienung mehr, die Insel versucht Alles um die Inzidenz niedrig zu halten. Mallorca benötigt dringend Touristen, die meisten Hotels sind geschlossen. In den grosen Tourispots siehts nen bissel besser aus, Palma, Cala Ratjada und Port de Soller hatten sogar eine große Auswahl an Restaurants. Die meisten Idioten haben wir am Kap Formentor als auch in den Fliegern erlebt…..grundsätzlich Männer die partout die MNS Regeln umgehen sollen.

Die meisten Reisenden mit Denen wir uns unterhalten haben, hatten ähnliche Einstellungen wie wir…..es ist auf der Insel ungefährlicher als in good old D. Wir haben ein Berliner Paar getroffen, das die Zeit zwischen den beiden Impfungen auf Malle verbringt, quasi nach dem Motto „ wir wollen den Dreck jetzt partout nicht mehr bekommen“….absolut nachvollziehbar.

Mallorca war ein Traum für Entdecker, wir erfreuten uns an leeren Stränden und relaxtem Sightseeing. Sicherlich wird sich die Insel füllen, doch wer die Möglichkeit jetzt noch nutzen will…ab, los in den Flieger. Das Wetter wird täglich besser, die Infrastruktur verbessert sich ebenfalls täglich. Das Risiko sich anzustecken würde ich als sehr niedrig einschätzen.

Wir waren einfach nur happy, die Insel nach über 20 Jahren Abstinenz wieder besuchen zu dürfen und haben unsere Auszeit sehr genossen.

Spanien, Mallorca, V: Kap Formentor, Sa Calobra, Porto Colom, Cala Ratjada

Die Sonne strahlte vom Himmel, schnell war klar, dass wir ans Kap Formentor und auf dem Weg mal eben über den Markt von Sineu schlendern wollten.

Also ging es quer über die Insel, links und rechts die alten Steinmauern mit Schäfchen und Olivenbäumen. Nach gut einer Stunde Fahrzeit waren wir in Sineu und ergatterten einen Parkplatz in Laufdistanz zum Markt.

Das, was mich 1998 noch begeistert hat, war 2021 nur ein müder Abklatsch vergangener Zeiten. Gott sei Dank war der Markt nicht voll….aber irgendwie hat man bereits Alles gesehen….1998 liefen die Viecher sogar noch frei herum.

Nach ner kurzen Runde über das Marktgelände fuhren wir weiter zum Kap Formentor. Wir benötigten ca. 45 Minuten, am zentralen Aussichtspunkt fanden wir schnell einen Parkplatz und staunten ab dem Moment nicht schlecht……min. 50% ignorierten die Coronauflagen und schlenderten gelassen ohne MNS auf der Aussichtsplatform, inkl. Steg entlang….bei genauerem Hinhören erkannte man in erster Linie Deutsche, Niederländer, Franzosen und ein paar Spanier….zum brechen….damit wird die gesamte Sommersaison in Gefahr gebracht. Mein Tip an die Balearische Regierung, stellt nen Controletti auf und kassiert ordentlich ab, gebt die Kohle den Bedürftigen auf der Insel.

Die Aussicht war dennoch traumhaft, wir hielten uns von der „ Oben ohne Fraktion“ fern und genossen die Bergwelt der Serra de Tranmutana.

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Blick nach Port de Pollenca.

Der letzte Weg zum Kap war recht abenteuerlich, relativ viele Autos bahnten sich mit uns durch die Serpentinen bis zum Far de Formentor.

Auch das Restaurant am Leuchtturm war sehr gut besucht. Wir ergatterten einen Tisch und genossen ein Sonnenbad um die Mittagszeit und bewunderten die vielen Radler, die sich die Serpentinen zum Kap gegeben hatten.

Nachdem wir den Sonnenschein genossen und erste Wolken aufzogen, machten wir uns wieder auf in Richtung Inca/ Soller. Unser Ziel war die Ortschaft Sa Calobra mit dem Highlight Torrent de Pareis. Die Straße war mehr als abenteuerlich, wir bewunderten meinen lieben Mann für seine Geduld.

Mein Reiseführer ( Baedecker) schreibt zu Sa Valobra : „Die in die winzige Ortschaft Sa Calobra führende Serpentinenstraße Ma-2141 ist eine der abenteuerlichsten, aber auch meistbefahrenen Straßen Mallorcas. Sie führt über 800 m hinab zum Meer; berühmt ist vor allem die 360-Grad-Kehre Nus de la cobata (Krawatten-Knoten) etwa auf halber Höhe der Strecke. Unten angekommen reihen sich in der winzigen Bucht die Restaurants. Doch zunächst geht es von einem großen Parkplatz zu Fuß weiter in Richtung Meer. Folgen Sie der Promenade nach rechts, die im weiteren Verlauf zu einem Pfad wird, und durchschreiten Sie die beiden Fuß-gängertunnel. Nach etwa zehn Minuten erreichen Sie die Mündung des Torrent de Pareis: Im Winter stürzt sich dieser Wildbach mit unvorstellbarer Kraft von den Höhen der Serra de Tramuntana ins Mittelmeer – im Frühjahr und im Herbst sind seine bis zu 200 Meter tiefen Schluchten ein Paradies für Wanderer.“

Wir waren hellauf begeistert, die Tunnel waren relativ lang und dunkel und man war kaum auf das Panorama gefasst, welches sich uns eröffnete.

Der Marsch durch den Tunnel verzückte uns, da kamen Kindheitserinnerungen bei dem Einen, der Anderen durch .

Auch der Blick aus dem Tunnel war sehenswert.

Vor Jahren konnte man wohl auch von der „ Meerseite“ in die Schlucht hineinschauen, doch dieser Weg war für uns leider, leider gesperrt.

Mit einem letzten Blick auf den Hafen von Sa Calobra machten wir uns am sehr spàten Nachmittag wieder auf die fast zweistündige Fahrt nach Cala d‘ Or.

Wir bewältigten die Kurven und waren am Ende happy, dass uns das Navi über Soller und nicht über Inca zurück in die Zivilisation brachte,

Um 18:30 waren wir wieder am Inturotel, mit dem schnellen Kauf von vier Coupons fürs Abendessen wurden wir zu Buffeteroberern…..zu Quallen wird man in diesem Urlaub nicht, da es gar nicht mal so leicht ist, überhaupt ans Essen zu kommen, Die Coronaauflagen werden hier auf Malle sehr ernst genommen, der Erfolg gibt den Mallorquinern recht.

Nach der ganzen Fahrerei vom Vortag blieben wir am Donnerstag, 29.04.21 faul am Strand und Pool. Nur zur Erinnerung, so schlecht haben wir es ja auch nicht getroffen.

Klärchen gab Alles, leider pfiff auch ein eisiger Wind….es ist eben erst April. Da sich der Wind leider nicht legte, verzog ich mich gegen 14:30 Uhr nach drinnen, die Sonne hatte eh bereits geküsst.

Gegen 16:30 Uhr fuhren wir in den Supermarkt, am Abend gab es Selbstgekochtes aus den beiden Restaurants 3OG links u. rechts…..angefangen mit Artischocke und Senf/ Ei Dip über Avocado, Krabben und Spaghetti.

Das schlechte Wetter aus Europa scheint nun auch auf Malle angekommen zu sein. Die letzten Tage verheißen nichts Gutes, bereits am 30.4.21 zeigte sich der Himmel verhangen aber noch trocken. Wir fuhren zunächst nach Porto Colom, einen hübschen Fischerdorf ohne nennenswerte Hotels und ohne Strand an der Ostküste, rund neun Kilometer oberhalb unserer Unterkunft.

Hier hatte ich 1998 zwei tolle Fotos geschossen, eins davon hing jahrelang im Büro, vergrößert auf 20×30 cm…..damals war es….mittlerweile hat sich die Skyline des Ortes verändert, die Kirche wurde quasi zugebaut, die neuen Bildchen haben keinen Rahmenanspruch. Porto Colom ( katalan: Portocolom) verfügt allerdings über den größten Naturhafen der Insel und behauptet von sich, der Geburtsort des gleichnamigen Seefahrers zu sein. Chronisten sind sich allerdings einig, Christoph Columbus wurde in Genua geboren. Dennoch muss viel Geld im Ort gewesen sein, die wunderschönen alten Villen zeugten davon.

Wir parkten den Wagen in Hafenähe und schlenderte in das 4800 Seelendorf.

Leider fing es, auf dem Weg um den Hafen herum, zu regnen an….die Schauerneigung verfolgte uns den gesamten Tag und wir wurden tatsächlich nass….

Unser nächstes Ziel war die Majorica Fabrik in Manacor….niemals nie hätten wir uns vorstellen können, dass diese aufgrund der Pandemie geschlossen hat….doch leider war dem so! Traurig standen wir vor dem Fabrikgebäude und schlunzten am Ende durch ein sehr, sehr schönes Aldi…..wohl die tollste Filiale weltweit!

Da sich das Wetter so einigermaßen hielt, die nächsten Tage nichts Gutes versprachen, fuhren wir weiter nach Cala Ratjada. Sowohl Mathias als auch meine Schwiegereltern hatten in der Hochburg der Deutschen bereits Urlaub gemacht und Alle wollten alte Erinnerungen aufwärmen.

