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Frankreich 2026, IV: San Damiano (CP) & Bastia

Nach einer heißen Woche an der Westkürste von Korsika ging es für uns wieder Richtung Fähre und zu unserem letzten Campingplatz auf dieser Reise.

Lediglich 10 km vom Fährhafen entfernt, 5 Sterne Luxus inkl. eigenem Supermarkt. Was will das Camperherz mehr?

Wir fuhren gemütlich aus Calvi ab, genossen ein letztes Mal die Aussichten aufs Meer und wurden bereits vor Corte auf eine andere Straße gen Osten geleitet. Wenigstens diese Schmach blieb uns erspart, Corte…

Da müssen wir nochmal hin.

In San Damiano erwarteten uns zwei Stellplätze in der zweiten Strandreihe mit Privatsanitär. Der Platz ist wirklich sehr schön, wenn auch mit dem schwächsten Pool—allerdings, wer will bei diesem Meer in den PooL?

Wir bauten auf und dann gingen wir in den Genießermodus baden, grillen, baden, grillen…den hauseigenen Supermarkt kennenlernen. Für Urlauber ohne Sternekochambitionen absolut ausreichend!

Einen Tag hatten wir uns noch für Bastia reserviert. Wir wollten eigentlich mit dem Shuttle fahren, entschieden uns dann doch für das eigene Auto und das war eine goldrichtige Idee.

Unser Sightseeing begann mit der Altstadt an der Zitadelle und endete im puppigen Hafen.

Bastia wird oft links liegen gelassen, man reist an oder ab, die Meisten zieht es an die Strände. Wir begeisterten uns am morbiden Charme und mustersarniert ( in Teilen).

Wenig enthusiastisch krochen wir auch an diesem Tag durch die recht hübsche Stadt, die zu Unrecht links liegen gelassen wird, BASTIA lohnt auf jeden Fall….bei max. 24 Grad :-).

Die Sonne brezelte vom Himmel und von Anfang war klar, lange geht das mit uns, den beiden Hunden und dem ballernden Klärchen nicht gut.

Unseren letzten Tag auf Korsika verbrachten wir ebenfalls auf dem Camnpingplatz. Er wurde gebadet, gepackt, geräumt und um 18:00 Uhr genossen wir ein tolles Abschiedsessen im platzeigenen Restaurant.

Gefühlt fuhren wir ein wenig knapp zum Hafen, hatten aber mehr als ausreichend Zeit, bis die Fähre uns verlud. Das Wetter war ein wenig umgeschlagen, Nieselregen begleitete uns und die Überfahrt versprach ein 

wenig unruhiger zu werden…..wir kamen dennoch gut, wenn auch mit wenig Schlaf durch die Nacht. Ich hatte wieder beide Fellnasen im Bett, erstaunlich was auf 80cm Breite so passt.

Am nächsten Morgen hatte uns das europäische Festland wieder und Korsika war nur noch eine schöne Erinnerung.

Frankreich 2026, III: Korsika/Calvi

Wir trudelten unseren letzten Morgen in Bonifacio aus, ich hatte die Nacht im Kinderbett verbracht, besser als zu Zweit in dem Querbett.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf dem Weg an die Westküste und waren nicht nur von der Optik, sondern auch von einer sehr angenehmen Fahrt überrascht. 

Pläne wurden gemacht, wir werden z.B. nochmal nach Corte zurückkehren.

Gegen 14:30 Uhr kamen wir an und bezogen unseren 3 Sterne Campingplatz. Wieder Sand, dieses Mal mit Eukalyptusbäumen ohne Koalas.

Wir waren zufrieden, der Kampf um die Plätze ( freie Wahl) war gewonnen, wir genossen Spaghetti und Aperol, bis Emily und Yuna ein Leckerchen bekamen, Emily feierte den Fressneid, der Aperol ergoss sich über die Teppiche, in den Waldboden, bienvenue Anton Meise und Familie!

Die Teppiche wurden in Wasser ertränkt, der Boden ausgiebig in einen See umgewandelt und besorgt gings ins Bett.

