Finnland 2026, V: Arctic Snow Hotel

Unser zweiter Tag in Lappland begann mit Staunen…..Neuschnee und den nicht zu knapp und es schneite weiter!

Wir frühstückten erneut mittelmäßig und entschieden uns spontan dann doch mal den Weihnachtsmann zu treffen. Das Meeting ist umsonst, die Fotos kann man sich im Nachgang ansehen und für teuer Geld erwerben….das ließen wir gepflegt aus…aner hey, den alten Mann im Bademantel, aus der Coca Cola Wer ung mal getroffen zu haben, war lustig UND er sah genau so aus! Damit ist bewiesen, ES GIBT IHN DOCH🎄🎅☃️.

Nachdem wir uns von der Arbeit des Elfen überzeugt hatten,

schlenderten durchs Village zu den Huskys im SCV. Wir wollten nur einen Blick auf die Wauzis werfen, unser eigenes Huskyevent hatten wir ja einen Tag später in Apukka.

Zum Thema Wetter, viel zu warm fur Huskys, wie uns ein Tag später berichtet wurde. Die bittere Kälte, sowie die klaren Nächte haben uns verlassen.

Gegen 12:00 schauten wir mehr aus Interesse, als Hunger, am Salmon‘s Place vorbei….10 Chinesen warteten bereits auf Lachs vom Feuer. Nicht mit uns, da waren wir raus.

Wir fuhren nach Rovaniemi, unterwegs fiel mir ein, dass das hiesige MC Donald das zweitnördlichste weltweit ist….es war mal das nördlichste Macces, nach Schließung in Musmansk und vor Öffnung in Tromsø….also wir in die Dependace vom Weihnachtsmann, übrigens erstmalig für uns, wir waren noch nie gemeinsam in einem drin! Soviel zum Fastfood🤮🤢….aber wie heißt es so schön, allet für den Club🎄💫❄️☃️🎅!

Im hiesigen Supermarkt kauften wir füs unser Abendessen ein und machten uns gegdn 15:00 Uhr zur Einlösung des Weihnachtsgeschenks vom Göttergatten. Es stand ein Besuch des Arctic Snow Hotels an.

Dort kann man ALLE Räume besichtigen und bekommt im Anschluss noch nen Drink an der Bar.

Wir hatten eine gute Zeit erwischt, es war gut besucht, nicht zu voll.

Kommen wir zu dem Hotel, -7 draußen wie drinnen. Es wird jedes Jahr, immer mit einem anderen Motto aufgebaut. Lokale Künstler dekorieren die Gästezimmer, Kapelle, Restaurant und Bar. Die Zimmer haben unterschiedliche Größen und Themen. Hier kommt eine kleine Auswahl:

Die Kapelle:

Das Restsurant ist riesig, es gibt mehrere Themen und jeder einzelne Raum ist einzigartig, Auch hier nur eine kleine Auswahl an Eiswürfel 🧊.

Tief beeindruckt gingen wir in die Bar, suchten unseren Drink aus und tranken stilecht aus Eisgläsern❄️❄️❄️❄️.

Das Schönste kommt nach dem Shot….“…wirft die Gläser an die Wand, Finnland ist ein schönes Land“….die Schneewände sehen wirklich bunt aus!

Tief beeindruckt fuhren wir wieder zurück nach Rovaniemi, vorher hatten wir einen Glögi im Café getrunken, Mathias rutschte noch auf den Reifen einen kleinen Rodelberg hinunter.

Wir aßen den wohl besten Lachs und super Kavias zum Abendessen, schmissen die Sauna an und fielen um 22:00 Uhr ins Bett.

Finnland 2026, IV: 66° 33′ 55″ Napapiiri

Guten Morgen in Rovaniemi, am Polarkreis….ab jetzt also Arktis.

Knackige -22 Grad erwarteten uns, wir waren vorbereitet!

Die erwartete Schnappatmung fiel aus, ich gebe zu, Handschuhe aus für ein Foto, tat weh.

Screenshot

Wir stellten uns in die Schlange der Mietwagenwilligen und kurze Zeit später, so kurz nach 8:00 Uhr hatten wir unseren Toyota. Das Santa Claus Villiage liegt rd. 14km außerhalb der Stadt, die übrigens sehr gesichtslos ist,

Für Nachahmer, verzichet auf die Stadt…..ich würde immer draußen wohnen wollen.

