Kategoriearchiv: Europa

Mit dem Familienzuwachs ( Emily, die kleine Westiedame) wird Europa immer wichtiger und interessanter

Frankreich 2026, II: Korsika/ Bonifacio & Umgebung II

Wir haben den Wohnwagen umgebaut, Eine*r schläft auf dem Kinderbett, im Wechsel! Der Göttergatte kam besser durch die Nacht, unser Frühstück war wespenerträglich und bereits um 8:45€ parkten wir unseren Wagen am Hafen von Bonifacio ein.

Wir buchten die Bootstour C03 und wurden leider um 9:00 Uhr auf 10:00 Uhr vertröstet. 

Wir nutzten die Zeit und vertrieben uns diese am Hafen und in der Unterstadt.

Gegen 10:17 Uhr ging es los, die Gegend um Bonifacio, die unbewohnten Lavezzi Inseln und bewohnten Cavallo Inseln erwarteten uns.

Bonifacio vom Wasser begeisterte uns schwer:

Die Bootstour war toll, die Schwüle ließ sich gut aushalten und die Aussicht auf die Inseln war auch toll. 

Aufgrund des Windes empfanden wir die mörderischen Temperaturen als aushaltbar und nach der Bootsotur war vor dem Stadtbummel in Bonifacio.

Mit der Bimmelbahn ging es hinauf ins Piratennest, zunächst ins „a minute moules“….in diesem Etablissement gibt es Muscheln, sonst nichts.

Kommen wir kurz zur Geschichte der Stadt: Die Stadt liegt bis auf 70m hohen Klippen ganz im Süden der Insel. Bis Sardinien sind es gerade mal 12 km. Bonifacio blickt aufgrund seiner strategischen Lage auf eine blutige Geschichte zurück. Gegründet 828 war es über Jahrhunderte hinweg eine Stadt der Genueser, wurde belagert und fiel erst im Versailler Vertrag an Frankreich. Bis heute wird ein eigener Dialekt gesprochen. Erwähnenswert ist die Treppe des Königs von Aragon, die direkt von Bonifacio, an den Klippen entlang zum Meer führt. Der Sage nach soll sie binnen einer Nacht gebaut worden sein.

Von 1962-1983 prägte die französische Fremdenlegion das Stadtbild, da

nach dem Algerienkrieg das Infanterieregiment in Bonifacio stationiert wurde,

Wir schlenderten durch das süße Nest, wähnten uns in Ligurien, bewunderten die Kirchen, die Restaurants, die Architektur. Bonifacion wird nicht ohne Grund „ Perle Korsikas“ genannt.


Die Füle war gerade so ertragbar….dennoch, nach knapp einer Stunde fuhren wir mit der Bahn wieder herunter, das Meer lockte.

Zurück auf dem CP, eine ausgiebige Runde im Pool, im Anschluss an den Plage Ballistra, ein Hundeparadies.

Beide Wauzis genossen das Wasser, wir freuten uns über den naturbelassenen Strand und fuhren in Vorfreude auf Spaghetti mit Garnelen zurück zum Campingplatz…..dort erwartet uns animalischer  Geruch aus dem Kühlschrank und wir beschränkten das Abendessen auf das letzte Baguette, Chips und allerei Zeugs( Tomate, Gurke etc.).

Nach der obligatorischen Dusche erwartete die 1,65m Couch und 26 Grad.

Die Nacht war besser als alle anderen auf der Insel, die unerträgliche Schwüle gehörte der Vergangenheit an.

Unseren letzten  Tag in Bonfacio genossen wir auf dem CP, es windete etwas, die Luftfeuchtigkeit war raus und neben einem wespenfreien Frühstück verbummelten wir die Welt.

Wir genossen unseren Weltklassepool und Ballistra am späten Nachmittag.

Yuna bastelte weiter am Freischwimmer, Emily wollte weiter hinaus.

Unseren letzten Abend beschlossen wir mit einem echten Grillfest, Rind, Schweinefilet und Würstchen.

Fazit zu Bonifacio: Die Stadt ist wunderschön, von den Weltklassestränden haben wir aufgrund der Wetterlage nur Rondinara und Ballistra erprobt, einige vom Wasser gesehen. Pallombaggia blieb uns leider verwehrt…

Deshalb hier ein Foto von Shutterstock, Unseco gekrönt:

Frankreich 2026, I: Korsika/Bonifacio & Umgebung I

Wir fuhren gemütlich aus Liechtenstein ab, hatten wir doch unendlich viel Zeit für das Erreichen der Fähre von Savona nach Bastia.

Durchs Heidland fuhr es sich mehr als gemütlich, die Autobahn gut ausgebaut, hübsche Szenerien und mehr als entspannt erreichten wir am Lago Maggiore die schweizerisch/ italienische Grenze.

Wer Ligurien kennt, der weiß, ab diesen Moment wurde es anpruchsvoll….eklige enge Betonbrücken, verwirrendes Autobahnlbyrinth und eng, eng, eng. Kurz dachten wir an das Brückenunglück bei Genua

In Savona gingen wir letztmalig tanken und warteten auf dem Fährgelände auf die Öffnung der Pizzeria und auf die Mega Ferry 4 von Corsika Lines.

Wir vertrieben uns die Warterei mit Aperol Sprizz, einer mittelmäßigen Pizza und nach langen, schweißtreibenden Stunden ging es endlich auf die Fähre.

Zu Corsica Ferries ei. kurzes Fazit: Sauberer als TT Line, netter Steward, der sich umgehend um ein drittes Handtuch und Toilettenpapier bemühte. Das Hundedeck auf der 7 ist toll, da sich ein Restaurant in Laufdistanz befindet,

Die Nacht war einigermaßen ruhig, mit wenig Schaukelei liefen wir in Bastia ein. Beide Hunde hatten die Nacht bei mir verkomert, Platz für mch? Eher nein….was macht man nicht Alles für die Fellnasen🥰!

Wir liefen in Bastia ein, die KI verriet uns einen Platz am Strand L‘Arinella und schon hatten wir die ersten Eindrücke. Blick auf Bastia, Elba und Stadtstrand. Nach einem ersten Cappuccino zog es uns nach Süden.

Da wir immer noch kein Frühstück in uns hatten, zog es uns in eine großzügige Parkbucht und mit Blick auf ein mittelalterliches Dorf genossen wir deutschen und liechtensteiner Reste.

Auf ging es Richtung Bonifacio, ganz im Süden der Insel. Das Piratennest mit Blick auf Sardinien, zu den unbewohnten Lavezzainseln und traumhaften Badebuchten.

Die Fahrt zog sich, erst gegen 13:00 Uhr bogen wir auf den Pertamina CP einem Vier- Sterne Platz ein. Wir konnten einchecken, bekamen ein Goodiebag für die Viechies und freuten uns, angekommen zu sein

Die Freude währte nicht allzu lange…zu heiß, der Boden zu lehmig, zu viele Wespen, kein Wasser am Platz, die sanitären Anlagen ohne Klopapier,-u. Brille.

Schnell war uns klar, Korsika wir herausfordernd….36 Grad im Schatten, Luftfeuchtigkeit bei rd. 80% uns graulte bereits vor der ersten Nacht.

Wir fuhren am gleichen Tag noch in ein Utile in Bonifacio, welches leider enttäuschte. Wenigstens bekamen wir unsere ersten Garnelen und Lachs vom Grill…..mehr gibt es vom ersten Tag nicht zu berichten.


Unsere Nacht war schmerzhaft komatös, die Temperatur ging nicht unter 26 Grad, es ist eine Tortur.