Am nächsten Morgen freuten wir uns zunächst über die Nichtexistenz von Anton Meise, legten die Teppiche wieder aus und fuhren gegen 11:00 Uhr nach Calvi.

Am Strand genossen wir den tollen Blick, den Strand und eine große Ernüchterung- keine Hunde erlaub, erst ab dem 16.09.26 ….schade.

Wir eroberten erst den Yachthafen, dann die Burg, am Ende die Einkaufsstraße mit einem Eis in der Hand.

Den frühen NaMi verbrachten wir auf dem CP und der große Auftritt kam am Nachmittag.

Plage d‘Alba, offroad zum Hundestrand. Wir bewunderten ( ehrlich) die Schönheit und machten uns auf den Weg. Nichts zu machen, ein normaler PKW schafft das nicht!

Schade, wir trauerten ein wenig und fuhren dann nach Calvi um neben der Zitadelle planschen zu gehen.

Zugang krabbelig, Wasser sensationell.

Den Abend beschlossen wir mit Doradenfilet und Salat.

Den zweiten Morgen begannen wir mit der Begrüßung von Herrn Meise, Anton Meise samt Hofstaat. Die kleinen Krabbelviecher beschäftigten uns zwischen Aufstehen und Frühstück….wir ließen uns die gute Laune aber nicht nehmen.

Unser Ziel war das Fangotal, benannt nach dem gleichnamigen Fluss. Warum fährt man dort hin? Auf Korsika haben sich, durch Erosion und sommerlicher Trockenheit sogenannte Gumpen gebildet, die zum baden geeignet sind. Populär sind sogar ganze Wanderungen durch den Fango, quasi von Gumpe zu Gumpe.

Auch wenn wir auf dem Weg dorthin Zweifel hatten, der Fluss hatte nahe der Mündug genau NULL Wasser, im Fangotal erwartete uns eine sprudelnde Wasseroase. 

Leider nicht allein, Alles fest in deutscher Hand ( französische Kinder gehen wieder brav zur Schule).

Die Hunde waren etwas verwirrt ( wo ist das Salz hin?), wir erfreuten uns an den angenehmeren Wassertemperaturen.

Wir plaschten asugiebig, gönnten uns oberhalb des Flusses eine Cola und zogen weiter.

Nach dem Wasser, ist vor dem Wasser…..

Da unsere Wauzis den Strand von Calvi nicht kennenlernen dürfen, entschieden wir uns für Lumio. Bereits im www wurde diese kleine Bucht, mit imposanten Granitsteinen angepriesen und das worldwideweb behielt recht, optisch wow,wow, wow….

Ich merke auch den Genueserturm an, die man immer noch auf der Insel sieht. Diese Türme wurden als Wachturme genutzt und in relativ kleinen Abständen zueinander gebaut. So wurde sichergestellt, dass bei Angriffen das Landesinnere gewarnt werden konnte.

Ich glaube, ab diesen Moment habe ich mich ein wenig in die Insel verliebt!

Das Wasser war in der kleinen Badebucht natürlich viel zu warm und wir beließen es mit einem kleinen Badestop, der uns im Anschluss zu Utile führte.

Abends lag ein toller Rollbraten auf dem Grill, dazu gab es Rosmarinkartoffeln- life is good.

Nachdem unser Ameisenstaat statt den Wohnwagen doch lieber auf dem Waldboden blieben, zogem wir an Tag vier in Calvi wieder Richtung Gebirge aus. Wir wollten Gumpen….kein Sand, Süßwasser und klare Empfehlung für Erfrischung, das Meer ist einfach viel zu warm.

Dieses Mal fuhren wir nach Bonifatu, etwas näher dran an Calvi, durch dichten Urwald, Teil des GR20 dem berühmten Fernwanderweg . An der Auberge de Forêt in Bonifatu parkten wir uns zogen steil abwärts zum Fluss….arschkalt trifft unsere Erfahrung zu 150 %. Zum Planschen nett, zum schwimmen ungeeignet.

Wir blieben eine Stunde, tranken eine Cola in der Auberge und zogen wieder zum CP.