Kurze 14km später erwartete uns das weihnachtliche Disneyland, was kurz nach Sonnenaufgang noch herrlich verschwiegen und leer daher kam. Wir nutzten die Zeit, , schauten uns um, hüpften über den Polarkreis und freuten uns, das wir hier wohnen werden, quasi um Tourimassen herumbalancieren können.

Gegen 9:00 Uhr spazierten wir in die Rezeption, erledigten den Papierkram und gingen, für nicht wenig Geld, mittelmäßig frühstücken. Da das Frühstück in allen Restaurants gleich sein soll, freuten wir uns nicht so richtig auf die nächsten 3 Male….aber der Milchreis, der ist lecker!

Wir schlenderte als Nächstes in die Post und versendeten verfrühte Weihnachtsgrüße. Viel hat Santa Claus zu tun, man schaue sich mal die vielen Briefe aus aller Welt an! Erstaunlicherweise auch Viele aus Teilen dieser Welt, die nicht wirklich Weihnachten feiern.

Wir liefen weiterhin antizyklisch und bewunderten die Rentiere im Dorf.

Rentiere sind übrigens super kuschelig und total lieb…..die wollten Alle schmusen. Insbesondere unsere zweite Begegnung am Nachmittag mit den kleinen Rudis ohne rote Nase🥰.

Trotz des Chinesenrummels, SCV liegt doch inmitten toller Natur und unser kleiner Nüssesucher verzauberte auch Weihnachtstümmler ganz dolle, mein Gott war der kleine Kerl herzig!

Da der Himmel aufgerissen hatte, war uns klar….wir müssen in die Natur, die Wetterberichte sagen für die nächsten drei Tage nichts Gutes voraus. Wir fuhren nach Apukka, ein 5 Sterne Hotel, welches auch als Auroraspot bekannt ist.

Im Sommer ein See, momentan eine gut befahrbare Straße, wir freuten uns über Sonne, Schnee und gaaanz viel Ruhe….außer dem Knirschen auf weißem Nass.

Da wir ja immer noch nicht im Hotel eingecheckt waren, machten wir gegen 14:00 Uhr auf unserer Spazierrunde Schluss und kamen genau rechtzeitig im Apukkaresort an, als die zuckersüßen Rudis ihre rote. ase abgelegt hatten, in den Feierabendmodus gingen und mit ein wenig Heu und Flitterglitter verwöhnt wurden. Einhörner, es gibt sie doch 😍!

Wir entschieden uns noch für einen kurzen Abstecher zum Arktikum ( Museum zur Arkis) von wo man nicht nur einen guten Blick über den Fluss, sondern auch nach Norden hat…..nach Norden, ja….Polarlichter sieht man zumeist immer in nördlicher Richtung.

Der Platz fürs evtl. „Spektakel“ war also geklärt….

Zurück im SCV ging Alles ganz schnell, unsere Hütte war bereits seit Mittag zum Einzug fertig. Wir wohnen, dem Himmel sei Dank, ganz weit weg vom Chinesenrummel. Mangapüppchen, in Minirock, weißen Wollstrümpfen und Ohrenschützern, posend im Village hatte ich genug bewundert….

Angesichts der Gesamtwetterlage war klar, wenn Polarlichter, dann heute Polarlichter…..so machten wir uns gegen 17:00 Uhr auf den Weg zu Santa‘s Salmon Place. Eine kleine Kota etwas abseits im Village, mit angeblich dem besten Lachs Finnlands. Serviert mit Kartoffelsalat und Brot….Preis 26€, recht typisch für Finnland.

Untypisch war wohl eher, das ganze chinesische Reisegruppen in dieses kleine Ding wollten….für uns unlogisch und natürlich scheiterten wir, mit dem Versuch ein Plätzchen für Zwei zu bekommen…kein Lachs, kein Kartoffelsalat.

Ein bissel gefrustet entkamen wir den Menschenmassen und fuhren Richtung downtown….die gesichtslose Stadt, wir wissen! Ich hatte im grenzenlosen www etwas vom Roka Bistro gelesen und dachte, wenn nicht Lachs vom Grill, dann in der Suppe, Lohikaitto….tja, und dann standen auch dort die Chinesen vor dem zu kleinen Restaurant. Ich glaube, ich koche aus Chefkoch einfach finnisch nach!

