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Auch der zweite Tag unseres Adventswochenende ist , zumindest bzgl. des Vormittagsprogramm schnell erzählt: Frühstück und Besuch im Krankenhaus.
Im Anschluss ging es in die Eifel, genauer gesagt ins bezaubernde Monschau.
Monschau hieß bis 1918 Montjoie und wurde durch den Kaiser Wilhelm eingedeutscht, die belgische Grenze ist nicht weit. Die mittelalterliche Altstadt im Kessel des Flusses Rur ist für sein Fachwerk, den engen Straßen, tuffigen Hotels UND einem der schönsten Weihnachtsmärkte bekannt.
Die Burg Monschau wurde von den Limburger Erbischhöfen im 13.Jh. errichtet, heute befindet sich eine Jugendherberge im Gemäuer und ein Theater verwöhnt in den Sommermonaten.
Wir parkten außerhalb des Nestes auf einen P+R und fuhren für 6€ return mit dem Shuttelebus zum Eingang der Altstadt.
Von dort zog es uns erstmal zur Aussicht, da es bereits nach 15:00 Uhr war und das Tageslicht zur Neige ging.
Wir waren zufrieden, das es so mild war, bei Schnee und Eis ware der Weg lebensgefährlich.
Der Blick aufs Puppige Nest begeisterte und machte den Kopf für das Weihnachtsmarktgetümmel frei…..relaxt durch die Menschenmassen aus F, NL, B und D.
Wir schlenderten durch die engen Straßen und hatten das Gefühl von Ort und Zeit verloren. Die Hotels alle tuffig, 160€ pro Nacht mit Klo auf dem Gang. Man wähnte förmlich Conny Froboes, Peter Alexander und Lilo Pulver in den Hauptrollen.
Wir erhoppten Monschauer Senf, einen leckeren Pflaumen- Zimt Likör, Weihnachtssüßkram und aßen ( mal wieder) eine Bratwurst.
Mit beginnender Dunkelheit machten wir uns wieder auf dem Weg nach Eschweiler, hier noch ein paar Impressionen
Wir waren uns einig, mehr Atmosphäre versprüht Monschau noch bei Tageslicht, weil die Häuser einfach bildschön sind. Zurück gings mit dem Shuttlebus
Zufrieden mit unserem Tag verbrachten wir den Abend in Eschweiler, bei Kölsch, Sekt und Pizza. Gegen 22:30 fielen wir in unserem BP ins kuschelige Bettchen.
Kurz vor Jahresschluss besuchten wir unsere lieben Eschweiler, die wir auf unserer Transreise 2024 kennengelernt hatten. Wiedersehen und Weihnachtsmarkt, die zwei „Ws“ bestimmten die drei Tage am 4. Adventswochenende.
Nach Auschlafen, langem Frühstück und Krankenhausbesuch bei Simone, die leider eine Bandscheiben- OP auskuriert
Außerhalb von Eschweiler, bereits zu Düren gehörend, steht ein bezauberndes Privatschloss namens Merode. Es wird, lt. www. immer noch privat bewohnt, immerhin für Veranstaltungen geöffnet und beherbergt wohl einen der schönsten Weihnachtsmärkte, die ich jemals kennenlernen durfte. Doch das Ganze hat auch seinen Preis: https://www.weihnachtsmarkt-merode.de
Charles- Louis von Merode und seine Familie wohnen nun also in einem der schönsten Wasserschlösser der Renaissance ( erbaut im 12. Jh.) und wir waren ganz verzaubert. Aufgrund des Eintritts 11,50€ ( Parken für umme) zieht das Schloss natürlich weniger Laufvolk an, hier fährt man gezielt und für die Atmosphäre hin. Merode wurde zum gemütlichsten Weihnachtsmarkt Deutschlands gekürt und ja, im Verlauf des Abends, als es leerer wurde, gingen wir mit dieser Aussage mit….
Historischer Hintergrund, rund um das Schloss fanden 1944 schwere Kampfeshandlungen statt, über 300 amerikanische Soldaten fielen hier und immer noch erinnert ein Kriegsdenkmal an die Schreckenstage im 2. Weltkrieg. Aus meinem Vorleben der Jahre 1992/93 wußte ich bereits, das Düren zu über 90% im Krieg zerstört wurde und auch das Schloss hatte schwer Schaden genommen, im Jahr 2000 kam es obendrein zu einem schweren Brand.
Nun aber zum Weihnachtsmarkt. Neben wirklich schönem Handwerksbuden, hatten wir auch das Glück dem Christkind zu begegnen, ein Feuerwerk zu genießen und wirklich niedliche Glühweinbecher, Weihnachtsanhänger und kulinarische Nettigkeiten abzustauben.
Die Buden sind um das Schloss herum platziert, so das man einfach mit, oder gegen dem Uhrzeigersinn laufen kann und quasi nichts verpasst. Als wir ankamen wurde bereits das Feuerwerk für 18:00 Uhr angekündigt. Vorher sollte mit „ Alle Jahre wieder…“ das Christuskind angelockt werden…ein großer Spaß für die Kleinen.
Mich begeisterte eher, was mittlerweile das gute Iphone mit Feuerwerk macht, sieht. doch recht ansehnlich aus!
Der Glühwein mit 5,50€ gleicht dem Berliner Preis, Gleiches gilt für die Bratwurst. Wir bewunderten immer wieder das Schloss und dann stand es im Fenster…das Merider Christkind:
Gut gelaunt verließen wir gegen 20:45 Uhr den Weihnachtsmarkt, von mir eine klare Empfehlung, wenn man mal etwas Schönes sehen möchte….obwohl wir ja immerhin den Gendarmenmarkt und das Charlottenburger Schloss haben :-)!
Unser winterliches Abenteuer Norwegen neigte sich dem Ende entgegen.
Oslo stand noch auf dem Programm, leider ohne nennenswerten Blick auf den Oslofjord.
Das Schiff machte unweit des Color Line Kais fest, wir bewunderten den Magic Tree und fuhren per Uber zum Munch Museum.
Kultur sollte sein, Sightseeing kannten wir in der Stadt schon zu Genüge.
Natürlich gab es dann doch einen Einblick auf die Oper, ein Kopfschütteln am Fjord ( warum geht man bei diesen Temperaturen ins Wasser?).
Wir hatten vorreservierte Tickets, es war aber auch nicht sonderlich voll im Munch Museum. 2021 eröffnet, gerade an diesem Wochenende waren wir damals auch in Oslo:
Munch ist nicht Jedermanns Sache, wir fanden die Ausstellung gut und natürlich, „der Schrei“ der hatte es uns angetan. Das Bild darf täglich nur wenige Minuten bewundert werden und war tatsächlich schon 2x geklaut.
Aus dem www ein paar Eckdaten zum Wunderwerk:
Der Schrei ist eine Sammlung von vier Gemälden und einer Lithografie des norwegischen Malers Edvard Munch mit weitgehend identischem Motiv, die alle zwischen 1893 und 1910 entstanden sind.
Sie zeigen eine menschliche Figur unter einem roten Himmel, die ihre Hände gegen die Ohren presst, während sie Mund und Augen angstvoll aufreißt. Munch verarbeitete eine eigene Angstattacke während eines Spaziergangs am Oslo Fjord.
Der Schrei ist das bekannteste Bildmotiv des norwegischen Malers
Es sind heute vier Variationen des Schreis in Gemäldeform bekannt. Die Hauptversion des Bildes entstand im Jahr 1893 und wurde 1910 von dem Kunstsammler Olaf Schou der norwegischen Nationalgalerie gespendet.
Neben dem Schrei ist natürlich noch die Madonna erwähnenswert und einige andere, beeindruckende Bilder.
Ich bin keine Munch Kennerin, evtl. machen die hier gezeigten Fotos dennoch Lust auf einen Besuch im Museum?
