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Albanien 2026, XI: Auf ein Wort Albanien ( Fazit)

Nach wirklich schönen 16 Nächten in Albanien ziehe ich zum Abschluss der Reise mal wieder Fazit. Grundsätzlich ein tolles Reiseland, mit den nettesten Gastgebern überhaupt, tollen Naturerlebnissen…..bis man an die „Strände“ kommt oder das Thema Korruption oder Müll betrachtet, sorry Albanien, hier kommt dann doch auch der kritische Blick.

A: 

Anreise: Wir hatten uns für die Variante „ Der Weg ist das Ziel“ entschieden und sind mit insgesamt sechs Übernachtungen von Deutschland, nach Deutschland gefahren. Meines Erachtes geht unter gesamt vier Nächten nichts, es sei denn man ist lebensmüde.

Der Flug ist für Albanien das Mittel der Wahl, wenn man keine Emily hat. 3x pro Tag landet ein Direktflug vom BER, ein Mietwagen ist unerlässlich, wenn man etwas vom Land sehen will, die öffentlichen Verkehrsmittel sind noch nicht gut ausgebaut. Ohne Autos ist man auf Touren oder Shuttle angewiesen.

Albaner: Ein wahnsinnig gastfreundliches Völkchen, die viel Leid erlebt haben und denen dennoch die Sonne aus dem Gesicht fällt. Der normal arbeitende Albaner ist ziemlich „angepisst“ in Bezug auf Korruption und mafiöse Tatigkeiten. Oft wird griechisch oder italienisch gesprochen, da nach der Diktatur Etliche Ihr Glück beim Nachbarn suchten. Albaner= Pizzeria kennen wir ja auch aus Berlin.

Armut: Gibt es und diese nicht zu knapp. Bis heute ist Albanien eines der ärmsten Länder in Europa, auch wenn man dies nicht unbedingt an ärmlichen Hütten oder an den Autos sieht ( Albanien fährt Audi, Mercedes Limousine)

Adler: Der Albanische Adler ist überall, auf Kappen, Flaggen, Magneten oder auch als Handzeichen für Liebe, Gastfreundschaft und Respekt vor dem Land.

Albanische Alpen: Ein Traum zum wandern, abhängen, gut essen, Seele baumeln lassen ❤️

B:

Bunkerismus: Hoxha war nicht nur stalinistischer Diktator sondern auch komplett paranoid. Sein Plan, das Land mit 750.000 Bunkern zu überziehen konnte er allerdings nicht umsetzen. 117.000 standen am Ende in der Landschaft, Viele wurden mittlerweile gesprengt, zu Strandbars, Minimoscheen und kirchl. Schreine umfunktioniert. Graffiti verziert die grauen Dinger, in Bunked Art in Tirana kann man sich ebenfalls die Bunker der Elite ansehen, sofern man keine Emily hat.


Balkan: Der Begriff Balkan ist in Albanien negativ, durch Kriege, Korruption und Armut behaftet. Die Albaner sehen sich lieber als Europäer.

Bäder: Auf dem ersten Blick sehen die Badezimmer in den Hotels immer top aus, bis man dann das erste Mal geduscht hat. Überläufe oder funktinierende Abflüsse sind Fehlanzeige in Albanien. Eine große Kritik, die jedes Hotel in seiner Bewertung einstecken musste.

Butrint: Weltkulturerbe und ein Muss….unbedingt am späten Nachmittag gehen, es ist dann leer!

Berat: Die Stadt der Tausend Fenster und einer schönen Festung, die innerhalb der Mauern bewohnt ist. Mein Tip: oben wohnen und nur zum Sightseeing in die Unterstadt gehen.

C:

Çorba: Suppe….Hühnersuppe, fantastisch

D:

Deutsche: Wir sind in Albanien wirklich respektiert, Jede*r hat Jemanden in der Familie, der in D wohnt.

Demokratie: Die Albaner sind in der Demokratie angekommen und kämpfen für diese. Gerade im Kampf gegen Korruption und Ausverkauf des Landes scheint es zum Umdenken gekommen zu sein.

E:

Essen: Eine geniale Mischung zw. Balkan und Türkei….nur Veganer sollte man nicht sein, dann bleiben nur Pommes und Salat, evtl. noch gefüllte Paprika und gedünstetes Gemüse.

EU: Albanien ist hoffnungsreicher Beitrittskandidat, ich drücke die Daumen.

F: 

Fahrvermögen: Oh, die Albaner können fahren…zu schnell, zu egoistisch, nicht vorausschauend…be cafeful. Rücksichtnahme quasi nicht vorhanden, das Handy ist stetiger Beifahrer.

G:

Gastfreundschaft: Die Albaner gehören zu den gastfreundlichsten Menschen die ich jemals erleben durfte. Ob dies deutscher Schlager in einem Restaurant, der Nachtisch für umme, der Raki nach dem Essen, war. Sie tun wirklich Alles, damit man sich wohl fühlt.