Wir gingen also zum Vietnamesen, Sommerrollen und Phô und insgesamt nicht teurer als in B.

Mathias war ein wenig gefrustet, sein Essen war nicht so toll. Ich muss natürlich nicht erwähnen, dass es sich mittlerweile zugezogen hatte und trotz guter Vorhersage nicht nur die Apps zu Madame Aurora stumm blieben, sondern auch unsere Ausbeute wahrlich nicht hitverdächtig war.

Immerhin, der Himmel gab interessante Wolken, Polarlichtfetzen, Flutlicht vom Flughafen usw. preis.

Zurück im Weihnachtsmanndorf sahen unsere Hütten auch ziemlich beeindruckend aus.

Wir genossen den restlichen Abend bei Chips, Bier und Sauna…JA, hauseigene Sauna!

Finnland 2026, III: Helsinki und auf nach Lappland

Auch der letzte Tag in Helsinki begann freundlich und wir konnten uneingeschränkt unsere Planung in Angriff nehmen. Nach dem Auschecken liefen wir Richtung Hafen und schnappten uns den kleinen Eisbrecher nach Suomenlinna, der Finnenburg. Für die Schweden eher die Sveaborg, die Schwedenburg…..immerhin von denen mal erbaut und Weltkulturerbe.

Wer sich so richtig für die Festungsanlage interessiert , dem empfehle ich : https://de.wikipedia.org/wiki/Suomenlinna

Wir begnügten uns mit den Eckdaten, feierten die Fahrt über das Eis, den Blick auf Helsinki und den Schären, sowie an dem feinen Spaziergang auf Suomenlinna….auch wenn es rattig kalt war!

Wir steuern auf Suomenlinna zu, vorher knirschte das Eisbrecherchen an diesen bezaubernden Inselchen vorbei:

Die Festungsinsel begrüßt uns direkt russisch….ja, der Schein trügt nicht, sie trieben ja auch über ein Jahrhundert ihr Unwesen.

Zwischen Wohnhäusern, die immer noch bewohnt sind, tummelt sich altes Zeugs und eine Marineschule.

Zurück in Helsinki gab es den obligatorischen Cappuccino im Espressohouse und einen Spaziergang zum Einkaufszetrum Forum. Dort hatten wir am ersten Tag einen Foodcourt entdeckt….asiatisches Buffet, 12€ und RICHTIG, klare Empfehlung.

Zurück im Hotel erfreuten wir uns noch am WiFi und fuhren viel zu früh zum Bahnhof, Auch wenn der Hauptbahnhof von Helsinki nobel aussieht, am Ende ist er wie alle Bahnhöfe dieser Welt…voll mit komischen Gestalten UND Chinesen, die Alle das gleiche Ziel hatten, wie wir!

Erstmalig aufgefallen sind mir die Scharen der Untertanen von Xi Jinping bereits am Fährterminal in Stockholm, ab jetzt befanden wir uns in einer chinesischen. Urlubsbubble…

Was für ein Juchzen, was für ein Geschrei, was für ein Gedränge als endlich der Santa Claus Express einfuhr….Weihnachten ist doch gerade für das Reich der Mitte nur eine Illusion?

Auch wir erfreuten uns am Zug, schnell gabs die obligatorischen Fotos von außen, ehe wir unser Zweierabteil im ersten Stock des Zuges bewunderten.

Für relativ wenig Geld (90€ pro Person) hatten wir uns den maximalen Luxus der Finnischen Bahn gegönnt. Zweierabteil mit eigenem Klo und Dusche.

Nicht der Orientexpress, nicht der Shongololo….nein auch nicht der Mongolenexpress oder Andenexpress…..aber ORDENTLICH und absolut empfehlenswert.

Wir inspizierten noch den Speisewagen, tranken eine Cola und nen Bier und schaukelten durch den Abend.

Zurück im Abteil gab es Abendessen am Minitischchen und früh zogs uns ins Bett….wir ratterten 12 Stunden durch die Nacht, Santas kleine Helferlein machten einen guten Job.

Finnland 2026, II: Porvoo

Nach einem ausgiebigen Frühstück k, u. A. mit „ flachem Kartoffelbrot“ und „Ricepie“( s. Foto aus dem Supermarkt“ liefen wir nach Kamppi, zum Busbahnhof, kaufen flugs über Önni ( App) unsere Bahntickets und fuhren bereits um 10:20 nach Porvoo, rd. 60km von Helsinki entfernt.

