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Schweden/Finnland 2026, VIII: Fazit, Tipps und Tricks

Während unserer Winterreise habe ich unterwegs viel positives Feedback bekommen und meinen Reiseplan häufig weiter gesendet. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass wir die Reise von Journaway.com abgekupfert hatten. Dort wird sie mit einer Nacht mehr, weniger Leistungen auf der Fähre und Zug und weitaus teurer angeboten.

Wer also keine Planungslust hat, schaut einfach bei den organisierten Reisen.

Wir sind mit zwei Airlines geflogen, hin mit Norwegian, zurück mit Easyjet. Hintergrund waren die Flugzeiten und Preise. Norwegian ist kulanter beim Handgepäck, wenn man die Reise nachbastelt, bitte genau gucken….nicht das man am Ende Probleme mit Easyjet hat.

Fangen wir mit Stockholm an: Wir waren schon mal in der Stadt und kommten deshalb gut mit einem etwas eingeschränkten, preiswerteren Winteraufenthalt umgehen. Wer die Stadt nicht kennt, sollte mindestens eine Nacht mehr einplanen.

Für Foodies empfehle ich die Markthalle in Östermalm, nicht günstig doch jeden Cent wert…auch wenn man keinen Fisch mag.

Wir wohnten im „Bob W“ großartige Adresse, wir zahlten Hostelpreise im Februar: https://booking.bobw.co/?city=Stockholm&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=22592326003&gad_source=1&gad_campaignid=22592326003&gbraid=0AAAAACpuXUlrJgS56pE4ZcNCmhOjvDQQj&gclid=EAIaIQobChMI99GMrdCKkwMVmIWDBx05_x3uEAAYAyAAEgI4v_D_BwE

Im Bob W hat jedes Zimmer eine kleine Pantryküche, was angesichts der hohen Restaurantspreise in Stockholm Sinn macht. Als Winterprogramm eine U- Bahntour und das Abbamuseum zu besuchen war ok. Für Alle die Stockholm planen, die Kreditkarte ist das Tunelbanaticket d.h. man legt die Kreditkarte auf den Automaten, geht durchrs Drehkreuz und fährt munter 75 Minuten durch die Stadt. Am Ende muss man nicht durch ein Kreuz d.h. leichtes Überziehen des Tickets wird hingenommen.

Fähre: Tallink/ Silja oder Viking? Tja, diese Frage muss Jeder für sich selbst entscheiden. Von der Bauart hat uns die Tallink besser gefallen, die Kabinen sahen auf der Viking tuffiger aus. Die Viking startet von Södermalm, aufgrund der Bauarbeiten an der Brücke momentan nicht so zu empfehlen. Außerdem fährt sie früher aus Stockholm ab, kommt ein wenig früher an. Quasi ein zermanschter Tag VOR der Fähre und im Falle eines Falles noch länger ohne Zimmer NACH der Überfahrt.

Die Silja Serenade ist zwar ein altes Schiff, kommt aber modernisiert und schick daher. Essen ( Grand Buffet und Frühstück beim Italiener) waren ihr Geld wert.

Aktuelle Preise siehe Ticket. Man darf nicht unerwähnt lassen, dass Kaviar, Meeresfrüchte und morgens ein Glas Sekt inklusive sind….klare Empfehlung.

Das Schiff ist, durch die Renovierungen modern und essenstechnisch auch zeitaktuell aufgestellt…Tunapokebowl sag ich da nur 🥰.

In Helsinki waren wir noch nie, kannten aber die Geschichten von „ lohnt mur für einen Tag“ bis hin zu „langweilig“. Wir kamen gegen 10:30 Uhr, schnappten uns einen Uber ( unser Verkehrsmittel der Wahl mit Gepäck, spottbillig) und standen um 11:00 Uhr im Radisson Blue Seaside: https://www.guestreservations.com/radisson-blu-seaside-hotel-helsinki/booking?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=991005088&gad_source=1&gad_campaignid=991005088&gbraid=0AAAAADiMQMby2LksS9e2OK5OBQ68L3qb3&gclid=EAIaIQobChMIicCF39uKkwMV2LGDBx0Qfic4EAAYASAAEgIkRfD_BwE

Absolute Empfehlung! Mit Eintritt in den Club bekamem wir nicht nur gleich unser Zimmer sondern auch noch Softdrinks in der Lobby. das Frühstück war sehr gut, auch was finnisches Frühstück anging, die Zimmer ruhig und modern.

Kommen wir zu Helsinki…joah, im Winter reicht ein Tag vollkommen. Da schafft man die Citysights und kann auch noch nach Suomenlinna, dem Weltkulturerbe vor der Haustür der Stadt.

Mein Geheimtip ist allerdings Porvoo, 60km außerhalb von Helsinki, puppig und niedlich! Die Tickets waren schnell über die OnniBus App organisiert, mit rd 8€ oneway auch echt günstig. Die Busse fahren vom zentralen Omnibusbahnhof Kamppi ab, wir sind dorthin gelaufen…unproblematisch.

Kommen wir zum Essen in Helsinki. Der Foodistatip ist natürlich Holy Crab, Meeresfrüchte aus der Tüte! Mit Schürze, Zange, Schere Handschuhe….nicht preiswert aber saugut: https://www.holycrab.fi/eng

Die restliche Zeit haben wir uns über Foodcourts in Einkaufszentren versorgt, grünes Thaicurry in Kamppi 16,50€, Sushi/ Buffet all you cant eat im Centrum Einkaufszentrum nahe des Bahnhofs für sensationelle 12€…Finnland geht auch günstig.

Vorteil von Stockholm und Helsinki im tiefen Winter: Weniger Touristen, preiswerter da mehr Sonderangebote auf Hotels, Fähre etc. Per Eisbrecher nach Suomenlinnen oder auf dem Eis der Baltischen See stehen und Stockholm vom Wasser genießen…geht allerdings nicht jedes Jahr.

Kommen wir nun zu Lappland…ja, Rovaniemi ist das touristische Zentrum mit internationalem Flughafen. Schöner ist es mit Sicherheit in Roka oder Levi ABER wer will denn nicht ins Weihnachtsmanndorf?

Wir hatten uns als Anreise den Santa Claus Zug gewünscht und sehr frühzeitig für einen schmaler Taler gebucht. Später hörten wir Fabelsummen für unser Abteil/2er mit eigenem Bad….tolle Erfindung.

https://www.vr.fi/en/single-ticket-outbound-journey-details?from=HKI&to=ROI&outboundDate=2026-03-06&passengers[0][key]=277d8de5-64f0-4637-af31-32cad990e5e6&passengers[0][type]=ADULT&saleId=5996b24d-f615-4639-a32c-1eb8cc4079c7

Im arschkalten Winter des Jahres anno 2025/26 beobachtete ich nicht nur über Wochen die Polarlichterapp, nein auch den Wetterbericht. Kurz und gut, -34 Grad blieben uns erspart, knackige -22 erwarteteten uns.

Tageshöchsttemperatur:

Um es kurz zu machen, die Kälte störte nicht, die vielen Klamotten waren nerviger. Oberkörper vier Schichten, unter der Skihose noch Unterwäsche. Wir borgten uns keine Sachen aus, auch wenn dies quasi überall angeboten wird.

Kommen wir nun zu Santa Claus….tja, Coca Cola hat ganze Arbeit geleistet und der Polarkreis zieht Touris aus aller Welt, vor Allem Chinesen an. Mit SC wird alles assoziiert, nur keine religiösen Inhalte.