Gleichberechtigung: Aufgrund der Jahre in der Diktatur vorhanden, leider wie überall auf der Welt abnehmend😞

Gjirokastër: Weltkulturerbe, leider absolut überlaufen. Tolle Burganlage, niedliche Altstadt. Sehr nah an der griechischen Grenze gelegen.

Griechenland: Hassliebe und doch recht ähnlich…. 

H:

Hunde: Albanien ist sehr tierlieb, die Straßenhunde sahen im Norden hervorragend aus, die Meisten waren kastriert ( geshipt). Emily fand viele Freunde, wir gründeten in Ksamil einen eigenen Fanclub für sie.

Enver Hoxha: Wenn man mit Russland während des Stalinismus bricht, weil ihm dieser zu seicht war, dann weiß man, dass dieser „Mensche“ der personifizierte Teufel war…für mehr www.

Hotels: Eine wahre Freude, Alles neu, Alles glänzt, sehr gute Mittelklasse kostet ca. 50€ inkl. Frühstück

I

Italien: Albanien ist sehr italienisch geprägt, schon die alten Römer trieben ihr Unwesen, auf dem Seeweg liegen gerade mal 100km zwischen den beiden Ländern. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes sind viele Albaner nach Italien gegangen und suchten dort ihr Glück. Bis heute sieht man die Einflüsse in der Architektur, Essen und Getränke – Lemon Soda war überall zu bekommen.

J:

Jugend: Gefühlt war Albanien sehr jung, auffallende viele junge Menschen warn im Landesbild zu sehen, obwohl Viele ins Ausland abwandern.

K:

Korfu: Um in den Süden von Albanien zu gelangen, bietet sich der Flug nach Korfu an. Die Fährstrecke Korfu Stadt- Saranda verkehrt im Sommer alle 30 Minuten. 

Kreditkarten: weit verbreitet

Korruption: Leider weit verbreitet, mafiöse Clans treiben ihr Unwesen. Es werden Hotels in Nationalparks errichtet, wilde Müllhalden errichtet etc. pp…. Albaner sind sich einig, Sie hassen die Kriminalität im Land.

Kosovo: Albanien und Kosovo sind zwei Staaten, aber sie teilen weitgehend dieselbe Sprache, Kultur und nationale Identität und fühlen sich sehr miteinander verbunden. Der Kosovo gehörte zum früheren Jugoslawien und während Nationalisten die Verbindung beider Staaten wünschen, streben die jeweiligen Regierungen die Zweistaatlichkeit an, was außenpolitisch zu begrüßen ist.

Koman: Ein Stück Norwegen in Albanien. Ein Aufgestauter See, mit Fjorden und Wasserfällen, traumhaft schön wenn das Wetter mitspielt…wenn….

Kaffee: Albanien hat eine ausgeprägte Kaffeehauskultur und kocht auch sehr gute Kaffeespezialitäten. 

Korça: Das lokale Bier, lecker und süffig. Wir besuchten sogar die Brauerei, welche seit 1920 existiert.

Korça: Das lokale Bier, lecker und süffig. Wir besuchten sogar die Brauerei, welche seit 1920 existiert.

Korça: Die Stadt mutete ziemlich italienisch an, absolute Empfehlung. Gemütlich an einem Tag erlaufbar.

Ksamil: Der Ort muss vor ein paar Jahren noch ein Traum gewesen sein, die ist leider vorbei. Es wir gebaut, zugebaut, überbaut….einen Strand gibt es nicht mehr, dafür aber noch einen schönen Blick nach Korfu.

Kruja: Ähnlich wie Berat, eine bewohnte Burganlage und von uns vergessen worden. Schande über uns, macht aber die Planung für Albanien II irgendwann mal auf.

L:

Lakror: Das Börek Albaniens, der lecker und in den verschiedensten Varianten erhältlich

Lamm: Viele Lämmer und Zicken im Straßenbild, Gleiches gilt für den Teller, eines der Nationalgerichte ( Tavë Kosi)

Lumi-i-Shales: Das Thailand Albaniens…fast! Bei uns ein wenig kälter, nicht ganz so überlaufen, wir fanden es traumhaft.

M:

Müll: Albanien hat streckenweise ein echtes Müllroblem. Da wird Haushaltsunrat in Nationalparks abgeladen, Müll einfach im Wald entladen. Neben den Straßen liegen Chipstütwn, Dosen etc. Am Schlimmsten sieht es aber in Touristengegenden aus…..

Das hier gezeigte Bild stammt von meiner Kollegin Claudia, danke für die Erlaubnus zur Verwendung.

Märkte: So richtige Bauernmärkte haben wir leider selten gesehen. Im Norden gab es viele Straßenstände mit Tomaten, Paprika Melonen. Leider konnten wir nichts mitnehmen, da Obst und Gemüse nach Kroatien nicht eingeführt werden darf.