Um 8:38 Uhr stand Yuna im Wohnwagen und schaute, wo ihre große Freundin eigentlich ist….Emily lag im tiefen Schlummer und nahm Yuna nicht mal wahr.

Erst beim zweiten Besuch des kleinen Hundemädels dämmerte es auch den Alten „huch, wo sind die letzten zwölf Stunden geblieben?“.

Wir fühstückten ausgiebig, ärgerten uns über die Ameisen am Wohnwagen und zogen nach dem Frühstück Richtung Bonifacio. Aufgrund der Wetterlage eine klare Ansage: Bonifacio Ausblick, Hafen, Fisch kaufen, Ausruhen, Strand.

Der Aussichtspunkt war nur über eine schweitreibende Wanderung erreichbar, so dass wir bereits um 12:00 Uhr eigentlich schon durch waren.

Am Hafen blieben der Herr der Sippschaft samt Wauzis im klimatisierten Auto und fuhr mal eben zum Fischgeschäft, die sich der Siesta widmeten.

Christiane und ich klärten die Bootstour und die Bimmelbahn ins Piratenest ab, hier läuft man nicht…..zu heiß!

Auf dem Campingplatz gabs Erholung zum Mittag im Anschluss Rondinara für Alle. 

Der Weg zum Strand ist bereits abenteuerlich genug, schmale Wege führten zum Campingplatz den wir so sehr wollten, der uns am Ende storniert hatte….gut so! Diesen Weg möchte man nicht täglich fahren.

Von oben sieht die Bucht sehr beeindruckend aus, unten bleibt es am Ende nur ein Strand, flach abfallende, viel zu warm, viel zu voll.

Das hier gezeigte Bild ist von Shutterstock, auf eine Drohne haben wir bislang noch immer verzichtet:

Momentan sind noch Schulferien in Frankreich, das merkt man an der Fülle überall.

Wir bespielten die Doggys, turnten ein wenig im Wasser und waren wieder weg.

Auch Rondinara kocht nur mit Wasser, die Schönheit vom Strand ist wohl eher etwas für die absolute Nebensaison.

Nach Strand kam Fisch, in Form einer riesigen Brasse aus dem Fischgeschäft, grandiosen Garnelen und die leise Hoffnung, dass die nächste Nacht erträglicher wird…..

weit gefehlt, die zweite Nacht toppte alle Nächte des Jahres 2026. Durchgehend Temperaturen von 27/28 Grad, der Rudelführer lag auf der Erde,ließ sich draußen von Ameisen zerfressen,probierte das Auto als nächtliche Ruhestätte aus und als der Morgen dämmerte, stellten Alle das Konzept Camping in Frage. Das Thema mobile AC nahm an diesem Tag einen großen Teil des Gesprächsstoff ein. Ab 399€ ist erholsamer Schlaf möglich.

Ein gemütliches Frühstück war nicht möglich, wir werden von Wespen förmlich überfallen, 2x hackte Eine in meinen kleinen Finger, MIST!

Wir entschieden uns für Porto Vechio, genossen ein frühes Bier am Yachthafen, einen schweitreibenden Marsch in die Oberstadt ( arme Emily) und verbummelten den Mittag in der Altstadt.

Port Vecchio ist einer der Hauptferienorte im Südosten, die sensationellen Sandstrände sind nicht weit, die Infrastruktur ist ausgebaut, die Zitadelle ist sehr hübsch.

Zum Nachmittag gibts nicht viel zu sagen, wir probierten den Pool (grandios) aus und kochten Muscheln ….einigermaßen Wespenfrei.

Erwähnentswert, die Großen sühlten sich unter Palmen, die weißen Winzlinge im Babypool mit Lehmpanade…am Ende kamen Alle auf ihre Kosten.

Zu diesem Zeitpunkt fiel es uns schwer, Korsika wirklich etwas abzugewinnen, dafür konnte die Insel wenig, die Begleitumstände verleiden es uns etwas.

Wir hofften für die weiteren Tage in Bonifacio auf Besserung, weniger Hitze, weniger Luftfeuchtigkeit, weniger Insekten.

Liechtenstein 2026: Vaduz und Umgebung

Unser Spätsommerurlaub ging in diesem Jahr nach Korsika, der ursprüngliche Plan in die baltischen Staaten zu reisen, hatten wir im Frühjahr 2026 aufgegeben. Ziemlich geniale Idee, wie sich herausstellte, da der erste Sturm im Frühherbst Litauen ohne Strom und Tote zurückließ.

Wir hatten uns gegen den Brenner entschieden, lediglich die erste Strecke gen Süden endete im strömenden Regen in Denkendorf. Die erste Freude, der Fleischer war auf….die bittere Enttäuschung , der Lindenwirt ist Geschichte. Statt Schweinebraten also Spaghetti á la Sandra.

Die erste Nacht war ruhig, wir ließen die Weiterreise ebenfalls ruhig angehen und nach rd. vier Stunden fuhren wir erst ein kurzes Stück durch Österreich, die Schweiz und dann begrüßte uns das Fürstentum Liechtenstein.

Unser Campingplatz Mittagsspitze in Triesen erwartete uns mit geschlossener Rezeption- Zeit mal einen kurzen Abriss zu Liechtenstein zu geben.

Sechskleinster Staat der Welt, viertkleinster in Europa. 41.000 Einwohner, Währung ist der CHF. Liechtenstein ist auf der Reisekarte der Inder angekommen, Sharukh Khan auf grüner Wiese geht auf dem Subkontinent immer. Deutsche, sofern nicht Touristen, kommen zum arbeiten….Gehalt ist bestimmt prima, 44CHF für ein Wienerschnitzel, rd. 46€!

Nach unserer teuren Cola, Aperol und Bier auf der platzeigenen Restaurantterasse checkten wir ein und fuhren schnellstmöglich nach Vaduz. 

Zuerst liefen wir in die Schweiz, die letzte hölzerne Rheinbrücke ließ Vergangenes hochkommen. Die Vorstellung wie Handel zwischen beiden Ländern diese Brücke mal bestimmt haben, war gut vorstellbar.

Das Schloss Vaduz, Sitz der Fürstenfamilie thront über dem Rhein, dieser wiederum war nur ein müdes Rinnsal im Jahr anno 2026.

Vaduz selbst ist in rund 1 Stunde gut erlaubar, wichtig sind die Bischofskirche St. Florin, 1896 fertiggestellt.

Neben dem Liechtensteincenter gibt es noch ein paar Museen und das Schloss Vaduz.

Interessant ist auch. das Parlamentsgebäude sowie einige architektonische Schönheiten am Wegesrand.

Wir bewunderten die zwei Prismen und dann war der kurze Rundgang schon vorbei.

Den Abend versüßten wir uns am Grill, Lamm aus Bayern, Chevap vom Spahnferkel und Kartoffelsalat handmade.

Lebensmittel übrigens ok im Preis, selbstverständlich ein wenig teurer als in Deutschland aber keine Bankrotterklärung.

Es wurde kalt in den Bergen, um 21:00 Uhr lagen wir im Bett und mummelten uns am nächsten Morgen bei 11 Grad aus dem Bett.

Die notwendige Dusche, die leckeren Brötchen ab 8:30 Uhr ( ein Brötchen knapp 2€) und Sonne en masse, weckten unsere Lebensgeister. Noch ein Tag im Fürstentum stand an.

Wir fuhren zunächst nach Triesenberg, ein gut erhaltenes Walserdorf….naja, wohl eher ein schnieke renoviertes Ferienörtchen mit Blick auf Vaduz.

Weiter gings Richtung Malbun, dem Winterskigebiet von Liechtenstein. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch Steg, das war ein Walserdorf, dazu mehr im späteren Verlauf des Tages.