Es war säuisch voll, es posteten überall Influencer*innen, aufgemotzt als wenn es um eine Misswahl geht. Erstaunlich wie leidensfähig Mensch ist, wenn es um Klicks geht….Röckchen und Kleidchen bei -17 Grad!

Natürlich ließen wir uns die Eckpunkte nicht nehmen. Arctic Circle, Post und Rentiere sowie Huskys beobachteten gehörte auch bei uns dazu.

Zum Village haben wir eine etwas gespaltene Ansicht. Da wir einen Bungalow direkt dort hatten, konnten wir uns gut von Jubel, Trubel Heiterkeit befreien. Von allen Resort ist das SCV noch das moderateste und dennoch ist die ganze Institution reinste Abzocke. Unser Zimmer, max. 3 Sterne mit dem Goodie der Sauna. Das Frühstück lieblos und mit 26,50€ überteuert. Teuer war Alles, egal ob Foto mit dem Weihnachtsmann, Rentierschlittenfahrt oder eine kurze Huskyrunde, was ich niemal empfehlen würde….dazu kommem wir aber noch. Gleiches gilt für das abendliche Buffet, 48€….die spinnen doch!

Ob ich nochmal dort wohnen würde, JA…denn das gesichtslose Rovaniemi gehört nicht zu meiner Wahl.

Die Stadt fiel 1944 einem Feuersturm, durch die Wehrmacht, zum Opfer und wer nicht absoluter Fan von Beton der 50er ist, sollte sich dieses Nichtlapplandfeeling schenken. Wer ein eigenes Auto hat ( sollte man immer in Erwägung ziehen) ist in den Resorts außerhalb der Stadt besser aufgehoben. Leider ist hier Mittelklasse Fehlanzeige, nach oben gibt es keine Grenzen. Hat man dann eine schneereiche Woche erwischt, tun 800€ für eine Nacht im Fünfsterne Glasiglo natürlich richtig weh.

Wer partout nicht ins SCV will, dem empfehle ist die Ounasvaara Chalets, da bekommt man manchmals nen Schnappi. Unser Favorit war Apukka, wo wir ja auch mit den Huskys unterwegs waren.

Traumhaftes Resort, traumhafte Lage….unbezahlbar!

Kommen wir zum Essen in Rovaniemi. Kurz und gut, alle bezahlbaren Varianten, die auch noch gut besprochen sind ( Tripadvisor) sind fest in der Hand von Reisegruppen, Chinesen und Influencern, zumeist auch noch winzig klein. Santas Salmon Place haben wir nicht hinbekommen, hier gibt es angeblich den besten Lachs vom Feuer, mit Kartoffelsalat und Brot:https://bestsalmon.fi

Ins Roka Bistro haben wir es am zweiten Tag geschafft, muss Jeder selbst entscheiden, ob man bei -10 Grad draußen warten möchte. Essen war sehr gut und bezahlbar: https://ravintolaroka.fi/en/

Das Essen in den Hotels und Resorts ist richtig teuer, finnisches Essen toppt Alles. Am Ende bleibt noch die Depencance des Weihnachtsmannes bei Mc. Doof und der Supermarkt. Letzter ist die bessere Alternative, im CM ( Citymarket) gab es Fisch und Kaviar vom anderen Stern.

Kommen wir nun zu den Aktivitäten. Luft zum atmen und wandern gibt es umsonst, alles Andere muss teuer bezahlt werden. Über getyourguide und viator gibt es pauschale Touren die ich nicht empfehlen kann. Bereits im Vorfeld wurden die Husyktouren kritisch bewertet, 5 Minuten im Schlitten, 130€….Rentiere auch fünf Minuten nochmal 30€ drauf…NEIN, macht man nur wenn man Chinese ist. Als ich mir dann auch noch anlas, dass die armen Viecher nicht in Rente gehen, sondern am Ende an die Nachzuchten verfüttert werden, war es bei mir vorbei….ich suchte, suchte, suchte UND fand https://apukkaresort.fi/activities/winter-activities/husky-tours-in-winter/?gad_source=1&gad_campaignid=18996123094&gbraid=0AAAAACnzSn-JIuq59wiGs59qtGbGF_4_c&gclid=EAIaIQobChMIyoH8tpOLkwMVcZCDBx2Gmx92EAAYASAAEgLVKvD_BwE

Man ist sein eigener Musher, fährt die Tiere selbst, rd. 7,5 km und darf am Ende kuscheln und Welpen bespielen…yes! Viel Teurer war es auch nicht, aber DAS Erlebnis für uns.

Ein beeindruckendes, nicht so teures Event ist der Besuch des Arctic Snow Hotel, 35€ plus der Drink, alloholisch oder nicht alkoholisch…

Da ich auch nach mehreren Versuchen den Link nicht in den Bericht bekommen haben, einfach Arcticsnowhotel.com in die Suchleiste geben.

Für Rentiere gilt übrigens das Gleiche wie für die Huskys. Die Touren sind Abzockertouren, zu teuer und keineIndividualität. Im Winter sieht man kaum frei lebende Rudis, da alle Tiere zusammengetrieben werden. Wir hatten wunderschöne Erlebnisse, sahen magische kleine Wesen in Apukka und Kotatieva und waren während unserer Schlittentour ganz alleine! Kotatieva: https://kotatieva.fi/activities/

Nicht nur Rentiere, auch für Eis laufen, Rodeln, Langlauf und Schneeschuh wandern eine ganz tolle Adresse

Und dann ist da noch die Sache mit den Polarlichtern! Ich hatte zu Hause etliche Apps ausprobiert, war also vorbereitet. Wer nicht vorbereitet war, war der Wettergott. Obwohl zur besten Zeit (September- März) mitten im Aurora Oval, spielte das Wetter nicht mit. Wirklich schade….wir sind dem Grunde nach lediglich zwei Tage zu spät angekommen. Ein armseliges Lichtlein gab es am ersten Abend dann doch und das war es dann aber auch!

Schweden 2026: Stockholm – Helsinki, Tunnelbana, Uber, Fähre

Das Wetter hat sich geändert. Aus den bitterkalten -12 des nächtens, wurden schluderige Null Grad mit Schneeneigung. Schwitzen war inklusive am heutigen Tag.

Wieder frühstückten wir @home, packten unsere Sachen und zogen los! Tunnelbana Sightseeing. Ähnlich wie in Taschkent ist die U- Bahn in Stockholm sehr sehenswert . Aufgrund unserer Weiterreise hatten wir uns für vier, fünf sehenswerte Stationen entschieden, wir kommen bestimmt mal wieder.

Fangen wir mit T- Centralen an:

Rådhuset:

Kungsträdgården:

Tekniska Hoskolan:

Zu guter Letzt Stadion, die wohl berühmteste Station:

Zurück am Hotel blieb noch Zeit für ein Fickabreak im Espresso House….Kanelbullar ( wenigstens eine ist ein Muss) und lecker Cappuccino.

Wir verschlusten noch eine Stunde im Hotel, checkten gegen 13:00 Uhr aus und fuhren per Uber für ganz wenig Kronen zum Fährhafen, der ziemlich außerhalb liegt. Es regnete, 1Grad im Positiven zeigt wohl auch hier das Ende des Winters an.

Viel zu früh waren wir an der Fähre, egal….warm un trocken war es.