N:

Natur: Grandiose Natur, leider auch grandioses Fehlverhalten durch falsche Politik, Korruption und zu guter Letzt den Touris, siehe Ksamil oder das Thema Müll. Nationalpark heisst nicht automatisch geschützte Natur.

Nordalbanien: Der Norden des Landes war unser Highlight…Skhodër, Teth, Koman, Lumi i Shales, Berat….herrlich

Nationalstolz: Die Albaner sind ein stolzes Volk, sie sind offen für Veränderungen, zeigen aber sehr offen ihren Nationalstolz.

O:

Ohrid: Der See, der teilt….nördlich das christliche (Nord,- )madzedonien, im Süden Albanien. Während Madzedonien Ohrid touristisch ausschlachtet, was sicherlich am Weltkulturerbe liegt, liegt der See in Albanien noch im Dornröschenschlaf.

P: 

Parkplätze, ein echtes Ärgernis im Land und hat bestimmt den einen oder anderen Urlaub schon versaut, unseren Gott sei Dank nicht. Man muss sich das mal vorstellen, da werden Hotels übereinander gestapelt und dann gibt es keine Parkplätze. Umso ärgerlicher, wenn es quasi keine vernünftigen Busverbindungen gibt UND die Verkehrteilnehmer wie die Wahnsinnigen auf den Straßen unterwegs sind, die Polizei auf Sünder lauert und heftige Knöllchen verteilt. 

Preise: Albanien ist eines der preiswertesten Reiseländer Europas, Mittelklassehotels unter 50€ inkl. Frühstück. Essen gehen um die 20€ für zwei Personen ist noch locker möglich.

Pizza: Die räumliche Nähe zu Italien, die Tatsache das Viele nach dem Zusammenbruch auswanderten, brachte eine sensationelle Pizzakultur nach Albanien….das können sie!

Q:

Qualität: Die Qualität in den Hotels, Restaurants ist als sehr gut zu bezeichnen. Wir hatten keine Magenprobleme,nicht mal der tägliche Hiep aus der Flasche mit Hochprozentigen wurde getätigt.

Qofte: Hackfleischbällchen, Köfte oder auch Chevapci.

R:

Religion: Diese spielt eine eher untergeordnete Rolle im öffentlichen Leben. Kirchen und Moscheen stehen Seite an Seite, Schweinefleisch auf der Speisekarte ist ganz normal. Albanien wurde unter Hoxha als erstes atheistisches Land weltweit proklamiert, diese Einstellung wird auch heute noch in weiten Teilen des Landes gelebt.

Raki: Hat nichts mit dem türkischen Raki zu tun, kein Anis.

Radio: Club FM

Roma: Die Ärmsten der Armen, man sieht sie im Stadtbild, man sieht die Barrackencamps in der Nähe öffentlicher Müllhalden. 

S:

Sicherheit: Wir hatten im Vorfeld keinerlei Sicherheitsbedenken und auch nach der Reise kann man sagen, hier kommt nichts weg. Wenn etwas in Albanien passiert, dann mit Sicherheit im Straßenverkehr oder bei Outdooraktivitäten.

Straßenverhältnisse: besser als gedacht, viele Straßen wurden in den letzten Jahren hergerichtet, dennoch ist die Fahrerei in den Bergen nicht ohne und ungefährlich was auch an anderen Verkehrsteilnehmern liegt.

Strände: Es gibt noch Strände in Albanien, die wirklich traumhaften  ( bei Ksamil)wurden mit Beachclubs überbaut, lange Stege führen ans Wasser. Der Strand von Dürres hat italienischen Buddelkastencharakter, Saranda verströmt Monacoflair. Himärë haben wir uns nicht angeguckt. Wegen der Strände würde ich nicht unbedingt nochmal nach Albanien.

Straßenhunde: Die Meisten sind superlieb und freundlich, wir hatten zwei richtig miese Begegnungen, 1x in Ohrid/ Madzedonien und täglich in Ksamil am Badehotel. Dennoch gebe ich eine unbedingte Empfehlung für Albanien mit Hund aus, da unsere Schossfiffis mehr aks geliebt werden. Straßenhunde sind sehr oft gechipt, was auf Kastration hinweist. Auf dem Foto ist kein Straßenhund, sondern Poppy und (Fast,-) Mitbringsel.

Saranda: Monaco mit weniger Luxusjachten. Leider keine Parkplätze, deshalb tiefere Beschau des Ortes nicht möglich.

Skhodër: Hübsche, besuchenswerte Stadt mit toller Burg und Brücke.

T:

Türkei: Freundschaftliche Beziehungen, viele Türk*innen machen Urlaub im Ländle. Unsere Vermutung, es ist weitaus preiswerter als in TR. Viele Gerichte sind türkisch angehaucht.

Toiletten: Ohne Fehl und Tadel, auch in Restaurants…..das machte Spaß.

Tirana: Die Hauptstadt, die sich immer noch stetig wandelt. Im Nachgang sage ich, es lohnt sich….ich musste ein wenig „drüber“ schlafen.