Porvoo begrüßte uns mit strahlendem Winterwetter, so strahlend das wir bei -8 Grad ordentlich schwitzten.

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Wir liefen vom Busbahnhof zunächst zum berühmten Blick von der Brücke. Da der Fluss natürlich auch zugefroren war, sah die Optik ein wenig komisch aus….man kennt im wwww nur die Bilder aus dem Sommer.

Wir schlitterten zum Ufer herunter und liefen parallel zu den alten Warenhäusern am Fluss.

Die Sonne gab Alles, wir schwitzten bei -8 Grad und überfielen im Ort erstmal den erstbesten Lakritzkocher…schwarzes Gold aus Finnland gab es bislang noch nicht.

Ein paar Infos zum niedlichen Nest gefällig? Porvoo oder Borgå ( schwedisch) ist eine Stadt und ein Bischofssitz am Finnischen Meerbusen im Süden Finnlands, 50 km nordöstlich von Helsinki. Sie hat eine Fläche von 654,78 km², davon 10,22 km² Gewässer. Die Stadt ist zweisprachig, 64 Prozent der Einwohner sprechen Finnisch, 33 Prozent sind Finnlandschweden

Wir erschlenderten uns den Ort, Kirchlein war leider geschlossen.

Natürlich juckte es uns in den Füssen, wir wollten aufs Eis….und so bekamen wir noch ein paar andere Aussichten….bis es unter uns knackte!

Wir vertändelten den frühen Nachmittag im Espressohouse und fuhren mit dem Bummelzug über die Dörfer zurück nach Helsinki.

In Kamppi, am Busbahnhof, gingen wir gepflegt für 16,50€ ein Thaicurry essen….absoluter Tip. Die Restaurants in Einkaufszentren und Bahnhöfe sind günstig und gut.

Essen auf Räder bekam nochmal eine ganz neue Wendung, Coco von Volt versorgt die Einwohner von Helsinki mit warmer Küche. Fasziniert beobachten wir den kleinen Roboter…..die Gelassenheit an den Ampeln hatte es uns angetan….machs gut R2D2!

Zum Rest des Tages gibts nicht mehr viel zu berichten…..außer das wir unseren Gutschein einlösten und ne Cola für umme bekamen.

Finnland 2026, I: Tervetuloa Helsinki, Välkomma Helsingfors

Wie war die Nacht, so war die Nacht!

Schaukelig mit Sturmneigung, geschlossene Decks, viel Eis auf der Ostsee! Wir hatten dennoch gut geschlafen, auch wenn man schon erheblich den Seegang gespürt hatte.

Unser Frühstück war extraklasse, hier hatten wir ein paar Cent zum Buffet „draufgelegt“….dafür mit Sekt und Kaviar….sowie aboluter Ruhe, herrlich.

Und wann bekommt man schon mal Pralinen zum Frühstück?

Eine Stunde vor Landgang klebte ich mich an die verdreckte Scheibe auf Deck 8 und stierte ins Eis. Wir steuerten auf Helsinki zu, man konnte kaum Schäreninseln von Festland unterscheiden, der Neuschnee von rund 20cm machte es nicht leichter. Eisbrecher waren unterwegs….Finnland ein Wintermärchen!

Und dann hieß es gegen 10:30 Tervetuola Helsinki!

Wir nahmen uns für 12€ ein Uber, traten im Radisson Blue Seaside in den Club ei, bekamen zwei Drinks und ein Zimmer um 11:00 Uhr! Wir waren schwer begeistert.

Nach einem kurze. Boxenstop liefen wir los….im Neuschnee gar nicht so einfach!

Ein paar Impressionen von nicht bekannten Sehenswürdigkeiten mit toller Atmosphäre.

Johanneskirche:

Während wir so durch die Straßen schlenderten, fiel uns auf, dass alles zweisprachig war. Straßennamen in schwedisch und finnisch, schwedische Radiosender ( unser Uberfahrer hörte schwedisches Radio) etc.

Ich fragte das www und bekam folgende Antwort: Hier sind die Hauptgründe für die starke Präsenz des Schwedischen:

Kulturelle Präsenz: Es gibt eine ausgeprägte schwedischsprachige Kultur mit Zeitungen, Theatern und Medien.