Wir hatten uns für Tallink Silja Line entschieden, obwohl die Viking stadtnäher ablegt, aber die älteren Schiffe hat. Bereits im Internet konnte ich erkennen, hier wird der Bautyp der Color Line auf uns warten….so war es dann auch.

Wir hatten uns bei „ Original Carrier of Santa Claus“ 🎅 für eine Außenkabineentschieden, die ganz niedlich daher kam….gemütlich auf jeden Fall.

Bis zum Ablegen hatten wir noch eine Stunde Zeit und erkundeten erstmal das Schiff.

Wer sich an den Bericht aus Oslo 2021 erinnert, wird auch die CM in diesen Fotos finden: https://allcontinentsinonelife.com/?s=Oslo+2021

Was bleibt von diesem Tag noch zu berichten? Wir schlemmten uns durch das Grandbuffet am Abend und staunten über die Eisschollen im Stockholmer Hafen, die uns auf der gesamten baltischen See begleiteten.

Vollgenudelt mit Kaviar und Co verdümmpelten wir den Abend mit den olympischen Spielen vor der Glotze.

Noch ganz weit weg von Helsinki zogen wir bereits am frühen Abend ein positives Fazit zur Fähre als Fortbewegungsmittel. Die Hütte war durch die Schulferien in Finnland zwar ausgebucht, da Viele die Verbindung zur Minikreuzfahrt machen, die Restaurantauswahl überzeugte durch und durch. Sowohl Fisch als auch Fleischesser ( bis aufs Roastbeef ließen wir diese Erfahrunf aus) kommen auf ihre Kosten. Das Essen erschien uns innovativer als auf der CM, die Thunfischpoke war zum Niederknien…..

Zufrieden kuschelten wir uns in unser Bett, den Stop in Mariehamm bekamen wir kaum mit. Umso näher wir Helsinki kamen, desto dichter wurde das Schneetreiben und wilder die See.

Schweden 2025, VI: Kivik, Simrishamn, Sandhammaren, Ystad, Smygehuk, Trelleborg

Osteronntag, letzter Urlaubstag, Regenneigung und ein kleiner roadtrip!

Wir frühstückten ausgiebig, bewunderten unsere Osternettigkeiten und packten unsere Sachen zusammen.

Kurz nach 10:00 Uhr kündigten wir unseren Check Out an und vorbei war die Zeit im Hexenhaus.

Der Weg nach Kivik war verregnet und Hafen eher unspektakulär aber voll….

naja….da eher nicht, sondern gut frequentiert waren die beste Fischräucherei Schwedens und die 2-3 Lokalitäten….Osterbrunch war das Zauberwort.

Auch wir zogen uns einen Cappucchino und Mama ein Eis rein, bevor der Stremellachs für Berlin ershoppt wurde.

Eine kurze Beschreibung des Fischerortes findet man hier: https://www.schwedentipps.se/skane/kivik/ und ja, ich stromerte noch ein wenig durchs Dorf, Kivik ist toll und muss im Sommer fantastisch sein.

Weiter ging es nach Simrishamn, was mit rd. 10.000 Einwohner städtisch mit Charme daherkommt: https://www.schwedentipps.se/skane/simrishamn/

Wir parkten in der Nähe des Hafens und erliefen uns das hübsche Städtchen.

Das Wetter schwächelte weiterhin, doch als wir kurz vor Sandhammaren waren, kam die Sonne raus und zack ging es noch an den wohl schönsten Sandstrand von Schweden. Emily liebte uns dafür!

Wir freuten uns, dass das Café am Strand offen hatte, Emily mochte und Fika das geeignete Mittel für Abschiedsschmerz ist.

Mit strahlendem Sonnenschein fuhren wir nach Ystad und freuten uns wie kleine Kinder über das nun sehr, sehr schöne Osterwetter.

Wer den Blog in 2024 gelesen hat, weiß, da waren wir schon: https://allcontinentsinonelife.com/schweden-2024-xi-ales-stenar-ystad-trelleborg/

Fotos gibt es dieses Mal ein paar weniger, unsere Runde, die wir durch diese wunderschöne Stadt liefen, war auch etwas kleiner. Die Uhr machte TickTack, unsere Fährabfahrt war nicht mehr ganz so fern.

Wir bewunderten den Dom und die grandiose Frühlingsbepflanzung, ließen den Marktplatz auf uns wirken. und gingen zum gleichen Thai wie im September….Henkersmahlzeit.

Die letzten Kilometer bis Trelleborg rissen wir herunter, ein letztes Highlight war Smygehuk, der südlichste Punkt Schwedens.

Ein letztes Mal genossen wir das Einkaufsparadies Maxi Ica, mit Verspätung ging es auf die Tinkerbell. Unsere Kabine war schön, modern, das Schiff hatte den Akka Standard von 2024. Gegen 1:00 Uhr am 22.04.25 war auch diese Schwedenreise Geschichte.

Schweden 2025, IV: Markaryd, Väjern, Tollarp, Sövesborg, Kristianstad

Der Abschied von Väjern fiel uns schwer,nur das Wetter schwächelte und das machte es uns leichter. Leider hab ich ein fiesen Rotz entwickelt, mal wieder krank im Urlaub….nichts Neues.

Wir fuhren gegen 8:30 Uhr ab,hatten die Hütte mustergütig aufgeräumt, Betten abgezogen etc.

Um 12:30 Uhr waren wir am Elchpark in Markaryd, wer kennt ihn noch:

Für alle Lesenden, Elche verlieren im WinterIhr Geweih, die kommen alle nackig daher.

Wir zahlten unseren Eintritt und fuhren die berühmte Runde im Park ab.

Unsere Freunde hockten Alle auf einen Haufen. Die Bisons waren uns freundlich gestimmt, wir fuhren die Runde 2x und freuten uns, dass die Viecher aktiv waren und am Hin& Her Laufen waren.

Zum Lunch gab es die Elch ratwurst und im Schweinsgalopp ging es nach Sösdala, wo wir feststellen mussten, dass unser Hexenhäuschen näher an Tollarp als an Sösdala dran ist.

Air B‘n B für uns das erste Mal. Wir hatten mal eine Wohnung in Reykjavik gemietet, diese Reise fiel dem Virus zum Opfer.
Das typsiche Smålandhaus lag im Wald. Nachbarn waren allerdings noch fussläufig vorhanden.

Eine kleines, niedliches Häuschen,was meine Mitreisenden mehr als kritisch betrachteten.

Meine Reisegruppe fremdelte ein wenig mit der Größe, den tiefen Decken und der Ausstattung…..das Außenklo ist aber nur noch ein Schmunzler.

Wir fuhren am frühen Abend nach Tollarp, bewunderten das sehr gute Angebot des Dorf Icas und kehrten in eine der obligatorischen Pizzerien ein, die in Schweden einen Beitrag zur Grundversorgung darstellen. Kein Nest ohne arabischen Pizzabäcker mit so interessanten Geschmacksrichtung wie Kebabpizza…..oder auch mal Köttbullar. Wir bleiben bei Bewährtem, meine Meeresfrüchtepizza war ok.

Due nächtliche Gassirunde hatte etwas von Blair Witch Project, es war stockduster, Nebel, alles knackte, keine Beleuchtung ( außer aus der Stuga). Gott sei Dank, Emily erlöste uns schnell.