Schnell war ein Parkplatz gefunden, schnell hockten wir an der Strandpromenade in einem Restaurant und ließen uns einregnen und einfrösteln. Der Wirt ( Deutscher, naturlich) war relativ entspannt, erzählte, dass es Ostern wohl sehr voll war, die jetzige Flaute im April ganz typisch wäre. Offiziell startet die Saison zum 01.05.21 und die Mallorquiner sind zuversichtlich wenn „ die Spanier sich nicht wieder in Horden zusammenrotten und Strandparties feiern“…..O- Ton…..verantwortlich für die hohen Zahlen ist die recht abstandslose Kultur der Spanier.

Nachdem es sich abgeregnet hatte, machten wir nen Bummel durch den Ort. Wir besuchten die örtliche Apo und mussten traurigerweise einsehen, dass gewisse Medikamente auch nur noch mit Rezept abgegeben werden…..


Endlich, ja endlich gelang es uns einen Blick auf Majorica Schmuck zu werfen und irgendwie zückten alle Vier das Portemonnaie.

Schlussendlich landeten wir in einer Cocktailbar, tranken eine Sangria….die urtypisch von einem waschechten Deutschen angerührt worden war.

Arta entpuppte sich als toter Ort in der Siesta und da die Blase drückte, machten wir uns auf gen Heimat.

Abends schwangen wir den Kochlöffel, aßen die Spaghettireste vom Vortag und genossen nochmal Muscheln, ein paar Garnelen, Salat und Melone mit Erdbeeren.

Nach einer Runde „ Macke“ gings ab in die Heia.

Spanien, Mallorca 2021, II: Palma de Mallorca

Nach zehn Stunden Schlaf hatten wir den Anreisetag verkraftet und gingen gegen 8:00 Uhr zum Frühstück. Aufgrund der Coronaauflagen gab es zwar Buffet aber ohne eigene Bedienung. Dennoch blieb kein Wunsch offen und gut gesättigt gings in die Innenstadt. Wir fanden einen Parkplatz für umme, inkl. Blick auf die Kathedrale. Genau dort hin zog es uns…..

Die Promenade war gut besucht, die Mallorquiner fröhnten dem Frühsport, verbotener Weise ohne Masken!? Ich glaube dies gehört zu den neuen Öffnungen auf der Insel….bei nur 63 Menschen im KKH, wer kann es Ihnen verübeln?

Wir sahen auch einige Restaurants, die offensichtlich die Pandemie nicht überleben werden, die meisten Hotels waren tatsächlich geschlossen.

Unser erstes Ziel war La Llotja, die alte Handelsschule. Hier hatte ich bereits 1998 gestanden aber irgendwie bin ich damals nicht hineingegangen.

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Den schönsten Blick auf die Kathedrale „ La Seu hat man vom Wasser aus, bzw. vom Parc de la Mer. Die Kathedrale gilt als das Wahrzeichen von Mallorca und macht insbesondere des nächtens etwas her…. nun ja, nicht für uns, nicht in diesem Urlaub. La Seu ist eine der schönsten gotischen Kathedralen der Welt, sie wurde ab 1230 auf den Resten einer Moschee erbaut und 1600 vollendet. Von 1904-1914 unternahm Antoni Gaudí einige Umarbeiten, dazu komme ich aber später im Bericht. Hier nun erstmal der Parc de la Mer und die wunderschön abgestrahlte Kathedrale (1998 war sie schwarz).

Wir hatten wirklich Spaß, schauten den Yogaenthusiasten zu und verbummelten ein wenig die Zeit.

Nachdem wir das Schmuckstück aus allen Winkeln vom Park her bewundert hatten, wollten wir natürlich auch hinein. Hier kam uns Corona zu Gute, die Kirche war leer….null Bustouris, Kreuzfahrer usw.

Der Eintritt kostet 8€ pro Person, Rentner erhalten eine Ermässigung von einem Euro.

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Die Buntglasfenster und das Altarensemble stammen von Gaudí, dass die Kathedrale Weltkulturerbe ist, erklärt sich von alleine. Im Inneren sind nur Handybilder erlaubt, alle Kameras haben in den Taschen zu bleiben.

Auch der Kreuzgang ist sehr sehenswert.

Der Palacio vor der Kathedrale

Nachdem wir La Seu ausgiebig bewundert hatten, schlenderten wir den Passeig de Born entlang und bewunderten die schönen Häuser im Jugendstil und einen ganz besonderen Teddy sowie die Auslagen der Edelgeschäfte ( Gucci, Prada & Co). Das alle Läden offen war, machte uns bereits ganz kirre…sorgenvolle Falten erschienen auf unseren Gesichtern….die Inziden, die Inzidenz ( man ist bereits echt geschädigt!).

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Ich wollte nochmals in die Bäckerei Forn de Theatre, die maps2go leider falsch ortete. So kamen wir aber immerhin in den Genuss der Ramblas von Palma, wo der samstägliche Blumenverkauf in vollem Gange war.

Google maps stellte sich sein wenig klüger an und nach wenigen Minuten konnten wir uns die Nase an den Auslagen der berühmten Bäckerei platt drücken……2021 so gut wie 1998!

Wir ergatterten vor der Bäckere einen Tisch und stellten erst bei der Bestellung fest, dass die Tische zur Bar nebenan gehörten, Sei es drum…..das Bruschetta war sagenhaft und was Süßes gabs im Anschluss.

Nach einer kleinen Stärkung bewunderten wir die Jugenstilschönheit auf der anderen Straßenseite und schlenderten zum Placa Major weiter.

Den Placa hatte ich viel größer in Erinnerung, wir hielten uns auch nicht lange dort auf.

Wir setzten unseren Bummel durch die schöne Altstadt fort, leider waren viele Geschäfte, aufgrund der Siesta ( nicht aufgrund der Pandemie) geschlossen. Gut, das wir wenigstens Ale Hop überfallen konnten.

Langsam und allmählich taten uns die Füsse weh und unser Weg verlagerte sich automatisch Richtung Wasser und zurück zur Fordpension ( der Kleine hat noch keinen Namen bekommen).

Wir bewunderten das Gericht und den alten Olivenbaum auf dem Platz davor.

Mit einem Blick zurück auf La Seu fuhren wir hochzufrieden aber doch ein wenig fusslahm gegen 16:30 Uhr zurück ins Hotel.

Wir versackten auf unseren Liegen am Pool und verschliefen den späten Nachmittag. Am Strand feierten die Spanier die leichten Lockdownöffnungen, die Männer warfen sich wieder in die kalten Fluten.

Da die Restaurants nur innerhalb der Woche abends nochmal öffnen dürfen, entschieden wir uns für unser Buffet im Hotel. Dort wird obligatorisch Fieber gemessen und da bereits das Frühstück überzeugte, waren wir uns sicher, dass auch das Abendessen nicht enttäuschen würde…..wir behielten recht. Fleisch und Fisch von der Plancha, Suppe, Salat und etliche nette Leckereien wie Albondigas, Artischocken usw. Hier ein kleiner Auszug aus unserem Essen.

Den Abend verbrachten 3/4 mit einer Runde Macke, ich beschäftigte mich mit dem Blog….um 23:00 Unr fielen wir in die Heia.

Spanien, Mallorca 2021, I: Cala Major

Ok, ich gebe es zu, wir sind Mallorcaschweinchen geworden. Zu unserer Entschuldigung, die Flüge waren bereits seit 2020 in unserem Besitz und es war wohl mehr Glück als Verstand dabei, dass die Inzidenz bei rund 30 lag, als wir Ende April auf die Baleareninsel flogen. Nun galt es lediglich einen PCR Test im Vorfeld der Reise zu machen, die Einreiseformulare für Spanien zu bewältigen und den PCR Test vor Abreise von der Baleareninsel zu organisieren. Über Wochen hinweg waren wir unsicher, ob wir fliegen sollten, beobachteten die Lage in Spanien, mussten sogar das ebenfalls seit einem Jahr gebuchte Hotel in Palma nochmal umbuchen, weil dieses leider geschlossen war. Die Infektionszahlen blieben stabil, rund zehn Tage vor Abflug waren wir uns sicher, dass wir die Auszeit aus dem virusverseuchten Deutschland antreten würden.

Wir hatten die Nacht zuvor in Großziethen bei meinen  Schwiegereltern verbracht, aufgrund der Ausgangssperren wollten wir morgens um 3:15 Uhr nicht von Berlin anreisen, wenn es aus GZ doch schneller geht. Später gab das www  ( ADAC)Auskunft, dass wie überhaupt nicht hätten fliegen dürfen, da Anreisen während einer Ausgangssperre tabu sind….gut, dass wir diese Info nicht im Vorfeld hatten, ich Schisser hätte keine ruhige Minute gehabt.

Um 2:30Uhr pustete meine Schwiegermutter die Geburtstagskerzen aus ( sie feierte ihren 70. Geburtstag), um 3:15 Uhr stand das Großraumtaxi vor der Tür und in knapp 12 Minuten standen wir, mit Sack und Pack, am Terminal. Es war absolut nichts los auf den Straßen,  am BER umso mehr…..die Maschine nach Malle war, bis auf ein paar Restplätze, ausgebucht! Das Abfertigungsprocedere war perfekt organisiert, (sowohl Test als auch Einreise España wurde kontrolliert)  und Easyjet meinte es  mit den Sicherheitsbedingungen gut. Nur das kleine fiese, egoistische Wesen namens Mensch kann oder will sich nicht an die Regeln halten. Die Einen halten die Sicherheitsabstände nicht ein, Andere zogen die versifften Nuschelpullis unter die Nase, so wie das eklige Exemplar eine Reihe hinter uns.

