Archiv der Kategorie: Schweden

Schweden/Finnland 2026, VIII: Fazit, Tipps und Tricks

Während unserer Winterreise habe ich unterwegs viel positives Feedback bekommen und meinen Reiseplan häufig weiter gesendet. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir die Reise von Journaway.com abgekupfert hatten. Dort wird sie mit einer Nacht mehr, weniger Leistungen auf der Fähre und Zug und weitaus teurer angeboten.

Wer also keine Planungslust hat, schaut einfach bei den organisierten Reisen.

Wir sind mit zwei Airlines geflogen, hin mit Norwegian, zurück mit Easyjet. Hintergrund waren die Flugzeiten und Preise. Norwegian ist kulanter beim Handgepäck, wenn man die Reise nachbastelt, bitte genau gucken….nicht das man am Ende Probleme mit Easyjet hat.

Fangen wir mit Stockholm an: Wir waren schon mal in der Stadt und kommten deshalb gut mit einem etwas eingeschränkten, preiswerteren Winteraufenthalt umgehen. Wer die Stadt nicht kennt, sollte mindestens eine Nacht mehr einplanen.

Für Foodies empfehle ich die Markthalle in Östermalm, nicht günstig doch jeden Cent wert…auch wenn man keinen Fisch mag.

Wir wohnten im „Bob W“ großartige Adresse, wir zahlten Hostelpreise im Februar: https://booking.bobw.co/?city=Stockholm&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=22592326003&gad_source=1&gad_campaignid=22592326003&gbraid=0AAAAACpuXUlrJgS56pE4ZcNCmhOjvDQQj&gclid=EAIaIQobChMI99GMrdCKkwMVmIWDBx05_x3uEAAYAyAAEgI4v_D_BwE

Im Bob W hat jedes Zimmer eine kleine Pantryküche, was angesichts der hohen Restaurantspreise in Stockholm Sinn macht. Als Winterprogramm eine U- Bahntour und das Abbamuseum zu besuchen war ok. Für Alle die Stockholm planen, die Kreditkarte ist das Tunelbanaticket d.h. man legt die Kreditkarte auf den Automaten, geht durchrs Drehkreuz und fährt munter 75 Minuten durch die Stadt. Am Ende muss man nicht durch ein Kreuz d.h. leichtes Überziehen des Tickets wird hingenommen.

Fähre: Tallink/ Silja oder Viking? Tja, diese Frage muss Jeder für sich selbst entscheiden. Von der Bauart hat uns die Tallink besser gefallen, die Kabinen sahen auf der Viking tuffiger aus. Die Viking startet von Södermalm, aufgrund der Bauarbeiten an der Brücke momentan nicht so zu empfehlen. Außerdem fährt sie früher aus Stockholm ab, kommt ein wenig früher an. Quasi ein zermanschter Tag VOR der Fähre und im Falle eines Falles noch länger ohne Zimmer NACH der Überfahrt.

Die Silja Serenade ist zwar ein altes Schiff, kommt aber modernisiert und schick daher. Essen ( Grand Buffet und Frühstück beim Italiener) waren ihr Geld wert.

Aktuelle Preise siehe Ticket. Man darf nicht unerwähnt lassen, dass Kaviar, Meeresfrüchte und morgens ein Glas Sekt inklusive sind….klare Empfehlung.

Das Schiff ist, durch die Renovierungen modern und essenstechnisch auch zeitaktuell aufgestellt…Tunapokebowl sag ich da nur 🥰.

In Helsinki waren wir noch nie, kannten aber die Geschichten von „ lohnt mur für einen Tag“ bis hin zu „langweilig“. Wir kamen gegen 10:30 Uhr, schnappten uns einen Uber ( unser Verkehrsmittel der Wahl mit Gepäck, spottbillig) und standen um 11:00 Uhr im Radisson Blue Seaside: https://www.guestreservations.com/radisson-blu-seaside-hotel-helsinki/booking?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=991005088&gad_source=1&gad_campaignid=991005088&gbraid=0AAAAADiMQMby2LksS9e2OK5OBQ68L3qb3&gclid=EAIaIQobChMIicCF39uKkwMV2LGDBx0Qfic4EAAYASAAEgIkRfD_BwE

Absolute Empfehlung! Mit Eintritt in den Club bekamem wir nicht nur gleich unser Zimmer sondern auch noch Softdrinks in der Lobby. das Frühstück war sehr gut, auch was finnisches Frühstück anging, die Zimmer ruhig und modern.

Kommen wir zu Helsinki…joah, im Winter reicht ein Tag vollkommen. Da schafft man die Citysights und kann auch noch nach Suomenlinna, dem Weltkulturerbe vor der Haustür der Stadt.

Mein Geheimtip ist allerdings Porvoo, 60km außerhalb von Helsinki, puppig und niedlich! Die Tickets waren schnell über die OnniBus App organisiert, mit rd 8€ oneway auch echt günstig. Die Busse fahren vom zentralen Omnibusbahnhof Kamppi ab, wir sind dorthin gelaufen…unproblematisch.

Kommen wir zum Essen in Helsinki. Der Foodistatip ist natürlich Holy Crab, Meeresfrüchte aus der Tüte! Mit Schürze, Zange, Schere Handschuhe….nicht preiswert aber saugut: https://www.holycrab.fi/eng

Die restliche Zeit haben wir uns über Foodcourts in Einkaufszentren versorgt, grünes Thaicurry in Kamppi 16,50€, Sushi/ Buffet all you cant eat im Centrum Einkaufszentrum nahe des Bahnhofs für sensationelle 12€…Finnland geht auch günstig.