Erstmal ging es mit dem Sessellift nach Sareis, die Hunde machten brav mit, hielten stil, kotzten nicht.

Oben erwarteten uns Ausblick, ein kühles Getränk und Eis. Wir liefen die letzte Etappe des Schaukelpfads und schon gings per Sessellift wieder runter.

Überall spielten Bands, Heimatgruppen oder eben auch Alphornbläser…sonntags in Liechtenstein.

In Steg bestaunten wir die alten Holzhäuser der Walser. Diese sind im 13.Jh. aus dem Wallis eingewandert und haben sich bis heute eigene Traditionen, bis hin zu einer eigenen Mundart bewahrt.

In Gafleis krochen wir nochmal auf einen Aussichtsturm und dann ließen wir es gut sein mit dem Fürstentum.

Der späte Nachmittag gehörte dem Campingplatz, der Sonne und dem abendlichen Grillen….Resteessen, auf die Fähre geht nur wenig Kram mit.

Unser Fazit zu Liechtenstein: unbedingt sehenswert, wir hätten noch gut uns gerne einen Tag länger mit Programm füllen können.

Als letzes Bild kommt ein Foto aus Balzers, vom Schloss….das kann man auf dem Weg in die Schweiz aus dem Auto bewundern.

Albanien 2026, XI: Auf ein Wort Albanien ( Fazit)

Nach wirklich schönen 16 Nächten in Albanien ziehe ich zum Abschluss der Reise mal wieder Fazit. Grundsätzlich ein tolles Reiseland, mit den nettesten Gastgebern überhaupt, tollen Naturerlebnissen…..bis man an die „Strände“ kommt oder das Thema Korruption oder Müll betrachtet, sorry Albanien, hier kommt dann doch auch der kritische Blick.

A: 

Anreise: Wir hatten uns für die Variante „ Der Weg ist das Ziel“ entschieden und sind mit insgesamt sechs Übernachtungen von Deutschland, nach Deutschland gefahren. Meines Erachtes geht unter gesamt vier Nächten nichts, es sei denn man ist lebensmüde.

Der Flug ist für Albanien das Mittel der Wahl, wenn man keine Emily hat. 3x pro Tag landet ein Direktflug vom BER, ein Mietwagen ist unerlässlich, wenn man etwas vom Land sehen will, die öffentlichen Verkehrsmittel sind noch nicht gut ausgebaut. Ohne Autos ist man auf Touren oder Shuttle angewiesen.

Albaner: Ein wahnsinnig gastfreundliches Völkchen, die viel Leid erlebt haben und denen dennoch die Sonne aus dem Gesicht fällt. Der normal arbeitende Albaner ist ziemlich „angepisst“ in Bezug auf Korruption und mafiöse Tatigkeiten. Oft wird griechisch oder italienisch gesprochen, da nach der Diktatur Etliche Ihr Glück beim Nachbarn suchten. Albaner= Pizzeria kennen wir ja auch aus Berlin.

Armut: Gibt es und diese nicht zu knapp. Bis heute ist Albanien eines der ärmsten Länder in Europa, auch wenn man dies nicht unbedingt an ärmlichen Hütten oder an den Autos sieht ( Albanien fährt Audi, Mercedes Limousine)

Adler: Der Albanische Adler ist überall, auf Kappen, Flaggen, Magneten oder auch als Handzeichen für Liebe, Gastfreundschaft und Respekt vor dem Land.

Albanische Alpen: Ein Traum zum wandern, abhängen, gut essen, Seele baumeln lassen ❤️

B:

Bunkerismus: Hoxha war nicht nur stalinistischer Diktator sondern auch komplett paranoid. Sein Plan, das Land mit 750.000 Bunkern zu überziehen konnte er allerdings nicht umsetzen. 117.000 standen am Ende in der Landschaft, Viele wurden mittlerweile gesprengt, zu Strandbars, Minimoscheen und kirchl. Schreine umfunktioniert. Graffiti verziert die grauen Dinger, in Bunked Art in Tirana kann man sich ebenfalls die Bunker der Elite ansehen, sofern man keine Emily hat.


Balkan: Der Begriff Balkan ist in Albanien negativ, durch Kriege, Korruption und Armut behaftet. Die Albaner sehen sich lieber als Europäer.

Bäder: Auf dem ersten Blick sehen die Badezimmer in den Hotels immer top aus, bis man dann das erste Mal geduscht hat. Überläufe oder funktinierende Abflüsse sind Fehlanzeige in Albanien. Eine große Kritik, die jedes Hotel in seiner Bewertung einstecken musste.

Butrint: Weltkulturerbe und ein Muss….unbedingt am späten Nachmittag gehen, es ist dann leer!

Berat: Die Stadt der Tausend Fenster und einer schönen Festung, die innerhalb der Mauern bewohnt ist. Mein Tip: oben wohnen und nur zum Sightseeing in die Unterstadt gehen.

C:

Çorba: Suppe….Hühnersuppe, fantastisch

D:

Deutsche: Wir sind in Albanien wirklich respektiert, Jede*r hat Jemanden in der Familie, der in D wohnt.

Demokratie: Die Albaner sind in der Demokratie angekommen und kämpfen für diese. Gerade im Kampf gegen Korruption und Ausverkauf des Landes scheint es zum Umdenken gekommen zu sein.

E:

Essen: Eine geniale Mischung zw. Balkan und Türkei….nur Veganer sollte man nicht sein, dann bleiben nur Pommes und Salat, evtl. noch gefüllte Paprika und gedünstetes Gemüse.

EU: Albanien ist hoffnungsreicher Beitrittskandidat, ich drücke die Daumen.

F: 

Fahrvermögen: Oh, die Albaner können fahren…zu schnell, zu egoistisch, nicht vorausschauend…be cafeful. Rücksichtnahme quasi nicht vorhanden, das Handy ist stetiger Beifahrer.

G:

Gastfreundschaft: Die Albaner gehören zu den gastfreundlichsten Menschen die ich jemals erleben durfte. Ob dies deutscher Schlager in einem Restaurant, der Nachtisch für umme, der Raki nach dem Essen, war. Sie tun wirklich Alles, damit man sich wohl fühlt.

Gleichberechtigung: Aufgrund der Jahre in der Diktatur vorhanden, leider wie überall auf der Welt abnehmend😞

Gjirokastër: Weltkulturerbe, leider absolut überlaufen. Tolle Burganlage, niedliche Altstadt. Sehr nah an der griechischen Grenze gelegen.

Griechenland: Hassliebe und doch recht ähnlich…. 

H:

Hunde: Albanien ist sehr tierlieb, die Straßenhunde sahen im Norden hervorragend aus, die Meisten waren kastriert ( geshipt). Emily fand viele Freunde, wir gründeten in Ksamil einen eigenen Fanclub für sie.

Enver Hoxha: Wenn man mit Russland während des Stalinismus bricht, weil ihm dieser zu seicht war, dann weiß man, dass dieser „Mensche“ der personifizierte Teufel war…für mehr www.

Hotels: Eine wahre Freude, Alles neu, Alles glänzt, sehr gute Mittelklasse kostet ca. 50€ inkl. Frühstück

I

Italien: Albanien ist sehr italienisch geprägt, schon die alten Römer trieben ihr Unwesen, auf dem Seeweg liegen gerade mal 100km zwischen den beiden Ländern. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes sind viele Albaner nach Italien gegangen und suchten dort ihr Glück. Bis heute sieht man die Einflüsse in der Architektur, Essen und Getränke – Lemon Soda war überall zu bekommen.