Pünktlich landeten wir auf der Baleareninsel und mit uns ein paar Maschinen aus Stuttgart, Hannover, Genf und Hamburg, Willkommen im 17 Bundesland. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass es leer auf dem Flughafen gewesen wäre. Die Touris verteilten sich aber großartig auf der Insel, so dass es eher lauschig auf Malle zugeht. Nur 10% der Hotels haben zur Zeit geöffnet……ich möchte nicht zur Hochsaison auf der Insel sein.

Das Einreiseformular wurde gescannt, das haben die Insulaner super organisiert und schnurstracks standen wir bei Hertz und versuchten unseren PKW zu ergattern. Leider versuchten unsere Landsleute aus Hannover, Stuttgart, Genf und Hamburg dies auch! Am Ende standen die Männer eine Stunde in der Reihe, während wir Frauen die Stullen aus Berlin verspeisten, das Gesicht trotz Nuschelpulli in die Sonne streckten und uns über das schöne Wetter ( morgens um 9:00 Uhr, 17 Grad) freuten.

Wir übernahmen unseren Ford und machten uns auf die Socken ins „Be Live Marivent Adult only“ in Cala Major, ca. 4 km außerhalb von Palma.

Unser Hotel war die dritte Option, nachdem auch die zweite Buchung. ( Be Live Azur Marivent) von der Hotelkette eigenständig umgebucht worden war. Doch diesmal bekamen wir das Upgrade, letztendlich ein altes Hotel, welches super modernisiert worden war. Wir waren sowohl mit dem Zimmer und vor Allem mit der Aussicht auf die Bucht zufrieden und genossen erstmal den Balkon.

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Mathias bereitete seiner Mutter einen hübschen Geburtstagstisch zu, das Hotel in Palma als auch unser Essen am Nachmittag gehörten zum Geschenkepaket.

Die Frühlingsonne gab Alles, der fehlende Nachtschlaf zollte Tribut. Für rund 1,5 Stunden verzogen wir uns auf die Liegen am Pool, wo übrigens keine Maskenpflicht war.

Die Männer testeten auch das Meer an, doch bei 15 Grad Wassertemperatur kommt noch keine so richtige Badelaune auf.

Gegen 14:00 machten wir uns, gut verbrutzelt, auf den Weg ins „ La Parada del Mar“ einem Restaurantip mit Geheimtipanspruch. Man bekommt das geboten, was der Name bereits prophezeit…..die gesamte Auswahl des Meeres! Geordert wird an der Theke und zu Kilopreisen….und man ist zunächst leicht überfordert! Wir entschlossen uns für die Variante 8 verschiedene Gänge, Getränk und Nachtisch und fielen fast vom Hocker! Dieses Restaurant ist ein Muss, wenn man Meeresfrüchte liebt! Meine Schwiegereltern testeten sich tapfer durch Muscheln, Octopus und Kalmare und waren am Ende so schwer begeistert, dass wir nochmal einen Tisch für die nächsten Tage reservierten.

Die Preise waren als sehr moderat zu bezeichnen, am Ende wäre ein Essen in Berlin, beim Italiener mit all den Gängen und Nachtisch weitaus teurer geworden.

Nach dem Essen liefen wir gen Palma und stießen auf den Palacio de Marivent wo sich Joan Miro im Garten mit seinen Skulpturen verewigt hat. Miro lebte auf Mallorca und auf der gesamten Insel trifft man auf seine Kumstwerke. Der Park zum Palast war noch 30 Minuten geöffnet und somit bummelten wir ein wenig durch die hübsche Grünanlage.

Das nächste Ziel war der Hochseehafen von Palma, an dem eigentlich, ja eigentlich, die verdammte Kreuzfahrt hätte starten sollen. DIE KREUZFAHRT DIE MATHIAS ENDLICH NACH OSLO BRINGEN SOLLTE…..was daraus am Ende werden wird, stay tuned! Fakt ist, dass auch im zweiten Coronajahr Oslo erstmal gecancelled werden musste. Dafür waren wenigstens die Flüge nicht umsonst gewesen……

Wir verweilten dennoch am Hafen und versuchten einen Blick auf La Seu, der berühmten Kathedrale zu werfen….doch nichts da, zu viel teure Jachten und Industrie versperrten den Blick.

Nach einem Abstecher in Mercadona ( ich liebe spanische Supermärkte) einem Absackerdrink auf dem Balkon genommen und vollkommem erschossen ins Bett gefallen. Mallorca hat mich nach 23 Jahren wieder, die Inzidenz lag am 23.04.21 übrigens bei 21 und das gab uns ein super Gefühl für die nächsten Tage. Die Mallorquiner freuen sich über Lockerungen, ab dem 24.4.21 durften Restaurants auch wieder abends öffnen, Geschäfte länger auf haben und sich mehr Personen in persona treffen…..so kanns gehen, wenn man sich an harte Maßnahmen hält.

Portugal/Spanien 2019 II: Tarifa, ein Sehnsuchtsort

Tag 1: Unsere Entscheidung nochmal in das so angesagte Surfernest zu fahren hat unser Hundemädchen getroffen. Im Rückblick aller Urlaube war sie an der Straße von Gibraltar wohl am Glücklichsten. Das Wetter eher schottisch, Starkwinde aus dem Landesinneren und Sahara, dazu ein breiter und langer Buddelkasten und jede Menge „best Buddies“……was will ein Westie mehr????? Auf jeden Fall krakeelte sie bereits mächtig in ihrem Kennel herum als wir das Ortsschild Tarifa nach rd. 3,5 Std. Autofahrt passiert hatten. Ihr Ortungssystem funzte hervorragend, Emily wusste genau wo sie war und lief schnurstraks zur Nr. 33. Fanni, die Freundin von Mallory übergab uns unser Heim für eine Woche und wir freuten uns über das schnuckelige Apartment. In diesem hatten ein paar Veränderungen Einzug gehalten, wir liebten weiterhin das Enterieur.

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Nach dem ersten Einrichten, Emily war ganz Zuhause, zog es uns an den Strand. Wie im letzten Jahr wurden wir gnädig begrüßt, Poniente und Levante die beiden fiesen Brüder schliefen ihren Rausch am Semana Santa ( heiliger Sonntag) aus! Es war warm und fast windstill-herrlichstes Badewetter, ohne Wellen. So kam sogar ich ins Wasser….echt wahr! Und obwohl es Sonntag war, am Strand war genug Platz für Alle!

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Wir entschieden uns fürs kochen und mussten dann feststellen, dass nicht nur Poniente und Levante im Tiefschlummer waren, nein auch die großen Supermärkte leisten sich den sonntäglichen Schlaf. Wir fuhren Richtung Ortskern und machten einen kleinen Tante Emma Laden aus, der uns Spaghetti, Tomaten, Zwiebel, Tomatenmark und Scampis verkaufte…..Essen gerettet.

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Das das Wetter so mild und die Atmosphäre so schön war, verzogen wir uns nochmal an die Strandpromenade Höhe Café del Mar und genossen den Sonnenuntergang. By the way, wir amüsierten uns köstlich über die vielen Hunde, die ihren Besitzern zum Teil erstaunlich ähnlich waren. Am Besten kam ein Typ mit Dreadlocks, der mit zwei Tibetterriern unterwegs war……long story short „ganz der Papa“ wie Froggy vorzüglich feststellte. Auffällig war, wie geschillt der Ort mit den ganzen Viechern umgeht, Emily fühlt sich in Tarifa wie die Made im Speck!

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Der Schlaf holte uns gegen 22:00 Uhr ein, die Autofahrt zollte ihren Tribut.

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Tag 2: Am nächsten Morgen wurde vor dem Frühstück erstmal Mercadona „überfallen“ und der erste Großeinkauf gestartet. Unser ausgiebiges Frühstück sah im Anschluss so aus:

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Gesättigt und zufrieden startete wir nach Tarifa, da wir Fährpläne studieren und unser geplantes Whalewatching organisieren wollten. Die Parkplatzsuche war nicht ganz einfach, dann legte sich Mathias fast auf den Pinsel, eine Aktion die ich im Anschluss vollendete. Das Knie ist blau, meine Kamera hat den Sturz überlebt…..

Bissel gefrustet liefen wir durch die Medina und besuchten endlich den Mercado von Tarifa.

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Spektakulär war die Markthalle wirklich nicht und da wir unsere Pässe nicht dabei hatten, konnten wir auch keine Tickets für Tanger buchen. Als auch noch die Geldautomaten streikten und wir kein Bargeld bekamen, waren wir ein wenig fassungslos und entnervt. Auch ein Anruf bei der Commerzbank half nicht weiter. Froggy versuchte es letztendlich nochmal an einem Automaten in der Innenstadt und hatte nach rd. sechs Fehlversuchen Glück! Wir hielten Bares in den Händen.