Vorteil von Stockholm und Helsinki im tiefen Winter: Weniger Touristen, preiswerter da mehr Sonderangebote auf Hotels, Fähre etc. Per Eisbrecher nach Suomenlinnen oder auf dem Eis der Baltischen See stehen und Stockholm vom Wasser genießen…geht allerdings nicht jedes Jahr.

Kommen wir nun zu Lappland…ja, Rovaniemi ist das touristische Zentrum mit internationalem Flughafen. Schöner ist es mit Sicherheit in Roka oder Levi ABER wer will denn nicht ins Weihnachtsmanndorf?

Wir hatten uns als Anreise den Santa Claus Zug gewünscht und sehr frühzeitig für einen schmaler Taler gebucht. Später hörten wir Fabelsummen für unser Abteil/2er mit eigenem Bad….tolle Erfindung.

https://www.vr.fi/en/single-ticket-outbound-journey-details?from=HKI&to=ROI&outboundDate=2026-03-06&passengers[0][key]=277d8de5-64f0-4637-af31-32cad990e5e6&passengers[0][type]=ADULT&saleId=5996b24d-f615-4639-a32c-1eb8cc4079c7

Im arschkalten Winter des Jahres anno 2025/26 beobachtete ich nicht nur über Wochen die Polarlichterapp, nein auch den Wetterbericht. Kurz und gut, -34 Grad blieben uns erspart, knackige -22 erwarteteten uns.

Tageshöchsttemperatur:

Um es kurz zu machen, die Kälte störte nicht, die vielen Klamotten waren nerviger. Oberkörper vier Schichten, unter der Skihose noch Unterwäsche. Wir borgten uns keine Sachen aus, auch wenn dies quasi überall angeboten wird.

Kommen wir nun zu Santa Claus….tja, Coca Cola hat ganze Arbeit geleistet und der Polarkreis zieht Touris aus aller Welt, vor Allem Chinesen an. Mit SC wird alles assoziiert, nur keine religiösen Inhalte.

Es war säuisch voll, es posteten überall Influencer*innen, aufgemotzt als wenn es um eine Misswahl geht. Erstaunlich wie leidensfähig Mensch ist, wenn es um Klicks geht….Röckchen und Kleidchen bei -17 Grad!

Natürlich ließen wir uns die Eckpunkte nicht nehmen. Arctic Circle, Post und Rentiere sowie Huskys beobachteten gehörte auch bei uns dazu.

Zum Village haben wir eine etwas gespaltene Ansicht. Da wir einen Bungalow direkt dort hatten, konnten wir uns gut von Jubel, Trubel Heiterkeit befreien. Von allen Resort ist das SCV noch das moderateste und dennoch ist die ganze Institution reinste Abzocke. Unser Zimmer, max. 3 Sterne mit dem Goodie der Sauna. Das Frühstück lieblos und mit 26,50€ überteuert. Teuer war Alles, egal ob Foto mit dem Weihnachtsmann, Rentierschlittenfahrt oder eine kurze Huskyrunde, was ich niemal empfehlen würde….dazu kommem wir aber noch. Gleiches gilt für das abendliche Buffet, 48€….die spinnen doch!

Ob ich nochmal dort wohnen würde, JA…denn das gesichtslose Rovaniemi gehört nicht zu meiner Wahl.

Die Stadt fiel 1944 einem Feuersturm, durch die Wehrmacht, zum Opfer und wer nicht absoluter Fan von Beton der 50er ist, sollte sich dieses Nichtlapplandfeeling schenken. Wer ein eigenes Auto hat ( sollte man immer in Erwägung ziehen) ist in den Resorts außerhalb der Stadt besser aufgehoben. Leider ist hier Mittelklasse Fehlanzeige, nach oben gibt es keine Grenzen. Hat man dann eine schneereiche Woche erwischt, tun 800€ für eine Nacht im Fünfsterne Glasiglo natürlich richtig weh.

Wer partout nicht ins SCV will, dem empfehle ist die Ounasvaara Chalets, da bekommt man manchmals nen Schnappi. Unser Favorit war Apukka, wo wir ja auch mit den Huskys unterwegs waren.

Traumhaftes Resort, traumhafte Lage….unbezahlbar!

Kommen wir zum Essen in Rovaniemi. Kurz und gut, alle bezahlbaren Varianten, die auch noch gut besprochen sind ( Tripadvisor) sind fest in der Hand von Reisegruppen, Chinesen und Influencern, zumeist auch noch winzig klein. Santas Salmon Place haben wir nicht hinbekommen, hier gibt es angeblich den besten Lachs vom Feuer, mit Kartoffelsalat und Brot:https://bestsalmon.fi

Ins Roka Bistro haben wir es am zweiten Tag geschafft, muss Jeder selbst entscheiden, ob man bei -10 Grad draußen warten möchte. Essen war sehr gut und bezahlbar: https://ravintolaroka.fi/en/

Das Essen in den Hotels und Resorts ist richtig teuer, finnisches Essen toppt Alles. Am Ende bleibt noch die Depencance des Weihnachtsmannes bei Mc. Doof und der Supermarkt. Letzter ist die bessere Alternative, im CM ( Citymarket) gab es Fisch und Kaviar vom anderen Stern.