J:

Jugend: Gefühlt war Albanien sehr jung, auffallende viele junge Menschen warn im Landesbild zu sehen, obwohl Viele ins Ausland abwandern.

K:

Korfu: Um in den Süden von Albanien zu gelangen, bietet sich der Flug nach Korfu an. Die Fährstrecke Korfu Stadt- Saranda verkehrt im Sommer alle 30 Minuten. 

Kreditkarten: weit verbreitet

Korruption: Leider weit verbreitet, mafiöse Clans treiben ihr Unwesen. Es werden Hotels in Nationalparks errichtet, wilde Müllhalden errichtet etc. pp…. Albaner sind sich einig, Sie hassen die Kriminalität im Land.

Kosovo: Albanien und Kosovo sind zwei Staaten, aber sie teilen weitgehend dieselbe Sprache, Kultur und nationale Identität und fühlen sich sehr miteinander verbunden. Der Kosovo gehörte zum früheren Jugoslawien und während Nationalisten die Verbindung beider Staaten wünschen, streben die jeweiligen Regierungen die Zweistaatlichkeit an, was außenpolitisch zu begrüßen ist.

Koman: Ein Stück Norwegen in Albanien. Ein Aufgestauter See, mit Fjorden und Wasserfällen, traumhaft schön wenn das Wetter mitspielt…wenn….

Kaffee: Albanien hat eine ausgeprägte Kaffeehauskultur und kocht auch sehr gute Kaffeespezialitäten. 

Korça: Das lokale Bier, lecker und süffig. Wir besuchten sogar die Brauerei, welche seit 1920 existiert.

Korça: Das lokale Bier, lecker und süffig. Wir besuchten sogar die Brauerei, welche seit 1920 existiert.

Korça: Die Stadt mutete ziemlich italienisch an, absolute Empfehlung. Gemütlich an einem Tag erlaufbar.

Ksamil: Der Ort muss vor ein paar Jahren noch ein Traum gewesen sein, die ist leider vorbei. Es wir gebaut, zugebaut, überbaut….einen Strand gibt es nicht mehr, dafür aber noch einen schönen Blick nach Korfu.

Kruja: Ähnlich wie Berat, eine bewohnte Burganlage und von uns vergessen worden. Schande über uns, macht aber die Planung für Albanien II irgendwann mal auf.

L:

Lakror: Das Börek Albaniens, der lecker und in den verschiedensten Varianten erhältlich

Lamm: Viele Lämmer und Zicken im Straßenbild, Gleiches gilt für den Teller, eines der Nationalgerichte ( Tavë Kosi)

Lumi-i-Shales: Das Thailand Albaniens…fast! Bei uns ein wenig kälter, nicht ganz so überlaufen, wir fanden es traumhaft.

M:

Müll: Albanien hat streckenweise ein echtes Müllroblem. Da wird Haushaltsunrat in Nationalparks abgeladen, Müll einfach im Wald entladen. Neben den Straßen liegen Chipstütwn, Dosen etc. Am Schlimmsten sieht es aber in Touristengegenden aus…..

Das hier gezeigte Bild stammt von meiner Kollegin Claudia, danke für die Erlaubnus zur Verwendung.

Märkte: So richtige Bauernmärkte haben wir leider selten gesehen. Im Norden gab es viele Straßenstände mit Tomaten, Paprika Melonen. Leider konnten wir nichts mitnehmen, da Obst und Gemüse nach Kroatien nicht eingeführt werden darf.

N:

Natur: Grandiose Natur, leider auch grandioses Fehlverhalten durch falsche Politik, Korruption und zu guter Letzt den Touris, siehe Ksamil oder das Thema Müll. Nationalpark heisst nicht automatisch geschützte Natur.

Nordalbanien: Der Norden des Landes war unser Highlight…Skhodër, Teth, Koman, Lumi i Shales, Berat….herrlich

Nationalstolz: Die Albaner sind ein stolzes Volk, sie sind offen für Veränderungen, zeigen aber sehr offen ihren Nationalstolz.

O:

Ohrid: Der See, der teilt….nördlich das christliche (Nord,- )madzedonien, im Süden Albanien. Während Madzedonien Ohrid touristisch ausschlachtet, was sicherlich am Weltkulturerbe liegt, liegt der See in Albanien noch im Dornröschenschlaf.

P: 

Parkplätze, ein echtes Ärgernis im Land und hat bestimmt den einen oder anderen Urlaub schon versaut, unseren Gott sei Dank nicht. Man muss sich das mal vorstellen, da werden Hotels übereinander gestapelt und dann gibt es keine Parkplätze. Umso ärgerlicher, wenn es quasi keine vernünftigen Busverbindungen gibt UND die Verkehrteilnehmer wie die Wahnsinnigen auf den Straßen unterwegs sind, die Polizei auf Sünder lauert und heftige Knöllchen verteilt. 

Preise: Albanien ist eines der preiswertesten Reiseländer Europas, Mittelklassehotels unter 50€ inkl. Frühstück. Essen gehen um die 20€ für zwei Personen ist noch locker möglich.

Pizza: Die räumliche Nähe zu Italien, die Tatsache das Viele nach dem Zusammenbruch auswanderten, brachte eine sensationelle Pizzakultur nach Albanien….das können sie!

Q:

Qualität: Die Qualität in den Hotels, Restaurants ist als sehr gut zu bezeichnen. Wir hatten keine Magenprobleme,nicht mal der tägliche Hiep aus der Flasche mit Hochprozentigen wurde getätigt.

Qofte: Hackfleischbällchen, Köfte oder auch Chevapci.

R:

Religion: Diese spielt eine eher untergeordnete Rolle im öffentlichen Leben. Kirchen und Moscheen stehen Seite an Seite, Schweinefleisch auf der Speisekarte ist ganz normal. Albanien wurde unter Hoxha als erstes atheistisches Land weltweit proklamiert, diese Einstellung wird auch heute noch in weiten Teilen des Landes gelebt.

Raki: Hat nichts mit dem türkischen Raki zu tun, kein Anis.

Radio: Club FM

Roma: Die Ärmsten der Armen, man sieht sie im Stadtbild, man sieht die Barrackencamps in der Nähe öffentlicher Müllhalden. 

S:

Sicherheit: Wir hatten im Vorfeld keinerlei Sicherheitsbedenken und auch nach der Reise kann man sagen, hier kommt nichts weg. Wenn etwas in Albanien passiert, dann mit Sicherheit im Straßenverkehr oder bei Outdooraktivitäten.

Straßenverhältnisse: besser als gedacht, viele Straßen wurden in den letzten Jahren hergerichtet, dennoch ist die Fahrerei in den Bergen nicht ohne und ungefährlich was auch an anderen Verkehrsteilnehmern liegt.

Strände: Es gibt noch Strände in Albanien, die wirklich traumhaften  ( bei Ksamil)wurden mit Beachclubs überbaut, lange Stege führen ans Wasser. Der Strand von Dürres hat italienischen Buddelkastencharakter, Saranda verströmt Monacoflair. Himärë haben wir uns nicht angeguckt. Wegen der Strände würde ich nicht unbedingt nochmal nach Albanien.

Straßenhunde: Die Meisten sind superlieb und freundlich, wir hatten zwei richtig miese Begegnungen, 1x in Ohrid/ Madzedonien und täglich in Ksamil am Badehotel. Dennoch gebe ich eine unbedingte Empfehlung für Albanien mit Hund aus, da unsere Schossfiffis mehr aks geliebt werden. Straßenhunde sind sehr oft gechipt, was auf Kastration hinweist. Auf dem Foto ist kein Straßenhund, sondern Poppy und (Fast,-) Mitbringsel.