Historische Verbindung: Finnland war vom 12. Jahrhundert bis 1809 ein integraler Bestandteil des schwedischen Reiches. Schwedisch war die Sprache der herrschenden Klasse, der Verwaltung und des Handels.

Offizieller Status: Schwedisch ist eine der zwei Nationalsprachen Finnlands. Das Recht, Behörden auf Schwedisch zu nutzen, ist in der Verfassung verankert.

Schwedischsprachige Bevölkerung: Etwa 5,3 % der Einwohner (ca. 300.000 Menschen) sprechen Schwedisch als Muttersprache, besonders an der West- und Südküste Finnlandschweden.

Schulunterricht: Nach einer Bildungsreform sind sowohl Schwedisch als auch Finnisch Pflichtfächer an Schulen, was die Präsenz der Sprache im Alltag sichert Wikipedia.

Na, wer hats gewusst?Ich nicht….Helsinki heißt übrigens Helsingfors auf schwedisch!

Nach rd 1,5km waren wir in der Innenstadt und bewunderten zunächst unsere Fähre und liefen dann zur Urpenski Kathedrale, russisch orthodox und 1868 erbaut.

Vor dem Gotteshaus noch ein paar Nettigkeiten vom Ufer.

Und hier kommt die Kathedrale:

Ich ging hinein, der Göttergatte pflegte den Atheismus.

Nach der Kirche war vor der Kirche…..Senatsplatz und Dom, quasi das Wahrzeichen von Helsinki.

Nach einer ausgiebigen Kaffepause im Espresso House ( hier ist alles fest in schwedischer Hand: Nordea, Espressohouse, Pressbyran, H&M, Handelsbanken usw.usw.usw.) liefen wir zum Amos Rex,,,,,Outdoorkunst im Schnee…verweht.

Der Blick auf den Bahnhof war beeindruckend und auch sonst gab es schöne Architektur.

Wieder ins Espressohaus und Zeit totgeschlagen, Holy Crab wartete auf uns. Als alte Meeresfrüchteliebhaber quasi ein Muss. Es gibt noch eine Dependance in Singapur und das Konzept ist schnell erklärt: Schürze um, Handschuhe an, Meeresfrüchte auf den Tisch gekippt…..genossen! Yummy war es!

Der Spaß war nicht ganz preiswert aber echt lohnenswert. ….klare Empfehlung für Nachahmer.

Auf dem Nachhauseweg wurden wir bereits auf das was kommt eingestimmt:

Zurück im Hotel genossen wir einfach nur das schöne Zimmer und wunderten uns über die knapp 30 Meldungen in meinem Iphone zu Polarlichter im Hohen Norden….bei uns ist leider nur noch Schnee angesagt..l

Schweden 2026: Stockholm – Helsinki, Tunnelbana, Uber, Fähre

Das Wetter hat sich geändert. Aus den bitterkalten -12 des nächtens, wurden schluderige Null Grad mit Schneeneigung. Schwitzen war inklusive am heutigen Tag.

Wieder frühstückten wir @home, packten unsere Sachen und zogen los! Tunnelbana Sightseeing. Ähnlich wie in Taschkent ist die U- Bahn in Stockholm sehr sehenswert . Aufgrund unserer Weiterreise hatten wir uns für vier, fünf sehenswerte Stationen entschieden, wir kommen bestimmt mal wieder.

Fangen wir mit T- Centralen an:

Rådhuset:

Kungsträdgården:

Tekniska Hoskolan:

Zu guter Letzt Stadion, die wohl berühmteste Station:

Zurück am Hotel blieb noch Zeit für ein Fickabreak im Espresso House….Kanelbullar ( wenigstens eine ist ein Muss) und lecker Cappuccino.

Wir verschlusten noch eine Stunde im Hotel, checkten gegen 13:00 Uhr aus und fuhren per Uber für ganz wenig Kronen zum Fährhafen, der ziemlich außerhalb liegt. Es regnete, 1Grad im Positiven zeigt wohl auch hier das Ende des Winters an.

Viel zu früh waren wir an der Fähre, egal….warm un trocken war es.

Wir hatten uns für Tallink Silja Line entschieden, obwohl die Viking stadtnäher ablegt, aber die älteren Schiffe hat. Bereits im Internet konnte ich erkennen, hier wird der Bautyp der Color Line auf uns warten….so war es dann auch.

Wir hatten uns bei „ Original Carrier of Santa Claus“ 🎅 für eine Außenkabineentschieden, die ganz niedlich daher kam….gemütlich auf jeden Fall.