Teth:

U:

UCK: Kosovarische Befreiungsbwegung, immer noch sieht man alte Graffitti.

Umweltbewusstsein: Leider in der Ausprägung noch nicht vorhanden. Da werden Hotels im Naturschutzgebiet gebaut, Müll abgeladen, eAutos sind quasi nicht existent. Hier muss noch nachjustiert werden, da wird die EU Kommission aber sicherlich noch Einiges abverlangen.

Übergewicht: Trotz Pizza, Burger, Pasta und Börek überall quasi nicht vorhanden

V:

Verkehrsteilnehmer: Hund, Katze, Maus, Essel, Kühe, Lämmer…..

W:

Wasserqualität aus dem Hahn: starkt gechlort, wir haben es nicht getrunken

Wasserqualität am Meer: Bei Ksamil absolute klasse, Gleiches gilt für die Seen ( Koman, Ohrid)

Währung ist der albanische LEK, Euro wird gleichberechtigt akzeptiert.

X

Xaxiq/ Xhaxhiq: Tzaziki, super lecker

Y: 

Yogurt: Überall erhältlich, wird viel und gut auch in der Küche präsentiert.

Z: 

Zemër: Das Herz, und davon haben Albaner* innen verdammt viel. 

Albanien 2026, V: Berat- Stadt der 1000 Fenster

Nach dem willkommenden Stop am Meer, verabschiedete sich Dürres mit einem tollen Frühstück.

Selbst das Eingeparke der Nacht war schnell vergessen, der Gast, der die Einfahrt versperrte war schnell gefunden und schwupps waren wir auf der Straße nach Berat, Weltkulturerbe by the way.

Die Stadt der 1000 Fenster ist ein MUSS auf jeder Albanientour, perfektionierte osmanische Architektur mit einer imposanten, noch bewohnten,  Burganlage.  

Berat blickt auf 2400 Jahre Geschichte zurück, der Name leitet sich vermutlich von Beli Grad ( Weise Stadt) ab, viele Herrscher hinterließen ihre Spuren…Römer, Byzantiner, Bulgaren, Serben. Die Osmanen eroberten 1417 die Zitadelle, in der wir für zwei Nächte wohnen würden.

Mit ein wenig Schwierigkeiten eroberten wir den Burghof, um uns herum tummelte sich die ganze Welt. Die Kalaje  e Beratit ist eine der schönsten Festungen in Albanien und immer noch bewohnt. Kirchen und Moscheen, mal als Ruinen, mal gut erhalten versüßen den Besuch.

Unser Zimmer im Berati Castle Hotel war noch nicht fertig aber bereits hier sei gesagt, ABSOLUTE Empfehlung. 55€, tolle Zimmer, alles neu und gepflegt im albanischen Stil. Tolles Fühstück, Mittag, Abendessen 😉 und einen Kellner ( Adriano) der alten Schule. Wäsche kann man auch abgeben, 5€ pro Kilo, Wahnsinn!

Wir schlenderten die erste Runde durchs Zitadellennest, ershoppten Teppich und Co und zogen dann in unsere Hütte ein.

Im Anschluss gabs ein tolles Mittagessen, aus  albanischen Vorspeisen, zusammengestellt. Der Herr und Meister war happy, das Korça war ultralecker….Bier im Urlaub schmeckt immer.

Der Nachmittag galt der Zitadelle, inkl. Akropolis,weißer und roter Moschee sowie der Dreifaltigkeitskirche. 

Da wir ja Urlaub haben und keine so große Lust auf Sightseeingjagerei verspüren, verschoben wir die Unterstadt von Berat auf den Nachmittag, die Osumschlucht cancelten wir komplett.

Erwähnenswert ist wohl diese Aussicht, einfach nur wow!

Zum frühen Abend ging ein Regenschauer runter, der für ein wenig Abkühlung sorgte.

Unser Abendessen war wiederum sehr gut, das erste Mal Byrek gekostet.

Wir schlenderten noch ein wenig durchs Dorf und landeten gegen 21:00 Uhr vor der Glotze. 

Nach einer erholsamen Nacht erwartete uns ein grandioses Frühstück, inkl.  Erdbeeren, albanischen Nusskuchen, Ricottacreme und einen ausgegebenen Cappucchino von Adriano, der Typ ist Zucker.

Unsere Wäsche war auch schon fertig, we love it.

Wir starteten den Vormittag mit einem kurzen Marsch auf den Nachbarhügel. und einen guten Blick auf die Zitadelle.

Berat ist ebenfalls bekannt für seine Schuldkröten und wir waren doch ziemlich happy, dass auch wir eine zu sehen bekamen.

Wir vertrödelten den weiteren Vormittag, warteten wir aufs Mittag und auf unseren Marsch. Emily bekam ein wenig Kühle des Zimmers, Maniküre, Pediküre sowie Fellpflege und verkroch sich empört unter das Bett

Das Mittagessen diente eher dem Dank an unseren Kellner und gute Seele des Hauses als zur Hungerbekämpfung.