Kommen wir nun zu den Aktivitäten. Luft zum atmen und wandern gibt es umsonst, alles Andere muss teuer bezahlt werden. Über getyourguide und viator gibt es pauschale Touren die ich nicht empfehlen kann. Bereits im Vorfeld wurden die Husyktouren kritisch bewertet, 5 Minuten im Schlitten, 130€….Rentiere auch fünf Minuten nochmal 30€ drauf…NEIN, macht man nur wenn man Chinese ist. Als ich mir dann auch noch anlas, dass die armen Viecher nicht in Rente gehen, sondern am Ende an die Nachzuchten verfüttert werden, war es bei mir vorbei….ich suchte, suchte, suchte UND fand https://apukkaresort.fi/activities/winter-activities/husky-tours-in-winter/?gad_source=1&gad_campaignid=18996123094&gbraid=0AAAAACnzSn-JIuq59wiGs59qtGbGF_4_c&gclid=EAIaIQobChMIyoH8tpOLkwMVcZCDBx2Gmx92EAAYASAAEgLVKvD_BwE

Man ist sein eigener Musher, fährt die Tiere selbst, rd. 7,5 km und darf am Ende kuscheln und Welpen bespielen…yes! Viel Teurer war es auch nicht, aber DAS Erlebnis für uns.

Ein beeindruckendes, nicht so teures Event ist der Besuch des Arctic Snow Hotel, 35€ plus der Drink, alloholisch oder nicht alkoholisch…

Da ich auch nach mehreren Versuchen den Link nicht in den Bericht bekommen haben, einfach Arcticsnowhotel.com in die Suchleiste geben.

Für Rentiere gilt übrigens das Gleiche wie für die Huskys. Die Touren sind Abzockertouren, zu teuer und keineIndividualität. Im Winter sieht man kaum frei lebende Rudis, da alle Tiere zusammengetrieben werden. Wir hatten wunderschöne Erlebnisse, sahen magische kleine Wesen in Apukka und Kotatieva und waren während unserer Schlittentour ganz alleine! Kotatieva: https://kotatieva.fi/activities/

Nicht nur Rentiere, auch für Eis laufen, Rodeln, Langlauf und Schneeschuh wandern eine ganz tolle Adresse

Und dann ist da noch die Sache mit den Polarlichtern! Ich hatte zu Hause etliche Apps ausprobiert, war also vorbereitet. Wer nicht vorbereitet war, war der Wettergott. Obwohl zur besten Zeit (September- März) mitten im Aurora Oval, spielte das Wetter nicht mit. Wirklich schade….wir sind dem Grunde nach lediglich zwei Tage zu spät angekommen. Ein armseliges Lichtlein gab es am ersten Abend dann doch und das war es dann aber auch!

Schweden 2026: Stockholm – Helsinki, Tunnelbana, Uber, Fähre

Das Wetter hat sich geändert. Aus den bitterkalten -12 des nächtens, wurden schluderige Null Grad mit Schneeneigung. Schwitzen war inklusive am heutigen Tag.

Wieder frühstückten wir @home, packten unsere Sachen und zogen los! Tunnelbana Sightseeing. Ähnlich wie in Taschkent ist die U- Bahn in Stockholm sehr sehenswert . Aufgrund unserer Weiterreise hatten wir uns für vier, fünf sehenswerte Stationen entschieden, wir kommen bestimmt mal wieder.

Fangen wir mit T- Centralen an:

Rådhuset:

Kungsträdgården:

Tekniska Hoskolan:

Zu guter Letzt Stadion, die wohl berühmteste Station:

Zurück am Hotel blieb noch Zeit für ein Fickabreak im Espresso House….Kanelbullar ( wenigstens eine ist ein Muss) und lecker Cappuccino.

Wir verschlusten noch eine Stunde im Hotel, checkten gegen 13:00 Uhr aus und fuhren per Uber für ganz wenig Kronen zum Fährhafen, der ziemlich außerhalb liegt. Es regnete, 1Grad im Positiven zeigt wohl auch hier das Ende des Winters an.

Viel zu früh waren wir an der Fähre, egal….warm un trocken war es.

Wir hatten uns für Tallink Silja Line entschieden, obwohl die Viking stadtnäher ablegt, aber die älteren Schiffe hat. Bereits im Internet konnte ich erkennen, hier wird der Bautyp der Color Line auf uns warten….so war es dann auch.

Wir hatten uns bei „ Original Carrier of Santa Claus“ 🎅 für eine Außenkabineentschieden, die ganz niedlich daher kam….gemütlich auf jeden Fall.

Bis zum Ablegen hatten wir noch eine Stunde Zeit und erkundeten erstmal das Schiff.

Wer sich an den Bericht aus Oslo 2021 erinnert, wird auch die CM in diesen Fotos finden: https://allcontinentsinonelife.com/?s=Oslo+2021

Was bleibt von diesem Tag noch zu berichten? Wir schlemmten uns durch das Grandbuffet am Abend und staunten über die Eisschollen im Stockholmer Hafen, die uns auf der gesamten baltischen See begleiteten.

Vollgenudelt mit Kaviar und Co verdümmpelten wir den Abend mit den olympischen Spielen vor der Glotze.