Am Nachmittag ließen wir uns am Strand sandstrahlen, Poniente und Levante hatten für die neue Woche ausgiebig Kraft getankt und gaben Alles……dennoch hielten wir tapfer aus, auch als der Sonnenschirm zweimal über den Strand flog. Emily war allerdings sauglücklich, Poniente hin oder Levante her……

Da am Montag viele Restaurants Sonntag feiern, kamen wir in den Genuss von Meeresfrüchte satt. Wir shoppten im Mercadona und dann hieß es kochen……Miesmuscheln mit Tomatensoße, Scampis, Salat und das Alles auf zwei Flammen. Erschwerend kommt hinzu, dass nur ein großer Topf und max. eine 12cm Pfanne bzw. ein kleiner 1 Liter Kochtopf gemeinsam Platz auf dem Herd haben…..fragt also nicht wie, aber es war machbar.

Voila, hier kommt das Ergebnis:

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An dem Abend hielt uns nichts mehr, wieder kam der Sandmann bereits um 22:00 Uhr zu Besuch. Da wir am nächsten Tag sowieso nach Gibraltar wollten, kam uns derSand in den Augen gerade richtig.

Tag 3: Unser Ausflug nach Gibraltar „the rock“ kann hier nachgelesen werden:http://allcontinentsinonelife.com/portugal-spanien-2019-iii-gibraltar-vor-dem-brexit/

Nach unserer Rückkehr aus GB machten wir einen kurzen Stopover in Tarifa und kaufen dort die Tanger Tickets und meldeten uns zum Whalewatching an. Da wir wieder durch die Medina liefen, kommen hier noch ein paar Eindrücke.

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Im Apartment erledigtem wir die erste Wäsche und liefen dann los…..immer Richtung Sanddüne……mit Wind im Rücken.

Ca. 4 km am Strand pro Richtung und das Wetterchen spielte gekonnt mit. Farblich gesehen wähnten wir uns in der Karibik und als Strandläufer machte auch der Wind nichts mehr aus.

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Der Salzssee, kein Durchkommen für uns.
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Leider versperrte uns ein Zulauf aus dem Meer, der in einem Salzsee endete und eine starke Strömung aufwies das weitere Vergnügen.

Wir beobachteten die Kiter und bewunderten deren Technik.

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Nachdem wir die vier Kilometer wieder zurück gestapft waren, ging es ins Café del Mar. Das Restaurant scheint DIE Adresse in Tarifa zu sein, mit sehr mässigen Nüssen…..sie schmeckten so muffig, man konnte die Dinger wahrlich nur den Spatzen überlassen.

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Da wir immer noch platt vom Mittagessen waren, gab es gegen 21:00 Uhr einen Salat mit ein wenig Pute und dann ging es gegen 22:30 Uhr mit Mückenstecker in die Heia.

Tag 4: Walbeobachtung in Tarifa! Wir schliefen zunächst aus und gammelten den Vormittag über in unserer Hütte herum. Um 11:50 Uhr liefen wir zu Fuß nach Tarifa und warteten auf unser Schiff. Gegen 13:00 Uhr gings los…..wir hofften natürlich auf Orcas, wurden diesbezüglich aber enttäuscht. Orcas sind nur in den Sommermonaten in der Straße von Gibraltar anzutreffen. Dennoch waren wir gut dabei. Drei verschiedene Delphinarten und Pilotwale gehörten zu unserer Ausbeute. Das Wetter war traumhaft, wir schauten im „Dreiländereck“ nach Spanien, Marokko und Gibraltar/GB und genossen die Sonne.

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mormaler Delfin
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Pilotwale
Pilotwale
Pilotwale
Tümmler
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Bottlenosedelfin
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Der Blick nach Marokko
Tarifas einziger Mittelmeerstrand
Der südlichste Punkt Europas
Einfahrt ins Hafenbecken

Leider war es am Nachmittag nicht mehr ganz so warm und windstill….wir wurden ganz schon durchgefegt und hielten es nicht lange am Strand aus.

Abends gingen wir ins Mexcalita, zünftig mexikanisch war angesagt. Erst gab es Ceviche, Nachs und Enchiladas. Wir trafen unsere Nachbarn die mit ihrer Lola unterwegs waren. Lustigerweise wohnen jetzt zwei Westies in einem Haus. Nach zwei Bieren fielen wir ins Bett.

Tag 5: Heute war nur Strand und Dünen angesagt. Das Wetter spielte mit, es war bereits vormittags so warm,dass wir nach obligatorischen Supermarktbesuch draußen frühstücken konnten. Ab 12:00 Uhr war beachtime und wir hielten es bis 16:00 Uhr an unserem Strand aus. Ich hatte mir einen Sonnenstuhl aus unserem Garten mitgenommen und genoss ziemlich comfy Wind und Wetter.

Emilys neues Spielzeug
Emilys Strandbar, der Mittagstisch war reich gedeckt.

Am Spätnachmittag fuhren wir endlich zu der großen Sanddüne in der Nähe vom Punta Paloma. Faszinierend, was der Saharasand so alles in Europa anstellt. Für Mensch und Hund eine riesiger Buddelkasten, auch wenn Emily am Ende nicht mehr laufen wollte…..ihr war es zu anstrengend.

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Der Sand verteilt sich auch auf der Straße.

Bemerkenswert ist der traumhafte Blick über die gesamte Bucht von Tarifa bin hin zur Isla Paloma und damit dem südlichsten Punkt Europas.

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Wir kochten an diesem Abend nochmal selber und nochmals Spaghetti Marisco mit richtig vielen Meeresfrüchten. Dazu hatten wir noch Sardinen, Salat, Melone, Brot…..also ein richtiges Festessen. Das Kochen war natürlich wieder eine Herausforderung mit den zwei Platten.

Diesmal hatten wir uns allerdings wirklich verschätzt und war nach dem Essen k…..übel, es war eindeutig zu viel gewesen.

Tag 6: Unser Tagesausflug nach Tanger ist hier zu finden: http://allcontinentsinonelife.com/portugal-spanien-2019-iv-tanger-ein-klein-wenig-afrika/

Nach unserer Rückkehr aus Afrika knuddelten wir unsere Emily durch und zogen mit ihr an den Strand. Sie sollte sich nach 7 Stunden alleine im Apartment noch richtig austoben können. Abends gab es lecker Tapas in der heimischen Stube.

Den Rest des Abends verbrachten wir mit der Mückenjagd, mein Mann wurde zum Berserker.

Tag 7: Unsere Zeit in Tarifa geht dem Ende entgegen. Mit nicht nur einem weinenden Auge sagen wir in diesem Jahr adieu…..und heimlich stöberten wir in den Immobilien herum. Leider haben wir nicht im Eurojackpot gewonnen.

Wir schliefen am letzen Tag aus und bummelten bei bewölktem Wetter zur Isla Paloma vor. Natürlich am Strand,Emily war immer mit den Pfoten im Wasser.

Wir wollten an den südlichsten Punkt des Kontinentes, der NICHT auf Gibraltar zu finden ist. Doch bis zum Leuchtturm kommt man leider nicht. Die Isla Paloma teilt auch das Mittelmeer vom Atlantik……ein interessanter Punkt auf der Landkarte, mit militärischem Hintergrund. Noch immer sind viele Bunkeranlagen aus dem zweiten Weltkrieg zu bewundern.

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An der Festungsanlage von Guzman dem Guten/ Braven trennten sich die Wege. Ich ging in die Festung, die samstags für umme war,Mathias schlenderte mit dem Wauz durch die Medina. Danach wurde getauscht….Froggy machte Sightseeing, ich wurde zum Emilysitter.

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Die Burganlage hat mir richtig gut gefallen,selten habe ich ein liebevolleres Museum gesehen. Die Stadtmauer ist gut konsturiert, die Blick auf Medina, Altstadt und Hafen sind superschön. Ich hätte gut länger verweilen können, doch die Pflicht rief und wir wollten am Nachmittag auch noch an den Strand.

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Nachdem ich den Wauz übernommen hatte, schlenderte ich mit Emily ein wenig durch die Altstadt und ging mit ihr nochmals zum Mirador. Hier wird de /die findige Leser/in durchaus Wiederholugen zum Vorjahr finden.

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Nach der Wiedervereinigung von Mensch. und Tier zog es uns die Cerveceria Varadero. Dort gab es nur Bier und Fisch, nix weiter….für uns bedeutete dies Cruzcampo, roten Thunfisch ( der Klassiker in Tarifa)und Gambas al Ajillo.

Am Nachmittag war „abbaden“angesagt, Klärchen gab trotz schlechter Vorhersage Alles, was uns den Abschied nicht leichter machte.

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Der letze Abend wollte gefeiert werden und da das Surla zu hatte, zog es uns nochmal ins Mexcalita zu Nachos und Enchiladas. Am Ende kam die Sauerei-Toffeecheesecake mit Eis und Margharita…..es war ein würdiger Abschied.

Wir nahmen ein wenig traurig Abschied vom Paradies für Mensch und Tier. Super hat es uns gefallen, Glück hatten wir mit Poniente und Levante. Ich habe es im Vorfeld kaum glauben wollen, wir haben viel Neues entdeckt und um es mit Froggys Worten zu sagen „das machen wir nochmal!“

Und wer nochmal schauen möchte, was wir im letzten Jahr in Tarifa getrieben haben und wer vor Allem mehr Medinabilder sehen möchte, der schaut hier oder geht über die Schlagwortsuche: http://allcontinentsinonelife.com/?s=Tarifa

Portugal/Spanien 2019, I: Villa Real de Santo Antonio

Die folgenden Zeilen lesen sich wie ein Deja Vu aus dem letzten Jahr! Emily machte es möglich, wir nahmen Portugal 3.0 und wieder in der Kombination mit Spanien/ Andalusien in Angriff. Unsere Lust auf Sonne und Strand und dem Unwillen der meisten Airlines Tiere an Bord zu nehmen sei Dank.