Wir beließen es bei Hühnersuppe und gefüllter Paprika, geteilt durch Zwei.

Wieder bekamen wir von Adriano den Nachtisch geschenkt….morgens Cappucchino, dann Süßkram nach Geheimrezept, dann wieder Nachtisch….er treibt das Haus in den Ruin.

Nach dem Mittagssnack machten wir uns auf den Weg in die Unterstadt. Der Weg wurde von Allen, mit denen wir gesprochen hatten als widerlich beschrieben, da sehr steil (stimmt) und schweißtreibend (bergauf, mittags, bestimmt) beschrieben wird.

Berat wird auch die Stadt der 1000 Fenster genannt, warum…seht selbst.

Wir schlenderten über die Brücke nach Gorica (christl. Viertel) und fotografierten nach Mangalem.

Naturlich schlichen wir durch die Gassen, bewunderten die Architektur und versackten in einem Restaurant mit Blick auf Brücke.


Wir warteten auf den Abend und bekamen ein ordentliches Gewitter, inkl. Hagel.

Nachdem es wieder trockener wurde, liefen wir zur Neustadt, suchten uns ein ordentliches Restaurant, der In Spot Tradita versprache nur ein Set Menü, auf das wir verzichteten.

Wieder wurden wir gut fündig, vorher bewunderten wir aber den Bulevardi Republicka und die Basilika von Berat.

Zurück am Fluss fing es bei untergehender Sonne wieder an zu schiffen. Anfänglich saßen wir noch in einer Kneipe, irgendwann ging ich raus, machte Bilder von der Brücke und dann ging es schnellen Schrittes Richtung Zitadelle, 2-3 Nachtbilder und begleitet vom Straßenwauz quälten wir uns den Berg hoch.

Im Nieselpiesel gut zu ertragen, kurz vor 21:00 Uhr waren wir nass, bis auf die Knochen, wieder im Hotel.

Mein Fazit zu Berat: Absolutes Muss einer jeden Albanientour, ein Highlight. Der „heiße Scheiß“ wohnen auf der Burg, mit sicherem Parkplatz. Da die Promenade errichtet wurde, gibt es im Zentrum nur noch wenig Parkplätze, was mit Gepäck schleppen, durch steile Gassen, endet. Der Weg zur Burg ist steil, wenn man diesen aber außerhalb von Sonne und hohen Temperaturen läuft, angenehm ertragbar. Hotels und Essen sind preiswerter auf der Zitadelle.

Slowenien 2018; I : Bled, Pokljuca, Bohinj und ein Meter Schnee

Wir fuhren in den frühen Morgenstunden, genauer gesagt um 1:10 Uhr aus Berlin ab und waren einfach nur schrecklich müde, gefühlt gerade in der Tiefschlafphase aus den warmen Federn gerissen worden.

Unser Hund war am frühen Morgen auch ungenießbar, sie schrie das gesamte Haus zusammen und verstand des nächtens die Welt nicht mehr. Dafür rollte sich die kleine Primadonna dann in ihrem Kennel zusammen und war sechs Stunden nicht mehr zu sehen oder zu hören, unsere Nachbarn vermutlich wach für den restlichen Tag.

Die Autobahn war leer nur die LKWs nervten auf Dauer nen bissel. Wir machten erst kurz vor der österreichischen Grenze Pause, genauer gesagt am Hochfelln. Da wurden Erinnerungen an meine Klassenfahrt 1986 wach: Bergen am Chiemsee, Hochfelln Wanderung, Maria Eck, Salzburg und Schloss Herren Chiemsee…..toll war es damals und der Sonnenaufgang an diesem 25.01 entschädigte für die Strapazen der Nacht.

Die Fahrt durch Österreich begeisterte uns, die Ausblicke auf die Alpen und viel, viel Schnee machten Vorfreude, auch wenn wir wussten, dass in Bled genau 0 Zentimeter liegen. Mathias holten Schulskifahrtenerinnerungen in Werfen/Werfenweng ein und so zogen die Kilometer an uns vorbei.

Mathias bettete sich mit dem spektakulären Blick der Tauernalm zu einer 15 minütigen Powernaprunde und rund 40Minuten später fuhren wir in den Karawankentunnel ein. Der Tunnel ist ca.7,5 km lang…die ersten 3,5 km gehören zu Österreich, die letzten Kilometer befinden sich bereits in Slowenien. Grenzkontrollen gibt es auch hier nicht und ehe wir uns versahen kam bereits der Abzweig nach Kranjska Gora  und 20km später dann das malerische  Bled. Da wir sehr schnell unterwegs gewesen waren, Emily unbedingt Auslauf benötigte und wir vor 11:00 Uhr eh nicht in unser Unterkunft aufzutauchen brauchten, entschieden wir uns für einen Spaziergang am See. Das war eine der besten Entscheidungen an diesem Tag. Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite, blauer Himmel und milde 7 Grad. In der Sonne war es richtig warm und somit hielt sich die Trauer bzgl. der jämmerlichen Schneereste in Grenzen.