Die erste Nacht im Hexenhausi war so lala….die steile Treppe, die Einsamkeit draußen, Immerhin, wir ließen das Licht im Wohnzimmer an, so war ss wenigstens hell, wenn man nachts für kleine Königstiger wollte. Ein Psychopath hätte aber auch einen prima Blick gehabt!!!!!!

Der nächste Morgen begann mit Nebel und wir schauten in die Wetter App….ab nach Sölvesborg und Kristianstad, also Richtung Ostsee.

Sölvesberg ist ein Simmerferienprt mit einer Besonderheit: Fußgängerbrücke von über 700m Länge. Bei schlechtem Wetter nun nicht sooo toll. Sagen wir mal so, wir haben sie gesehen. Das Nest selbst ist recht hübsch, bei rd. 10.000 Einwohnern kann man schon fast Stadt sagen.

Die Stadt ist nichts Besonderes, das Café aber mit Sicherheit…mein Güte, wünschte das Ding würde in Berlin stehen: https://www.ritzsbg.se

Bevor wir nach Kristiansstad ( sprich Krischanstaden) weiterfuhren, hier noch ein paar Sölvesborgimpressionen.

Wir fuhren weiter nach Kristianstad, immerhin mit fast 90.000 Bewohnern gesegnet und bewunderten die hübsche Innenstadt, das Naturum und die fast städtisch anmutende Architektur.

Wir überfielen einen Maxi Ica, was an Gründonnerstag eher Herausforderung als Shoppingerlebnis war. Das Ding war einfach viel zu groß und halb Skane war shoppen.

Abends gabs Salat, Krabben und Brot.

Im Wald geht man früh ins Bett, mein Rotz zollte Tribut. Immerhin, wir hatten uns eingelebt, über die Feiertage waren tatsächlich Nachbarn in unserer Gegend.

Schweden 2025, II: Varberg, Väjern, Smögen, Sotenkanal, Ramsvik, Hunnebostrand & Fjällbacka

Die Nacht auf der Fähre war ok, um 6:00 Uhr kam die Durchsage…noch eine Stunde bis Trelleborg.
Leider sind wir nicht schnell von der Fähre runter, mussten noch warten. Um 7:30 Uhr war es dann aber soweit und los gings Richtung Varberg. Bei Malmö war unsere Freude vorbei, erstmal Frühstückspause. Noch 45 km später, bei Borstahusen, machte Mathias Bubupause, Mama und ich liefen durch Borstahusen…alte Erinnerungen.

Langweilige 140km später waren wir in der gelobten Stadt, Varberg!

Immer wieder schön! Zunächst gings ins Einkaufszentrum, danach Kallbadhuset, Festning und Kurhaus.

Und wer kennt ihn nicht, den Schnullerbaum…sehr exotische Früchte die da dran hänge….aber eine süße Idee…geopfert von Varbergs Nachwuchs, inkl. Schnullerfee.

Wieder on the road wurde im Geiste die Einkaufsliste für den ICA Maxi in Göteborg geschrieben…und mit Lebensmitteln für 150€ gings auf die langweilgisten 130k. bis Väjern, bei Kungshamm.

Anbei unsee entzückendes Zuhause für vier Nächte.

Da sich das Wetter so grandios hielt, war unser Nachmittagsprogramm trotz Müdigkeit schnell geklärt. Kungshamm und Smögen….

Wir fuhren zum Aussichtspunkt auf Kungshamm und erfreuten uns am Winterschlaf des Nestes.

In Smögen mussten wir feststellen, das wirklich (fast ) Alles noch in Winter-schockstarre verharrte, die Eindrücke komplett anders waren, als im Sommer.

Wir liefen nach Smögenbryggan und ließen uns wieder vom Ort verzaubern.

Zurück in der bezaubernden Sommerhütter erwartete uns ein tolles Abendessen und die wohlverdiente Heia.

Nach einem Begrüßungsaperol gab es nur noch eins, Bettchen…..zehn Stunden Schlaf, was für eine Gnade.

Der nächste Morgen begann mit einem entspannten Frühstück, begeistert schauten wird aufs Wetterchen….so schön, der Regen ließ noch auf sich warten.

Wir entschieden uns für Hunnebostrand und Fjällbacka, schließlich hatten wir Letzteres nur im Regen erlebt.

Mathias nahm eine falsche Ausfahrt und wir landeten in Ramsviklandet, Naturreservat. Die Zeit für eine Wanderung nahmen wir uns nicht, ein kleiner Eindruck blieb aber dann doch. Emily tobte über die Steine und genoss ihr Hundeleben.

Mit einem kurzen Abstecher an der heimischen Hütte ging es dann schlussendlich nach Hunnebostrand. Vorher bewunderten wir den Sotenkanal…ein Meisterwerk der Technik. Wurden mit diesem Bau nicht nur 200 Menschen wieder in Arbeit gebracht, auch die gefährlichen Stürme im Skagerak konnten so umgangen werden.

Hunnebostrand so verschlafen und hübsch wie immer. Wir genossen die Promenade, bewunderten die Ausstellungen und sahen uns einmal mehr die alten Bilder, aus vergangenen Zeiten, an.

Wir fuhren nach Fjällbacka weiter, bewunderten dieses Mal den Ort mit tollem Sonnenschein, genossen Aussicht, Kaffee und Kuchen am Wasser und hielten unser Näschen in die Sonne.

Mit einem Abstecher bei Ica in Hamburgsund ließen wir den Tag ausklingen. Die Sonne wärmte auf unserer Terrasse, am Abend versuchte ich den Herd zum arbeiten zu überreden.

Weiterhin sind wir immer noch von unserer Mühle in Berlin geschafft, unser Revivaltag endete mit Aperol Spritz kurz nach 21:00 Uhr ….

Schweden 2025, I: Berlin- Warnemünde- Rostock

Arbeit am letzten Arbeitstag ist immer lästig, sonst nichts…Emily mehr als happy als es um 12:00 Uhr losging. Das Hundekind bezauberte der ganzen Morgen mit aufgeregter Neugier und Ungeduld.

Wir kamen erstaunlich gut durch Berlin, selbst das Brückendrama ließ uns kalt.
Kurz nach 15:00 standen wir auf dem Parkplatz Mittelmole in Warnemünde und ließen uns erstmal ein Fischbrötchen schmecken.

Es folgten das übliche „Alter Strom, Leuchturm, Strand….

Unser Hund war begeistert von Sand und Meer, sie flippte förmlich aus! Das Emily bereits überfällig für ihren Haarschnitt ist, sieht man wunderschön

Wir fanden das wohl coolste Café von Warnemünde, der Cappuccino kostete 3,00€ und so verging gelassen der Nachmittag.

Die Frage, was es zum Abendessen geben sollte, war schnell geklärt….der Herr der Famlie bekam Schnitzel und davon viel!

Wir schlenderten zum Auto, ließen Emily noch auf einer Wiese herumtoben und warteten mal wieder brav in einer Reihe auf unsere Abfahrt.

Die Huckleberry Finn, sechs Monate weiter abgerockt, tat uns an diesem Abend einen Gefallen. Auto auf Deck 5, Mama auf Deck 5, wir auf 3!

Das Schiff fuhr bereits 15 Minuten früher ab, Emily quakte und wurde zu meiner Mama verfrachtet. Mit Vorfreude ging es ins Bett, wir hofften auf eine ruhig Nacht.