Wieder klingelte kurz vor 3:00 Uhr der Wecker, wieder brachte mein lieber Schwiegervater uns Drei nach Tegel. Wieder krähte die liebe Kleine TXL im Sperrgepäck zusammen und wieder waren wir mit der Airline, dem Service und vor Allem mit der Abwicklung der Tap in Bezug auf den weißen Fellball hoch begeistert, Bereits in Berlin sagte Mathias zu mir „das machen wir nochmal“ …..und genau diesen Satz sprachen wir in den nächsten Tagen oft aus.

Neu war der Emilytracker in diesem Jahr, der schick ihr Halsband ziert. Immerhin wussten wir, dass die liebe Kleine in der Maschine war und auch in Lissabon zeigte das Ding genau an, wo sich unser Hund aufhält. Balsam für die leidgeprüften Hundeeltern…..

Apropos Flug, der war wirklich toll…..Peniche von oben, ein toller Blick auf das Märchenschloss von Sintra und dem Cabo da Roca, Portugalsightseeing aus dem Flieger.

Emily war schneller an der Ausgabe als wir und auch die Rucksäcke drehten schon eine Ehrenrunde auf dem Laufband. Unser Hund hatte sich heiser gebellt, nun waren das Bodenpersonal die Leidgeprüften und wir Drei wieder glücklich vereint.

Wir bekamen unseren Seat und fuhren frohen Mutes los und verfuhren uns erstmal. Unser Navi funzte nicht, bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass Portugal und Spanien nicht mehr als Karte existierten, quasi nach erfolgtem Update eliminiert worden sind. Wir gaben der Iran Karte die Schuld und stellten das schlechte Navi im Ibiza ( noch namenlos). Nebenbei lief google maps im Iphone und Beides zusammen lief recht gut.

Nach kurzem Unmut befanden wir uns auf Kurs und bereits um 13:00 Uhr begrüßte uns unser geliebtes Tavira und das Zeca da Bica mit dem weltbesten Pulposalat, den wir uns als spätes Frühstück erstmal einverleibten. Auch die Dorade im Anschluss war lecker und sausatt ging es die letzten Kilometer nach Villa Real der Santo Antonio.

Ein kleiner blinder Passagier will auch Dorade haben.

Kleiner Ausblick auf Tavira, Panorama as usual oder auch „täglich grüßt das Murmeltier“. Kaum Veränderungen im Nest.

Das Wetter war mit Mitte September ein wenig zu kalt aber zu trocken wie wir vom regionalen TV Sender erfuhren. Waldbrände halten die Region weiterhin in Aufregung.Tatsächlich zeigte das Thermometer kaum 25 Grad an. und war damit wirklich kälter als letztes und vorletztes Jahr.

In Villa Real de Santo Antonio checkten wir wieder in die kleine Pension aus 2018 ein und fuhren im Anschluss in den Supermarkt ( Continente, bestsortiert) und nach Mato Gordo zum Strand.

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Wir waren recht skeptisch, da es noch September war und Hunde erst ab dem 01.10 offiziell an die Strände dürfen. Allerdings war Emchen nicht das einzige Fellknäuel und somit unsere Sorgen unbegründet. Hund und Mann sprangen in die kalten Atlantikfluten. Mir war es ein wenig zu frisch und als leichter Regen aufzog war auch der Spaß von Mensch und Tier schnell vorbei.

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Letztendlich zollte der lange Anreisetag, die anstrengenden letzten Wochen ihren Tribut, um 20:00 Uhr lagen wir in unserem Bettchen. Emily klemmte sich mit mir auf die 80cm breite Liege. Wir vertrugen uns aber in den nächsten 12 Stunden sehr gut. Die liebe Kleine war so dermaßen kaputt, sie schlief bereits im Stehen.

Am nächsten Morgen sah die Welt bereits wieder entspannter aus, auch wenn wir entdeckten, dass weder Duschgel noch Zahnpasta eingepackt waren ( Zahnpasta war wenigstens 1x vorhanden), Zunächst frühstückten wir das hoteleigene Frühstück und vertrödelten den Vormittag in Villa Real. Emily bekam ein neues Halsband, Mathias einen Sonnenhut und wir Beide ein Bier für 1,00€ in einer Kneipe. Das Duschgel vergaßen wir wieder gepflegt!!!!!

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Außerdem warfen wir einen Blick nach Spanien, da der Grenzverlauf genau durch den Fluss Guadiana verläuft.

Am anderen Ufer liegt bereits Spanien

Der Blick in die Markthalle war toll, diese war weitaus besser sortiert als Dieselbige von Lagos.

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Zum frühen Nachmittag organisierten wir uns ein gebratenes Hähnchen und was Flüssiges und beschlagnahmten die Picknikarea von Mato Gordo. Da war an einem Samstag natürlich die Hölle los, obwohl das Wetter weiterhin schwächelte.

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Gegen 16:00 Uhr riss die Sonne auf, wir weihten den neu gekauften Schirm ein und schon begann das zweite Badevergnügen am Strand, 2/3 vergnügten sich im Wasser 1/3 widmete sich dem überfälligen Roman.

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Den Tag ließen wir in der Innenstadt bei Pulpo, Squid und Sardinen ausklingen. Wieder einmal stellten wir fest, dass Villa Real für einen kurzen Stopover hervorragend geeignet ist, relaxte Badefreuden bietet und noch recht preiswert zum Rest der Algarve ist. Der berühmte Satz „ Das machen wir nochmal“ wurde aus der Mottenkiste geholt. Auch unser Hund entspannte sich schnell von den Strapazen; lediglich die sechs Kackhäufchen innerhalb vom 24h ließen uns stutzig werden. Ob wohl das Bodenpersonal in Tegel oder Lissabon dafür verantwortlich gemacht werden muss? Ich rief tatsächlich in Berlin an und bat um mehr Pootütchen, die meine Mama an die Algarve mitbringen wird.

Wer schauen möchte, ob es wirklich so viel Deja Vu war, darf gerne nochmal in 2018 stöbern: http://allcontinentsinonelife.com/spanien-portugal-2018-i-vila-real-de-santo-antonio-jerez-de-la-frontera/

Nach zwei Nächten setzten wir zur weiteren Wiederholungstat an, wir fuhren wieder über den Guardina, in das teilautonome Andalusien und wurden wieder vom Tarifabug infiziert.

Spanien/Portugal 2018, VII: Córdoba, zwischen Orient & Okzident

Wenn mich Jemand fragt, was mich am Meisten in Andalusien beeindruckt hat, würde die Antwort „ die Mesquita“ lauten, eine Kathedrale in einer Moschee….Willkommen in Cordoba, einer der schönsten Städte Andalusiens.

Zunächst mussten wir aber erstmal aus Granada hinausfinden, unser Navi meinte es wieder sehr gut mit uns und schickte uns durch sämtliche Minigassen….und das zu fast  nachtschlafender Zeit, der Wecker hatte bereits um 6:45 Uhr geklingelt. Wir waren todmüde und die Fahrt zog sich hin. Immerhin trennen die beiden Städte fast 200 km.  In Cordoba stellten wir mit absoluter Begeisterung fest, dass  unsere Pension zwischen Alcazar und Mesquita lag und nur 70m weiter ein Parkhaus unserem Leon einen Schlafplatz anbot.

Unser Vermieter war ein absoluter Schatz und Spassvogel und führte dieses einfache Haus mit viel Liebe und Humor.

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Nachdem wir uns ein wenig frisch gemacht hatten, gingen wir Richtung Fluß und warfen nen Blick auf den Alcázar des los Reyes, gingen aber nicht hinein. Diese Palastanlage wurde ab 1328 unter Alfonso XI anstelle einer älteren, maurischen Anlage gebaut und diente Isabella und Ferdinand als bescheidene Heimstatt während der Rückeroberungsraubzüge gegen die Mauren. Hier wurde auch der letzte Kalif Boabdil gefangen gehalten.

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Die römische Brücke mit ihren 16 Bögen wurdevon Augustus  45 vor Christus über dem Fluss  Guadalquivir gebaut und beherbergt am Ende, im Turm Calahorra eine islamische Ausstellung. Sie ist eine der größten römischen Brücken und eine der wenigen Überbleibsel der Römerzeit.  Von dort bietet sich ein toller Blick auf die Mesquita- Kathedrale.

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Blick auf die Puerta del Puenta

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Wir schlenderten Richtung Mesquita und hatten wohl ne günstige Zeit über Mittag gefunden, binnen zehn Minuten hatten wir unsere Tickets. Hier ein paar Impressionen von außen.

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Leider war es sehr eng, ein gutes Bild vom Portal fast unmöglich.

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Mesquita heißt auf portugiesisch Moschee, der offizielle Name ist Moscheekathedrale und in ihrer Art wohl einzigartig. Wer so richtig in die Geschichte eintauchen will, dem empfehle ich https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mezquita-Catedral_de_Córdoba

Kurz und bündig erklärt, die Kathedrale wurde als Moschee im Jahr 823 gebaut und gilt als einer der größten Sakralbauten der Welt. Sie ist 179 m lang und 134 m breit. Seit der Reconquista dient die Mesquita als Kathedrale und wurde ziemlich pfiffig umgewandelt. In der Mitte des Baus wurde eine Innenkathedrale integriert.Islamische Stilelemente blieben erhalten, so existiert eine Mihrab, eine toll verzierte Gebetsnische.

