Zum Abschluss sollte auch das Meer nicht zu kurz kommen. Der anfängliche Plan nach Saranda zu fahren, scheiterte an den fehlenden Unterkünften „Hund erlaubt“…..außerdem zeckten die Bilder aus Saranda nicht an, die Bucht sah Monaco nicht unähnlich.
Befragt man die KI zu Ksamil erhält man folgende Aussage: Ksamil ist ein kleines Küstenparadies im Süden Albaniens. Türkisblaues Wasser, kleine vorgelagerte Inseln und traumhafte Strände machen den Ort zu einem der schönsten Ziele an der albanischen Riviera. Gleichzeitig liegt mit Butrint eine der bedeutendsten historischen Stätten des Landes direkt vor der Haustür – eine gelungene Mischung aus Badeurlaub und Kultur.
Das klang doch super, oder? Die Bilder im großen www versprachen Großes, wer mal schauen möchte, einfach Ksmail Strand googleln…und Achtung: DAS GEHÖRT DER VERGANGENHEIT AN.
Der Morgen begann prima, gutes Frühstück, ein Hotelangestellter fuhr den Skoda die Auffahrt runter…ohne Schrammen und Kratzer.
Wir kullerten die rd. 65km gelassen nach dem Frühstück Richtung Küste und bewunderten bereits eine Stunde später die Aussicht auf die Bucht von Ksamil. Von Weitem war der Eindruck super, wir freuten uns aufs Meer.


Blick auf Korfu gefällig, bitte sehr!

Keine zehn Minuten später checkten wir im Hotel Murati ein, schon jetzt klare Empfehlung. Schickes kleines Boutiquehotel, 2025 eröffnet.


Bereits mit Blick vom Balkon war klar, das Paradies ist weg, sorry Chat GPT.
Mein Vermutung, das Paradies befindet sich auf der großen Insel, hinter den vielen kleinen….😳

Wir gaben dennoch nicht auf und zogen los, es war ja noch früh. Hunde sind an nicht bewirtschafteten Stränden in Albanien erlaubt, doch WO sollte sich so etwas noch befinden? Wir fanden die erste Minibucht zw. zwei Stelzenkönigreiche….das Wasser war toll, das Ambiente, naja!

Emily war es schnulle, Hauptsache Wasser….


Blick auf unser Hotel, rechts vom rosa Haus in der Bildmitte.

Auf unserer Suche wurden wir vom größten Club (Orange Beach Club) angequatscht, Emily behuddelt und ein super Angebot gemacht, 10€ Liegen und Schirme…..wir sagten nein und liefen erstmal weiter. Es folgen weitere Bilder des Grauens.




Nach einer Cola und nem Frustburger, der allerdings top für 4,80€ war liefen wir geläutert doch wieder zum Zitrusfrüchtchen, Orange für die nächsten vier Tage.
Emily freute sich, sie wurde geliebt, selbst von den Russen um uns herum. Infinitypool, Technoklänge und eine gute Badebucht inkl. …





Wir relaxten, selbst ich war 2 x an diesem Tag in der Adria und gegen 18:00 Uhr erwartete uns noch ein Highlight „The Mussel House“. Gefunden im Vorfeld der Reise und ohne viel Gerede drumherum, es geht um Muscheln und anderes Meeresgetier und noch frischer und lauschiger gehts nicht!
Die Muschelbänke liegen direkt am Restaurant.









Total begeistert machten wir noch eine Reservierung für den letzten Abend in Ksamil klar und fröhnten den Sonnenuntergang am Aussichtspunkt und vom Balkon.



Wenn wir uns das Paradies auch etwas anders vorgestellt hatten, gingen wir dennoch sehr zufrieden an diesem ersten Abend ins Bett.
Die Technoklänge, die über die Bucht waberten ließen die Nacht eher unruhig werden, egal uns wird nur noch wenig in Ksamil und Umgebung abverlangt.
Das Frühstück im Hotel war toll und gut gelaunt machten wir uns auf unsere Sightseeingfahrt durch den Butrint Nationalpark. Um Kompliziertes einfach zu machen, der Park ist tot, Richtung Butrint herrschte Parkplatzchaos. Wir liefen noch nen kleinen Hügel hinauf und bewunderten den Kanal und die Natur.





Nachdem wir fassungslos das Parkplatzdrama an der Ausgrabungsstätte in Butrint „bewundert“ hatten UND einen Schlachtplan für unseren Besuch ausgedacht hatten, machten wir uns auf den Weg nach Saranda. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, Monaco auf sicher nicht.


Die Strandpromenade machte allerdings einen guten Eindruck, doch nicht für uns….keine Chance auf einen Parkplatz. So blieb für uns nur die katastrophale Aussicht UND ein Hoxha Bunker.Zum Bunkerismus, stay tuned und bitte das Fazit am Ende unseres Albanienurlaubs beachten:

Auf dem Heimweg fanden wir noch den örtlichen Fischdealer und eine vollgestellte Traumbucht mit Hundeverbot.


Wir fuhren wieder zurück nach Ksamil, snackten im Hotel bei unserem Mexikaner ( gut aber teuer) und wiederholten das Zitrusfrüchtchen…




Zum Rest des zweiten Tages noch ein paar Impressionen….abens dominierte wieder Fisch, anderes Restaurant aber auch gut.



Zum Sonnenuntergang den Barbershop der etwas anderen Art.