Saranda: Monaco mit weniger Luxusjachten. Leider keine Parkplätze, deshalb tiefere Beschau des Ortes nicht möglich.

Skhodër: Hübsche, besuchenswerte Stadt mit toller Burg und Brücke.

T:

Türkei: Freundschaftliche Beziehungen, viele Türk*innen machen Urlaub im Ländle. Unsere Vermutung, es ist weitaus preiswerter als in TR. Viele Gerichte sind türkisch angehaucht.

Toiletten: Ohne Fehl und Tadel, auch in Restaurants…..das machte Spaß.

Tirana: Die Hauptstadt, die sich immer noch stetig wandelt. Im Nachgang sage ich, es lohnt sich….ich musste ein wenig „drüber“ schlafen.

Teth:

U:

UCK: Kosovarische Befreiungsbwegung, immer noch sieht man alte Graffitti.

Umweltbewusstsein: Leider in der Ausprägung noch nicht vorhanden. Da werden Hotels im Naturschutzgebiet gebaut, Müll abgeladen, eAutos sind quasi nicht existent. Hier muss noch nachjustiert werden, da wird die EU Kommission aber sicherlich noch Einiges abverlangen.

Übergewicht: Trotz Pizza, Burger, Pasta und Börek überall quasi nicht vorhanden

V:

Verkehrsteilnehmer: Hund, Katze, Maus, Essel, Kühe, Lämmer…..

W:

Wasserqualität aus dem Hahn: starkt gechlort, wir haben es nicht getrunken

Wasserqualität am Meer: Bei Ksamil absolute klasse, Gleiches gilt für die Seen ( Koman, Ohrid)

Währung ist der albanische LEK, Euro wird gleichberechtigt akzeptiert.

X

Xaxiq/ Xhaxhiq: Tzaziki, super lecker

Y: 

Yogurt: Überall erhältlich, wird viel und gut auch in der Küche präsentiert.

Z: 

Zemër: Das Herz, und davon haben Albaner* innen verdammt viel. 

Albanien 2026, X: Tirana

Der Abschied aus Ksamil fiel leicht, die Straßenhunde hatten sich Emily als Feindin auserkoren,Hotelnachbarn halfen dem Rudelführer, das Leben des weißen Flauschis zu retten…Fünf gegen eine verwöhnte Fellnasenprinzessin, unfaier gehts nicht! Also wurde Emily, ganz nach dem  Status einer Prinzessin aus dem Hotelrestaurant, über die Brüstung gehoben und ins rettende Auto getragen, jawohl….so reist man.

Mit uns verließen Hotelgäste aus dem Kosovo das Haus, wir fuhren gemeinsam, bis in die Innenstadt von Tirana zusammen und passten vier Stunden aufeinander auf, so geht Völkerverständigung liebe Politiker.

Wieder Glück mit dem Zimmer gehabt, Niche Boutique Hotel, sehr zu empfehlen.

Kommen wir nun zu Tirana, eine Stadt die noch nicht zu sich selbst gefunden hat. Keine Stadt in Europa hat auf kleiner Fläche so viele Einwohner und sie wächst weiter. Unter Hoxha rd. 80.000 Einwohner, mittlerweile um die 600.000. Eine Altstadt gibt es nicht mehr, dank der Kommunisten…..dafür viel Beton.

Tirana wächst in den Himmel und ähnlich wie Berlin in den 90ern verändert sich die Stadt jährlich, da wird geklotzt was das Zeug hält.

Wir schlichen von der ersten Minute an ein wenig lustlos Richtung Innenstadt und nach einem Fast Food Lunch im Café ( Komplexi Taiwan) am Rinia Park zog es uns zum Skanderbeg Platz. Der Nationalheld thront
dort auf seinem Pferd und beobachtet seine Landsleute.

Friedensglocke:

Nationalheld Gjerj Kastrioti ( Skanderbeg) Nationalheld aus dem 15. Jh.

Et‘hem Bey Moschee mit Uhrenturm

Wir liefen im Anschluss weiter zur ehemaligen Hoxha Pyramide, jetzt nur noch Pyramide von Tirana. Ein skurilles Gebäude, zu Ehren Hoxhas errichtet, dann eine bewegende Geschichte

Wir keuchten die Treppen hoch, nicht nur Emily war oben auf dem Gebäude quasi atemlos.

Von oben genießt man einen. tollen Blick auf die Stadt, den Bauten aus der kommunistischen Ära und die Neubauten.

Die große Moschee

Nachdem wir uns von den Strapazen der Treppenstufen bei 31 Grad wieder erholt hatten, zog es uns zum Postbllocku ( Checkpoint), ein Mahnmal, welches an die Einzelschicksale in Diktaturen erinnert. Es steht ein Stück Mauer, ein Ein- Mann Bunker und Strenen aus Sploc Mine.

Auf dem Gelände findet man noch weitere Ein- Mann Bunker, die der paranoide Enver Hoxha zu Hunderttausenden hat bauen lassen.

Unsere letzte Erkundung galt Bllocku, dem Viertel wo während der Hoxha Ära Niemand hin durfte, nun das schickste Viertel der Stadt, mit trendigen Restaurants und Cafés. Auch wir labten uns an einer giftblauen Zitronenlimo….

Es erinnert wenig an die kapitalistischen Zeiten, doch eine Villa galt noch unserer Beachtung, die ehemalige Hütte des Diktators. Heute manchmal für Kunstprojekte geöffnet.

Die albanische Politikelite wohnte in den Jahren 1944-1990 übrigens in Villen, die Mussolini erbauen ließ. Wie man an der Hoxha Villa erkennen kann, fast schon wieder im Trend.

Unser Abendessen fiel unspektakulär aus, wir verbrachten den Rest des Abends im Hotel und zappten uns durchs TV Programm.

Wir ließen den zweiten Tag in Tirana mehr als langsam angehen und verließen erst gegen 11:00 Uhr das Hotel. So richtig Lust auf Sightseeing verspürten wir nicht, aber Märkte gehen immer und so verschlug es uns im zwei Marktgegenden, die erste in der Mäje vom Skanderbeg Platz und den Pazar i Ri, den neuen Markt. Hier eine kleine Sammlung vom zweiten Tag in Albaniens Hauptstadt.

Den Nachmittag verbrachten wir im Hotel, unser letztes Abendessen feierten wir im Tymi, einem Tip aus Trip Advisor, Reiseführer und Blogs…..es war wirklich sehr gut!

Zufrieden zogen wir Fazit zu unserem Albanienurlaub, doch dazu gibt es noch einen eigenen Blogbeitrag.

Albanien 2026, IX: Ksamil II & Butrint

Mittlerweile hatten wir eine Routine in Ksamil entwickelt, die mit drei Worten beschrieben werden kann: Orange Beach Club, Hamburger zum Mittag, Muscheln am Abend…..und dann wurden wir noch zu Verwaltern des Emily Fanclub Ksamil e.V.

Der zweite Morgen startete wieder mit einem guten Frühstück und einem frühen Umzug zum Beachclub. Emily freute sich schon wenn es Richtung Meer ging, der Beach Club freute sich auch Emily. Nie, in keinem anderen Land hatte Emily eine größere Fangemeinde. Unsere Kleine wurde erstmal bespielt, bis sie müde wurde.

Ohne Mittagessen ging in Ksamil nichts..

Am Nachmittag relaxten wir ein wenig auf dem Zimmer und ich googelte den richtigen Satz und belästigte die KI „dürfen Hunde nach Butrint“…..long story short, es machten sich zwei Zweibeiner und eine kleine vierbeinige Lady zum Weltkulturerbe, yes!!!!