Eigentlich sollte ein Mittagsstop in Lumio her, doch die die hiesige Pizzeria war für uns nicht bereit…..was blieb? Ein nettes Foto.

Nach einem vertrödelten Nachmittag, lagen zum Abendessen Muscheln auf dem Teller…..ich konnte die Dinger nicht ab und verzichtete freiwillig. Die zwei Mitstreiter aßen, das Zeug lag am Ende allen Drei schwer im Magen.

Wir zelebrierten einen Abend in Calvi, kamen Shoppingmäßig nicht auf unsere Kosten, probierten aber erstmalig einen Capo Sprizz, lecker süffig.

Ein schöner Abend ging zu Ende, auch wenn uns am Ende die vier Kilometer (hin&zurück) mehr als nervten….bei immer noch 28 Grad ging es unter die Dusche und ich wieder ins Kinderbett.

Ein Kinderbett kann auch toll sein! Nach zehn Stunden Schlaf fühlte ich mich das erste Mal ausgeschlafen.

Gegen 9:00 fuhren wir los, es hog uns nach Corte, der heimlichen Hauptstadt der Insel.

Unser erster Stop war Porto Leccio, alte Häuser und eine alte Brücke der Genueser.


Stop Zwei, Soveria mit Monte Cino Bergmassiv….. gar nicht so leicht die richtige Stelle zu finden.Wir schafften es mit und ohne chat gtp.

Der kurze Anstecher zum alten Bahnhof lohnte nicht für Soveria, für lost place Anhänger aber alle Male.

Stop Drei, Korte….die heimliche Haupstadt, das Adlernest ….Achtung Fotos sind von Shutterstock! Wir haben es nicht hinbekommen. Rein in die Stadt, zum Parkhaus…voll. Hoch zu Zitadelle, drei Parkplätze VOLL, nochmal ne Runde und ab ging es zurück ans Meer


Unser Ziel, neben schicken Fotos von tollen Aussichten,  L‘ile Rousse die niedliche Stadt mit Fährhafen, ein Urlaubshospot

Wir näherten uns dem Ort per Aussichtspunkt Richtung Kap Corse und eben Richtung der „roten Inseln“.

L‘ile Rousse ist ein Hot Spot des Korsika Tourismus an der Westküste. Eine Zugverbindung führt bist nach Calvi und hält an allen Badestränden. Die Fährverbindung zw. Savona und L‘Ille Rousse ist auch nicht zu verachten, man erspart sich den Weg über die Insel.

Wir schlenderten durch den Ort, probierten Schafskäsetötchen ( nee 🙃) und liefen am Ende Richtung Fährhafen. Dort konnten wir unbehelligt ins Wasser hüpfen.

Die letzten zwei Tage verbrachten wir im Fangotal, mal am Nachmittag, am letzten Tag wieder am Vormittag mit einem Autobrand auf dem Rückweg, der sich Gott sei Dank nicht zum Waldbrand auslebte.

Auch unseren Pool lernten wir kennen, mit Aperol Sprizz gut zu ertragen.

Fazit zu Calvi, schöner Ort, wenig hundefreundlich in der Saison

Frankreich 2026, II: Korsika/ Bonifacio & Umgebung II

Wir haben den Wohnwagen umgebaut, Eine*r schläft auf dem Kinderbett, im Wechsel! Der Göttergatte kam besser durch die Nacht, unser Frühstück war wespenerträglich und bereits um 8:45€ parkten wir unseren Wagen am Hafen von Bonifacio ein.

Wir buchten die Bootstour C03 und wurden leider um 9:00 Uhr auf 10:00 Uhr vertröstet. 

Wir nutzten die Zeit und vertrieben uns diese am Hafen und in der Unterstadt.

Gegen 10:17 Uhr ging es los, die Gegend um Bonifacio, die unbewohnten Lavezzi Inseln und bewohnten Cavallo Inseln erwarteten uns.

Bonifacio vom Wasser begeisterte uns schwer:

Die Bootstour war toll, die Schwüle ließ sich gut aushalten und die Aussicht auf die Inseln war auch toll. 