Zurück auf dem Kahn beehrten wir tatsählich das Brauhaus, Bratwurst mit Kartoffelpü- lecker war es.
Früh zog es uns ins Bett, wir waren geschafft, etliche Kilometer standen auf der Uhr.
Der letzte Seetag war wettertechnisch fast ein Großeereignis. Sonnig, windstill, herrlich auf dem Wasser. Auch wir nutzten die Winterpause.
Viel gab es ansonsten nicht zu berichten, letzte Einkäufe wurden getätigt, ich lief, lief, lief das Schiff ab und abends beehrten wir kurz das Bella Donna um die Torte und die Meeresfrüchte abzugreifen.
Im Anschluss gabs die Henkersmahlzeit im French Kiss und ein kurzer Blick aufs Abendprogramm….so schnell geht eine Woche um!
Nach einer ruhigen Nacht fuhr die Nova pünktlich in HH ein, wir schnappten uns Uber und Flixbus und waren am frühen Abend wieder in der City. Unsere Emily begrüßte uns mehr oder weniger begeistert, zu schön muss es in Zehlendorf gewesen sein.,
Die Bilder von heute Nacht haben vermutlich nicht so Viele vom Dampfer….zu unscheinbar und für Etliche nicht nachvollziehbar. Ja, wir hatten eine Polarlichterwand, weiß für die Augen, grün fürs Handy, nach Bearbeitung. Auffällig zu sehen, im Gehirn aber schwer als Polarlicht zu verankern, da am Horizont, eine Wand, kaum Bewegung …..Kamera holte ich hierfür nicht raus.
Und wer jetzt quakt „das sind doch Wolken“….JA, da sind Wolken….diese werden abe pr bei Bearbeitung niemals grün, ist so!
Welche Bearbeitung nun die Beste ist, egal….morgens um 4:00 Uhr sowieso.
Der Sonnenaufgang in Kristiansand, ausgesprochen Krischanson zeigte sich spektakulär.
Wieder kündigte sich norwegisches Kaiserwetter an, klirrend kalt aber wunderschön.
Kristiansand, ebenfalls ne Perle, Anlaufstelle der Fähren aus Dänemark. Die Stadt ist per Laufdistanz erreichbar, was auch wir erfolgreich ausprobierten.
Kunst auf dem Weg in die City:
Fischmarkt:
Im Fischmarkt gab es eine kurze Runden, geshoppt wurde nicht
Blick auf den Fjord und die Rundburg von Kristiansand.
Die Festung Christiansholm bietet einen schönen Blick auf die Fjorde und Schären. In 10 Laufminuten ist man in der City.
Weiter ging es in die Innenstadt, die Domkirche mit ihrer schönen Orgel war das Ziel. Wie es das Schicksal so wollte, es gab ein Konzert u d wir blieben stoisch sitzen.
Eine bewegte Geschichte kann die Domkirke ihr eigen nennen, das erste hölzerne Bauwerk stand 1645 an gleicher Stelle. Mehrere Brände später, wurde die jetzige Erscheinung 1885 geweiht.
Weitere Nestimpressionen:
Ein kleiner Marsch durch Posebyen rundete Kristiansand ab, die weißen schmucken Hausis ließen uns zwar (fast) kalt, aber die Geschäfte…….
Zuruck auf dem Schiff ließen wir es gemutlich angehen.
Ein wort zum Abendessen, venezianisch und es war super!
Mit einem erfreulichen Besuch der Fernwehexperten endete auch dieser Tag, wir freuten uns nunmehr auf Oslo.
Oh Stavanger, Du schöne Perle in Südnorwegen! Lasse ich die Tour revue ziehen, ja….das war MEIN persönliches Highlight. Immer wieder gerne…..nä. Mal nehme ich den Sommer. Das Geburtstagskind hätte es nicht schöner haben können, grandiose Hafeneinfahrt, Blick auf die Stadt, das Winterlicht, Weihnachten lässt grüßen.
Wir gratulierten dem lieben Geburtstagskind und freuten uns mit ihr auf einen wunderschönen Tag.
Doch halt, nicht nur Steuerboard hatte Aussicht, nein, auch Backboard durfte sich über Gamla Stavanger erfreuen.
Hier unsere Aussicht aus dem Restaurant und im Anschluss ein wenig Somnenaufgangsromantik.
Norwegen ist eine Stadt in Rogaland, dem südwestlichen Fylke ( Bundesland) von Norwegen. Sie ist zusammengewachsen mit dem südlichen Vorort Sandnes, 2008 war Stavanger Kulturhauptstadt Europas.
Im Jahre 1125 wurde die Stadt durch König Sigurd Jursalfar als Bischofssitz gegründet. Aber erst im 19. Jahrhundert, als neue Fangtechniken und größere Schiffe Fischfang im industriellen Maßstab erlaubten, wuchs Stavanger aber zu nennenswerter Größe heran. Seit den 70er Jahren sprudelt Eröl und wird vor Stavanger gefördert. Aus ehemals 2000 (1890) Einwohnern sind es nunmehr 150.000.
Bevor wir loszogen genossen wir nochmals einen schönen Morgenblick aus unserer Kabine, Norwegen ein Wintermärchen.
Mit einem Uber ging es zu, berühmten Sverd i Fjell, den Schwertern im Felsen. Ein tolles Bild bei Sonnenauf,- oder untergang….uns kam der späte Wintermorgen entgegen, top Licht, top Lage am Fjord…..Erinnerungen an Wikingerzeiten.
Schwerter im Berg ist ein Denkmal welches an die Schlacht am Hafrsfjord im Jahr 872 erinnert. Harald Schönhaar wurde erster König Norwegens, und ist ein Symbol für die damit erfolgte nationale Vereinigung Norwegens
Nachdem wir uns an der Fjordschönheit satt gesehen hatten, fuhren wir mit dem gleichen Uber wieder zurück in die Innenstadt und widmeten uns den weiteren Sehenswürdigkeiten.
Beginnen wir mit der Øvre Holmegate, bekammt für seine bunten Häuschen.
Der Valbergturm (Valbergtårnet) von 1850 bis 1853 unter dem Architekten Chr. Grosch erbaut und diente als Aussichtsturm für die Nachtwächter von Stavanger.
Weiter gings durch pittoreske Straßen, Gassen und nette Geschäfte.
Wir trennten uns am Hafen, 2/4 gingen aufs Schiff, 2/4 besuchten den Dom zu Stavanger.
Der Dom zu Stavanger ist aus dem 11 Jh. und damit die älteste Bischofskirche Norwegens. Bemerkenswert waren die Kanzel und das wunderschöne Glasfenster.
Weiter gings zum Breiavatnet, einem Dorfteich wenn man so will. Kindergartengruppen posierten für Fotos, gesamt Stavanger nutzte das schöne Wetter.
Hafenimpressionen:
Blieb an diesem sonnigen Wintertag nur noch eins- Gamle Stavanger, quasi der Blick aus dem Restaurant vom morgen, wir erinnern uns. Man fällt quasi vom Schiff in die Altstadt und mit großer Bestimmtheit wäre dies mein absolutes Highlight im Hochsommer, mit Blumen und fast mediterranem Flair.
Der Nachmittag war, neben der guten Aussicht, dem Geburtstagskind gewidmet.
Erst die Aussicht, es herrschte wohl Fön:
Und dann kam das Kaffeekränzchen im French Kiss:
Was wäre eine Geburtstagsparty ohne tolles Abendessen?! Bereits in 2024 hatten meine Mama und ich den Teppanyaki Grill inklusive Show kennengelernt und nun lud uns das Geburtstagskind wieder zu diesem besonderen Abend bei.
Nicht nur das Essen war sehr gut, auch die Mama wurde behuddelt….unser Hinwes, das wir doch ein Geburtstagskind in unserer Mitte haben, wurde belohnt.