Schweden 2024, XI: Ales Stenar, Ystad, Trelleborg

Unsere Reise ist am Ende angelangt, doch mit einer Fährabfahrt um 23:45 Uhr bleibt dennoch etwas Zeit, den Abschied hinauszuzögern.

Wir verabschiedeten uns im Sonnenschein von Öland, auch wenn es mittlerweile empfindlich kalt nachts wurde. Frühstück draußen kann man mittlerweile knicken.

Über die Ölandsbron gings zurück aufs Festland und dann über Autobahn und Landstraße nach Ystad.

Kurz nach 13:00 Uhr waren wir am Campingplatz, das Wetter ein Wechselspiel zwischen Schauer und Sonnenschein bei 15 Grad, die Rezeption machte Mittag! Wir vertrödelten also eine Stunde mit warten, bekamen dann einen Platz an der Straße. Es ist die Straße die auch nach Trelleborg und Malmö führt und demzufolge mit LKWs usw verstopft ist….

Nach dem Aufbau folgte die unvermeidbare Zimtschnecke und gut gestärkt fuhren wir mit den letzten Regenschauern auf dieser Reise nach Ales Stenar. Bereits im letzten Bericht angekündigt, die größte Schiffsserzung, direkt oberhalb des Meeres. Ob Grab, religiöses Versammlungszentrum….wer weiß, da sind sich die Archäologen uneins. Auch das Alter ist schwer zu bestimmen, irgendwann zw. 500- 1000 n. Chr. Ein Grab wurde nie gefunden, heute kann man 59 Steine, jeder min. fünf Tonnen schwer, auf 70m Länge und 19m Breite bewundern. Der Standort über den Meer von Kåseberga ist sehr spektakulär und wir waren froh, dass das Wetter so unbeständig war, es waren mehr als genug Menschen in Kåsehuvud ( alternativer Names von Ales Stenar), englisch sprechende Touris kletterten gar auf den Steinen herum…es k….nur an.

Heck des Schiffes, siehe oben

Links der Bug, komplette Ansicht (s.o).

vom Bug aus gesehen, s.o.

Der obligatorische Besuch bei Ica, mit dem Kauf von diversen Mitbringseln stand an…von diesem ließen wir aber die Pfötchen:

Wer es nicht kennt, die Dose beinhaltet vergammelten Hering….was für die ganz Harten.

Das Wetter besserte sich von Stunde auf Stunde, 2/3 gingen an den Strand, 1/3 kochte….1/3 schaut sich die Strandhütten am letzten Tag an.

Zum Abend gibts nicht viel zu erzählen, Spaghetti Bolognese, duschen unter mittelmäßigen Konditionen und ab in die Heia. Acht Grad in der Nacht laden nicht zum Nachtleben ein, den Polarlichter Alert verschliefen wir….keine Aurora in diesem Urlaub für uns!
Der 13.09.24 war herbstlich schön, Windjacke war aber schon nett zu tragen.

Wir frühstückten ausgiebig, packten den ersten Schmunzius und fuhren nach Ystad rein.

Das puppige Nest zum Abschluss, eine der schönsten Innenstädte Schwedens, sicherlich nicht mehr unbedingt typisch skandinavisch mit den Fachwerkhäusern . Gegründet 1244 als „Viistatha“ in den Annalen. Wer Ystad richtig aussprechen möchte : Ystad [ˈʏstɐ] , 1285 wurde bereits der Name Ystah verwendet, die Dänen nannten die Stadt Ysted.

Ystad ist ein Wallfahrtsort für Krimifans, die Wallanderserie spielt in Ystad und wurde auch in der Stadt verfilmt. Das Nest verfügt über eine geschlossene Altstadt, Keines der alten Fachwerkhäuser fiel der Abrissbirne zum Opfer.

Wir liefen eine Runde durch die Innenstadt, die gleichzeitig auch die Gamla Stan, also Altstadt ist.

Per Helsas Gård:

Eine Ecke puppiger als die Nächste, das Kloster Gråbrödraklostret gehört erwähnt https://www.guidebook-sweden.com/de/reisefuehrer/reiseziel/klostret-i-ystad-mittelalterliches-kloster-ystad

Unter dem Franziskanerorden in 1267 gegründet, im 16 Jh. fielen die Quergebäude dem Abriss zum Opfer ( Reformation), dennoch ist es eines der am besten erhaltenen Klöster in Schweden.

In die Sankt Marien Kirche bin ich hineingegangen, es wurde aber gerade eine Beerdigung vorbereitet. Die Svenska Kyrkan ist eine Eigenart in der protestantischen Kirchenwelt. Jeder der in Schweden geboren oder sich polizeilich meldet, ist automatisch Mitglied der Svenska Kyrkan und muss aktiv austreten, Oberhaupt ist der jeweilige König.

Obwohl evangelisch- lutherisch hat sich die Schwedische Kirche ein paar katholische Eigenheiten bewahrt, z.B. Weihrauch, die Kinder tragen bei der Konfirmation weiße Talare usw. und die Särge bei Beerdigungen sind weiß, siehe Bild.

Ich bin schnell wieder gegangen, da ich die eintreffenden Trauergäste umgehen wollte. Zur Kirche selbst ( aus guidebook-sweden.com) :

Sankta Maria Kyrka in Ystad ist die Hauptkirche und gleichzeitig das älteste Gebäude der Stadt. Sie wurde um 1200 als dreischiffige romanische Basilika gebaut und um 1830 umfangreich verändert. Einmalig in Schweden ist der Turmwächter, der jede Nacht hoch oben vom Kirchturm über die Stadt wacht.

Weitere niedliche Gassen und Höfe erwünscht? Hier sind sie:

Da es noch sehr früh war, fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz und gingen letztmalig an den Strand. Die Sonne gab Alles, wir saßen sogar ein wenig auf dem Steg und ließen uns brutzeln.

Leider machte die Uhr Ticktack und so verbrachten wir den späten Nachmittag mit packen, bis es Zeit war, wieder nach Ystad zu fahren….ein Restaurant war unser Ziel….und wir wurden fündig! Thailändisch und das richtig gut und nicht teuer. Hauptessen und Vorspeisen, Getränke, 50 Euro….Schweden ist machbar.

Wir kauften noch frische Lebensmittel fürs Wochenende, fuhren tanken und um 20:20 Uhr machten wir uns auf den Landstraßen Skånes auf den Weg nach Trelleborg. Es war stockduster, die Straßen eng und Mucki hatte keine Chance….es tat uns unendlich leid! Hasi ist im Hasenhimmel!

Wir kamen rd. zwei Stunden vor Abfahrt der Fähre an, die dann leider über eine Stunde Verspätung hatte….also drei Stunden warten, wir waren durch.

Um kurz nach 1:00 Uhr nachts die ziemlich abgerockte Huckleberry Finn betreten ( die Akka war edler) und überrascht aufs Upgrade geschaut…Fenster aber dreckig und naja,….für eine Nacht ok.

Mathias sprang ins obere Bett, wir kamen schwer zur Ruhe. Emily schon gar nicht, jede Welle die sie hörte, nahm sie mit und war wach….Wir Mädels durchwachten die kurze Nacht.

Um 7:30 Uhr fuhren wir von Bord, um 10:40 Uhr waren wir in Mahlow und um die Mittagszeit mit Sack und Pack at home.

Hier unsere Reiseroute, gut zum Nachahmen…

Und zu guter Letzt: Tack sa mycket och hej då Sverige! Schön wars!