Wo am Tag vorher, um 11:00 Uhr , das blanke Chaos herrschte gegen 16:50 Uhr freie Parkplatzwahl!

Kommen wir zu Butrint:  ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Albaniens und liegt nur wenige Kilometer von der Küstenstadt Ksamil emtfernt Die Geschichte der antiken Stadt reicht über 2.500 Jahre zurück. Im Laufe der Zeit wurde Butrint von Griechen, Römern, Byzantinern, Venezianern und Osmanen geprägt.

Heute können Besucher gut erhaltene Ruinen wie das antike Theater, das Baptisterium und die Stadtmauern besichtigen. Die Anlage liegt inmitten eines Naturparks mit Lagunen und dichter Vegetation, was den besonderen Reiz des Ortes ausmacht.

Seit 1992 gehört Butrint zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Albaniens.

Zum Theater:

Die Zitadelle

Das Babtisterium:

Das Babtisterium ist theoretisch der Höhepunkt und wenn man ein wenig im www stöbert, findet man folgende Bilder

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Der wertvolle Boden des Babtisteriums wird zum Schutz mit Sand bedeckt und ist nur zu bestimmten Anlässen sichtbar. Für uns war die Taufstelle also nur halb so schön.

Tief beeindruckt kehrten wir an diesem Abend nochmals in der Fish Tavern ein, Muscheln und Brasse.

Ein bissel wehmütig starteten wir in unseren letzten Tag in Ksamil, läutete dieser auch so langsam den Abschied aus Albanien ein.

Ein Highlight hatten wir uns aber noch aufgehoben….Tretboot, fast bis nach Korfu. Wir mieteten uns eins für eine Stunden und traten uns durch die Bucht, um die Inselchen herum, grüßten den Dorfpolizisten auf dem Wasser. Andere Boote grüßten mit „hello Emily“….der Hund ist eine Lokalberühmtheit, unglaublich.

Wir verbrachten den Tag im Beachclub und ließen die Fangemeinde an Emily vorbei ziehen…. O- Ton vom Animateur „Ihr habt gute Vibes in den Club gebracht“

Wir verbrachten den letzten Abend im „ The Mussel House“, genossen nochmal hervorragende Muscheln und Linguine und sagten adieu mit einem grandiosen Sonnenuntergang.

Albanien 2026, VIII: Ksamil I und der Saranda Versuch

Zum Abschluss sollte auch das Meer nicht zu kurz kommen. Der anfängliche Plan nach Saranda zu fahren, scheiterte an den fehlenden Unterkünften „Hund erlaubt“…..außerdem zeckten die Bilder aus Saranda nicht an, die Bucht sah Monaco nicht unähnlich.

Befragt man die KI zu Ksamil erhält man folgende Aussage: Ksamil ist ein kleines Küstenparadies im Süden Albaniens. Türkisblaues Wasser, kleine vorgelagerte Inseln und traumhafte Strände machen den Ort zu einem der schönsten Ziele an der albanischen Riviera. Gleichzeitig liegt mit Butrint eine der bedeutendsten historischen Stätten des Landes direkt vor der Haustür – eine gelungene Mischung aus Badeurlaub und Kultur.

Das klang doch super, oder? Die Bilder im großen www versprachen Großes, wer mal schauen möchte, einfach Ksmail Strand googleln…und Achtung: DAS GEHÖRT DER VERGANGENHEIT AN.

Der Morgen begann prima, gutes Frühstück, ein Hotelangestellter fuhr den Skoda die Auffahrt runter…ohne Schrammen und Kratzer.

Wir kullerten die rd. 65km gelassen nach dem Frühstück Richtung Küste und bewunderten bereits eine Stunde später die Aussicht auf die Bucht von Ksamil. Von Weitem war der Eindruck super, wir freuten uns aufs Meer.

Blick auf Korfu gefällig, bitte sehr!

Keine zehn Minuten später checkten wir im Hotel Murati ein, schon jetzt klare Empfehlung. Schickes kleines Boutiquehotel, 2025 eröffnet.

Bereits mit Blick vom Balkon war klar, das Paradies ist weg, sorry Chat GPT.

Mein Vermutung, das Paradies befindet sich auf der großen Insel, hinter den vielen kleinen….😳

Wir gaben dennoch nicht auf und zogen los, es war ja noch früh. Hunde sind an nicht bewirtschafteten Stränden in Albanien erlaubt, doch WO sollte sich so etwas noch befinden? Wir fanden die erste Minibucht zw. zwei Stelzenkönigreiche….das Wasser war toll, das Ambiente, naja!

Emily war es schnulle, Hauptsache Wasser….

Blick auf unser Hotel, rechts vom rosa Haus in der Bildmitte.

Auf unserer Suche wurden wir vom größten Club (Orange Beach Club) angequatscht, Emily behuddelt und ein super Angebot gemacht, 10€ Liegen und Schirme…..wir sagten nein und liefen erstmal weiter. Es folgen weitere Bilder des Grauens.

Nach einer Cola und nem Frustburger, der allerdings top für 4,80€ war liefen wir geläutert doch wieder zum Zitrusfrüchtchen, Orange für die nächsten vier Tage.

Emily freute sich, sie wurde geliebt, selbst von den Russen um uns herum. Infinitypool, Technoklänge und eine gute Badebucht inkl. …

Wir relaxten, selbst ich war 2 x an diesem Tag in der Adria und gegen 18:00 Uhr erwartete uns noch ein Highlight „The Mussel House“. Gefunden im Vorfeld der Reise und ohne viel Gerede drumherum, es geht um Muscheln und anderes Meeresgetier und noch frischer und lauschiger gehts nicht!

Die Muschelbänke liegen direkt am Restaurant.

Total begeistert machten wir noch eine Reservierung für den letzten Abend in Ksamil klar und fröhnten den Sonnenuntergang am Aussichtspunkt und vom Balkon.

Wenn wir uns das Paradies auch etwas anders vorgestellt hatten, gingen wir dennoch sehr zufrieden an diesem ersten Abend ins Bett.

Die Technoklänge, die über die Bucht waberten ließen die Nacht eher unruhig werden, egal uns wird nur noch wenig in Ksamil und Umgebung abverlangt.

Das Frühstück im Hotel war toll und gut gelaunt machten wir uns auf unsere Sightseeingfahrt durch den Butrint Nationalpark. Um Kompliziertes einfach zu machen, der Park ist tot, Richtung Butrint herrschte Parkplatzchaos. Wir liefen noch nen kleinen Hügel hinauf und bewunderten den Kanal und die Natur.

Nachdem wir fassungslos das Parkplatzdrama an der Ausgrabungsstätte in Butrint „bewundert“ hatten UND einen Schlachtplan für unseren Besuch ausgedacht hatten, machten wir uns auf den Weg nach Saranda. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, Monaco auf sicher nicht.

Die Strandpromenade machte allerdings einen guten Eindruck, doch nicht für uns….keine Chance auf einen Parkplatz. So blieb für uns nur die katastrophale Aussicht UND ein Hoxha Bunker.Zum Bunkerismus, stay tuned und bitte das Fazit am Ende unseres Albanienurlaubs beachten:

Auf dem Heimweg fanden wir noch den örtlichen Fischdealer und eine vollgestellte Traumbucht mit Hundeverbot.

Wir fuhren wieder zurück nach Ksamil, snackten im Hotel bei unserem Mexikaner ( gut aber teuer) und wiederholten das Zitrusfrüchtchen…

Zum Rest des zweiten Tages noch ein paar Impressionen….abens dominierte wieder Fisch, anderes Restaurant aber auch gut.

Zum Sonnenuntergang den Barbershop der etwas anderen Art.