Unsere Wirtin Kristina, eine Seele von Mensch erwartete uns bereits, Emily wurde mit viel Getöse und Kuscheleinheiten begrüßt. Die Leckerlis mussten wir leider verneinen, die Demodexmilben sind noch nicht bekämpft, zur Zeit ernährt sich der Hund nur von Strauß.

Unser Studio ein Traum, moderne Möbel und wunderschön ausgestattet.

Da das Bett so schön kuschelig aussah, ließen wir das gute Wetter gutes Wetter sein und gingen erstmal in die wohlverdiente Horizontale. Um 14:15 Uhr hatte uns die Welt wieder und wir beschlossen die rund 90-120 min um den See von Bled zu laufen. Zumächst bummelten wir hinunter zur Eissporthalle, erfreuten uns an den wenigen Touris und dem relativ unversauten Ort. Sicherlich ists im Sommer turbulenter, dennoch ist Bled gaaaanz weit weg vom Massentourismus. Wir freuten uns, nicht in Saalbach oder Sölden zu sein und auch der Anton aus Tirol sowie die Hölle, Hölle, Hölle war ganz weit weg.

Unsere Vermieterin hatte uns den Weg ebenfalls ans Herz gelegt, jeder Bleder läuft den Spaziergang mehr oder weniger einmal täglich. Wir entschlossen uns zur Umrundung im Uhrzeigersinn und genossen den abendlichen Blick auf See, Burg, Insel und Stadt.

Das Wetterchen meinte es sehr gut mit uns, es war fast frühlingshaft.

Wir waren überrascht wie groß der See tatsächlich ist, wir benötigten mehr als zwei Stunden für den Rundgang, waren wir doch mit Fotos und Staunen beschäftigt.

Bled war Sommerresidenz von Tito, die  Villa Bled nannte der Vater von Jugoslawien sein eigen. Fidel Castro, Willy Brandt und viele mehr besuchten ihn,  und bewunderten wie wir den See.

Der Ort wurde vor 1000 Jahren geründet und profitiert von dem Schutz der julischen Alpen. Es ist grundsätzlich sehr mild, die Winde fegen hinweg. Der See gilt als warm, bereits im Juni sind 22-24 Grad normal und planschen ist bis Oktober drin. 1908 wurde Bled als schönstes Dorf im  Habsburger Kaiserreich gekürt, Kuren in den Ort waren auch in Deutscland ziemlich Mode. Trotz der langen Geschichte des Tourismusses in dieser Region empfanden wir den Ort nicht überlaufen und noch ziemlich authentisch.

Die kleine Insel in der Mitte des Sees ist übrigens die einzige Insel Sloweniens. Selbst im Winter fahren Boote zum Inselchen. Wenn man den Informationen des Reiseführers Glauben schenken darf, handelt es sich um das meistfotografierte Motiv des Landes.

Da uns die Blessuren der letzten Nacht immer noch zu schaffen machten, waren wir  mehr als zufrieden, als wir wieder in Downtown waren. Ein niedliches Restaurant zu finden, war nicht ganz einfach…..im Winter ist eher wenig geöffnet. Wir wurden fündig in der Nähe des Busbahnhofs. Mathias probierte slowenische Chevaps, ich aß Spaghetti Bolognese.Mit zwei Bier, zwei große Salate kamen wir auf 32€ , für einen Kurort preislich ok.

Kurz nach 21:00 Uhr lagen wir im Bett, vorher hatten wir noch nen Schlummerbier getrunken und waren danach nur noch zufrieden, uns von innen anzugucken.

Am nächsten Morgen war der Himmel verhangen, wir ließen uns Zeit mit dem Frühstück und packten anschließend die warmen Jacken und Stiefel. Wir wollten in den Triglav Nationalpark und dort in die Region von Pokljuca…..schon mal gehört? Richtig, es finden Weltcups im Biathlon  und Langlauf in Pokljuca statt und als wir dort ankamen erfuhren wir auch wann: 29.01-04.2.18….evtl. stellen wir uns mal an die Strecke und  bewundern das Spektakel.

Umso höher wir kamen, so winterlicher wurde es….unsere Sorge, dass wir keinen Schnee haben könnten erwies sich als unbegründet. Einen  Meter hatte Kristina uns versprochen und damit lag sie wohl auch richtig.

Wir freuten uns tierisch über das viele Weiß und suchten uns nen netten Wanderweg zum Idiotenhügel von Pokljuca. Die meisten Aktiven waren auf Langlaufskiern unterwegs, die ersten Weltcupprofis inspizierten den Schießstand. Emily durfte frei durch den Schnee tollen und tobte herum wie eine Wahnsinnige.

Am Idiotenhügel erwarte uns ein sauberes Klo, Bier für 2,50€, gute Musik und keiiiiiiine Touris. Es war himmlisch. Wir machten auch eine Rodelstrecke aus, die wir in den nächsten Tagen ausprobieren werden.