Noch ganz weit weg von Helsinki zogen wir bereits am frühen Abend ein positives Fazit zur Fähre als Fortbewegungsmittel. Die Hütte war durch die Schulferien in Finnland zwar ausgebucht, da Viele die Verbindung zur Minikreuzfahrt machen, die Restaurantauswahl überzeugte durch und durch. Sowohl Fisch als auch Fleischesser ( bis aufs Roastbeef ließen wir diese Erfahrunf aus) kommen auf ihre Kosten. Das Essen erschien uns innovativer als auf der CM, die Thunfischpoke war zum Niederknien…..

Zufrieden kuschelten wir uns in unser Bett, den Stop in Mariehamm bekamen wir kaum mit. Umso näher wir Helsinki kamen, desto dichter wurde das Schneetreiben und wilder die See.

Schweden 2026: Stockholm II

Mit strahlendem Wetter begrüßte uns Stockholm am 20.02.26. Knackige -6 Grad, gefühlt -13 luden zur Dreifachschicht ein, die sich bewährte.

Nach einem Frühstück in Eigenregie, liefen wir gut gelaunt Richtung Sergels Torg und bewunderten den Platz und viele Kaufhäuser drumherum.

Das Eis auf der Ostsee hatte uns natürlich bereits am vorherigen Abend angezeckt, nur im Dunkeln geht man wohl eher nicht aufs Eis….dafür am Tag!!!

Vorher gab es aber noch einen kurzen Bummel durch Gamla Stan, Stor Torget und unzähligen Souvenirschuppen.

Und nun zum Eis auf der Ostsee, aus dem Fernsehen bekamen wir später die Info, das erstmalig seit 15 Jahren dieses Phänomen gefeiert werden darf:

Lange blieben wir allerdings nicht auf dem kühlen Nass, uns war es doch etwas unheimlig. Aufgrund der frühen Zeit und da es ja auch noch ein normaler Wochentag war, hielt sich die Präsenz der Stockholmer noch in Grenzen….,eine Art Lebensversicherung???!!!!

Aud dem kürzesten Weg liefen wir Richtung Skeppsholmen und der berühmten Brücke.

Skeppsholmen, wieder eine der 14 Inseln, die wir aber letzendlich nicht besuchten, Nur die Brücke, die sollte es sein…warum, seht her!

Mit dem Krönchen perfekt in Pose gesetzt, bekommt das Schloss ( s. auch Schweden 2023) eine ganz neue Ausstrahlung….quasi ein must have der Stockholmtouris. Wir waren allerdings alleine auf der Brücke, im Sommer wohl ein Ding der Unmöglichkeit.

Es ging auf Mittag zu und wir wollten in die Saluhallen von Östermalm. Unterwegs. bewunderten wir nicht nur die wohl schönste Apotheke Stockholms, sondern nutzten diese sogar für kleinere Blessuren. Die Apotheke zum Storchen…Sterken in Svenska.

Östermalm, ein Ort der Eleganz und der schwedischen Krone, rd. 1:11 übrigens. Meine Güte, ähnlich wie Paris….Städte ohne Kriegszerstörung haben was. Da kommen unsere Nester ärmlich daher.

Die Saluhallen ( gebaut 1888) und die Hedwig Eleonora Kirche:

Die Halle. suchen ihresgleichen…wir waren begeistert und ein sehr teures Mittagessen musste sein. Es war allerdings der Suff, der unsere Reisekasse schmälerte. Alkohol, sei es nur Bier….in Skandinavien, im Restaurant, ein no go.

Der krönende Abschluss des Tages? Das Abba Museum! Wir waren bereits eine Stunde vor unserem Zeitslot am Museum, konnten aber dennoch schon in die heiligen Hallen.

Wir hatten wenig erwartet und tatsächlich Spaß. Vom Werdegang, über Karaokeboxen, goldenen Schallplatten, schlechten Kostümen….es war ALLES dabei. Für echte Fans ein muss, für uns nice to see.

Nach dem Museumsbesuch, machen wir es kurz….Boxenstop via Uber! Auch nur vier Euro teurer als die Öffis und binnen zehn Minuten wieder am Hotel, Rade aus Kroatien sei Dank.

Wir verließen die Hütte nur noch fürs schnelle Abendessen ( same procedure as last evening) und fielen ermattet vor die Glotze…Olympia, auf allen Kanälen.

Schweden 2026: Stockholm

Schweden und Finnland im tiefen Winter….WAS um Himmelswillen zieht man denn da an?

Der Wetterbericht erfreute seit Wochen mit Meldungen von „neuer Kälterekord“ „-24 Grad“, „zugefrorene Ostsee“ und wir standen mitten im Klamottenchaos. Ebenfalls stellte sich die bange Frage nach den Polarlichtern….es wurde zwar nen bissel wärmer, dafür wolkiger, mit Schneeneigung.

Screenshot

Wie kleine Michelinmännekin machten wir uns auf dem Weg zum BER, gut das Wolfgang uns die U- Bahn ersparte und wir erst in Rudow schwergewichtig in den X7er einsteigen mussten.

Am Flughafen erwartete uns ein schneller Check Inn, danke Norwegian, wenig Wartezeit, danke Runway, Burger King und ein verspäteter Flug…..