Aufgrund des Windes empfanden wir die mörderischen Temperaturen als aushaltbar und nach der Bootsotur war vor dem Stadtbummel in Bonifacio.

Mit der Bimmelbahn ging es hinauf ins Piratennest, zunächst ins „a minute moules“….in diesem Etablissement gibt es Muscheln, sonst nichts.

Kommen wir kurz zur Geschichte der Stadt: Die Stadt liegt bis auf 70m hohen Klippen ganz im Süden der Insel. Bis Sardinien sind es gerade mal 12 km. Bonifacio blickt aufgrund seiner strategischen Lage auf eine blutige Geschichte zurück. Gegründet 828 war es über Jahrhunderte hinweg eine Stadt der Genueser, wurde belagert und fiel erst im Versailler Vertrag an Frankreich. Bis heute wird ein eigener Dialekt gesprochen. Erwähnenswert ist die Treppe des Königs von Aragon, die direkt von Bonifacio, an den Klippen entlang zum Meer führt. Der Sage nach soll sie binnen einer Nacht gebaut worden sein.

Von 1962-1983 prägte die französische Fremdenlegion das Stadtbild, da

nach dem Algerienkrieg das Infanterieregiment in Bonifacio stationiert wurde,

Wir schlenderten durch das süße Nest, wähnten uns in Ligurien, bewunderten die Kirchen, die Restaurants, die Architektur. Bonifacion wird nicht ohne Grund „ Perle Korsikas“ genannt.


Die Füle war gerade so ertragbar….dennoch, nach knapp einer Stunde fuhren wir mit der Bahn wieder herunter, das Meer lockte.

Zurück auf dem CP, eine ausgiebige Runde im Pool, im Anschluss an den Plage Ballistra, ein Hundeparadies.

Beide Wauzis genossen das Wasser, wir freuten uns über den naturbelassenen Strand und fuhren in Vorfreude auf Spaghetti mit Garnelen zurück zum Campingplatz…..dort erwartet uns animalischer  Geruch aus dem Kühlschrank und wir beschränkten das Abendessen auf das letzte Baguette, Chips und allerei Zeugs( Tomate, Gurke etc.).

Nach der obligatorischen Dusche erwartete die 1,65m Couch und 26 Grad.

Die Nacht war besser als alle anderen auf der Insel, die unerträgliche Schwüle gehörte der Vergangenheit an.

Unseren letzten  Tag in Bonfacio genossen wir auf dem CP, es windete etwas, die Luftfeuchtigkeit war raus und neben einem wespenfreien Frühstück verbummelten wir die Welt.

Wir genossen unseren Weltklassepool und Ballistra am späten Nachmittag.

Yuna bastelte weiter am Freischwimmer, Emily wollte weiter hinaus.

Unseren letzten Abend beschlossen wir mit einem echten Grillfest, Rind, Schweinefilet und Würstchen.

Fazit zu Bonifacio: Die Stadt ist wunderschön, von den Weltklassestränden haben wir aufgrund der Wetterlage nur Rondinara und Ballistra erprobt, einige vom Wasser gesehen. Pallombaggia blieb uns leider verwehrt…

Deshalb hier ein Foto von Shutterstock, Unseco gekrönt:

Frankreich 2026, I: Korsika/Bonifacio & Umgebung I

Wir fuhren gemütlich aus Liechtenstein ab, hatten wir doch unendlich viel Zeit für das Erreichen der Fähre von Savona nach Bastia.

Durchs Heidland fuhr es sich mehr als gemütlich, die Autobahn gut ausgebaut, hübsche Szenerien und mehr als entspannt erreichten wir am Lago Maggiore die schweizerisch/ italienische Grenze.

Wer Ligurien kennt, der weiß, ab diesen Moment wurde es anpruchsvoll….eklige enge Betonbrücken, verwirrendes Autobahnlbyrinth und eng, eng, eng. Kurz dachten wir an das Brückenunglück bei Genua

In Savona gingen wir letztmalig tanken und warteten auf dem Fährgelände auf die Öffnung der Pizzeria und auf die Mega Ferry 4 von Corsika Lines.