Albanien 2026, VII: Gjirokastra

Wir verließen Korça mit einem guten Fruhstück und netten Wünschen.

Die Fahrt nach Gjirokastër/Gjirokastra war wunderschön aber lang, 189km bdeuteten 4 Stunden durch die Berge. Dennoch möchte ich das eine oder andere Panorama nicht vorenthalten.

Wir hatten uns gegen die kürzere Route durch Griechenland entschieden, da 2x Grenze auch erhebliche Wartezeiten mitbringen können, kein Länderpunkt für Emily.

Andere Verkehrsteilnehmer:

Wir fuhren immer sehr nah an der Grenze zu Griechenland entlang, die Telekom schickte mir zwischendurch sogar Liebesgrüße aus Hellas.

Um 13:00 Uhr hatten wir es geschafft, wir warfen einen Blick aufs Weltkulturerbe Gjirokastra.

Unser Gästehaus befand sich auf der anderen Flußseite, Laufdistanz rd. 700m vom Bazaar…..mitten im Dorf, mit kriminellsten Straßen und Steigungen. Der Herr im Haus zitterte sich die Auffahrt hinauf und schlief in der kommenden Nacht mehr als unruhig….wo man rauffährt, muss man auch wieder runter.

Uns erwarte ein schlichtes Zimmerchen in einem rustikalen Haus, Dorfcharme und schöner Aussicht.

Die historische Stadt Gjirokastra im Süden Albaniens zählt zu den eindrucksvollsten Orten des Balkans. Wegen ihrer charakteristischen Steinhäuser mit schiefergedeckten Dächern wird sie oft auch „Stadt der Steine“ genannt. Die verwinkelten Gassen, osmanischen Wohnhäuser und die imposante Burg verleihen der Stadt ein ganz besonderes Flair.

Die Altstadt von Gjirokastra gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe, was leider für viel zu viele Besucher sorgt. Dennoch sahen wir das erste Mal im großen Stil Souvenierläden. Besonders sehenswert sind die Burg von Gjirokastra einige Herrenhäuser und Museen. Letztere Zwei blieben aus, Emily mag Museen nicht😉.

Von unserem Guesthouse konnten wir einen Enver Hoxha Short Cut nehmen, ein Tunnel, der nur der kommunistischen Führung vorenthalten war.

Wir gönnten uns ein leichtes Mittagessen, der Rudelführer benötigte kühles Helles, die Straßen, die Steigung, die Auffahrt im Hotel…..

Danach folgte ein erschreckter Marsch durch den Basar, es war voll, richtig voll, Reisegruppen en masse, herangekarrt aus Saranda und Ksamil, Olga von der Wolga mit Wissensdurst.

Ein wenig ernüchternd empfanden wir Gjirokastër, welches oft als DAS Highlight von Albanien dargestellt wird….für uns wohl weniger. Daran konnte auch der Obelisk, Erinnerung an die Einführung von Schule, albanisch in Wort und Schrift nichts ändern.

Nach zwei Lemon Soda, einem sehr netten Plausch mit einem Schweizer Pärchen war es immerhin ein wenig leerer im Basarkern. Alle gezeigten Bilder stammen übrigens von der Nachmittagsrunde…..wem immer noch zu viel Mensch auf den Fotos ist, sei gesagt „so ists“…

Da es zu früh zum Abendessen war, entschieden wir uns, doch bereits an diesem späten Nachmittag noch hoch zur Burg zu wandern. Eigentlich wollten wir am nächsten Morgen die Zitadelle besuchen. Es war eine gute Entscheidung den Besuch zu verlegen.
Die Zitadelle von Gjirokastër ist riesig und sehr gut erhalten. Von oben bekommt man einen richtig tollen Blick über das Drino-Tal und die Altstadt mit ihren typischen Steinhäusern.

Die Urspünge der Burg stammen aus dem Mittelalter, ihr jetziges Aussehen verdankt sie aber den Osmanen, die Albanien eroberten und bis heute ihre Spuren hinterließen.

Heute kann man dort ein kleines Militärmuseum besuchen und einfach die Aussicht genießen. Für viele ist sie das Highlight von Gjirokastër – ein echtes Stück Geschichte mitten in der „Stadt der tausend Stufen“.

Zurück in der Innenstadt griff ich einen Restauranttip einer Kollegin auf und so genossen wir typische albanische Küche, oberhalbder Stadt, auf einen kleinen Balkon…weg vom Wahnsinn.

Der Weg von 700m, durch den Hoxha Tunnel ins Guesthouse zog sich. Wir sprangen nur noch unter die Dusche und dann ab ins Nest, Gjirokastër hatte usn geschafft.

Albanien 2026, VI: Korçë

Wir sind wieder in Albanien! Zwei Tage dauerte unser Kurztrip nach Madzedonien….kurz gesagt, wir freuten uns, als wir durch die Grenzanlagen bei Sveti Naum waren.

Auch Emily freute sich (ganz bestimmt😉), die Albaner sind so lieb zu Vierbeinern, wie wir auch gleich bei unserer Ankunft wieder bemerkten….unser Wirt war Zucker zu unserem Fellknäuel.

Die kurze Strecke bis Korçë fand mit einem einchecken um 11:00 Uhr seinen Höhepunkt. Das bislang schickste Zimmer erwartete uns.

Wir freuten uns und zogen dennoch schnell Richtung Innenstadt von dannen. Korçë ist eine gemütliche Kleinstadt, schnell erlaufbar…..ich nehme es vorweg, um 14:00 Uhr waren wir mit Sightseeing durch.

Unser erstes Ziel war die Auferstehungskathedrale, ein Neubau von 1995….wir verzichteten auf die Besichtigung von innen.

Dennoch ist der Bau beeindruckend, vom dort kann man die gesamte Fußgängerzone Bulevardi Shën Gjergji einsehen.

In der Fussgängerzone befindet sich nicht nur Shops, Restaurants und Cafés sondern auch die erste albanische Schule.

Auffällig tolle Architektur findet man in Korçë, lässt erahnen, was für eine tolle Stadt es mal war.

Am Ende der Fußgängerzone steht RED, die Aussichtsplattform, ein paar Hotels und das Theater.

Ein weiteres, lohnendes Ziel ist die Iliaz Bey Mirahori-Moschee und der Uhrturm von Korça

Viel los war nicht, obwohl Bayram/ Opferfest war….die Albaner lassen sowohl Kirche wie Moschee im Dorf.

Das absolute Hightlight von Korçë, ist der alte osmanische Basar, der wunderschön restauriert worden ist. Viele Bars und Cafés warten auf Kundschaft.

Auch wir wurden fündig und genossen ein spätes Frühstück/ Lunch….Byrek mit Raki und Banane..Suff und Banane stammten vom Wirt. Wieder so ein lieber Mensch, der uns einfach etwas Gutes antun wollte…..ich glaube gastfreundlichere Menschen habe ich nur im Iran erlebt.

Aufgrund von Bier und Raki musste unbedingt ein Boxenstop her…..so kamen wir in den Genuss unseres Zimmers.

Doch ganz am Ende bin ich mit Korçë noch nicht. Wir hielten uns an dem Tip unseres Wirtes und zogen am späten Nachmittag los zur Brauerei Korça, Albaniens älteste Brauerei von 1928. Neben dem Werksgelànde steht ein echter Biergarten mit gutem Essen. Somit kamen wir nochmal in den Genuss von Korça und grundsolidem Abendessen.

(Nord,-) Madzedonien 2026: Ohrid, Ohridsee und Sveti Naum

Wenn man schon mal in der Nähe ist, kann man doch getrost einen Abstecher ins Nachbarländle machen?