Anbei ein Plan der Mesquita, gut ist die Einfügung der Kathedrale zu erkennen.

Insgesamt wurden fast 1000 Bögen und Säulen verarbeitet, der Gesamteindruck erinnert an den kleinen Muck, Alibaba und die 40 Räuber und wirkt wie aus 1001 Nacht….bis man die Kirche erblickt. Lasst Euch verzaubern.

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Moschee…..

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& Kathedrale

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Kathedrale

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Die Gebetsnische

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Wir trieben uns fast eine Stunde in der Mezquita herum und waren wirklich angetan. Immer wieder stellten wir uns die Frage, ob solche Bauwerke heutzutage noch möglich wären….sage nur BER.

Wir liefen im Anschluss zurück zum Hostal und lösten unseren so braven Hund aus. Emily hatte lieb auf dem Bett gelegen und auf uns gewartet. Im Anschluß gab es Mittag in der Juderia, der Altstadt und ehemaligem Judenviertel von Córdoba. Wir saßen in einem der Patios, für die Córdoba berühmt ist.

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Die Juderia ist das touristische Herz und zum Teil mit billigen Souvenirschuppen versaut. Dennoch gehts ruhiger zu als im Vergleich zu Granada oder Malaga.

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Die Synagoge in der Juderia wurde leider renoviert, so dass mir ein Sightseeing Spot entging. Während Mathias mit Emily die Pferdchen auf der Plaza beobachtete, schaute mit mir die Banós de Alcazares an. Eintritt 2,20€…. da kann man nicht meckern.

Die Banós waren die ersten arabischen Bäder auf der iberischen Halbinsel. Sie sind leider nur noch als Ruinen vorhanden, werden aber dennoch schön präsentiert.

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In der blauen Stunde liefen wir nochmals zur römischen Brücke und genossen die Aussicht auf die Brücke aber auch gen Mezquita. Mit einem Caesar‘s Salad und einer sehr guten Flamencodarbietung ließen wir den Abend ausklingen.

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Spanien/Portugal 2018, VI: Granada das Schatzkästchen

Morgens lernten wir die Hölle von Malaga kennen, britische, asiatische und deutsche Touristengruppen stürmten das Buffet vom IBIS um danach wie wir nach Frigiliano zu fahren.

Der Ort wird als „schönstes Dorf Spaniens“ gepriesen, gehört nicht zu den berühmten pueblos blancos ( da nicht auf der Route) ist aber leider von der Costa del Sol aus schnell zu erreichen. Somit kam was kommen musste…,,wir bahnten uns unseren Weg durch viele schwarzgebräunte mit All In Bändchen verzierte Menschen und waren froh als wir uns unseren Weg nach Granada bahnen konnten. Den Blick vom Europabalkon in Nerja ersparten wir uns, fuhren kackenfrech daran vorbei.

Dennoch will ich Euch ein paar Fotos aus Frigiliano nicht vorenthalten. Um die Massen herum zu fotografieren, war eine gute Übung für die Alhambra.

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Die letzte Stunde nach Granada zog sich, nur die Landschaft  bot Abwechslung. In den engen Altstadtstraßen kam wieder der Parkplatz Krampf ins Spiel. Wir hielten uns an die Anweisungen unseres Vermieters und verfuhren uns dennoch. Lange Rede, kurzer Sinn……40 Minuten später standen wir auf einem bewachten Parkplatz, fünf Minuten vom Plaza Realejo entfernt und bewunderten unser neues Zuhause für drei Nächte.

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Wohnung wieder vom Feinsten und sehr großzügig geschnitten. Das Apartment liegt in einem alten Palast, unsere Eingangshalle war bereits ein Hingucker. ich

Mittags verschlug es uns in den Restauranttip unseres Vermieter, das El Molinos, 30 m vom Apartment entfernt….leider waren wir danach für die Restaurantszene versaut. Ums kurz zu machen, wenigstens einmal am Tag waren wir in den nächsten Tagen in dem Familienbetrieb essen, leider war am Montag den 08.10.2018 Ruhetag. Andalusische Küche im marrokanisch-spanisch-katholischen Enterieur war echt witzig. Über der Bar die Koransuren, an der Wand die Bilder der Semana Santa Prozession.

Und dazu ein Essen……wow! Noch nie habe ich eine Gazpacho in der Qualität geschlürft.

Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zur Touriinfo um unseren Ausdruck der Granadacard in etwas Richtiges zu verwandeln. Der Ausdruck ist über 50€ wert, beinhaltet die Alhambra mit Nasridenpäläste und Generalife als auch den Eintritt in die Kathedrale und den königlichen Gräbern. Dazu kommen noch zwei Klöster und zwei Bürgerhäuser als auch die Busse…..Letztere sollten wir nie von innen sehen,da wir Emily ja nicht drei Tage 24/7 alleine lassen können. Auf dem Ausdruck waren die Öffnungszeiten angegeben, bis 19:00 Uhr soll die Tourinfo am Samstag offen sein. Natürlich machte der Laden bereits um 14:00 Uhr dicht. Also wurde weiter gehetzt…..zu einem Kiosk im Albaicin ( Altstadt). Dieser hatte bis 16:00 Uhr offen, um 15:45 Uhr kamen wir dort abgehetzt an und wurden ausgelacht! Karten werden schon längst nicht mehr ausgegeben, Ausdruck reicht. Man, was waren wir abgefressen! Auf den Schrecken gabs ne Cola und nen Bummel Richtung Kathedrale. Diese schauten wir uns nur von außen an, da die Granadacard erst ab dem 7.10 für uns gültig war. Das Innere der Kathedrale als auch die sehr beeindruckenden Königsgräber von Isabella und Ferdinand schauten wir uns an unserem letzten Tag in Granada an.

Der Eingang zu den Königsgräbern

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Kathedrale von außen

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Wir liefen im Anschlus durch den Albaicin, der Medina von Granada um auf den Hügel St. Nikolaus zu kommen. Dort trifft sich ganz Granada und alle Reisegruppen um das berühmte Bild der Alhambra in Gänze zu bekommen. Der Weg zum Aussichtspunkt ist ebenfalls sehr sehenswert, es hat sich ein marrokanischer Souk in den Straßen entwickelt, jedes zweite Haus ist eine Teestube, die Souveniere sind arabisch und Couscous, Tajine und Hummus waren auf einmal allgegenwärtig, Hat uns sehr gut gefallen und passt zur Atmosphäre der Stadt…..die perfekte Vermischung von Orient und Olzident.Granada ist übrigens eine Studentenstadt und das merkt man überall.

Auf dem Hügel St. Nikolaus tobte das Leben und schnell war uns klar, dass wir auf keinem Fall bis zum Sonnenuntergang gegen 20:30 warten würden. Der Blick auf die Top Sehenswürdigkeit der Stadt lohnt aber durchaus.

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Wir bummelten durch die maurische Altstadt nach Barrio Realejo und gingen im El Molinos essen.

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Gegen 23:00 Uhr lagen wir im Bett, wir wollten um 8:30 an der Alhambra sein.

Der zweite Tag stand vollkommen unter der Alhambra.Bereits um 6:40 krochen wir aus dem Bett und machten uns kurz vor 8:00 zu Fuß auf den Weg. Da in Granada die Sonne erst gegen 8:20 Uhr aufgeht, war  es noch dunkel, Emily blieb in der Unterkunft. Vor dem Haupteingang tobte das Leben, Alles war in hellster Aufregung und Gott sei Dank das Ticket funzte….

Um 8:30 kamen wir auf das Gelände und bereits um diese Uhrzeit war schon gut was los. Da die Alhambra in vier Abschnitte unterteilt werden kann, verteilten sich die Massen noch recht gut, das sollte sich ändern.

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Was macht die Alhambra so einzigartig? Sie ist seit 1984 Unseco Weltkulturerbe und eines der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Europa. Die Alhambra ist eine Stadtburg           ( Kasbah) auf dem Hügel Sabikah und gilt als eines der herausragenden Beispiele der islamisch-maurischen Baukunst. Sie ist 740m lang und bis zu 220m breit. Im Osten ist der Sommerpalast, der Generalife vorgelagert. Das war wir unter der Alhambra verstehen, ist der Nasridenpalast und der Generalife. Daneben gibt es aber noch die Zitadelle, Alcazaba, und den Palast von Heinrich V. Hinzu kommen Kirchen, Wohnhäuser, sogar ein Hotel steht auf dem Gelände der Alhambra. Im ersten Moment eher ernüchternd.

Der Name Alhambra leitet sich vermutlich von Quasr Al Hamrā ab, was soviel wie roter Palast heißt und zum ersten Mal im 9 Jh Erwähnung findet.  Die Geschichte war sehr bewegend, wer mehr darüber lesen möchte,sollte in Wikipedia stöbern. Unser erstes Ziel war die Alcazaba, die Festung. Das Licht war noch nicht überall perfekt aber mit rd 15 Grad optimales Sightseeingwetter. Ich empfehle die Morgenstunden, abends  knallt die Sonne aufs Gelände.