Wir vertrieben uns die Warterei mit Aperol Sprizz, einer mittelmäßigen Pizza und nach langen, schweißtreibenden Stunden ging es endlich auf die Fähre.

Zu Corsica Ferries ei. kurzes Fazit: Sauberer als TT Line, netter Steward, der sich umgehend um ein drittes Handtuch und Toilettenpapier bemühte. Das Hundedeck auf der 7 ist toll, da sich ein Restaurant in Laufdistanz befindet,

Die Nacht war einigermaßen ruhig, mit wenig Schaukelei liefen wir in Bastia ein. Beide Hunde hatten die Nacht bei mir verkomert, Platz für mch? Eher nein….was macht man nicht Alles für die Fellnasen🥰!

Wir liefen in Bastia ein, die KI verriet uns einen Platz am Strand L‘Arinella und schon hatten wir die ersten Eindrücke. Blick auf Bastia, Elba und Stadtstrand. Nach einem ersten Cappuccino zog es uns nach Süden.

Da wir immer noch kein Frühstück in uns hatten, zog es uns in eine großzügige Parkbucht und mit Blick auf ein mittelalterliches Dorf genossen wir deutschen und liechtensteiner Reste.

Auf ging es Richtung Bonifacio, ganz im Süden der Insel. Das Piratennest mit Blick auf Sardinien, zu den unbewohnten Lavezzainseln und traumhaften Badebuchten.

Die Fahrt zog sich, erst gegen 13:00 Uhr bogen wir auf den Pertamina CP einem Vier- Sterne Platz ein. Wir konnten einchecken, bekamen ein Goodiebag für die Viechies und freuten uns, angekommen zu sein

Die Freude währte nicht allzu lange…zu heiß, der Boden zu lehmig, zu viele Wespen, kein Wasser am Platz, die sanitären Anlagen ohne Klopapier,-u. Brille.

Schnell war uns klar, Korsika wir herausfordernd….36 Grad im Schatten, Luftfeuchtigkeit bei rd. 80% uns graulte bereits vor der ersten Nacht.

Wir fuhren am gleichen Tag noch in ein Utile in Bonifacio, welches leider enttäuschte. Wenigstens bekamen wir unsere ersten Garnelen und Lachs vom Grill…..mehr gibt es vom ersten Tag nicht zu berichten.


Unsere Nacht war schmerzhaft komatös, die Temperatur ging nicht unter 26 Grad, es ist eine Tortur.

Um 8:38 Uhr stand Yuna im Wohnwagen und schaute, wo ihre große Freundin eigentlich ist….Emily lag im tiefen Schlummer und nahm Yuna nicht mal wahr.

Erst beim zweiten Besuch des kleinen Hundemädels dämmerte es auch den Alten „huch, wo sind die letzten zwölf Stunden geblieben?“.

Wir fühstückten ausgiebig, ärgerten uns über die Ameisen am Wohnwagen und zogen nach dem Frühstück Richtung Bonifacio. Aufgrund der Wetterlage eine klare Ansage: Bonifacio Ausblick, Hafen, Fisch kaufen, Ausruhen, Strand.

Der Aussichtspunkt war nur über eine schweitreibende Wanderung erreichbar, so dass wir bereits um 12:00 Uhr eigentlich schon durch waren.

Am Hafen blieben der Herr der Sippschaft samt Wauzis im klimatisierten Auto und fuhr mal eben zum Fischgeschäft, die sich der Siesta widmeten.

Christiane und ich klärten die Bootstour und die Bimmelbahn ins Piratenest ab, hier läuft man nicht…..zu heiß!

Auf dem Campingplatz gabs Erholung zum Mittag im Anschluss Rondinara für Alle. 

Der Weg zum Strand ist bereits abenteuerlich genug, schmale Wege führten zum Campingplatz den wir so sehr wollten, der uns am Ende storniert hatte….gut so! Diesen Weg möchte man nicht täglich fahren.