Schweden 2024, X: Öland Teil 2 & Kalmar

Nach Regen kommt Sonne und für den 10.09.24 traf dies genau zu! Der Tag war windig aber von blauem Himmel, Wattewölkchen, bis zu dramatischen Gewitterwolken war alles dabei; es blieb trocken bei 18-20 Grad, danke Du schöne Sonneninsel!

Wir zogen nach dem Frühstück gen Süden, kurz nach Fjärdestaden wurden wir per Schild auf eine wichtige Tatsache der Insel verwiesen. Willkommen im Unescoweltkulturerbe! Aber warum ist der Süden geschützt? Ich hatte viel gelesen, es ehrlich gesagt nicht verstanden und versuche es mal mit meinen eigenen Worten: Es ist die Kulturlandschaft, die Agrarflächen, die seit Jahrtausenden immer der gleichen Nutzung unterliegen. Mit den Jahrhunderten gewachsen, ein eigenes Landschaftsbild geschaffen wurde und damit einmalig, erhaltenswert ist….ich hoffe das war verständlich?

Am Ende des Tages sagten auch wir, ja…zurecht Unesco!

Fangen wir mit dem ersten Highlight des Tagses an, der Runenstein von Karlevi. Die Erklärung zum Stein habe ich von der Seite Großsteingraeber.de:

Der Karlevistein (Schwedisch: Karlevistenen) ist einer der interessantesten Runensteine Schwedens. Er enthält ein Gedicht im Dróttkvætt – Versmaß. Das Gedicht ist das einzige dieser Art, das noch im Original erhalten ist. Es ist ein Ruhmesgedicht und Nachruf auf einen gefallenen Wikinger-Häuptling namens Sibbe. Im Gedicht wird er mit Odin, dem höchsten Gott, verglichen. Errichtet wurde der Stein ca. 1000 n.u.Z.

Weiter ging es zum Gräberfeld von Gettlinge. Schon mal etwas von Schiffssetzungeni gehört? Nein, dann jetzt beginnen, denn diese werden uns bis zum Ende unserer Reise begleiten.

Schiffsetzungen sind Gräberfelder (rd. 800-1050 n. Chr. ) in denen Steine in Schiffsform angelegt werden, mit offensichtlichem Bug und Heck. Das von Gettlinge ist auf Öland das ziemlich beeindruckend, weil es nicht nur zwei davon gibt, sondern die Größe auch stattlich ist. Wir werden uns noch Ales Stenar bei Ystad anschauen, mehr dazu dann später: https://zeitenreise.net/schiffssetzungen-in-skandinavien-steinerne-zeugen-der-vergangenheit/

Hier ein Blick auf die umliegende Kulturlandschaft:

Fälschlicherweise werden diese Schiffsetzunge oft auch als Ministonehenge bezeichnet, was natürlich falsch ist und wenn, überhaupt nur wegen der Größe, Ales Stenar in Käseberga. Schiffsetzungen stammen fast alle aus der Wikingerzeit und symbolisieren die enge Verbundenheit zum Meer und Seen.

Wir fuhren weiter gen Süden und trafen auf diese Mauer:

4611m lang ist das Prachtstück, wurde von König Karl X Gustaf errichtet und zieht sich über die gesamte Breite der Insel. Errichtet wurde die Mauer um 1653 und sollte das Gut Ottenby vom Rest der Insel abtrennen: https://www.guidebook-sweden.com/de/reisefuehrer/reiseziel/karl-x-gustafs-mur-historische-grenzmauer-groenhoegen

Nun waren wir also im Ottenby Naturum, ein Vogelparadies und mein Teleobjektiv lag brav in der Wohndose in Saxnäs…naja, sind ja nur Vögel!

https://www.lansstyrelsen.se/download/18.79306d1217f44ad659156b83/1649068664762/Ottenby%20folder%202022%20TY.pdf

Öland liegt auf der Vogelfluglinie und die Viechis sind auf dem Weg nach Afrika.

In Ottenby liegen aber auch die Überreste der St. Johannes Kapelle aus dem 13.Jh, die Steine wurden zum Bau des Långe Jan 1782 genutzt, Skandinaviens höchster Leuchtturm mit 42m.

Im herrlichsten Sonnenschein gab es Fika, Wienerböd, lecker Teil mit Pudding und einen Marsch am Turm, mit Blick auf grandiose Natur…Unesco, als kleine Erinnerung.

Folgende Verkehrsteilnehmer trifft man am Südzipfel Ödlands an….

Unsere Sightseeingtour ging noch weiter, immer wieder auf den Spuren der Wikinger, Eisenzeit und Mittelalter.

Ekestorp Burg aus der Eisenzeit und Mittelalter, vollkommen wieder aufgebaute Ringburg https://www.guidebook-sweden.com/de/reisefuehrer/reiseziel/eketorps-borg-fruehgeschichtliche-burg-eketorp

Die Burg begeisterte vom ersten Moment, im September übrigens eintrittsfrei.

Mühlen gefällig? Wie bereits beschrieben, noch 400 Stk. sind zu bewundern, diese fanden wir besonders attraktiv.

Da sich das Wetter so super hielt, die Vorausschau auf den letzten Tag auf Öland be….war, fuhren wir nach Kalmar, über die Ölandsbron. Die Brücke wurde 1972 eingeweiht, sie ist 6072 m lang und damit eine der längsten Brücken Europas.

Das Schloss von Kalmar: https://kalmarslott.se/de/ ist eines der schönsten Schlösser Skandinaviens. Das Kalmarer Schloss erhielt sein jetziges Aussehen im 16. Jahrhundert. Damals bauten die Wasa-Könige Gustav, Erik XIV. und Johann III. die mittelalterliche Burg zu einem Renaissancepalast um, den sie nach kontinentalem Vorbild einrichteten. Schon früher hatte das Schloss eine wichtige Rolle in der nordischen Politik gespielt, zum Beispiel wurde hier 1397 die Kalmarer Union besiegelt. Grundstein einer Festung um 1180, im 13. Jh. verlief die Grenze Schwedens an der Burganlage vorbei. Skåne, Blekinge und Halland waren bis 1658 in dänischer Hand.

Wasserturm von Kalmar, heute Wohnungen.

Ein schnelles Burgeressen und der restliche frühe Abend fand auf dem Campingplatz ab.

Am nächsten Morgen der Blick ins trübe Wetter, es schüttete. Wir netflixten uns durch den Tag. trafen Vorbereitungen auf Deutschland, ich kochte für Ystad vor. Emily beschloss die Aktivitäten erhöht aus der Kuschelecke aus zu beobachten und wartete auf Garnelen und besseres Wetter.

Die Glotze funzte, ein Sightseeinghighlight hatten wir aber für die Insel noch in petto, Schlossruine Borgholm, da fährt Jeder hin….Bis 15:00Uhr wussten wir nicht wirklich, ob dies Sinn macht? Doch Apple behielt recht und es wurde trocken.

Die 25km bis Borgholm rissen wir herunter, ein Innensuch der Ruine wurde uns dennoch verwehrt, bereits geschlossen….schade ….aber ehrlich, von draußen hats auch gereicht! Borgholm wird auch die romantischste Ruine Schwedens genannt: https://www.borgholmsslott.se/de/die-geschichte-des-schlosses-borgholm/

Auch der Blick auf Schloß Solliden ( Sommersitz der Königsfamilie) wurde uns verwehrt, ab 16:00 Uhr ist Totentanz im herbstlichen Schweden.