Spät ging dieser wunderbare Tag zu Ende. Stavanger, wird bestimmt irgendwann nochmal besucht.
Geschüttelt, nicht gerührt….fasst wohl unsere zweite Nacht auf der Nova gut zusammen!
Wir hatten bei Windstärke 12, 6m hohen Wellen noch ganz gut geschlafen, meine Mama hatte die Nacht durchgewacht, mein Schwiegervater schlief innen, auf Deck 16 den Schlaf der Gerechten. Eine gute Nachricht gab es aber doch, Banane brauchte Niemand („schmeckt vorwärts wie rückwärts gleich“).
Wieder hatten wir mit der Wahl der Kabine Glück gehabt, wir schauten direkt auf Bergen.
Sonnenaufgang gegen 8:30 Uhr….
Mit Blick in die Innenstadt und auf die überpuderten Berge nahmen wir unser Frühstück ein, schwitzten uns durch die Verspätung des Landgangs…Schlechtwetter verhinderte norwegischen Bodenkontakt.
Doch irgendwann hatten wir es um 10:30 Uhr geschafft, Vällkomma till Norge !
Bergen, die regenreichste Stadt Europas, enttäuschte wettertechnisch nicht, vier Jahreszeiten, zum Teil im Minutentakt. Die Stadt gilt als Herz der Fjorde und wenn ich mehr Vertrauen in Wind, Wetter und November gehabt hätte, wäre sicherlich eine Bootstour drin gewesen.
Mit über 200.000 Einwohnern kommt Bergen (fast) großstädtisch daher, hier kann man gut und gerne einige Tage verbringen und die Fjorde der Umgebung besuchen.
Wir nahmen einen Uber zur Bahnstation Fløibanen, regneten fast ein und fuhren dann doch recht zügig auf Bergens Hausberg. Oben angekommen, erfreute uns der erste Schnee der Saison 2025/26 inkl. grandiosem Talblick!
Neben den Blick auf Bergen, streichelten wir dem Troll das Näschen und fuhren gut gelaunt wieder ins Tal.
Ich setzte mich kurz ab und lief ein, zwei Querstraßen nach Gamla Brügge.
Bryggen war unser nächstes Ziel, es gab ein Käffchen und Plunderteilchen und einen intensiven Blick auf die Handelskontore.
Um 1340 eröffnete die Hanse ein Büro und gab nicht nur dem Viertel sondern letztendlich der Stadt ihren Namen. Heute sind die meisten Häuser restauriert und laden zum Verweilen ein.
Seit 1979 ist Bryggen Unseco Weltkulturerbe.
Wir schlenderten zum Fischmarkt, bewunderten Auslage und Preise.
Der Blick vom Fischmarkt auf Bryggen ist allerdings sensationell.
Rund 1,5 Kilometer waren es zurück zum Schiff und mutig nahmen wir Vier den kleinen Marsch auf uns.
Wie immer sieht man am Meisten wenn man läuft, anbei deshalb ein paar Hinguckerchen aus dem Schlendrian zurück zum Schiff.
Ziemlich ermattet luden wir am Nachmittag zur Siesta ein, gönnten uns zum Abendessen erneut das Oceans und bewunderten des nächtens die grüne Lady im Gewand.
Für alle Lesenden, die Tage sind extrem kurz, bereits zw. 15:00-16:00 Uhr geht die Sonne unter, hell wird es erst kurz vor 9:00 Uhr. Demzufolge verblieb auch viel Zeit auf dem Schiff, die wir nutzten.
Die Polarlichtbilder sind Alle des nächtens, zw. 3:00-4:00 entstanden. Achtung, da das Schiff sich bewegt, geht nur Handy mit anschließender heftiger Bearbeitung. Grundregel: Wolke bleibt grau, Polarlicht verfärbt sich auch bei Kp2/3 noch in grün…..mehr ist vom Schiff kaum drin, zumal im Süden die Lichter nur am Horizont erscheinen und nicht über den Köpfen.
Es war soweit, wieder aufs Schiff….zur dunklen Jahreszeit.
Passend zum Monat November hatte sich der erste Schnee angekündigt, der allerdings im Flixbus, auf dem Weg nach Hamburg ziemlich ekliger Regen war! Im Fieselpiesel liefen wir zum Hotel und schnell war klar. wenn Fischbrötchen dann Uber.
Brücke 10 war unser Ziel, seit 2016 immer unsere Bank für Matjes und Co. Leider hatte es sich so richtig eingeregnet, so das wir von den Landungsbrücken und auch sonst von der Perle nicht viel sahen.
Nach zwei Matjesbrötchen, Cola und Astra gings per Uber zurück und tatsächlich fast umgehend in die Heia….um 21:00 Uhr Zapfenstreich, juchuuuuuuu Urlaub.
Der nächste Morgen. immer noch „November rain“ doch anders als bei Guns n‘d roses gute Laune und Vorfreude. Wieder Uber, 9:30 begrüßte uns Steinwerder und erstaunlich viele Menschen umwuselten bereits den Terminal. Nichtsdestotrotz 10:05 Uhr und wir grinsten in die Kamera….kann losgehen.
Unsere Kabine war schon fertig, wir schmissen alle Taschen bei uns rein und schauten das Sicherheitsvideo gemeinsam. Kabine original wie 2024, dieses Mal Ausblick auf Hamburg.
Die anderen zwei Kabinen sehen so aus:
Gegen 11:00 Uhr gabs Frühstück, zünftig Lachs und im Anschluss Softcocktails via Flat.
Den Nachmittag vertrieben wir uns mit der Schwimmweste, nen Schiffsrundgang und ankommen, einfach nur ankommen.
Das Highlight des Frühnachmittag:
Ein erstes Mittagessen ließen wir uns nicht nehmen, üppig im Yachtclub.
Der Nachmittag ist eine Geschichte aus Softcocktails an der Nova Bar und ein wenig relaxen auf der Kabine.
Ein nennenenswertes Highlight war das Auslaufen unseres Schiffes, leider in Sturm und Regen. Oh wie gut, dass wir einen Balkon haben.
Und dann ließ sich Madame Aurora auch noch kurz blicken….unfassbar,!
Wir hatten für alle Tage an Bord eine Restaurantreservierung und bereits am ersten Abend verwöhnte uns das Oceans….keine Angst, die Teller zeigen eine Auswahl von vier Fressern, zuviel war es aber alle Male
Wir wurden an diesem ersten Abend nicht alt. Vollgefressen, mit Blubberbrausenplautze zog es Vier von Vier schnell ins Bett….Drei auf Deck 11 Backboad, Einer Deck 16 innen…
Wettervorhersage für den Seetag, stürmisch und regnerisch….
Ein spektakulärer Sonnenaufgang, ein vertrödelteter Vormittag inkl. Shopping und Kaninchen auf Deck 8, brav Sandra.
Hier noch ein paar Schiffsimpressionen und von unserem feudalen Abendessen im French Kiss.
Vorbei war es mit der wetterlichen Herrlichkeit. Regnerisch, grau, kalt und vor Allem windig brachte nicht nur neue Mützen, nein auch Handschuhe in unseren Besitz.
Bemerke, Estland im Oktober ist off season….ganz dolle, wenn auch auch noch voll mit Touris.
Wir starteten mit dem Rotermannviertel, neu aufgebaute alte Hafengegend, Fabrikgelände und jetzt chic, trendy, hip….nen bissel leblos an einem Sonntag im Oktober.
Nachdem uns Kaufwilligen Bershka neue Mützen angedreht hatte, waren wir bereit für eine besondere sowjetische Scheußlichkeit. Ein Lost place der anderen Art, eine Veranstaltungshalle, erbaut zu den olympischen Spielen…Betongnatz der anderen Art. Seit 2009 verfällt die zum Meer hin laufende Halle, unterirdisch fanden die Veranstaltungen statt, erinnert irgendwie an ein militärisches Gebäude, allerdings mit tollem Blick vom Dach.