Im Flieger, wir genossen Reihe 2, erwartete uns ein grandioser Blick über den Müggelsee, dem Stettiner Haff und Bornholm. Die rund 1,6 Std. vergingen wahrlich wie im Flug.

Bei strahlendem Winterwetter, mit gelungenen Sonnenuntergang landeten wir in Arlanda und nahmen den Flughafenbus nach Downtown. Mittlerweile fahren auch Züge, damit hatten wir uns aber nicht auseinandergesetzt. In Centralen machten wir unsere erste, positive Erfahrung mit den Stockholmer Öffis. Kreditkarte am Drehkreuz vorhalten, durchgehen….die Kreditkarte ist Dein Ticket und wird 75min. später belastet. Was für eine Errungenschaft. Zwei Stationen später stiegen wir Rådmansgatan wieder aus, liefen fünf Minuten ins Bob W und sprechen schon jetzt eine klare Empfehlung für das Hotel aus.

Jedes Zimmer hat eine volleingerichtete Miniküche mit Mikrowelle und Kühlschrank. Eine Instandkamera, Yogamatte und Duftkerzchen versüßen das Ambiente. Die Hütte hat ein Coworkingspace und ein Coop ums Eck, absolute Empfehlung.

Nachdem wir unser Outfit gescheckt und für mollig warm empfunden bewerteten, gings in die bitterkalte Nacht -10 Grad zeigte das Thermometer ABER absolute Windstille.

Wir fuhren wieder mit der Tunelbana bis Gamla Stan, immer noch mit dem gleichen Ticket und schlenderten an der zugefrorenen Ostsee/ Baltische See wie man hier so sagt, Richtung Rathaus und Oper. Wir wollten den nächtlichen Blick.
Es waren noch Eisläufer auf dem Eis, wir trauten uns nicht aufs Meer….nicht im Dunkeln.

Mit einem schönen Blick Richtung Södermalm verabschiedeten wir uns von der See, dem Rathaus und widmeten uns nochmal für ein paar Minütchen Gamla Stan. Ich wollte zum Stor Torget, dem berühmten Alten Platz ….und den hatten wir für uns ganz alleine. Was für ein Unterschied zum Sommer und dabei war es noch nicht mal richtig spät….20:00 Uhr!

Durch verschwiegene Gassen ging es wieder Richtung Tunelbana.

Wir überfielen unser COOP und erfreuten uns am schwedischen Sortiment. Über Krabben zum pulen, frischen Brot, Krabbensalat und graved Lachs zum Frühstückstisch , frischen Nudelsalat, Marabou….wir wähnten uns im Paradies.

Vollgenudelt hauten wir uns ins Bett, schauten noch nen bissel Olympia ( Kringeldreher, Mädels) und fielen in tiefen Schlummer.

Schweden 2025, VI: Kivik, Simrishamn, Sandhammaren, Ystad, Smygehuk, Trelleborg

Osteronntag, letzter Urlaubstag, Regenneigung und ein kleiner roadtrip!

Wir frühstückten ausgiebig, bewunderten unsere Osternettigkeiten und packten unsere Sachen zusammen.

Kurz nach 10:00 Uhr kündigten wir unseren Check Out an und vorbei war die Zeit im Hexenhaus.

Der Weg nach Kivik war verregnet und Hafen eher unspektakulär aber voll….

naja….da eher nicht, sondern gut frequentiert waren die beste Fischräucherei Schwedens und die 2-3 Lokalitäten….Osterbrunch war das Zauberwort.

Auch wir zogen uns einen Cappucchino und Mama ein Eis rein, bevor der Stremellachs für Berlin ershoppt wurde.

Eine kurze Beschreibung des Fischerortes findet man hier: https://www.schwedentipps.se/skane/kivik/ und ja, ich stromerte noch ein wenig durchs Dorf, Kivik ist toll und muss im Sommer fantastisch sein.

Weiter ging es nach Simrishamn, was mit rd. 10.000 Einwohner städtisch mit Charme daherkommt: https://www.schwedentipps.se/skane/simrishamn/

Wir parkten in der Nähe des Hafens und erliefen uns das hübsche Städtchen.

Das Wetter schwächelte weiterhin, doch als wir kurz vor Sandhammaren waren, kam die Sonne raus und zack ging es noch an den wohl schönsten Sandstrand von Schweden. Emily liebte uns dafür!

Wir freuten uns, dass das Café am Strand offen hatte, Emily mochte und Fika das geeignete Mittel für Abschiedsschmerz ist.

Mit strahlendem Sonnenschein fuhren wir nach Ystad und freuten uns wie kleine Kinder über das nun sehr, sehr schöne Osterwetter.

Wer den Blog in 2024 gelesen hat, weiß, da waren wir schon: https://allcontinentsinonelife.com/schweden-2024-xi-ales-stenar-ystad-trelleborg/

Fotos gibt es dieses Mal ein paar weniger, unsere Runde, die wir durch diese wunderschöne Stadt liefen, war auch etwas kleiner. Die Uhr machte TickTack, unsere Fährabfahrt war nicht mehr ganz so fern.

Wir bewunderten den Dom und die grandiose Frühlingsbepflanzung, ließen den Marktplatz auf uns wirken. und gingen zum gleichen Thai wie im September….Henkersmahlzeit.

Die letzten Kilometer bis Trelleborg rissen wir herunter, ein letztes Highlight war Smygehuk, der südlichste Punkt Schwedens.