Bis zum Ablegen hatten wir noch eine Stunde Zeit und erkundeten erstmal das Schiff.

Wer sich an den Bericht aus Oslo 2021 erinnert, wird auch die CM in diesen Fotos finden: https://allcontinentsinonelife.com/?s=Oslo+2021

Was bleibt von diesem Tag noch zu berichten? Wir schlemmten uns durch das Grandbuffet am Abend und staunten über die Eisschollen im Stockholmer Hafen, die uns auf der gesamten baltischen See begleiteten.

Vollgenudelt mit Kaviar und Co verdümmpelten wir den Abend mit den olympischen Spielen vor der Glotze.

Noch ganz weit weg von Helsinki zogen wir bereits am frühen Abend ein positives Fazit zur Fähre als Fortbewegungsmittel. Die Hütte war durch die Schulferien in Finnland zwar ausgebucht, da Viele die Verbindung zur Minikreuzfahrt machen, die Restaurantauswahl überzeugte durch und durch. Sowohl Fisch als auch Fleischesser ( bis aufs Roastbeef ließen wir diese Erfahrunf aus) kommen auf ihre Kosten. Das Essen erschien uns innovativer als auf der CM, die Thunfischpoke war zum Niederknien…..

Zufrieden kuschelten wir uns in unser Bett, den Stop in Mariehamm bekamen wir kaum mit. Umso näher wir Helsinki kamen, desto dichter wurde das Schneetreiben und wilder die See.

Schweden 2026: Stockholm II

Mit strahlendem Wetter begrüßte uns Stockholm am 20.02.26. Knackige -6 Grad, gefühlt -13 luden zur Dreifachschicht ein, die sich bewährte.

Nach einem Frühstück in Eigenregie, liefen wir gut gelaunt Richtung Sergels Torg und bewunderten den Platz und viele Kaufhäuser drumherum.

Das Eis auf der Ostsee hatte uns natürlich bereits am vorherigen Abend angezeckt, nur im Dunkeln geht man wohl eher nicht aufs Eis….dafür am Tag!!!

Vorher gab es aber noch einen kurzen Bummel durch Gamla Stan, Stor Torget und unzähligen Souvenirschuppen.

Und nun zum Eis auf der Ostsee, aus dem Fernsehen bekamen wir später die Info, das erstmalig seit 15 Jahren dieses Phänomen gefeiert werden darf:

Lange blieben wir allerdings nicht auf dem kühlen Nass, uns war es doch etwas unheimlig. Aufgrund der frühen Zeit und da es ja auch noch ein normaler Wochentag war, hielt sich die Präsenz der Stockholmer noch in Grenzen….,eine Art Lebensversicherung???!!!!

Aud dem kürzesten Weg liefen wir Richtung Skeppsholmen und der berühmten Brücke.

Skeppsholmen, wieder eine der 14 Inseln, die wir aber letzendlich nicht besuchten, Nur die Brücke, die sollte es sein…warum, seht her!

Mit dem Krönchen perfekt in Pose gesetzt, bekommt das Schloss ( s. auch Schweden 2023) eine ganz neue Ausstrahlung….quasi ein must have der Stockholmtouris. Wir waren allerdings alleine auf der Brücke, im Sommer wohl ein Ding der Unmöglichkeit.

Es ging auf Mittag zu und wir wollten in die Saluhallen von Östermalm. Unterwegs. bewunderten wir nicht nur die wohl schönste Apotheke Stockholms, sondern nutzten diese sogar für kleinere Blessuren. Die Apotheke zum Storchen…Sterken in Svenska.

Östermalm, ein Ort der Eleganz und der schwedischen Krone, rd. 1:11 übrigens. Meine Güte, ähnlich wie Paris….Städte ohne Kriegszerstörung haben was. Da kommen unsere Nester ärmlich daher.

Die Saluhallen ( gebaut 1888) und die Hedwig Eleonora Kirche:

Die Halle. suchen ihresgleichen…wir waren begeistert und ein sehr teures Mittagessen musste sein. Es war allerdings der Suff, der unsere Reisekasse schmälerte. Alkohol, sei es nur Bier….in Skandinavien, im Restaurant, ein no go.

Der krönende Abschluss des Tages? Das Abba Museum! Wir waren bereits eine Stunde vor unserem Zeitslot am Museum, konnten aber dennoch schon in die heiligen Hallen.