Wir liefen vom Dach der Halle Richtung Fischmarkt, bewunderten den Wumms aus der Ferne sowie das alte Gefängnis, wo auch gerne politische Gefangene ihr Dasein fristen durften.
Protea Gefängnis:
Unser Ziel, das Maritimuseum in der alten Wasserflugzeughalle, mit Exponaten for free ( außen) und einem heißen Kaffee ( drinnen).
Weiter gins im Sturm, Nieselregen und sonstigen Nettigkeiten. Unser Fernziel Kalamaja, nette Holzhäuser, Arbeiterviertel. Erstmal aber galt es die Neubauten am Wasser zu bewundern.
Badeiglus, Saunen und andere Sommernettigkeiten erinnerten uns daran, das Tallinn im Hochsommer bestimmt eine tolle Sache sind. Jetzt blieb nur nackte Arichtektur.
Kalamaja gab einen etwas anderen Einblick auf Tallinn, besonders gut gefiel uns die Umwidmung alter Industrieanlagen und sicherlich die Tomatensuppe mit Scampis.
Selbstgestrickte Handschuhe fanden wen Weg in unseren Besitz, die Markthalle am Bahnhof wurde auch noch von uns gewürdigt und ein langer Tag ging schlussendlich mit einem durchwachsenen estnischen Essen zu Ende.
Der Abreisetag war zweigeteilt, vormittags besuchten wir Kadriorg, unseren Wohnort,sicherlich eher ein Vorort von Tallin. Geprägt von alten, mal schöneren, mals nicht so schönen Exemplaren der estnischen Holzarchitektur.
Unter Zar Peter I eroberte Russland Estland 1710. Kadriorg, auf deutsch Katharinental, wurde als Standort für das gleichnamige Schloss gewählt, Der Architekt Nicola Michetti gelangte später mit dem Bau des Peterhofes in St. Peterburg Berühmtheit.
Kadriorg war immer eine Gegend der Arbeiter und Russen, die sich dort angesiedelt hatten. Heute wohnen besser betuchte Tallinner in dem malerischen Vorort rund um Schloss und Park.
Gegen 15:00 Unr ging unser erstes Erstlandabenteuer zu Ende, Ryanair brachte uns mit einiger Verspätung ins weitaus mildere Berlin.
Estland, ein Neuling auf der Liste „ Metropole im Herbst“.
Mit durchmischter Wettervorhersage und einem leichten Schnupfen im Gepäck ging es mit einiger Verspätung in der Abendmaschine von Ryanair, in die estnische Hauptstadt Tallinn. Ryanair, wie immer ausgesprochen kundenfeindlich, hatte uns alle Sechs großzügig im gesamten Flieger verteilt und somit lernten wir Reihe 8,9,10,26,28 u. 32 kennen. Eine nette Dame tauschte mit mir, so blieb die 26 ein kurzes Intermezzo.
Nach kurzen 1:50 Std. landeten wir in der estnischen Hauptstadt, drehten die Uhr eine Stunde vor und erwarteten mit Spannung unseren Fahrer, der uns in unser Aprtment brachte. Eine schicke Maisonettewohnung, preiswerter als jedes Hotel, in der Neustadt von Tallinn.
Wir ließen den Abend mit einem Gang in den Supermarkt ausklingen ( Preisniveau teurer als in D) und ohne Alkohol ausklingen, da ab 22:00 Uhr der Verkauf von Spirituosen untersagt ist. Gegen 0:00 Unr verzogen wir uns in die sehr weichen Matratzen.
Ein schöner Oktobertag versüßte uns den ersten Tag in Tallinn. Meine Kollegin Kathi und ich genossen einen frühen Tee, eingemummelt auf einem unserer Balkome ( wir haben Drei) und bewunderten die Ostsee, und warfen mutig einen Blick Richtung Altstadt.
Wir ließen es langsam angehen, zogen erst gegen 10:30 Uhr von dannen und erschlenderten uns die ersten zwei Kilometer, die wenig spannend waren…Neustadt, postsozialistische Russenarchitektur…..doch halt, unsere Hütte im 90er Look ist schon sehenswert.
Über den Tammsaare Park ging es in die Altstadt, 2,5 km Fussweg standen am Ende auf der Uhr.
Wer kennt Tammsaare? Wir Alle nicht, kleiner Hinweis….estnischer Literat!
Über eines der Altstadtore betraten wir die Altstadt von Tallinn.
Mit Bewunderung für die Blumenläden zog es uns tiefer ins mittelalterliche Tallinn.
Der erste Weg führte zum Rathausplatz und jetzt wird es geschichtlich!
Die estnische Hauptstadt wurde ausgerechnet von einem Araber 1154 das erste Mal urkundlich erwähnt. Ein Geograf, der die Aufgabe hatte, eine Landkarte zu erschaffen. König Waldemar II aus Dänemark landete mit seiner Flotte um 1219 an, zerstörte die Estenburg und legte den Grundstein einer jahrhundertelangen Fremdherrschaft, die immer nur kurz von Unabhängigkeit unterbrochen wurde. Dänen, deutsche Kaufleute und Schweden übernahmen die Stadt und prägten Tallinn,
Tallinn war Mitglied der Hanse, bis heute ist auch der deutsche Name Reval durchaus nich Begriff.
17. Jh. verlor Tallinn, das inzwischen zu Schweden gehörte, an Bedeutung. Während des Nordischen Kriegs eroberte Zar Peter I. die Stadt, die daraufhin Russlands Fenster nach Europa mit dem drittgrößten Hafen des russischen Imperiums werden sollte.
Das Rathaus von 1322 besticht durch seine Architektur und teilt den Rathausplatz optisch ein wenig von der Parallelstraße. Der Platz selbst wurde schon vor dem Bau des Rathauses urkundlich erwähnt und seit der ersten Besiedelung als Versammlungsplatz mit Licht ( Feste) und Schatten ( Verurteilungen / Pranger) genutzt.
Da sich das Wetter hielt, entschlossen wir uns zügig, die Domstadt, die sogenannte Oberstadt in Angriff zu nehmen.
Wir bewunderten die Alexander Newski Kathedrale, Achtung….Fotos drinnen verboten. Ich will mich mit Geschichte nicht aufhalten, wer mehr zum russischen Nationalhelden Alexander Jaroslawitsch Newski lesen möchte, schaue bitte hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander-Newski-Kathedrale_(Tallinn)
Erste Blicke auf die Stadtmauer:
Zweite Blicke vom sagenhaften Aussichtpunkt Kotuotsa:
Wir genossen das schöne Wetter, erfreuten uns an Kaffee und Kuchen in einem nahegelegenen Café und schlenderten den Domberg Richtung Altstadt wieder hinunter.
Doch wie hatten noch nicht genug von Stadtmauer und Co und stiegen genau dieser aufs Dach.
Mit einer Pinsa, einem Aperol Sprizz und ein wenig Sonne ließen wir den milden Herbst, als auch die Altstadt ein wenig ausklingen.
Zu erwähnen ist hier wohl noch das „Drei- Schwestern- Haus“…. die drei Brüder fanden wir auch , das Bild war eher unspektakulär.
Wir warfen noch einen Blick in das Marzipanmuseum im ältesten Café der Stadt, dem Maiasmokk.
Die Atmosphäre rund um die Katharinengasse ist auch eine Erwähnung wert, tolle kleine Läden und Cafés.
Zum frühen Abend gab es die letzten Impressionen, inkl. Freiheitsdenkmal und indisches Essen.