Es war windstill und mild, man konnte gelassen ohne Handschuhe laufen und ne Weile auf der Bank aushalten. Das Bier schmeckte, wir waren auch ohne Anton aus Tirol ziemlich happy.

 

 

 

 

 

 

 

 

Als wir wieder im Skizentrum Pokljuca ankamen, stellten wir fest, dass die Schulkiddies den Rodelberg nicht mehr belegten. Damit war unsere Premierenstunde gefunden, wir testen den Hörnerschlitten aus….und soviel sei gesagt, auch zu Dritt kein Problem. Emily fand das Teil, trotz aller Skepsis ok und rodelte fleissig mit.

Wir fuhren eine andere Strecke aus dem Triglavpark hinaus. Unser Ziel war der Bohinjsee. Unterwegs sahen wir eine Menge Holzspeicher und puppige Dörfer mit Mittelaltercharme. Wir waren erfreut wie schön die Dörfer ihr altes Antlitz behalten haben, jedes Nest ne Fimkulisse. Fotos folgen später, das Wetter wurde schlechter und unsere Blasen drückten, wir wollten in die Zivilisation.

Zwei exemplarische Beispiele der Dörfer und Städtchen konnten wir uns dennoch nicht entgehen lassen.

Der Bohinjsee empfing uns mit 8Grad, die sich aber viel kälter anfühlten. Dazu kamen ein eisiger Wind und Nieselpiesel…..machen wir es kurz. Der Ausflug war kurz, die typischen Fotos folgen ebenfalls später da wir auf weitere Eskapaden am See verzichteten. Wir liefen nur rund 20 Minuten am Ufer entlang, tobten Emily mause und fuhren zurück nach Bled.

In Bled konnten wir der Versuchung nicht wiederstehen und gingen auf eine der berühmten Kremšnite ins Café Zima und wurden nicht enttäuscht. Ein Riesending ….aber leicht, fluffig und locker. Zusammen mit nem leckeren Kaffee kam der Spaß für zwei Leute 8,40€, Slowenien ist fast ein Sparparadies.

Anschließend erkundeten wir den Supermarkt und kauften für unser Abendessen ein. Es gab an diesem Abend Huhn, Paprika, Zuchini Gemüse und Kartoffeln. Es war saulecker und wir konnten bereits in Schlumpenklamotten das weitere Geschehen planen. Da das Wetter am Meer in den nächsten Tagen schlechter werden soll, werden wir wohl bereits morgen nach Piran fahren und venezianische Dolce Vita und Gelati genießen.

 

 

 

Bosnien & Herzegowina

Wenn man über zwei Wochen immer wenige Kilometer an der bosnischen Grenze  entlang fährt, muss man irgendwann auch mal über diese Grenze fahren. Die Brücke von Mostar,  das Wahrzeichen der Stadt, wer kann sich nicht an die erschreckenden Fernsehbilder erinnern, als diese sensationelle Brücke 1993 von den Serben zerstört wurde? Ich kann mich genau an die Fernsehbilder erinnern und genau seit diesem Zeitpunkt steht bei mir der Wunsch, die Brücke nach dem Wiederaufbau, zu besuchen.  Ich kann mich auch an die Wiedereröffnung der Brücke erinnern und seitdem habe ich auf meine Chance  gewartet…..dieser Tag war nun gekommen!

Tief bewölkt war es, als wir Brač mit der Fähre verließen, die Überfahrt wurde dann allerdings  doch noch ruhiger als erwartet Gegen 11:00 Uhr waren wir am Grenzübergang nach Bosnien, der Grenzbeamte tat ganz ernst und wir waren froh als wir „drin“ waren. Wir fuhren  ab Grenze  nur noch Landstraße, ließen den Wallfahrtsort Madugorje links liegen, da wir keine Lust auf Madonnen oder Kirchen hatten und fuhren nach Pocitelj weiter. Dieses kleine Nest liegt altertümlich an einem Berghang und hat eine tolle osmanische  Architektur-man wähnt sich förmlich in der Türkei.
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Leider wurde die Emily dort von einer Katze angegriffen. Die Mietz hatte Junge und wollte ihre Brut verteidigen. Wir wurden von ein paar netten Ladenbesitzern darauf hingewiesen, dass der Tiger nicht ganz ohne ist. Wir haben die Mietz aber nicht für voll genommen……diese fauchte erst ganz fürchterlich, Emily nahm keine Notiz von dem Vieh und dann griff sie Emily von hinten an…..Mathias riss die Leine herum, nahm den Hund auf den Arm und riskierte seinerseits die Katzenattacke.

Pocitelj war somit  für den Rudelführer gelaufen, nachdem  dann auch noch die Tourimassen der Katze Beifall klatschten, war es um Mathias Glaube an die Menschheit geschehen. Ali und ich bestaunten noch den putzigen Ort, Emchen ließ sich im Auto ordentlich behuddeln-die Opferrolle steht ihr gut :0).