Wir hatten wenig erwartet und tatsächlich Spaß. Vom Werdegang, über Karaokeboxen, goldenen Schallplatten, schlechten Kostümen….es war ALLES dabei. Für echte Fans ein muss, für uns nice to see.

Nach dem Museumsbesuch, machen wir es kurz….Boxenstop via Uber! Auch nur vier Euro teurer als die Öffis und binnen zehn Minuten wieder am Hotel, Rade aus Kroatien sei Dank.

Wir verließen die Hütte nur noch fürs schnelle Abendessen ( same procedure as last evening) und fielen ermattet vor die Glotze…Olympia, auf allen Kanälen.

Schweden 2026: Stockholm

Schweden und Finnland im tiefen Winter….WAS um Himmelswillen zieht man denn da an?

Der Wetterbericht erfreute seit Wochen mit Meldungen von „neuer Kälterekord“ „-24 Grad“, „zugefrorene Ostsee“ und wir standen mitten im Klamottenchaos. Ebenfalls stellte sich die bange Frage nach den Polarlichtern….es wurde zwar nen bissel wärmer, dafür wolkiger, mit Schneeneigung.

Screenshot

Wie kleine Michelinmännekin machten wir uns auf dem Weg zum BER, gut das Wolfgang uns die U- Bahn ersparte und wir erst in Rudow schwergewichtig in den X7er einsteigen mussten.

Am Flughafen erwartete uns ein schneller Check Inn, danke Norwegian, wenig Wartezeit, danke Runway, Burger King und ein verspäteter Flug…..

Im Flieger, wir genossen Reihe 2, erwartete uns ein grandioser Blick über den Müggelsee, dem Stettiner Haff und Bornholm. Die rund 1,6 Std. vergingen wahrlich wie im Flug.

Bei strahlendem Winterwetter, mit gelungenen Sonnenuntergang landeten wir in Arlanda und nahmen den Flughafenbus nach Downtown. Mittlerweile fahren auch Züge, damit hatten wir uns aber nicht auseinandergesetzt. In Centralen machten wir unsere erste, positive Erfahrung mit den Stockholmer Öffis. Kreditkarte am Drehkreuz vorhalten, durchgehen….die Kreditkarte ist Dein Ticket und wird 75min. später belastet. Was für eine Errungenschaft. Zwei Stationen später stiegen wir Rådmansgatan wieder aus, liefen fünf Minuten ins Bob W und sprechen schon jetzt eine klare Empfehlung für das Hotel aus.

Jedes Zimmer hat eine volleingerichtete Miniküche mit Mikrowelle und Kühlschrank. Eine Instandkamera, Yogamatte und Duftkerzchen versüßen das Ambiente. Die Hütte hat ein Coworkingspace und ein Coop ums Eck, absolute Empfehlung.

Nachdem wir unser Outfit gescheckt und für mollig warm empfunden bewerteten, gings in die bitterkalte Nacht -10 Grad zeigte das Thermometer ABER absolute Windstille.

Wir fuhren wieder mit der Tunelbana bis Gamla Stan, immer noch mit dem gleichen Ticket und schlenderten an der zugefrorenen Ostsee/ Baltische See wie man hier so sagt, Richtung Rathaus und Oper. Wir wollten den nächtlichen Blick.
Es waren noch Eisläufer auf dem Eis, wir trauten uns nicht aufs Meer….nicht im Dunkeln.

Mit einem schönen Blick Richtung Södermalm verabschiedeten wir uns von der See, dem Rathaus und widmeten uns nochmal für ein paar Minütchen Gamla Stan. Ich wollte zum Stor Torget, dem berühmten Alten Platz ….und den hatten wir für uns ganz alleine. Was für ein Unterschied zum Sommer und dabei war es noch nicht mal richtig spät….20:00 Uhr!

Durch verschwiegene Gassen ging es wieder Richtung Tunelbana.

Wir überfielen unser COOP und erfreuten uns am schwedischen Sortiment. Über Krabben zum pulen, frischen Brot, Krabbensalat und graved Lachs zum Frühstückstisch , frischen Nudelsalat, Marabou….wir wähnten uns im Paradies.

Vollgenudelt hauten wir uns ins Bett, schauten noch nen bissel Olympia ( Kringeldreher, Mädels) und fielen in tiefen Schlummer.