Nach über 19km in den Knochen hatte und gegen 20:00 Uhr unser schniekes Apartment wieder
Nach 16 Tagen im Land möchte ich ein kleines Fazit ziehen. Wir waren rundherum begeistert von dem zentralasiatischen Land, überrascht und oft beeindruckt.Niemals hätte ich im Vorfeld der Reise gedacht, dass z.B. Tashkent so modern ist, so weitläufig, so grün.
Natürlich gibt es auch Schattenseiten, die wir aber humorvoll hingenommen haben….welches Land ist schon perfekt?
Für die Review habe ich mich dieses Mal für die Variante A-Z entschieden und werde, ggfs. auch noch Nachtragungen vornehmen, sofern mir etwas einfällt.
A:
Anreise: Wir sind komplikationslos über Istanbul, mit Turkish Airlines angereist. Der Service ist im Vergleich zu anderen Airlines gut, erwähnenswert ist, dass die Maschine morgens in Taschkent landet, man somit noch einen ganzen Tag in der Stadt verbringen kann.
Der Preis lag bei 715€ pro Person, für rd. 8 Std. Flugdauer ( Gesamtflugzeit), ich finde angemessen.
ATM: In verschiedenen Reiseblogs hatten wir gelesen, dass ATMs nicht funktionieren, doch diese Erfahrung können wir nicht teilen. Dennoch empfiehlt es sich Euros und Dollar dabei zu haben, Touren und Taxifahrten werden grundsätzlich in Dollar abgerechnet, Yandex in Som.
Autofahren: Wir sind nicht selbst gefahren, haben aber diverse Fahrten in Taxis, Shuttle und Tour- PKWs erlebt.
Die Usbeken können fahren, die Hupe wird nicht sinnlos eingesetzt, sie sind schnell aber umsichtig unterwegs, Angst hatten wir keine.
Apotheken: gibt es in jeder Stadt, wie gut diese sortiert sind, wissen wir nicht. Auffällig waren viele Zahnkliniken, noch auffäliger das „goldige“ Grinsen älterer Usbekinnen.
Afrosiab: Schnellzug in Usbekistan. Effizient und guter Qualitätsstandard. Hier gab es sogar ein Essen und Wasser ohne Zusatzkosten. Leider sind die Plätze rar, wir hatten nur von Tashkent nach Khiva das Vergnügen.
Amir Temur: Nationalheld, an dem kommt man nicht vorbei:
Aralsee: „getyourguide“ kann ich für diese Tour nur wärmstens empfehlen. Vom Fahrer/ Guide oder die zwei Wagen mit denen wir unterwegs waren, alles war gut organisiert, sauber und neu. Zum Aralsee selbst bleibt nur festzuhalten, macht die Tour so lange noch was da ist. Der Blick in die Katastrophe, der Umgang damit, der Pragmatismus der heutigen Zeit sind mehr als lohnenswert. Hier kommt der Link zur Tour:
Aberglaube: Ja, Usbekistan ist muslimisch und hält sich dennoch am Aberglauben fest. Da werden Ziegelsteine gestapelt, damit man genug Material hat, wenn wieder ein Ziegel aus der Weltzeituhr purzelt. Es werden Leitern/ Tragen auf die Gräber gelegt, damit der Verstorbene diese als Aufgang in den Himmel nutzen kann. Es werden Gräber angebetet, die evtl. Adam beherbergen oder war es doch der Riese Samson? Rituale der Zoroastrier werden aufrecht erhalten, wir erinnern uns an die ewige Flamme und auch die Türme des Schweigens im Iran, diese gibt es auch in Usbekistan.
B:
Buchara: Gemütlich, chaotisch und sehr liebenswert….bis auf die Hotelmafia, die uns 3x aus dem gebuchten Haus hinauskomplimentiert hat. Ein schlimmes Gebahren, woran vermutlich booking.com einen großen Anteil hat. Mein Tipp: Hotel über booking aussuchen, Kontakt aufnehmen, eigenständig buchen. Wir hatten das Pech, das Bienale in der Stadt war und wir keine so große Auswahl mehr hatten….aus der Erstbuchung wurde eine Zweitbuchung, Drittbuchung. Ja nicht mal für eine Nacht kamen wir in unsere Transitlösung.
Brot: Brot ist dem Usbeken wichtig und es ist in vielen Varianten zu haben. Meistens schmeckt es grandios, manchmal weniger….aber immer ist ein Stempel in der Mitte des Laibes. Diese sind auch schöne Mitbringsel für heimische Backliebhaber. Achtung, dort wo der Stempel gesetzt wird, geht das Brot nicht auf und schmeckt an dieser Stelle nicht wirklich.
Brotstempel: Damit wird jeder einzelne Laib verschönert und dekoriert. Fachkundige wissen außerdem, aus welcher Bäckerei das Brot kommt.
Baumwolle: Desaster und einer der wichtigsten Wirtschaftszweige im Land. Die Qualität ist gut, das merkt man auch beim Kauf von T- Shirts. Desaster aufgrund der Aralseekatastrophe und der mieserablen Wasserpolitik der Sowjets. Immerhin, Kinderarbeit ist verboten, auch Studierende müssen nicht mehr auf die Felder. Dies war unter den Sowjets noch normales Verfahren. Mehr dazu im passenden Aralseebeitrag:
Bier: Sarbast frisch gezapft, ein tolles Urlaubsbier. Trotz muslimischer Mehrheit im Land leicht zu erhalten, sofern mam sich nicht im Dunstkreis der Moscheen aufhält. Auch in konservativeren Ecken haben wir Bier trinken können, manchmal lief der Wirt ne Runde zum Späti um das kühle Blonde für uns zu kaufen.
Brutalismus: Kennen wir von der Landsberger Allee…Häuser , Alleen, Metro, Denkmäler…. zum Teil echte Hingucker, manchmal einfach nur brutal Beton!Usbekistan ist voll davon, leider nicht immer von der tollen Variante .Die hier gezeigten Beispiele sind eher Hingucker!
Wer sich auch nochmal klug zum Architekturstil Brualismus klug machen möchte: Der Brutalismus ist ein Architekturstil, der vor allem von den 1950er bis 1980er Jahren populär war und sich durch den unverblümten, rohen Einsatz von Beton (Béton brut) auszeichnet. Typisch sind monolithische, oft kantige Gebäudeformen, die eine starke, bildhafte Wirkung erzeugen. Der Stil entstand in der Nachkriegszeit, erlebte durch soziale und utopische Gedanken eine Hochphase und ist heute wieder Gegenstand einer wachsenden Begeisterung in sozialen Netzwerken.
Brualismus machte nicht mal vor Gräbern halt:
C:
Chai: Usbekistan ist eine Teenation mit großer Auswahl, insbesondere auf den Märkten findet man auch seltenere Teesorten, z.B auch Teerosen oder mit Früchten ( Orangen) versetzter Tee.
Chor: Hat nichts mit Singen zu tun,sondern heißt Vier. Berühmtes Beispiel, Chor Minor.
D:
Dollar: Sind die heimliche Währung in Usbekistan, sind die Soms alle, greift man zu $ o.€….geht Beides. Touren werden oft in Dollar ausgepriesen.
Digitalisierung: Vieles ist über Apps und QR Codes geregelt. Es gibt Fressautomaten und Yandex (s.Y). Auf der anderen Seite ist Usbekistan weiterhin ein Dritte Welt Land, zumindest auf dem Land und dort kommt man mit einer Kreditkarte nicht weiter.
Distanzen: Egal ob im Auto, Zug oder zu Fuss, die Distanzen haben uns ab Tag eins gefordert. Durch die sowjetischen Straßenarchitektur der 60er Jahre werden aus 1000m mal schnell 2km, weil Unter,-Überführungen fehlen, PKWs nicht wenden können. Tashkent ist z. B. nicht erlaufbar.
Khiva, Buchara und Samarkand können bis auf wenige Ausnahmen zu Fuss erkundet werden.