Herzlich verabschiedeten wir unsvon Adriano und machten uns auf den Weg nach Ohrid am gleichnamigen See in Nordmadzedonien. Viele werden das Land noch unter Madzedonien kennen, der Rechtstreit mit den Griechen ( gleichnamige Provinz) endete 2019. Namensänderung, dafür Nato, – u. EU Beitritt.

Die Route von Berat nach Ohrid dauert rd. 3 Std, bei nur 84km ….wir krochen durch Elbasan, bewunderten WW2 Schrott und ein nichtssagendes Nest.

Immer an der Grenze entlang, näherten wir uns Nordmadzedonien…..offensichtliche Grenzanlagen, am Ende für uns die Durchfahrt, ohne Kontrolle von madzedonischer Seite, EU Aspirant.

Angekommen in Ohrid, wurden wir vom Wahn gleich eingenommen. Puppige Altstadt, eng, keine Parkplätze und Menschenmassen und ich meine damit wirklich MASSEN! Später sogar gegoogelt, ob die Nordmadzedonier auch Pfingstmontag zelebrieren….NEIN, die Perle des Balkans ( so wird Ohrid genannt) ist immer so voll.

Der Papa unserer Wirtin nahm uns in Empfang, gab uns eine Einführung ins Zimmerchen ( niedlich mit toller Aussicht) und bugsierte uns zum Parkplatz, Himmel hilf….nichts für schwache Nerven.

Da am zweiten Tag in Ohrod der kroatische Präsident die Stadt besuchte, verschoben wir kurzerhand unsere Sightseeingwünsche außerhalb der Stadt auf den Anreisetag und machten uns auf den Weg….Knochenbucht und Sveti Naum.

Kommen wir zur sogenannten Bay of Bones, ein Museum auf dem Wasser, welches das Leben zur Bronzezeit nachstellt. Montags…geschlossen und NEIN, das liegt im. orthodoxen Madzedonien nicht an Pfingsten.

Wir parkten den Wagen, stiegen aus, wollten wenigstens einen Blick von oben auf die Siedlung erhaschen, als etwas riesiges, wolfsähnliches Emily angriff! Mathias rieß den Hund hoch, der riesige Hund verschwand, Emily wurde ins Auto getragen. Uff, Glück gehabt, nur oberflächlich gebissen.

Die Hündin suchte Emily und als diese vom Parkplatz verschwand, versuchten wir es nochmal mit dem Museum…..ich drehte mich glücklicherweise nochmal um und sah, wie der riesige Hund auf uns zustürmte. Die Hündin hatte sich mit tödlicher Ruhe, gezielter Suche und keinen guten Absichten uns wieder genähert. Wir rannten zum Auto, brachten Emily in Sicherheit und ließen die Knochen in der Bucht, adios

Ohrid, der Onridsee und Sveti Naum bilden ein gemeinsames Weltkulturerbe, wobei die Klosteranlage mittlerweile mehr einem Vergnügungspark gleicht, wenig Heilige, dafür Hunde verboten! Ich bin also allein hineingegangen.


Das Kloster wurde 895 vom Slawenapostel Naum gegründet und liegt lediglich wenige 100 m von der albanischen Grenze entfernt.

Naum von Ohrid, auch Naum von Preslaw genannt war ein mittelalterlicher bulgarischer Gelehrter, Missionar und Heiliger, der unter den Slawen wirkte, und zählt zu den sogenannten Sieben Apostel des Ersten Bulgarischen Reiches.

Auf dem Gelände des Klosters hat man nicht nur grandiose Aussichten auf den See, die albanischen Berge, nein auch die Quelle des Ohridsees kann bewundert werden.

Ich verlief mich erstmal ein wenig, stand auf dem Campingplatz von Sveti Naum und fand dann doch den Weg zum Kirchlein, mehr ist es nicht….ein kleines Kirchlein mit Pfauen im Kirchhof, die gerne ein Rad zeigten.

Die Kirche hat mich im Inneren aber doch überzeugt….ich mag die Malereien der orthodoxen Kirchen.

Auf dem Rückweg hielten wir noch an einem anderen Seenest, der Ohridsee ist DAS Ferienparadies der Madzedonier.

Ausgehungert kehrten wir in Ohrid am See in eines der Szenerestaurants ein, Essen top, Service flog, Seeblick grandios.

Den ersten Tag in Nordmadzedonien beende ich mit ein paar Bildern aus dem Nest, wunderschön…..nur viel zu voll.

Die Kids probten für den kroatischen Präsidenten.

Nochmal ein Blick auf den See und tschüss für heute.

Der zweite Tag in Nordmadzedonien begann mit Ausschlafen und einem feudalen Frühstück.

Gut gestärkt für den Tag machten wir Pläne…Emily sollte im See baden, wir wollten den Rundkurs in Ohrid laufen ( Stege am See, Kirche St. Johannes v. Karneo, Zitadelle, Amphitheater usw).

Zunächst kam Emily zu ihrem Recht:

Den Ministrand konnte man bereits vom Hotelzimmer aus sehen.

Bevor wir aber den See genießen konnten, erstmal etwas für die Bildung, Sankt Sofia, eine der vielen Kirchen im Ort, Moschee habe ich nur eine gefunden….

Wir näherten uns dem Highlight von Ohrid vom Wasser aus. Zunächst gabs den Blick von unten, inkl. Bier an einer Strandbar.

Dann mit Postkartenblick, drinnen waren wir übrigens nicht.

Nach St. Johannes von Karneo wollten wir auf die Zitadelle, doch weder Kartenzahlung noch Euronen funzten, so gabs Festung nur von außen für uns und einen Durchmarsch zur nächsten Kirche. Aufgrund des Staatsbesuchs war es sogar recht leer im Nest, wir hörten nur Kindergeschrei und sahen rot- weißes Absperrband.

Nach der Kirche, ist vor der Kirche…..eine hab ich noch, mit Fotografierverbot von innen, was sehr schade war.

Kirche der Heiligen Mutter Peribleptos (wer auch immer das war)…immerhin, das Di g war strunzalt, 1295 erbaut und wirklich sehenswert von innen:

Sie ist weltberühmt für ihre außergewöhnlich gut erhaltenen Fresken aus der Palaiologen-Zeit, gemalt von den Künstlern Michael und Eutychios. Während der osmanischen Herrschaft diente sie zeitweise als Kathedrale von Ohrid, da die Sophienkirche in eine Moschee umgewandelt wurde.

Als Letztes Highlight warfen wir noch einen Blick auf das top erhaltene Amphitheater und ließen Ohrid, Ohrid sein…

Der Nachmittag erzählt eine Geschichte von See, faulenzen, Bier war auch im Spiel.

Am Abend gabs madzedonische Mezze und einen Sonnenuntergang und dann war Nordmadzedonien auch schon fast Geschichte.

Mein Fazit zu Nordmadzedonien: Viel verklemmter als der Nachbarstaat Albanien in Bezug auf Touristen aber leider auch gegenüber Hunde. Englisch ist nur wenig vorhanden, auch bei Jüngeren nicht wirklich ausgeprägt. Hunde dürfen weder in Restaurants, ja nicht mal aufs Kirchengelände. Es wird ein Riesengewese gemacht, wenn sich Fiffi fälschlicherweise doch aufeinmal vor einer Eintrittskasse befindet. Kirchen kosten alle Eintritt.

Viele Russen nutzen Nordmadzedonien als Urlaubsland, Ohrid und der See sind hoffnungslos überlaufen Das Preisniveau ist auf EU- Höhe und darüber, Diesel ist spottbllig, lediglich 1:50€.