Ein letztes Mal genossen wir das Einkaufsparadies Maxi Ica, mit Verspätung ging es auf die Tinkerbell. Unsere Kabine war schön, modern, das Schiff hatte den Akka Standard von 2024. Gegen 1:00 Uhr am 22.04.25 war auch diese Schwedenreise Geschichte.

Schweden 2025, V: Lund & Vätteryd

Das Wetter hielt sich, so dass wir am 18.04.25 uns für Lund entschieden. Karfreitag in einer größeren Stadt erschien uns lohnenswert, zumal die Schweden nicht am Feiertagsgesetzt kleben, Läden durchaus auf haben.

Wir fuhren rund eine Stunde in die Universitätsstadt, die kaum einen Steinwurf von Malmö entfernt ist. Am astrologischen Institut fanden wir einen Parkplatz und bewunderten die erste Fakultät, in der rd. 90.000 einwohnerstarken Stadt.

Die Universitätsstadt gilt als kulturelles Zentrum des Südens , nicht in Malmö spielt die Musik!

Tatsächlich waren die Geschäfte in Lund offen, schlecht für Figur und Geldbeutel:

Das Haus am Platze ist der Dom, der vor Allem für seine Akustik bekannt ist.

Wikipedia:

Im Jahr 1103 wurde mit dem Dom zu Lund der älteste Dom Skandinaviens begonnen, womit sich die Stellung Lunds weiter festigte und Dalby – wie vorher Uppåkra – an Bedeutung verlor. Ein Jahr später wurde Lund Erzbistum, zunächst für die Nordischen Länder und, nachdem Norwegen (1152) und Schweden (1164) unabhängige Erzbistümer wurden, auch von Dänemark.

Die Stadt besticht durch Kopfsteinpflaster, Mittelaltercharme und Unigebäude. Alles blühte und grünte, zwischendurch ein paar Runensteine, ach was ist das süß!

Erwähnenswert ist Kulturen, ein Freilichtmuseum über mehrere Straßenzüge. Wir ließen uns dort erstmal Fish& Chips, Salat und Kaffee schnecken…für 18€!

Ich zog alleine noch durchs Museumsdorf, immerhin noch von außen.

Lund wird uns in liebevoller Erinnerung bleiben. Wir zogen weiter, 14km vor unserer Unerkunft wartete das größte Gräberfeld Schwedens auf uns. Ales Stenar mag zwar aufgrund der Größe spannender sein, historisch wertvoller sind sicherlich diese Steinsetzungen.

Das Gräberfeld von Vätteryd (auch Vetteryd) mit zwei Stein- und 15 Schiffssetzungen sowie 183 Bautasteinen aus der Eisen-, Vendel- und Wikingerzeit (etwa 550–900 n. Chr.) liegt unmittelbar am Riksväg 23, südlich von Sösdala.

Nach so viel Input verbrachten wir den späten Nachmittag im Hexenhaus.

Ich pflegte meinen Rotz an diesem Abend und am nächsten Tag, so das es bis auf einen Einkauf bei Ica, sowie einem Spaziergang meiner lieben Reisecrew nichts zu berichte. gibt.

Schweden 2025, IV: Markaryd, Väjern, Tollarp, Sövesborg, Kristianstad

Der Abschied von Väjern fiel uns schwer,nur das Wetter schwächelte und das machte es uns leichter. Leider hab ich ein fiesen Rotz entwickelt, mal wieder krank im Urlaub….nichts Neues.

Wir fuhren gegen 8:30 Uhr ab,hatten die Hütte mustergütig aufgeräumt, Betten abgezogen etc.

Um 12:30 Uhr waren wir am Elchpark in Markaryd, wer kennt ihn noch:

Für alle Lesenden, Elche verlieren im WinterIhr Geweih, die kommen alle nackig daher.

Wir zahlten unseren Eintritt und fuhren die berühmte Runde im Park ab.

Unsere Freunde hockten Alle auf einen Haufen. Die Bisons waren uns freundlich gestimmt, wir fuhren die Runde 2x und freuten uns, dass die Viecher aktiv waren und am Hin& Her Laufen waren.

Zum Lunch gab es die Elch ratwurst und im Schweinsgalopp ging es nach Sösdala, wo wir feststellen mussten, dass unser Hexenhäuschen näher an Tollarp als an Sösdala dran ist.

Air B‘n B für uns das erste Mal. Wir hatten mal eine Wohnung in Reykjavik gemietet, diese Reise fiel dem Virus zum Opfer.
Das typsiche Smålandhaus lag im Wald. Nachbarn waren allerdings noch fussläufig vorhanden.

Eine kleines, niedliches Häuschen,was meine Mitreisenden mehr als kritisch betrachteten.

Meine Reisegruppe fremdelte ein wenig mit der Größe, den tiefen Decken und der Ausstattung…..das Außenklo ist aber nur noch ein Schmunzler.

Wir fuhren am frühen Abend nach Tollarp, bewunderten das sehr gute Angebot des Dorf Icas und kehrten in eine der obligatorischen Pizzerien ein, die in Schweden einen Beitrag zur Grundversorgung darstellen. Kein Nest ohne arabischen Pizzabäcker mit so interessanten Geschmacksrichtung wie Kebabpizza…..oder auch mal Köttbullar. Wir bleiben bei Bewährtem, meine Meeresfrüchtepizza war ok.