E:
Ehe: Meist noch arrangiert, wir sahen viele Eheschließungen, vor Allem im Buchara und Samarkand. Die Frauen machten auf uns aber einen selbstbewussten Eindruck.
Eintrittspreise: Fast zu vernachlässigen, auch die großen Sehenswürdigkeiten schlagen kaum mit mehr als 4-5€ pro Person zu Buche.
Essen: Das usbekische Essen kann als gut bis sehr gut bezeichnet werden. Insbesondere türkische, chinesische als auch russsiche Einflüsse sind erkennbar. Egal ob Suppen, Salat, Nudeln oder Fleisch, es war Alles wirklich toll. Überraschend viel Dill wird im Essen verwendet, Grillliebhaber werden das Land als Shangri- La in Erinnerung behalten. Selbst die eingelegten Gurken auf dem Markt waren schmackhaft.
E- Mobilität: Überraschend viele E- Autos, Ladestationen haben wir in jeder Stadt gesehen. Allerdings fahren rd. 70% der Autos mit Gas ( Metan).
F:
Frauen: Durch das sowjetische Erbe haben wir die Frauen als vergleichsweise sehr selbstbewusst und gleichberechtigt empfunden. Männer kümmern sich gerne um die eigene Brut, egal ob Jungs oder Mädel.
Fliegen: Usbekistan Airlines haben wir ausgelassen! Die Strecke Tashkent- Khiva wird gerne per Flieger überbrückt, wir haben uns für die Zug/ Shuttle Variante entschieden.
Fortbewegung/Fliegen: Usbekistan Airlines haben wir ausgelassen! Die Strecke Tashkent- Khiva wird gerne per Flieger überbrückt, wir haben uns für die Zug/ Shuttle Variante entschieden. Überlandbusse gibt es auch, diese haben wir kategorisch, aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse gemieden.
Esel geht natürlich auch:
G:
Geld: Währung ist der usbekische SOM, 1€=14000 SOM, man kann sich gerne mal als Millionär fühlen. Es gibt kaum noch Münzen im Umlauf, da diese nun wahrlich nichts mehr wert sind.
Für Reisende im Land gilt die Mischwirtschaft: Dollar, Euro und Som und schon hat Mann oder Frau ausgesorgt.
Gastfreundschaft: Die Usbeken sind sehr gastfreundlich, biedern sich aber nicht an. Die Jugend macht einen ausgeglichenen und hilfsbereiten Eindruck, mit einem Lächeln kam man immer weiter. Auf den Touristenmärkten wird man angesprochen, doch zumeist von resoluten Damen, die das Marktgeschäft inne haben. Anmacherei wie in anderen islamischen Ländern gibt es nicht.
Auch wir wurden zum Essen eingeladen, uns wurde Obst angeboten….sie sind herzig und dabei unaufdringlich, was an den fehlenden Englsichkenntnissen liegen kann.
Gold: Usbekistan verfügt über riesige Goldvorkommen und das nicht nur in den Mündern der Uzbeken. Es blinkt bei der älteren Generation, es ist eine Freude….als viergrößter Produzent weltweit kein Wunder.
Grün: Tashkent ist eine auffallend grüne Stadt, hier wurden Grünanlagen geklotzt, viele Parks angelegt und gepflegt. Auch Buchara und Samarkand haben ihre Grünflächen, rund um Khiva und Aralsee ist es trocken und tatsächlich herrscht hier die Wüste.
Gas: Aufgrund hoher Gasvorkommen haben sich nicht nur Abbauanlagen, sondern auch richtige Dörfer im Aralsee angesiedelt. 70% aller Autos fahren mit Metan. Beim Betanken dieser Autos dürfen die Beifahrer nicht beim PKW verbleiben,
H:
Hotels: Wir haben in der grundsoliden Mittelklasse gewohnt und können Alle Hotels uneingeschränkt empfehlen.
Es emphielt sich, ein eigenes Kissen mitzunehmen, da diese zum Teil knüppelhart sind. Wer diesbezüglich empfindlich ist und sein Kopfkissen vergisst, dem empfehle ich Schmerztabletten.
Die Ausstattung war gut, manchmal mit Kühlschrank, immer mit Fön. Kostenpunkt zw. 35-50€ pro Nacht pro Zimmer. Achtung, Luxusklasse ist noch rar, Häuser wie Mercure, Hilton etc. lagen immer ungünstig, selten in Laufdistanz zu den Sehenswürdigkeiten.
Unsere Hotels:
Tashkent: Hotel 1946, moderne Zimmer, tolle Bäder, sehr geschmackvoll. Frühstücksbuffet eher nicht auf den deutschen Geschmack ausgerichtet, das normale Angebot (Brot, Eier, Wurst, Käse, Obst u. Gemüse) ist aber vorhanden.
Buchara, Zwischenübernachtung: Golden Minarett in Buchara, haben wir nie kennengelernt, da wir ins Ohrom verfrachtet wurden. Beide liegen aber sehr zentral und in Nachbarschaft. Das Ohrom eignet sich prima für ein nachmittägliches Bier in zentraler Lage
Das Hotel befindet sich unter dem Minarett, der weiße Kubus!
Khiva: Mdrash Povlon- Qori Medrese: Schöne Zimmer, gute Bäder, schönes Frühstück und eine super Lage. Die alte Medrese mit eigenem Minarett überzeugt und war auch ein Tip meines Reiseführers….jederzeit wieder.
Buchara: Jahangir Hotel jetzt umbenannt zu Ray Hotel. Zimmer und Bäder sauber, aber in die Jahre gekommen. Hübsches Dekor im Speisesaal, gutes Frühstück, gute Lage, extrem preiswert!
Samarkand: Diplomat Premium, neues Haus, schön dekoriert, wenn auch orientalisch plüschig. Bestes Frühstück und Wahnsinnslage, 250m vom Registan entfernt.
I:
Islam: Usbekistan ist ein islamisches Land, welches mal mehr mal weniger gläubig ist. Tashkent als moderne Metropole bietet einen sehr freien Lebensstil, doch rund um Chorsu Basar und Altstadt ist die Stadt dann doch konservativ muslimisch. Die Frauen auf dem Land tragen das Kopftuch eher als Tracht gebunden. Nichtmuslime unterliegen keinerlei Restriktionen.
Das hier gezeigte Bild wurde übrigens von uns geschossen, die Herren hatten keine Probleme, auf uns Nichtmuslime in der Moschee auf zu zuzugehen…
Indischer Einfluss: Gibt es nicht wirklich, die Seidenstraße ging eben nur bis Delhi.. Trotz der Nähe zu Afghanistan ( Buchara liegt unweit von Masr al Sharif) und Pakistan haben wir keine Curries finden können. Ein gulaschähnliches Stew ist dem Curry noch am Nächsten. Ein Zeugnis der Inder, ist der Tandyr, der Lehmofen….im indischen Sprachgebrauch Tandoor….doch wer hier wen befruchtet hat, who knows?
Iran ( Persien): Ja, der Einfluss ist da….oder umgekehrt? Buchara war der Knotenpunkt der alten Seidenstraße.Von dort verkreuzten sich die Handelswege in alle Himmelsrichtungen. Dschingis Khan brachte die Nudeln,aus China nach Usbekistan, die Timuridischen Einflüsse in den Moscheen und Medresen sind offensichtlich auch in den Iran geschwappt, viele Usbeken sprechen turkmenisch, eine persische Unterart.
Die iranische Architektur ist noch feiner gearbeitet, die Mosaike sind edler. Im Allgemeinen sind die Bauwerke in Usbekistan viel,viel älter…Einiges ist von Dschingis Khan verschont geblieben. In Persien wurde von Usbekistan in Vollendung abgekupfert.
Dieses Beispiel sieht schon ziemlich iranisch aus!
