Kroatien 2016:II, Trogir und ein Abstecher nach Split

Nun sind wir zu Viert unterwegs, Drei mit zwei Beinen und die kleine Westie Dame auf ihren vier Pfötchen. Wir holten Alexandra vom Flughafen Split ab und fuhren sechs Kilometer die Einflugschneise entlang, zu unserer Unterkunft. Wir wurden mit großem Hallo erwartet, Ex-Berliner begrüßten  uns freudestrahlend. Unsere Wohnung war mehr als großzügig, zwei Schlafzimmer und eine schöne große Küche. Die Möbel waren old fashioned aus den 50 er Jahren aber alles ordenlich und sauber.

Wir erkundeten an diesem Tag die pittoreske Altstadt von Trogir, auf einer kleinen Insel gelegen….wunderschön, vor Allem der Blick  von der Festungsanlage auf die Stadt und das Meer. Das Bier kam allerdings 45 Kuna, was umgerechnet weit über vier Euro waren….da kann einem die Plörre schon mal  im Hals stecken bleiben. Kulturell konnten wir uns nicht weiterbilden, alle  Kirchen und Konvente mit Unesco Status waren geschlossen…egal, kennt man eine Kirche, kennt man Alle und Emily darf eh nicht gläubig werden, der Wauzi ist in Kirchen nicht erwünscht.

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Wir stillten unseren Hunger mit Chevapcici und waren gegen 19:00 Uhr an unserer Unterkunft. Der Abend  wurde vergammelt, wir machten es uns häuslich bequem. Schön so eine große Wohnung zu haben, die allerdings in der ersten Nacht arge Minuspunkte sammelte. Das 50er jahre Design wollte in der Nacht nicht wie wir wollten. Emily durfte nicht mehr unter dem Bett schlafen, weil wir Angst hatten, zusammenzukrachen. Am Fußende ärgerte uns das Stemmbrett und jede Bewegung wurde mit quietschen und knarzen begleitet. Mathias zog nachts um 2:00 Uhr in die Küche auf die Couch samt Klimaanlage. Am nächsten Morgen wurde barfuss der Gang zur Werkstatt nebenan vollzogen und Michails wertvolle Schrauben geklaut, Bett auseinander genommen und repariert. Die nächste Nacht wurde besser, auch wenn der Stein unter dem Bettfuß erhalten blieb. Vermutlich erlebt dieses Inventar nochmals 50 Jahre.

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Unseren zweiten Tag in Trogir verbachten wir am Strand auf der Insel Chiova. Wir fanden eine geniale Badestelle, typisch kroatischer Bauart auf Klippen und kaum Touristen, welch ein Segen.

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Gegen 16:00 Uhr schauten wir uns Lidl Croatia von innen an und  entschieden zu grillen. 40 Cevapcici, Ayvar, Zwiebeln, Tomate, Kalamaris, Gurke  und Baguette komplementierten unser Dinner und unsere Wirtin Anka, eine Seele von Mensch (Exilberlinerin) freute sich so sehr, dass wir ihren Grill benutzen.

Wir genossen einen tollen Abend, bekamen von unseren Gastgebern süße Zwiebeln und zwei Liter Wein geschenkt und unser Fleisch und die Kalamaris schmeckten saugut.  Gut angegangen gings in die reparierte Retroheia, die nächste Nacht war unspektakulär…..naja, der Stein machte mir weiterhin Sorgen.

imageUnseren letzten Tag in Trogir verbrachten wir in Split und außerhalb der Stadt an einer Badebucht.Zunächst schauten wir, wo die Fähre nach Supetar abfuhr,  um uns dann zu einem Parkplatz zu schlagen und die Altstadt zu erkunden. Dem Grunde nach ist diese ein einziger Tempel namens Diokletian und war wirklich beeindruckend.  Toll was die Römer da hingestellt haben. Da es sehr voll war,  Split ist Anlaufhafen von vielen Kreuzfahrtschiffen geworden, hatten wir nach knapp drei Stunden genug….am Ende trösteten wir uns mit der Erkenntnis, dass  es sich eh nur um tote Steine handelt :-).

Anbei ein paar Impressionen aus Split:

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Das Denkmal für den Mönch aus Nin….bissel furchteinflößend

Altstadt und Diokletianpalast
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imagePalastruinen und Kathedrale von Split

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Um 14:00 lösten wir den fliegenden Teppich wieder aus und suchten uns eine lauschige Badebucht, südlich  von Split. Emily vertiefte ihre Schwimmkenntnisse und wir verlebten einen entspannten Badenachmittag. Unser Abendessen war eine Neuauflage des Vorabends, es war soooo gemütlich in unserem Wildwuchsgarten.

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Unser Squid, mariniert mit Chili, Knoblauch, Öl, Pfeffer, Salz und Mirakoliwürzer-total lecker

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Wir waren fast ein wenig wehmütig, die Zeit in Trogir war wirklich toll gewesen und wir wären gerne noch  ein zwei Tage geblieben. Am nächsten Morgen ging die Fähre um 7:45 Uhr. Da wir aber noch eine 45 minütige Anreise nach Split vor uns hatten, desweiteren angeraten wurde, so früh wie möglich am Hafen zu sein, endete unser letzter Abend in  Trogir bereits gegen 10:00 Uhr.

Achtung, wie immer der Hinweis am Ende, die Bilder werden nach Rückkehr zum Teil ausgetauscht. Wer wissen will, wie es an den Plitvicer Seen und in Vodice war, schaut einfach mal hier:

Kroatien 2016: I, Plitvicer Seen und Vodice

Kroatien Teil III, Insel Brac kommt….. Fortsetzung folgt!

6 Gedanken zu „Kroatien 2016:II, Trogir und ein Abstecher nach Split“

  1. Hallo Ihr Drei,
    habe soeben Euren Reisebericht gelesen.
    In Split waren wir auch schon, muß sich aber in der zwischen
    Zeit viel verändert haben.Hat mir damals schon sehr gut gefallen.
    Was ich auf den Bildern sah war Calamaris,hat er Euch gemundet?Müßt mal versuchen mal Calamaris vom Grill zu
    essen, einfach super. Für die letzten Tage wünschen wir Euch
    viel erlebnisreiche 16 Tage.
    L.G. Nati u. Kalle

  2. Hi,Ihr Beiden!
    Heute ist Sonntag wir Ihr wisst.Da war ein schöner Artikel über
    Insel Losinj in der TV14 drin.Würde ich Euch empfhelen.Einsame Strände, gutes klares Wasser und eine Luft wie Seide.Das Meer
    das eine geradezu hypnotsche Wirkung in Nerzine ein Sommerparadies.Würde ich Euch empfhelen,weil Ihr Euch im
    diesem Land unterwegs seit.
    Einen schönen Sonntag noch
    L.G. von Nati u. Kalle

  3. Hallo Urlauber,
    habe heute Nacht eine nette Unterhaltung gehabt, ich war um
    1-Uhr wach und habe mal geschaut was bei Euch so passiert ist.
    So abwechslungsreich stelle ich mir Eure Ferien vor, es ist nur
    gut, das Mathias so fit im handwerklichen ist und somit die
    Bettengeschichte geregelt hat,toll.
    Wir wünschen für Euch Vier noch tolle Tage.
    Hier ist alles Ok, Papa ist seit gestern, (Montag) bei Euch und ich kümmere mich um Omi, seit vergangenen freitag täglich.
    Sie braucht mich wirklich und freut sich auf mein gekochtes
    und vor allem, das Frühstück, mit frischen Kaffee und so weiter.
    L. G. Mama Elke u. Papa Wolfgang

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