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Von den Türmen der Alcazaba hatte man einen traumhaften Blick auf das morgendliche Granada.

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Wir hatten um 11:00 Uhr unseren Besuchstermin für den Nasridenpalast, angeblich bekommen nur 50 Leute Einlass.Komischerweise tummelten sich Hunderte in der Anlage herum, es war ein Graus. Bis 11:00 Uhr vertrieben wir uns noch die Zeit bei Heinrich V. Sein Palast wurde nie wirklich fertig, im Inneren befinden sich jezt zwei Museen, eines davon war das Bellas Artes, wir schenkten uns den Eintritt.

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Nach der Befreiung Granadas von den Mauren wurden auch Kirchen auf dem Gelände der Alhambra gebaut. Diese stehen irgendwie im krassen Kontrast zum Rest der Anlage, obowohl ich vermute, das Teile dieses Schmuckstücks als Moschee genutzt worden war. Alleine beim Anblick des Eingangsportals kommt man auf diesen Gedanken.

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Um 10:20 Uhr gingen wir zum Nasridenpalast und warteten mit den anderen Glücklichen, die das 11:00 Uhr Los beim Ticketkauf gezogen hatten. Komischerweise wurden die ganze Zeit Leute auf das Gelände gelassen und wir bewunderten bereits ene Art Rückstau. Kurz vor 11:00 kam Hasse der deutsche Schäferhund und ein paar Polizisten.  Wir mussten unsere Taschen ablegen und gegenüber an einer Wand Platz nehmen. Hasso schnüffelte die Taschen ab und dann durften wir dem Rückstau aufschließen.

Folgende Fragen blieben ungeklärt…

1. Warum wurden immer Leute in den Naridenpalast gelassen, obwohl auf dem Ticket stand, dass man ultrapünktlich am Eingang sein soll und nur zu der angegebenen Zeit Einlass bekommt?

2. Wie kann ein Rückstau von fast 100-150 Personen entstehen?

3. Warum kam Hasso erst um 11:00 Uhr  in Einsatz?

Fragen über Fragen, Antworten gabs keine…..wir mussten nur lernen, mit den Menschenmassen in dem sehr hübschen Palast zu leben.

Die  Alhambra ist bestimmt schon seit 15 Jahren auf meiner Bucketlist. Dazwischen war ich allerdings mehrmals im Indien und Marokko gewesen und am Ende muss ich leider festhalten „ nischt Neues gesehen“. Die Alhambra ist eine perfekte Mischung der Paläste von Marrakesch ( Bahia Palast) und der Medersa als auch Einflüsse aus dem Taj Mahal und dem Baby Taj.

Dennoch war die Gesamtheit der Anlage beeindruckend, wenn auch die vielen Mitbesucher den Spaß oft verdarben.

Hier ein paar Eindrücke:

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Nach dem Nasridenpalast liefen wir zum Sommerpalast, dem Generalife.Hier stehen die Wasserbecken und Gartenanlagen im Vordergrund, man hat außerdem einen sehr schönen Blick auf die restliche Alhambra.

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Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder zurück beim Fellknäuel, die sehr lieb während unserer Erkundigungstour gewesen war. Wir waren total platt und hungrig und nachdem wir die Fiestapaella bewundert hatten, gabs für unser Mittag nur ein Ziel: El Molinos, Gazpacho und Paella.

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Unseren Nachmittag vergammelten wir im Apartment und gingen erst gegen 18:00 Uhr wieder raus. Unser Ziel  war der Albaicin, wir wollten noch ein wenig Altstadtflair und genossen nicht nur diesen sondern auch einige Ausblicke auf die Alhambra.

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Abends gingen wir fremd und genossen unser Abendessen ( um 21:00 Uhr) in einer anderen Teteria.

Seit Granada bekommt man zum Bier auch immer Taps für umme, dieses Mal sah der Teller so aus! FANTASTISCHE ERFINDUNG!

Und unser Hauptessen begeisterte uns so:

Wir schliefen in der folgenden Nacht einfach mal aus uns frühstückten auch am heimischen Frühstückstisch in unserer Unterkunft. Danach lösten wir unseren Wagen aus seinem Schlafplatz aus und fuhren rd. 50 km gen Nordwesten. Unser Ziel war Guadix. Klingt wie Asterix, Obelix und Odefix? War auch irgendwie ein bissel so……in Guadix wohnen die Menschen in Höhlen! Tolle Nutzung der Hügel, absolut im Einklang mit der Natur. Wir fuhren in den Ort und schlenderten die Ruta de Cuevos ab. Es gab ein paar Aussichtspunkte und ein Opa lud uns in seine blitzblanke, tuffig altmodische Höhle ein.

Auch der Alcazar war einen Blick wert, wenn auch nur vom Lookout

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Nachdem Emily alle räudigen Wuffis des Ortes kennengelernt hatte, fuhren wir weiter nach La Calahorra, einer Burganlage, die nur 11 km weiter auf einem Bergsattel pittoresk in der Landschaft steht. Da diese nur mittwochs besichtigt werden kann, war uns klar, dass der Besuch sehr kurzweilig sein würde.

Die Anlage wurde im italienischen Renaissance Stil von 1509-1512 gebaut und ist mehrmals in Filmen als Kulisse genutzt worden.

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Zurück in Granada gabs Mittag zu später Stunde und nen Marsch zur Kathedrale. Dort bewunderten wir die Gräber Isabella und Ferdinand ( Bilder verboten) in der Capilla Real und liefen weiter zur Kathedrale. Diese erkundeten wir ausgiebig von innen, ein beeindruckendes Bauwerk. Insgesamt wurde 181 Jahre an der Kathedrale gebaut, als Erstes stand die Capilla Real. Die Grundsteinlegung war 1523, rd 30 Jahre nach der Maurenzeit.

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Der allgegenwärtige Granatapfel

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Als letzter Gang in Granada stand nochmal der heilige Nikolaus an und zwar zur blauen Stunde. Natürlich tobte auf dem Hügel das Leben und unsere Fotos entstanden mit einer Flamenco live Einlage im Hintergrund. Eine schönere Stimmung konnte es kaum geben.

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Da wir auf andalusisch keine Lust hatten, gabs am diesem Abend mexikanisch….und das so richtig gut!

 

 

Spanien/ Portugal 2018,II: Arcos de la Frontera & Cádiz

Nach unserem sehr guten Frühstück im Hotel fuhren wir in die Berge, genauer gesagt nach Arcos de la Frontera, auch das „La Port de pueblos blancos, das Rorder weißen Dörfer , genannt. Wir ließen den Wagen im neueren Teil des Ortes stehen und erklommen das Bergnest. Ziemlich steil gings hinauf, unterwegs boten sich tolle Ausblicke. Während der Maurenzeit wurde der Ort Medina Arkosh genannt und war dem Kalifat von Cordoba unterstellt. Wie in Marokko findet man verschlungene Pfade und eine gelungene Alstadtarchitektur.

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Ausblick vom Parador:

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Die Kirche „ Iglesia de Santa Maria de la Asunción begeisterte uns sehr, mal eine ganz andere Architektur.  Ich gehe davon aus, dass das Gotteshaus aus einer Moschee“ gebastelt“ wurde und die Kofession nach 1264 ( Rückeroberung durch Alfonso X. Die Messe ging gerade zu Ende und auch wir fröhnten im Ort dem spanischen Frühshoppen mit einem antialkoholischen Cuatado ( Espresso mit einem Fitzelchen Milch).

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Arcos begeisterte uns , zumal wir recht früh unterwegs waren und gegen 10:30 Uhr noch recht wenig Touristen und vor Allem Gruppen den Ort unsicher machten. Das änderte sich im Verlauf der nächsten Stunde, deutsche Reisegruppen beglückten uns zunehmend. Erstaunlich, dieser Teil Spaniens ist fest in deutscher und britischer Hand.

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Nachdem wir, ungewollt, ein deutsches Paar mit ins neue Dorf genommen hatten, diese aber an ganz anderer Stelle ihren Reisebus vermuteten, machten wir uns auf den Weg in die älteste Stadt Europas. Cádiz wurde 1100 v. Chr. als Gadir von den Phöniziern gegründet, die Stadt war  karthagisch, römisch, maurisch und noch heute kann ein bunter Häusermix die berühmte Geschichte der Stadt erzählen. Die Mauren nahmen Cádiz hereits 711 nach Christus ein, 1812 war die Stadt sogar mal Spaniens Hauptstadt, wenn auch nur für kurze Zeit. Die Altstadt zeigt sich authentisch, die Stadtstrände sind feinsandig, breit und kilometerlang. Wir organisierten uns zunächst ein leichtes Mittagessen und zogen dann zum Torre Tavira weiter.  Rund 100 Wachtürme sind noch in der Stadt erhalten geblieben, reiche Händler beobachteten im 18.Jh.von diesen Türmen aus das Treiben auf dem Meer und demnach das Handeln mit der neuen Welt. Cádiz wurde  zu Zeiten von Christo Colon  ( Christoph Columbus) der Hotspot  für die koloniale Seemacht Spanien. Von hier zogen die Schiffe auf ihre Entdeckungstouren Richtung Amerika aus.

Die Aussicht vom 64m Turm war  wirklich fantastisch, 6€ die sich lohnten. Emily hatte ihr TT ( Tragetaxi) , Mathias trug die Kleene die enge Wendeltreppe hinauf. Wir waren überrascht wie hoch das Ding tatsächlich war, oben hieß es erstmal Luft holen.