J:
Jugend: Usbekistan ist jung, Großfamilie ist immer noch „in“. Im Vergleich zu unserer überalterten Gesellschaft sind die vielen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auffallend. Noch auffallender war das gute Benehmen, egal ob Junge oder Mädchen.
K:
Kreditkarte: Kann man mal benutzen, manchmal auch nicht…..eine einheitliche Regel gibt es nicht.
Korea: Wir waren überrascht, die Koreaner stellen eine große Minderheit im Land dar, haben sich aner total integriert. Wer scharf auf koreanisches Essen ist, wird zumindest in Tashkent fündig werden. Hier empfehle ich Seoul- Mun.
Käse: Sieht aus wie lustige kleine Marshmallows oder Baumwollpads und schmeckt schwer gewöhnunsbedürftig….wir sind nicht herangekommen.
Khiva: Ein Kleinod mit Eintritt. Früher schwer erreichbar, da der nä. Bahnhof und Flughafen in Urgench waren. Mittlerweile gibt es eine Nachtzugverbindung von Tashkent, die aber nicht buchbar war. Wer nicht fliegen möchte, kann den Zug nach Bukhara nehmen, dort übernachten und am nä. Morgen weiter nach Khiva, per Zug oder Shuttle. Wir hatten einen Privattransfer und uns auch die Lehmburgen bei Urgench noch angesehen.
L:
Lagman: Leckere Nudelsuppe mit Fleisch
M:
Medresen, Moscheen und der Muezzin…oh was für ein Thema!
Medresen sind in der Regel Schulen, nicht nur auf Koranleere ausgerichtet. Aufgrund der Historie, sind viele Medresen mittlerweile Hotels, Souvenierläden etc.
Auch in den Moscheen findet die Zweckentfremdung statt, was uns weltlichen Touris allerdings entgegenkam. Zum Teil befinden sich Museen in diesen oder auch Andenkenläden neben der Gebetsnische. Das könnte sich in den nächsten Jahren ändern, da auch in Usbekistan die Umkehr zur Religion stattfindet.
Die Mag‘oki Attari Moschee beherbergt das städtische Teppichmuseum!
Muezzin: Seit 2004 sollen die Moscheen schweigen, Nach fundamentalistischen Angriffen hatte der Staatspräsident verfügt, das kein Muezzin mehr zum Gebet rufen darf…..dies wird im Jahr 2025 nicht mehr stringent eingehalten, wir haben seh wohl Gebetsaufrufe, wenn auch dezent gehört.
Metro: Die Metro in Tashkent ist ein Sightseeinghighlight für sich. Billig, effizient und zu bewundern. Die Sowjets hatten im Stil der Moskauer Metro die Stationen zu eigenen Kunstwerken verwandelt und damit unterirdische Kunst etabliert.
Märkte: Fast eine Frauendomäne, aber nur fast… super gut sortiert, tolle Fotomotive, günstig und ein Einblick ins echte Usbekistan
N:
des Nächtens: Kein Grund zur Sorge, Kriminalität ist gering.
Non: das usbekische Äquivalent zum indischen Nan= Brot
O‘zbekiston, seit dem 01.09.1991 unabhängige Republik. Anfänglich stark gegen Russland ausgerichtet, mittlerweile steht die Wirtschaft im Land im Vordergrund. Usbekistan war 2019 DAS aufstrebende Land weltweit.
Obst: Noch nie in meinem Leben habe ich so gute Melonen gegessen, so süßen Granatapfelsaft getrunken…HAMMER. Auch die Weintrauben schmecken, lecker waren auch die gefriergetrockneten Feigen und getrockneten Aprikosen.
P:
Plov: usbekisches Nationalgericht, wird nur von Männern gekocht und in jedem usbekischen Haushalt fast täglich konsumierr. Plov= Pilav….Reis, Fleisch, ordentlich Fett und eine kleine Verfeinerung wie Rosinen, Nüsse, Eier. Es schmeckt sehr lecker, ist aber auf Dauer nicht so Unseres.
Preisniveau: Usbekistan ist noch ein günstiges Reiseland, Flug/ Unterkünfte/Ausflüge/ Transport lag bei rd. 1400-1500€ pro Person. Essen gehen schlägt zw. 10-20€ zu Buche, inkl. Vorspeise und Espresso. Die Preise beziehen sich auf touristische Restaurants, Snack auf dem Mark oder auch ein Somsa von der Ecke kostet wenige Cents. Die U- Bahn in Tashkent kostet sagenhafte 0,15€…ein Stunde kreuz & quer. Yandex war selten teuer als 1-2€ innerhalb der Stadt.
Q:
Qu‘ran ( Koran) die hiesigen Medresen leeren diesen, wenn sie nicht zu Kommerz umgewidmet wurden.
Ein gutes Beispiel ist die Kol‘kaldash Medrese in Tashkent, dort studierten wir sogar den Lehrplan ( Arabisch,Sport, Englisch, usbekische Geschichte) und sahen fleissigen Menschlein beim Lernen zu.
Qosh- Prinzip: Gebäude werden im Zwillingssystem gebaut, berühmtes Beispiel der Registan in Samarkand.
R:
Russland: Die meisten Touristen kommen aus Russland, fast immer in großen Reisegruppen. Wir haben sie dennoch eher als zurückhaltend empfunden, lediglich die Gruppengrößen fanden wir nervig.
Russland ist weiterhin der große Bruder, im TV läuft Werbung aus Russland, Popmusik wird ebenfalls vom großen Bruder konsumiert und auch im Essen findet man russische Einflüsse.
Russisch: Ist keine Amtssprache mehr, wird aber im täglichen Gebrauch genutzt.
Straßenschilder sind mehrsprachig.
Wir fanden es immer lustig, wenn sich Menschen mit Salaam Aleikum begrüßten und im Anschluss ins Russische verfielen….herrlich!
Registan: Die Lightshow auf dem Registan in Samarkan begann im September 2025 grundsätzlich immer um 20:30 und besteht aus zwei Teilen. Erst eine bunter Lichtershow, dann eine sagenhafte Lasershow. Diese ist unentgeltlich und sehr empfehlenswert.
Reisezeit: Das Frühjahr und die Monate August bis Mitte November eignen sich für einen Trip durchs Land.
Wir hatten Temperaturen von 26-30 Grad, immer blauen Himmel. Am Aralsee wurde es nachts kalt, hier hatten wir Windjacken und Hoodies an.
Reisedauer: Für die klassische Route Tashkent- Khiva- Buchara- Samarkand reichen um die 12-13 Tage ( ohne Flüge)aus, macht man noch ein paar Abstecher wie Aralsee, Wüstenburgen, Sharisabz oder sogar das Ferghanatal sollte man so wie wir min. 15 Tage haben.
Reisekasse: Diese wird geschont, Usbekistan ist günstig. Mit einigem Luxus, Hotels im Mittelklassesegment, Täglicher Restaurantbesuche, Züge und Eintritte kosten. 14 Tage Usbekistan rund 2000€, inkl, Taschengeld.
Die hier gezeigte Rechnung ist eine Luxusrechnung…..leicht erhöhte Preise in Khiva UND wir ließen es krachen.
Die Rechnung beläuft sich auf 80€ ohne Trinkgeld für mehrere Getränke, Vorspeise, eine Fleischplatte, Esspresso und Kuchen…geteilt durch dre Personen!
S:
Samarkand: Das HIGHLIGHT….hier unbedingt min. 3 Nächte einplanen.
Sprache: Usbekistan ist ein Vielvölkerstaat, der auch sprachlich nicht homogen ist. Bis heute scheint russisch der gemeinsame Nenner zw. persisch, usbekisch, türkisch, tadschikisch und usbekisch zu sein. Alle Kindern lernen russisch, was es für russische Touristen natürlich sehr einfach macht.