Dann also ab nach Borgholm, bissel schlendern durch den Ort, Sörens Restaurang, tanken und Öland ausklingen lassen.

Auf dem Weg zur Tanke blendete uns die Sonne, JA sie ist wieder da, so dermaßen, dass wir uns aufeinmal auf der Ölandsbron befanden und auf dem Weg nach Kalmar waren…7 km oneway :0)…wir nahmen es gelassen.

Der Abend auf dem Campingplatz warf bereits deutsche Schatten voraus. Es wurde geräumt, geplant und bei der TT Line eingecheckt.

Schweden 2024, IX: Öland erster Teil

So, nun also Inselleben und angesichts der Wettervorhersage für unsere letzte Urlaubswoche nicht die dümmste Entscheidung. Öland ist Schwedens Sonneninsel, viele Tiefausläufer nimmt die Insel erst gar nicht mit, ähnlich wie Bornholm. Anbei der Wettervergleich Berlin/ Öland vom 09.09.24.

Aber uns erwartete ja erst der 08.09.24 und der vesprach sommerlich zu werden. Unser Frühstück in Västervik war karg, wir wollten los und rollten um 8:45 vom Platz um gegen 11:50 Uhr über die längste Brücke Schwedens zu brausen, die Brücke über den Kalmarsund, die das Festland mit Öland verbindet.

Öland, Schwedens Sonneninsel mit ( fast) südeuropäischer Atmosphäre…aber nur fast. Die Insel gehört zu einem der 15 Welterberegionen in Schweden und wir waren gespannt.

Die Insel ist 137km lang, max. 16 km breit und bekommt wenig von den Tiefauslösern auf dem Festland ab….und aufeinmal war auch für uns der Sommer wieder da. Echt wahr, während in Västervik der Herbst Einzug gehalten hatte, war es auf Öland, knapp 150 km entfernt, wieder sommerlich….

Wir checkten auf unseren schönen CP ein, der ziemlich, ziemlich leer war und genossen erstmal die erste Strandreihe mit der mittlerweile täglichen Fika und dem Blick auf die Kalmarsundbrücke.

Später inspizierten wir unseren Strand, der vielversprechend war…kaum Seegras, Emily ging rein.

Wir wollten den Tag nutzen, die Wettervorhersagen waren auch für die Sonneninsel nicht so rosig die nächsten Tage. Öland ist nicht nur Unescowelterbe mit den meisten Sonnenstunden in SE, nein, sie ist auch die Insel der Windmühlen, von ehemals rd. 2000 Stk. sind noch 400 erhalten und diese begleiten einen auf dem Weg über die Insel aus Schritt und Tritt oder pro gefahrenen Kilometer so ca. 2.

Besonders berühmt ist diese Mühlenallee bei Lerkaka.

Aber leider kann auch Öland den Herbst nicht wegdrücken, die ersten Kürbisse waren in den Loppis zu kaufen…natürlich nur mit Swish, für Touris unmöglich welche käuflich zu erwerben. Bargeld oder Karte geht nicht!

Kurzentschlossen bogen wir nach Himmelsberga ab, ein Heimatmuseum. Ein alter Hof, behutsam restauriert und so ganz anders als die Höfe in Småland: https://www.guidebook-sweden.com/de/reisefuehrer/reiseziel/oelands-museum-himmelsberga-freilichtmuseum-langloet

Schwer begeistert nahmen wir den letzten Sightseeingspot, nur vier Kilometer entfernt, auch noch war. Die ehemalige Burg Ismanstorp, aus der Eisenzeit.

Der Kreis ist schwer zu erkennen, hier wäre eine Drohne notwendig. Der Weg zu den Ausgrabungen( durch einen Wald) ist aber schon spektakulär und wer Steinhaufen mag, kommt zu seinem Spaß.

Es ging auf 17:00 Uhr zu, Schloss Borgholm etc. waren an diesem Tag keine Alternative mehr, das Vieles um 16:00 Uhr schließt.

Wir fuhren zurück nach Saxnäs und bespielten den Hund, genossen den Sonnenuntergang und ließen mit Smoerrebrød ausklingen.

Der 9. September begann sonnig aber windig, dennoch Frühstück draußen war drin.

Wir starteten früh, die Entfernungen auf Öland sind nicht zu unterschätzen. Gegen 9:30 Unr waren wir on the road, fast Rekord für uns.

Unser erstes Ziel war Byrums Raukar: https://skandinavien.eu/schweden/regionen/oeland/rauken-von-byrum.html

Kalkstein- Felsformationen aus dem Wasser gewaschen, sehr interessant, noch interessanter war allerdings der klare Kieselstrand nebenan, zumindest bei 1 v. 3!

Weiter gings zum Långe Erik, dem nördlichsten Punkt von Öland und damit bereits 84km von unserem Campingplatz entfernt! Der Leuchtturm ist 32m hoch, sein Pendant am anderen Ende von der Insel misst 42m und heißt Långe Jan und ist mit seiner Länge tatsächlich der Längste in Schweden.

Unterwegs fanden wir Neptuni Åkrar, einen Steinstrand.

Im Norden fauchte es bereits ganz ordentlich und ich war froh, mein Teddyfell über dem T- Shirt anzuhaben….Mathias lachte mich natürlich aus!

Natürlich wurde wieder ein Mount Matti gebaut, der leider den Strapazen nicht standhielt und in sich zusammenfiel….schieben wir es auf den Wind, nicht auf den Architekten!

Weiter ging es zum Naturum Trollskogen….der Trollwald! Mein Mann verzog schon wieder das Gesicht, er mag keine Trolle….wir wissen!

Der Wald ist wirklich verwunschen, Schiffswracks von 1926 und eine fast 100jährige Eiche gilt es zu bewundern, Außerdem wachsen die vom windgeplagten Kiefern zum Teil krumm und schief, kennt man auch aus Polen….und deshalb Trollwald.

Was kein Reiseführer schreibt, 4,5 km sind es vom Parkplatz bis zu den Eichen im Trollstigen….wir verzichteten, auf einen neun Kilometer Rundkurs waren wir nicht eingerichtet. Wir entschieden uns für eine kleine Runde und sahen gefühlt dennoch Alles, auch komisch gewachsene Trolleichen.

Die Sweks, Dreimaster, gesunken 1926, keine menschlichen Verluste, konnten Alle gerettet werden:

Kiefern im Sturm:

Zu. Schluss die Trolleken, die Trolleiche:

Zu guter Letzt wollten wir im Norden der Insel nach Böda Sand, dem schönsten Strand der Insel und ehrlich, nicht zu verachten! Der Hund war happy und tobte sich so richtig aus. Leider pfiff der Wind, der angekündigte Regen kam näher.

Den Norden der Insel erklärten wir für erledigt, wir fuhren wieder zurück in den Mittelteil und machten einen Essensabstecher nach Borgholm, der Hauptstadt der Insel. Borgholm war an diesem Nachmittag mehr als verschlafen, hübsch anzusehen mit einigen geöffneten Restaurants.

Hervorzuheben ist die Kirche, die erfrischend anders aussah als die restlichen Gotteshäuser in Schweden.

Bei Sören kehrten wir ein und freute. uns über Spareribs für 17,00€!