Von oben sieht die Bucht sehr beeindruckend aus, unten bleibt es am Ende nur ein Strand, flach abfallende, viel zu warm, viel zu voll.

Das hier gezeigte Bild ist von Shutterstock, auf eine Drohne haben wir bislang noch immer verzichtet:

Momentan sind noch Schulferien in Frankreich, das merkt man an der Fülle überall.

Wir bespielten die Doggys, turnten ein wenig im Wasser und waren wieder weg.

Auch Rondinara kocht nur mit Wasser, die Schönheit vom Strand ist wohl eher etwas für die absolute Nebensaison.

Nach Strand kam Fisch, in Form einer riesigen Brasse aus dem Fischgeschäft, grandiosen Garnelen und die leise Hoffnung, dass die nächste Nacht erträglicher wird…..

weit gefehlt, die zweite Nacht toppte alle Nächte des Jahres 2026. Durchgehend Temperaturen von 27/28 Grad, der Rudelführer lag auf der Erde,ließ sich draußen von Ameisen zerfressen,probierte das Auto als nächtliche Ruhestätte aus und als der Morgen dämmerte, stellten Alle das Konzept Camping in Frage. Das Thema mobile AC nahm an diesem Tag einen großen Teil des Gesprächsstoff ein. Ab 399€ ist erholsamer Schlaf möglich.

Ein gemütliches Frühstück war nicht möglich, wir werden von Wespen förmlich überfallen, 2x hackte Eine in meinen kleinen Finger, MIST!

Wir entschieden uns für Porto Vechio, genossen ein frühes Bier am Yachthafen, einen schweitreibenden Marsch in die Oberstadt ( arme Emily) und verbummelten den Mittag in der Altstadt.

Port Vecchio ist einer der Hauptferienorte im Südosten, die sensationellen Sandstrände sind nicht weit, die Infrastruktur ist ausgebaut, die Zitadelle ist sehr hübsch.

Zum Nachmittag gibts nicht viel zu sagen, wir probierten den Pool (grandios) aus und kochten Muscheln ….einigermaßen Wespenfrei.

Erwähnentswert, die Großen sühlten sich unter Palmen, die weißen Winzlinge im Babypool mit Lehmpanade…am Ende kamen Alle auf ihre Kosten.

Zu diesem Zeitpunkt fiel es uns schwer, Korsika wirklich etwas abzugewinnen, dafür konnte die Insel wenig, die Begleitumstände verleiden es uns etwas.

Wir hofften für die weiteren Tage in Bonifacio auf Besserung, weniger Hitze, weniger Luftfeuchtigkeit, weniger Insekten.

Frankreich 2025, X: Cabourg & Villers sur mer

Unsere Abreise aus der Bretagne war unproblemtatisch. Wir ließen uns Zeit, frühstückten in Ruhe und starteten Richtung Normandie.

Nach rd. einer Stunde kam von Christiane die Meldung, dass die Warnanzeife für Motor und Add Blue sich meldeten, google wurde zu einer Peugeotwerkstatt in Cabourg befragt. Optimistisch stellten wir fest „schön das wir zwei Nächte haben“.

Bei Ouistreham schickte uns das Navi über die berühmte Pegasusubridge, ein Angelpunkt in den D- Day Annalen….hatten wir das auch abgehakt!
Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Pegasusbrücke

Unser CP Inhaber war nett, für die zwei Sterne wurde uns viel geboten, inkl. eigenen Atlantikwallbunker und direkte Strandlage.

Der erste Weg führte uns zu Peugeot. Lieb wie die Franzosen sind, wurde der Bordmotor für umme zuruckgesetzt, die Fehlermeldung war weg und le garçon freute sich über 20€ Trinkgeld. Unser nächstes Ziel Carrefour, Wichtiges und Unwichtiges für Allemagne musste ershoppt werden…… und dann, gings an den Strand vor unserem Campingplatz.

Unsere Tierchen waren aber wenig enthusiastisch an diesem Abend und so zog es uns zurück an den Fressplatz…gegrillter Lachs, Garnelen (na klar) und CousCous Reste.