Due nächtliche Gassirunde hatte etwas von Blair Witch Project, es war stockduster, Nebel, alles knackte, keine Beleuchtung ( außer aus der Stuga). Gott sei Dank, Emily erlöste uns schnell.

Die erste Nacht im Hexenhausi war so lala….die steile Treppe, die Einsamkeit draußen, Immerhin, wir ließen das Licht im Wohnzimmer an, so war ss wenigstens hell, wenn man nachts für kleine Königstiger wollte. Ein Psychopath hätte aber auch einen prima Blick gehabt!!!!!!

Der nächste Morgen begann mit Nebel und wir schauten in die Wetter App….ab nach Sölvesborg und Kristianstad, also Richtung Ostsee.

Sölvesberg ist ein Simmerferienprt mit einer Besonderheit: Fußgängerbrücke von über 700m Länge. Bei schlechtem Wetter nun nicht sooo toll. Sagen wir mal so, wir haben sie gesehen. Das Nest selbst ist recht hübsch, bei rd. 10.000 Einwohnern kann man schon fast Stadt sagen.

Die Stadt ist nichts Besonderes, das Café aber mit Sicherheit…mein Güte, wünschte das Ding würde in Berlin stehen: https://www.ritzsbg.se

Bevor wir nach Kristiansstad ( sprich Krischanstaden) weiterfuhren, hier noch ein paar Sölvesborgimpressionen.

Wir fuhren weiter nach Kristianstad, immerhin mit fast 90.000 Bewohnern gesegnet und bewunderten die hübsche Innenstadt, das Naturum und die fast städtisch anmutende Architektur.

Wir überfielen einen Maxi Ica, was an Gründonnerstag eher Herausforderung als Shoppingerlebnis war. Das Ding war einfach viel zu groß und halb Skane war shoppen.

Abends gabs Salat, Krabben und Brot.

Im Wald geht man früh ins Bett, mein Rotz zollte Tribut. Immerhin, wir hatten uns eingelebt, über die Feiertage waren tatsächlich Nachbarn in unserer Gegend.

Schweden 2025, III: Lysekil, Hovenäset, Kungshamm, Smögen

Wir stellen fest, besser als in Schweden schläft man nirgendwo….was ein diffuses Gefühl im August/ September gewesen ist, sehen wir in diesem Urlaub bestätigt…wir schlafen wie Babies.

Nach einem ausgiebigen Frühstück die Frage nach dem wohin?! Marsstrand verwarfen wir, also doch nach Lysekil.

Vorher warfen wir noch einen Blick auf unseren Fjord:

Wir fuhren die rd. 45 km am Fjord entlang und genossen die Stadt vom Hafen aus. Klar war, dass das Reservat Stangehvud für meine Mama unerreichbar ist, das Gekraxel über die die Felsen nicht in Frage kommt. Dennoch ein wenig roter Granit für Alle von uns.

Wir parkten am Kaltbadehaus, schlenderten zum Kurhaus, den Norwegerhäusern und zum Hafen.

Satt gesehen am Hafen ging es weiter Richtung Stangehuvud, zum Strand und Promenade.

Mit wunderschönen Eindrücken kehrten wir zunächst bei Coop ein, Abendessen musst gekauft werden. Für alle Nachahmer, Restaurants sind selten offen, die Meisten wappnen sich für einen Saisonstart nach Ostern.

Ich drehte mit Emily noch eine Runde über den Campingplatz und erstaunlicherweise folgten doch einige Eindrücke, der Platz ist auch riesengroß.

Wir folgten dem Ruf der Natur und lagen wieder um 21:30 Uhr im Bett, erholsamer Urlaub!

Unser letzter Tag in Smögen begann sonnig und endete im T-shirt auf Terasse. Wir verschlunzten den Vormittag, fuhren über Hovenäset und Kungshamm nach Smögen.

Alte Erinnerungen an unsere Kanutour mit Emily wurden wach, der Blick vom Festland aufs Wasser war allerdings der weniger Eindruckvolle, siehe auch https://allcontinentsinonelife.com/?s=Hovenäset+

Hier noch Kungshamm Hafen, dort waren wir in 2024 nicht!

Meine Mama wollte immer nocj den Grundstücksverkauf in Borgwalde befeiern. Was wäre passender als Smögen? Da viele Restaurants nur am Wochenende auf haben, ist die Auswahl gering. Göstas Fiskrekrog hatte wenigstens Mittagsmenü: https://gostasfiskekrog.se

Der Ansturm war groß, wir hatten reserviert.

Wir hatten uns für das Tartar und Fishtew entschieden, grossartig!

Am Nachmittag lief ich mit Hund und Göttergatte das Fressgelage in Väjern wieder ab. Vor unserem CP entspringt förmlich die Verlängerung von Ramsvikländet….grandiose Natur, endlose Weite….irgendwie wie Namibia.

Leider war es auf dem Plateau sehr windig, im Pulli zu kalt und mit böser Vorahnung fror ich mich zurück in die Hütte.

Abends gab es Reste…..Hunger hatten wir keinen.