Usbekisches Straßenschild:
Russische Speisekarte:
Screenshot
Shuttle: Haben wir ab und an benutzt, einfach im vorreservierten Hotel angefragt und zack war die nächtliche Abholung von der Bahn oder morgens am Flughafen geregelt. Gezahlt wird in Dollar.
Sicherheit: Usbekistan ist unglaublich sicher, es gibt kaum Kriminalität. Allerdings will ich nicht so weit gehen, dass ein Taschendiebstahl nicht auch mal passiere könnte.
Souveniere: Man kann gut in Usbekistan shoppen, Keramik, Kleidung, Kunsthandwerk, Gewürze, Brotstempel, Papierwaren….die Geschäfte sind voll, die Preise fair
Seidenstraße: Man spürt das Erbe der Seidenstraße überall, ob das Essen aus China und dem Balkan, die Gewürze, die Stoffe, Yurten aus der Mongolei, die Architektur. Usbekistan ist übrigens aauch Teil der neuen Seidenstraße
Salate: Wow, das können die Usbeken. Die Salate schmecken ALLE grandios, egal ob Tomate, Kohl oder Glasnudelsalat. Wir waren immer begeistert. Sicherlich ist hier auch der Einfluss aus dem russischen Norden ersichtlich. Selbst die eingelegten Gurken haben geschmeckt.
Shashlik: Ja, sie sagen Shashlik….und davon viel und günstig.
Supermärkte: Diese gibt es im eigentlichen Sinne nicht. Wir waren in Tashkent in einem drin, dieser war aber fast nur auf Exportware eingerichtet, klein und nur für den Notfall ausgestattet. Der Usbeke geht noch auf den Markt, dort gibt es ALLES! Am Besten waren die Markte von Samarkand und Tashkent ausgestattet, Buchara war ebenfalls riesig, dort waren wir aber nur sehr kurz.
Es gibt neben den klassischen Marktständen auf richtige Shops, die Wurtwaren oder auch Alkohol verkaufen.
Sowjetunion: Usbekistan wurde erst 1991 unabhängig, war vorher ein sogenannter Satelitenstaat im Verbund der Sowjetunion. Der sowjetische Brutalismus ist vor Allem in Tashkent an Häuser, Metro und riesigen Alleen offensichtlich aber auch im Essen findet man einen Teil Osteuropa.
T:
Tashkent: Modern, hübsch und gleichzeitig betonhässlich….wer auf Retrobrutalismus steht, wird Tashkent lieben. Hier wurde in den letzten Jahren geklotzt was das Zeug hält, viele Neuinvestitionen lassen den Besucher staunen. Tashkent ist nicht erlaufbar, dafür gibt es Metro und Yandex. Unbedingte Empfehlung, wir hatten drei Tage und das war schon knapp.
Taxis: sieht man selten und sind bekannt dafür, das sie gerne Touris übers Ohr hauen
Toiletten: Ohjee, Ohwee….während wir große Loblieder aufs Land halten, die Toiletten waren es nicht.
Mittelmäßiger Chinastandard, Hocktoilette natürlich obligatorisch, manchmal kaum benutzbar…in der Stadt waren sie besser als auf dem Land. Die Bäder in den Hotels waren in Ordnung.
Tourismus: Steckt nicht mehr in den Kinderschuhen. Es gibt Hotel, Hostels in allen Preiskategorien, viele Reisegruppen reisen durchs Land, vor Allem Russen, Amis, Deutsche, Franzosen, Chinesen, Japaner und Italiener.
Sowohl der Flieger auf der Hintour als auch Rückreise war mit rd. 300 Passagiere. voll besetzt.
Die Sehenswürdigkeiten teilt man sich grundsätzlich mit vielen, vielen Menschen….zumindest im September.
Turkmenistan: Der streng verriegelte Nachbar. Manchmal fuhren wir direkt neben der Grenze entlang, kein Blick möglich aus Usbekistan.
Tandyr: Der Lehmofen, in dem das Brot gebacken wird
U:
Usbekisch: Eine Sprache, die nicht mal alle Usbeken sprechen. Erst 1923 entwickelt, dennoch Amtssprache/kyrillisch.
Usbekischer Vodka: gibt es tatsächlich, unser Ding wird Vodka nie. Dies hielt uns aber nicht ab, ein Fläschchen zu killen.
V:
Verbesserungspotenial: ja.. gibt es! Zum Beispiel gibt es keine Auskunftstafeln an den Bahnsteigen, nur auf Nachfrage erhält man die Auskunft zum Gleis. Durchsagen zum nä Stop hört man vergeblich, im Afrosiab wird allerdings eine Durchsage vorgenommen. Die Toilettenproblematik hatte ich erwähnt, Speisekarten sind oftmals nur auf russisch.
Vegan/Vegetarisch: Uff, vegetarisch geht, vegan dürfte schwierig sein. Immerhin Spieße in allen Varianten, Dips und Soßen sind zu haben. Wraps gefüllt mit Spinat, Börek und vegetarische Samsa sind auch erhältlich.
View: Der Ausblick ist Alles, hier empfehle ich ganz klar folgende Lokalitäten/ Hotels:
Tashkent: Hotel Usbekistan, Bar in der 15. Etage
Khiva: Terassa, super Restaurant und der Ark von Khiva
Buchara: Kunstgeschäft gegenüber dem Poi-i-Kalon Komplex, geringer Eintritt, große Wirkung
Samarkand: Bibi Khanum Hotel, Restaurant Zaragon und die erste Etage der Ulug‘Bek Moschee.
W:
Wechselstuben: Diese haben wir nur am Flughafen wahrgenommen, leider war diese zu voll. Von den Geldwechslern auf den Straßen ist abzuraten, da die Währung mit den vielen Hunderttausenden und Millioen geradezu zum Beschubs einlädt. Die Wechselkurse in den Hotels sind schlecht, hier lohnt der Gang zur Bank.
X:
X: Wo wir im deutschen oder internationalen Sprachgebrauch das Kh (Khiva) oder Ch ( Chiva) benutzen, findet man in der usbekisch/kyrillischen Form das X als Xiva.
Y:
Yandex: Die russische Uber App ist unverzichtbar für günstige Fahrten innerhalb einer Stadt.
Screenshot
Selten ist man für mehr als 1,50-3,00€ dabei. Aufgrund der guten Sicherheit (ähnlich wie Uber) unsere liebste Art der Fortbewegung bei längeren Strecken innerhalb der Städte.
Yurte/Jurte: Ursprüngliche Wohnform der Nomaden aus der Mongolei, übergeschwappt in die zentralasiatischen Länder.
Z:
Zugfahren: Eine feine und preiswerte Angelegenheit. Die Züge können im Vorfeld aus Deutschland heraus reserviert werden. Hier empfiehlt sich die App bzw. folgende Webseite.
Die Züge sind preiswert, leider ist der Afrosiab nur schwer zu bekommen. Da sitzen vermutlich Tourveranstalter mit Kontingenten drauf. Dies gilt auch für die Nachtzüge. Ein Coupé ist übrigens ein Abteil, welches man auch für zwei oder drei Leute reservieren kann. Dann hat man auch tagsüber die Möglichkeit zu liegen. Mindestens vier Wochen, im Vorfeld der Reise kümmern.
Zu guter Letzt springe ich nochmal für das Land in die Bresche. Wer fliegen, dem sei empfohlen, es nicht auf die lange Bank zu schieben. Es ist bereits jetzt voll, die Entwicklungen im Tourismus machen es sicherlich nicht besser. Wer damit leben kann, auch mal eine dicke Jacke zu tragen, mag eventuell auf Ende Oktober als Reisezeit ausweichen?! Dann dürfte es erheblich leerer sein.
Danke an alle Lesenden, dass Ihr wieder mitgereist seid.