Der Blick auf die Stadt ist toll, wir bereuten keine einzige Stufe.

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Die Altstadt hat auch sonst so ihre Reize, nichts ist überrestauriert, das Touristengetummel hält sich auch hier in Grenzen. Wir schlenderten im Anschluß hinüber zur Kathedrale,  die neue Kathedrale, verkniffen uns aber den Besuch, obwohl diese zu den größten Kirchen Spaniens gehört.

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Am Nachmittag stürzte sich Mathias in die Fluten. Leider schlug das Wetter ein wenig um, es war bewölkt und recht windig. Da auch Hunde  an den Stadtstränden nicht erlaubt waren, war unser Badevergnügen recht kurz und schnell beendet.

Zurück in Jerez genossen wir unser schönes Zimmer und gingen, gezielt mit dem Willen, Tapas in unserem Restaurant von gestern Nachmittag zu genießen, an die nächste Ecke unses kleinen Platzes……doch nischt da, am Sonntag wird nicht gegessen, da wird gebetet! Erinnerungen an Porto wurden wach, wo wir in unserer Not unser Abendessen in einer Eisdiele einnahmen.

Aufgrund der Suche nach einem netten Plätzchen kamen wir an dem wunderschönen Platz vom Vortag vorbei. Von dem Partygetümmel des Vorabends war nichts mehr zu sehen, der Platz war aber weiterhin bildschön und ich freute mich einen Blick bei Tageslicht werfen zu können. Die Wolken waren ziemlich bedrohlich und später fing es an zu regnen. Der Sommer geht definitiv zu Ende, die Temperaturen verändern sich zur Zeit ebenfalls täglich, es geht nach unten……

Hier noch ein paar Handybilder von unserem Fang an diesen Abend….ein süßer Platz und grandioser Käse.

Spanien/Portugal 2018, I: Vila Real de Santo Antonio & Jerez de la Frontera

Um 2:50 rappelte der Wecker und mein lieber Schwiegervater brachte uns Drei zu nachtschlafender Zeit nach TXL. Da wir mit Emily unterwegs waren, durften wir unser Gepäck sofort und ohne Warterei abgeben, Emily wurde Business abgefertigt und  um5:00 Uhr gaben wir mit wehem Herz unser Wauzilein am Sperrgepäck ab. Mein leidgeprüftes Herzelein schrie förmlich mit, als unsere liebe Kleine den gesamten Flughafen zusammenbellte.

Der Flug selbst war unspektakulär, neben uns versüßte Tony, ein kleiner Bolonka Mix , uns die nächsten 3,5 Stunden. Der Kleine unterhielt zwei Reihen und ich dachte, wie schön es doch wäre, wenn unser Westie auch mit in den Flieger könnte. In Lissabon stellten wir uns wieder die bange Frage….wo und wann bekommen wir unseren Hund  zurück. Im letzten Jahr wurde uns Emily am Band 10, an einer unscheinbaren Tür übergeben und genauso war es auch in diesem Jahr. Der große Unterschied, Emily und Rucksäcke kamen gleichzeitig und unser Hund war erstaunlich mucksmäuschenstill. Sie freute sich uns zu sehen aber nix mit wauwauwauwau…..

Wir setzten Emily auf die Rucksäcke und ab ging die wilde Luzie zum Autoverleih.

Bei SIXT bekamen wir unseren Seat Leon und erfreuten uns an dem wirklich tollen Wagen mit jedem erdenklichen Schnickschnack. Wir waren bereits um 10:00 Uhr „on the road“ Richtung Algarve und erreichten kurz nach 13:00 Uhr unser geliebtes Tavira. Nun wird sich fast Jede/r fragen, warum wir einen 300km Umweg in Kauf nahmen um letztendlich an die Algarve und nach Andalusien zu kommen? Ganz einfach, nach dem Zusammenbruch von Air Berlin, gibt es keine Direktflüge von Berlin nach Faro mehr, die auch Tiere mitnehmen. Ryanair und Easyjet transportieren keine Hunde, bei Eurowings bin  ich mir unsicher. Da wir mit TAP in 2017 so gute Erfahrungen gemacht hatten, wählten wir den sicheren Weg. Die Flüge sind auch nur unwesentlich teurer und wir genossen ein wenig Luxus in einer Linienmaschine.

Die Aussicht, wenn auch nur kurz in Tavira  zu sein, hatten uns den Tag versüßt. Wir parkten in der Altstadt und liefen zum Zeka da Bica. Dort hatten wir 2017 mehrmals gegessen, der Oktopussalat war legendär und genau dieser stand zehn Minuten später vor uns.

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Mit einer gegrillten Dorade und einem kalten Sagres komplementierten wir unser erstes Mittagsmahl des diesjährigen Urlaubs und schlenderten im Anschluß über den Platz der Republik. Dort gabs nen Eis und eine Flasche Taylor‘s Port und ein bissel Aussicht. Hier bereits Bekanntes aus Tavira…..

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Gegen 16:00 Uhr waren wir in Vila Real de Santo Antonio, dem letzeten Kaff vor Spanien. Aber halt…..so sehr Kaff war der Grenzort nicht. Relativ schmuck und herausgeputzt präsentierte sich die portugiesische Provinz. Wir checkten in unser 31€ Zimmerchen, inkl. Frühstück und schlenderten durch den hübschen Ort. Dieser ist nur auf Tagestouris ausgerichtet, es gibt relativ wenig Hotels, mehr Pensionen und ein Cappuchino kostet mit einem Stück Kuchen nur 3€.

Unser Zimmer:

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Vila Real de Santo Antonio

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Gegen 18:00 Uhr fuhren wir zum Stand von Mata Gordo, 4 km außerhalb und ein feinsandiger Traum für Mensch und Tier. Es gab einen Hundestrand, der noch urwüchsiger und schöner war als der Hotelstrand. Emily fand neue Freunde und erfreute sich am Atlantik. Mathias ging ebenfalls hinein, mir reichte ein Fussbad. Ich gebe allerdings zu, dass Wasser war warm…..für Ende September und Atlantik.

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Zum Sonnenuntergang überfielen wir Continente und begnügten uns abends mit Chips und Ananasbrause (igitt).Um 20:30 Uhr lagen wir bereits im Bett, unser Tag war sehr lang gewesen.

Am nächsten Morgen war es um 7:00 Uhr noch stockduster, wir stellten den Wecker weiter und standen erst um 7:45 Uhr auf. Unser Frühstück wurde uns ein paar Häuser weiter serviert und um 9:00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach España. Wir mussten lediglich über eine ellenlage Brücke über den Grenzfluss Rio Giagudana und waren dann ohne weitere Kontrollen in Andalusien.

Andalusien ist übrigens teilautonom, wusste ich bis dato auch noch nicht.

Über Huelva und Sevilla fuhren wir in die Hauptstadt des Sherrys nach Jerez de la Frontera. Unterwegs wunderte ich mich immer wieder, warum das Navi vier Stunden Fahrzeit, rome2rio nur 2,30 angaben…..irgendwann hatten wir es geschnallt, Portugal und Spanien liegen nicht in der gleichen Zeitzone. Also mussten wir wieder auf deutsche Zeit vorstellen und verloren die gewonnene Stunde von gestern wieder.

Unser Boutique Hotel lag fast genau vor der Kathedrale von Jerez und so ziemlich alles Sehenswerte konnten wir zu Fuß erreichen. Wir checkten ein und freuten uns über unser schönes Zimmer und dem sensationellen Blick von der Dachterasse.

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Blick von der Dachterasse

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Wir stärkten uns in einer tollen Tapasbar und stellten erstaunt fest, dass 40€ bei Tapas quasi nichts sind……auch für die Kathedrale zahlte ich 5€ Eintritt, kein Schnäppchen, wahrlich nicht.

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Jerez ist die Stadt des Sherrys und ursprünglich wollte ich ne Sause durch die Weinkeller veranstalten. Irgendwann, im weiteren Verlauf der Planung realisierte ich, dass in Jerez Gottes Uhren schlagen und das das Wochenende heilig ist. Am Samstag bereitet man sich auf den Sonntag vor und bereits am Samstag bewegt sich in der Stadt abends nur das Tanzbein, wie wir später bemerkten.

Auch der Alcazar von Jerez hatte seine Pforten nicht für uns geöffnet, nischt mit dem kulturellen Einstieg in die maurische Kultur von Al Andaluz. Übrigens sind die Araber ab 711 n Chr. nach Andalusien gekommen und haben die Kultur und Architektur nachhaltig geprägt.

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Die Innenstadt von Jerez ist bildschön, nicht überrestauriert und touristisch sondern vollkommen authentisch. Jerez ist ein wenig das  Armenhaus Andalusiens, die höchste Arbeitslosenquote des Landes sowie abnehmende Landwirtschaft tun der Stadt auf Dauer nicht gut.

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Tio Pepe, ein der berühmtern Sherry…..

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Am Abend genossen wir Tapas am zentralen Platz und bewunderten spanische Fröhlichkeit. Die Generation jenseits des Klimakteriums schwoofte sich zu Flamencorythmen durch die Straßen von Jerez. Eine tolle Stadt, mit ruhigen gelassenen Einwohnern.

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Auf unserer Hotelterasse genossen wir unseren Port und den Blick auf die Kathedrale.

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