Unser Weg führte uns an der Neretva entlang gen Mostar. Auffällig waren die vielen, vielen Kriegsschäden. Es gibt quasi keine Straße, in der es keine Ruinen gibt-auch 21 Jahre nach Kriegsende ist offensichtlich, dass BiH nicht zu den Gewinnern im Balkankonflikt  gehörte. Im Straßenbild sind auch immer noch viele Kirchen präsent, die wiederum auch alle restauriert waren. Dies gilt ebenso für die Moscheen, wo ja bekannt ist, dass gerade Saudi-Arabien viel Geld in die religiöse Bildung der nunmehr muslimischen Mehrheit investiert hat und dieses Land auch sehr gerne besucht. Horden an Touristen aus den VAE, Quatar und Saudi Arabien reisen durch Bosnien & Herzegowina, Wir wurden heute durch die gesamte Haute Couture der Damenmode in diesen Ländern geführt….aber auch hier fehlte Burka :-)!

Und dann stand sie da, die Stari Most, die alte Brücke, wunderschön wieder aufgebaut, voll mit Touris, Brückenspringer und viel Souvenirkommerz und Kitsch auf dem Bazaar.

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man beachte die Touriströme auf der Brücke

Wer Interesse an der Brücke und deren bewegende Geschichte hat, möchte ich diesen Link empfehlen:

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/Mostar-die-geteilte-Stadt-an-der-Neretva/20050416

Auch jetzt, über 20 Jahre nach der Zerstörung der Brücke ist Mostar eine geteilt Stadt, eine Stadt zwischen Okzident und Orient.

 

Als der Muezzin zum Mittagsgebet rief, saßen wir in einem kleinen Restaurant mit Blick auf die Bazzarstraße und genossen bosnische Chevapi natürlich halal…..lecker und weitaus günstiger als in Kroatien.

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Erstaunlicherweise ist auch Tito weiterhin groß im Geschäft und das  36 Jahre nach seinem Tod und 25 Jahre nach dem Zerfall von Jugoslawien..

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Unser letztes Highlight führte uns nach Blagaj, zur Bunaquelle. Aus einer Höhle im Berg quillt so viel Wasser heraus, dass sich aus dieser Quelle der Fluss Buna bildet. Es gibt ein Derwischkloster, viele Touristen…vor Allem gläubige Muslime, grandiose Restaurants und einen schönen Blick auf Kloster und Quelle.

Bei der Ausreise aus Bosnien verlor selbst der Grenzbeamte auf bosnischer Seite sein  Pokerface……fast liebevoll schmunzelnd betrachtete er das Foto der kleinen Katzenhasserin und ließ uns wieder aus BiH raus.

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Auf dem Weg nach Dubrovnik erholte sich Emily von den Strapazen und wir genossen den tollen Blick auf die kroatische Adria, kurz bevor wir wieder nach Bosnien einreisen mussten, um an deren 9 km Küste wieder nach Kroatien  zu fahren….irrer Grenzverlauf, siehr beigefügte Karte!

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In Dubrovnik wurden wir mit großem hallo empfangen, wir haben es hier wieder sooo toll getroffen. Eine super Wohnung mit großem Garten und viiieeeel Terasse und Garten fürs Hundi.

Mein Fazit zu Bosnien:

1: ich empfehle 1x zu übernachten in Mostar, ab 16:00 Uhr sind die Tagestouristen weg und die Stadt wird noch magischer

2: Vorher unbedingt en paar historische Eckdaten lesen, macht wirklich Sinn um den Krieg besser begreifen zu können.

3: Nimm niemals nie einen Hund nach Pocitelj mit, sofern Du diesen gerne behalten möchtest

4: Pass auf Dein Auto auf, Bosnier fahren wie Henker

5: Chevapi und Benzin kosten weniger als in Kroatien

6: KM sind keine Kilometer sondern die K-Mark …konvertible Mark…analog zur guten alten D-Mark und wie war da nochmal der Wechselurs 🙂 , achja 1,95583 DM zu € und das gilt auch hier in BiH

7. Es ist kein Problem, sein vollgepacktes Auto überall sicher zu parken, kostet nen bissel mehr aber unsere dreckigen Schlüppis blieben an Ort und Stelle.

8. Die Highlights im Süden sind überschaubar und von Kroatien aus super zu besichtigen, ob ich noch mehr Lust auf Bosnien verspüre, weiß ich nicht….für Wanderer und Naturliebhaber gibts  in den Bergen viel zu entdecken, Sarajevo soll im Vergleich zu Mostar wenig Charme versprühen. Mal schauen, ob dieses Ländle nochmal auf meine Bucket List kommt.

Wer nochmal nach Kroatien will:

Kroatien 2016: I, Plitvicer Seen und Vodice

oder  auch hier:

Kroatien 2016:II, Trogir und ein Abstecher nach Split

Brač:

Kroatien 2016: III, Brač