Mathias wollte immer einen System Bolaget von innen kennenlernen. Wer sich fragt was das ist, bekommt die Antwort: Spirituosenladen mit allen Arten von Suff. In den gängigen Supermärkten bekommt man nur Leichtbier und ansonsten nichts…

Lustiges Zeug was sie hier so haben!

Albatrosskacke, Möwenschiss oder andere Vogelausscheidungen oder was?

Bier der Geschmackssorte Elch?

Geschreddertes Windmühlenholz, quasi Süßholz….

Hoffen wir mal, dass hier keine Katze geschlachtet wurde, miez!

System Bolaget ist direkt Sightseeingprogramm, wie wir begeistert feststellen durften. Mit einem ausgiebigen Shoppingerlebnis im örtlichen ICA beendeten wir den langen, langen Sightseeingtag..

Pünktlich um 18:00 Uhr setzte dauerhafter Starkregen mit Sturm ein.

Abends holten wir den Waschlappen hervor, duschen wie bei Omi…ins Waschhaus kam Niemand mehr an diesem Tag, Das Dreckswetter vom Festland hatte uns schlussendlich doch erreicht.

Schweden 2024, VII: Västervik

Nun also Småland, eng verbunden mit der großartigen Astrid Lindren!

Wir verließen Gränna gegen 10:00, machten uns gemütlich auf die 178km nach Västervik und damit wieder an die Baltische See, aka Ostsee.

Das Wetter war fürs Inland weiterhin bei fast heißen 27 Grad, für die Küste wurden merklich kühlere Temperaturen aufgerufen, 21 Grad waren es am Ende.

Nach rd. 20 km wurde unsere Fahrt hakelig, da enge Landstraße und viel Gegenverkehr. Auf dem Weg zur Küste kamen wir in einen Stau ( STAU) aufgrund einer Straßensperrung, wer hätte das gedacht….und dann, nach fast drei Stunden Fahrt kam ein Abzweig nach Lönneberga…ach ja, der Michel/ hier Emil….Katthult…der Katthult Hof ebenfalls der Emil aus Lönneberga. Filmbyn…Ronjas Räubertochter wurde hier gedreht und natürlich Vimmerby, die Geburtststadt von Astrid! Doch mehr zu der großartigen Schriftstellerin kommt in den nächsten Tagen.

Kommen wir nun zu Västervik. Die Stadt wollten wir uns für den nächsten Tag aufheben, das Resort überforderte uns schon fast…fast…und wollten….es kommt meistens anders, gut so!

Einchecken per App, ok…aber per Navigation zum Stellplatz?! Ja, Västervik ist nicht nur das älteste Resort Schwedens, sondern auch das Größte. Zum Stellplatz gehören Inseln, Brücken, Häfen, Buchten usw….wir haben es nicht geschafft, wenigstens einen Teil kennzulernen.

Mein lieber Mann war gleich mal richtig gnatschig….Wald, liegt ihm nicht! Und Västervik hat viel Wald und Mücken und die mag er noch viel weniger. Egal, mit einiger Mühe rückten wir Bianca zurecht, schade….ein Schattenplatz! ALLE jetzt kommenden Bilder sind übrigens Resortfotos, unglaublich aber wahr:

Zum Mittag kamen die gehorteten Reste zum Einsatz und dann erkundeten wir ca. 30% des Campingplatzes….und zum ersten Mal kam das Gefühl von Herbst auf.

Was man auf diesen Bildern, wohlbemerkt- grandiose Natur- nicht sieht…schwimmen, igitt….überall Seegras, wirklich überall schwimmt dieses glibberige, verwesene, stinkende Gras. Nur am Skagen war es etwas besser, ansonsten hat die Ostsee wirklich ein Problem. Für Emily eine Planschestelle zu finden, fast unmöglich.

Der späte Nachmittag galt der hellen Wäsche, diesmal umsonst, die CP Gebühren waren aber eh schon sehr hoch.

Gegen 18:30 Uhr kamen wir auf die verwerfliche Idee, eines der Restaurants auf dem CP auszuprobieren- ungelogen 1,3 km Fussweg um vor verschlossener Tür zu stehen, Internetseite könnte ein Update gebrauchen. Also ging es wieder zurück, der Shortcut lag bei 600m, ein Riesending unser Campingplatz….ohne geöffnete Infrastruktur, es gibt ungelogen nichts mehr, was geöffnet hat, trotz relativ guter Belegung…auch eine neue Erfahrung für uns.

Schöne Momentaufnahmen auf dem Rückweg versüßten das Hungerfühl. Wir trafen auch auf einen Wurf niegelnagelneuer Schnauzer Welpen, hach waren die herzig. Stehen die Schweden drauf, absoluter Modehund im hohen Norden.

Unsere hungrigen Mägen trieben uns in die Innenstadt, rd. 4,5 km vom CP entfernt. Die Parkplatzsuche war einfach und schon standen wir in einer schwedischen Ferienmetropole, hej…..es waren sogar Restaurants geöffnet.

Die Bilder mit Tageslicht sind vor dem Thai Curry, die Nachtfotos danach entstanden…mehr Västervik gabs dann am 06.09.24.

Nach dem Kurzsightseeing kehrten wir noch in einen Maxi Coop ein, der bis 23:00Uhr geöffnet hatte.Nächtliche Einkäufe liebe ich….komisch was andere Länder so hinbekommen.

Auf unserem Campingplatz war es dunkel wie im Bärenarsch…Niemand war mehr draußen, außer die Blutsauger, die wir ebenfalls nicht mit in den WoWa nahmen.

Mit „Pippi auf der Walz“ ließen wir unseren Tag an der Ostküste ausklingen.

Auch der 06.09.24 war warm und trocken, das www vermeldete Hitzerekorde für Schweden und Nordwegen…der Klimaleugner mag das gut finden :0(! ! Immerhin können wir sagen, das wir dabei waren, so traurig es ist.

Aber nun wollen wir nicht jammern, tolles Wetter, wenn auch beängstigend freut den Spättouri im Herbst.

Wir fuhren nach echter Trödelei in den Trollwald, dem schwedischen Trollstigen und liefen den Rundweg, der nur 700 m lang, aber steil war.
Anbei ein paar besonders hübsche Exemplare,für die Mathias aber auch nichts übrig hatte….er mag keine Trolle!

Nach den Trollen war vor Västervik. Wir fuhren in die Stadt und waren mindestens genau so begeistert wie gestern Abend in der Dämmerung.

Das größte Highlight steht in der Bo..gatan! Kleine, pittoresk gedrungene Bootshäuser, hübsch restauriert.

Aber auch der Rest von Gamla Västervik erinnerte an Pippi und ihre Abenteuer, sehr, sehr niedlich!

Am Hafen bewunderten wir Slottholmen, Hotel und Restaurant von Abba Björn.

Wir drehten eine kurze Runde, die der am vorherigen Abend ähnelte und dann war Fika angesagt.

Auf dem Campingplatz relaxten wir ein wenig und gingen dann ins Wasser…Kayak nochmal aus dem Schlaf geholt.

Emily war das Ganze wieder nicht geheuer, viel WauWau, ein wenig baden und dann standen wir beiden Mädels wieder an Land. Aber ein hübscher Anblick der Schären…

Wir schmissen am frühen Abend den Grill an und verspeisten die letzten Bratwürste aus Deutschland und grandioses Kotelett aus schwedischen Landen.

Am Abend widmeten wir uns Astrid Lindgren, eine interessante Reportage bei ZDf History….Auftakt für Vimmerby.