Schweden 2025, II: Varberg, Väjern, Smögen, Sotenkanal, Ramsvik, Hunnebostrand & Fjällbacka

Die Nacht auf der Fähre war ok, um 6:00 Uhr kam die Durchsage…noch eine Stunde bis Trelleborg.
Leider sind wir nicht schnell von der Fähre runter, mussten noch warten. Um 7:30 Uhr war es dann aber soweit und los gings Richtung Varberg. Bei Malmö war unsere Freude vorbei, erstmal Frühstückspause. Noch 45 km später, bei Borstahusen, machte Mathias Bubupause, Mama und ich liefen durch Borstahusen…alte Erinnerungen.

Langweilige 140km später waren wir in der gelobten Stadt, Varberg!

Immer wieder schön! Zunächst gings ins Einkaufszentrum, danach Kallbadhuset, Festning und Kurhaus.

Und wer kennt ihn nicht, den Schnullerbaum…sehr exotische Früchte die da dran hänge….aber eine süße Idee…geopfert von Varbergs Nachwuchs, inkl. Schnullerfee.

Wieder on the road wurde im Geiste die Einkaufsliste für den ICA Maxi in Göteborg geschrieben…und mit Lebensmitteln für 150€ gings auf die langweilgisten 130k. bis Väjern, bei Kungshamm.

Anbei unsee entzückendes Zuhause für vier Nächte.

Da sich das Wetter so grandios hielt, war unser Nachmittagsprogramm trotz Müdigkeit schnell geklärt. Kungshamm und Smögen….

Wir fuhren zum Aussichtspunkt auf Kungshamm und erfreuten uns am Winterschlaf des Nestes.

In Smögen mussten wir feststellen, das wirklich (fast ) Alles noch in Winter-schockstarre verharrte, die Eindrücke komplett anders waren, als im Sommer.

Wir liefen nach Smögenbryggan und ließen uns wieder vom Ort verzaubern.

Zurück in der bezaubernden Sommerhütter erwartete uns ein tolles Abendessen und die wohlverdiente Heia.

Nach einem Begrüßungsaperol gab es nur noch eins, Bettchen…..zehn Stunden Schlaf, was für eine Gnade.

Der nächste Morgen begann mit einem entspannten Frühstück, begeistert schauten wird aufs Wetterchen….so schön, der Regen ließ noch auf sich warten.

Wir entschieden uns für Hunnebostrand und Fjällbacka, schließlich hatten wir Letzteres nur im Regen erlebt.

Mathias nahm eine falsche Ausfahrt und wir landeten in Ramsviklandet, Naturreservat. Die Zeit für eine Wanderung nahmen wir uns nicht, ein kleiner Eindruck blieb aber dann doch. Emily tobte über die Steine und genoss ihr Hundeleben.

Mit einem kurzen Abstecher an der heimischen Hütte ging es dann schlussendlich nach Hunnebostrand. Vorher bewunderten wir den Sotenkanal…ein Meisterwerk der Technik. Wurden mit diesem Bau nicht nur 200 Menschen wieder in Arbeit gebracht, auch die gefährlichen Stürme im Skagerak konnten so umgangen werden.

Hunnebostrand so verschlafen und hübsch wie immer. Wir genossen die Promenade, bewunderten die Ausstellungen und sahen uns einmal mehr die alten Bilder, aus vergangenen Zeiten, an.

Wir fuhren nach Fjällbacka weiter, bewunderten dieses Mal den Ort mit tollem Sonnenschein, genossen Aussicht, Kaffee und Kuchen am Wasser und hielten unser Näschen in die Sonne.

Mit einem Abstecher bei Ica in Hamburgsund ließen wir den Tag ausklingen. Die Sonne wärmte auf unserer Terrasse, am Abend versuchte ich den Herd zum arbeiten zu überreden.

Weiterhin sind wir immer noch von unserer Mühle in Berlin geschafft, unser Revivaltag endete mit Aperol Spritz kurz nach 21:00 Uhr ….

Schweden 2025, I: Berlin- Warnemünde- Rostock

Arbeit am letzten Arbeitstag ist immer lästig, sonst nichts…Emily mehr als happy als es um 12:00 Uhr losging. Das Hundekind bezauberte der ganzen Morgen mit aufgeregter Neugier und Ungeduld.

Wir kamen erstaunlich gut durch Berlin, selbst das Brückendrama ließ uns kalt.
Kurz nach 15:00 standen wir auf dem Parkplatz Mittelmole in Warnemünde und ließen uns erstmal ein Fischbrötchen schmecken.

Es folgten das übliche „Alter Strom, Leuchturm, Strand….

Unser Hund war begeistert von Sand und Meer, sie flippte förmlich aus! Das Emily bereits überfällig für ihren Haarschnitt ist, sieht man wunderschön

Wir fanden das wohl coolste Café von Warnemünde, der Cappuccino kostete 3,00€ und so verging gelassen der Nachmittag.

Die Frage, was es zum Abendessen geben sollte, war schnell geklärt….der Herr der Famlie bekam Schnitzel und davon viel!

Wir schlenderten zum Auto, ließen Emily noch auf einer Wiese herumtoben und warteten mal wieder brav in einer Reihe auf unsere Abfahrt.

Die Huckleberry Finn, sechs Monate weiter abgerockt, tat uns an diesem Abend einen Gefallen. Auto auf Deck 5, Mama auf Deck 5, wir auf 3!

Das Schiff fuhr bereits 15 Minuten früher ab, Emily quakte und wurde zu meiner Mama verfrachtet. Mit Vorfreude ging es ins Bett, wir hofften auf eine ruhig Nacht.