Wir schliefen an unserem ersten Morgen in Cabourg aus, genossen bei sommerlichen Temperaturen unser Frühstück und starteten unser Sightseeingprogramm.
Cabourg stand auf dem Programm, Erinnerungen aus 2022 kamen hoch:

Wir fanden einen Parkplatz nahe am Casino, drehten die offizielle Runde mit Casino, Grand Hotel und hübschen Hausis.

Nach dem Bewundern der exklusiven Hütten widmeten wir uns etwas Reellem….shoppen, tolle Patisserie und Chocolatiers bewundern. Die Einkaufsmeile ist nett, nicht überkandidelt….wenn man mal von den Artichockenpreise von 3,80€ absieht und wir freuten uns über den schönen Ausklang.

Wenn man schon mal in der Ecke ist, sollte man auch kurz nach Villers-sur-mer! Wer den alten Bericht gelesen hat, weiß…dort ist der Nullmeridian, also Greenwich und die Erklarung, warum im Sommer die Sonne gefühlt nie unter geht ( verglichen mit Berlin).

Das auch die Dinos in Villers los waren, wussten wir nicht!

Erwähennswert, das schöne Hotel de Ville in Houlgate:

Am Nachmittag starteten wir nicht nur den ultimativen Shoppingmarsch zu Carrefour, nein auch die Wauzis kamen zu ihrem Recht.

Und 1/3 wagte sich in die Fluten des Ärmelkanals….

Achja, die Patisserie war nicht nur zum Anschauen, wir genossen auch ein klein wenig:

Die Einen mögen sie, Andere nicht 😂

Mit einem mittelmässigen Abendessen ( die Merguez schmeckten nicht) sagte wir adé zu Frankreich 2025

Frankreich 2025, IX: Quiberon,Schiffsfriedhof& Saint Cado

Auf nach Quiberon und danach den Romy Schneider Film „ Drei Tage auf Quiberon“. Wir trödelten uns ein wenig durch den Morgen, das Wetter zeigte sich sommerlich freundlich. Die 50 km bis auf die Halbinsel war schnell geschafft, auch der im Reiseführer angezeigte sommerliche Dauerstau war uns gnädig.

Quiberon, die Sonneninsel mit 2000 Sonnenstinden und nur rd. 650mm Regen im Jahr. Die eine Seite rau und felsig, zum Baden ungeeignet, die andere Seite abfallend zum Gold du Morbihan.

Wir verschafften uns lediglich einen kleinen Überblick über die Halbinsel, besuchten die Hauptstadt und waren an einem breiten, schönen Sandstrand sowie am südlichsten Punkt Pointe du Conguel.

Zunächst der Sandstrand Plage de Port Blanc.

Quiberon Hauptstadt:

Die Pointe du Congiuel, der südlichste Punkt von Quiberon begeisterte mit wilder Schönheit, den Wauzis war es egal….die wollten nur eins, Wasser!

Zum späten Nachmittag sagten wir salut, kauften einund kochten in Windeseile Couscous, Merguez und Spieße….lecker.
Unseren letzten Tag in der Bretagne ließen wir aufgrund der sommerlichen Temperaturen ruhig angehen, Vormittags gabs es Fellwuselprogramm, zwei glückliche kleine Racker zerlegten den Strand. Yuna übte sich am Seepferdchen, Emily spielte wie eine Irre am, im und rund ums Meer!

Nachmittags gab es noch ein wenig Programm. Der Schiffsfriedhof von Magouer ist einsich stetig verändertes Kunstwerk, Bei Google sieht man die unterschiedlichen Bemaltungen der Schiffswracks über die Jahre. Da die Bretonen glauben, dass Schiffe eine Seele haben, werden diese nicht verschrottet. Sie verfallen über die Jahre, über 140 Friedhöfe dieser Art gibt es in der Bretagne.

In gleißender Hitze machten wir uns auf zu unserem letzten Ziel in der Ria Etel, ja sogar in der Bretagne…..der Weiler Saint Cado inkl. Austernwächterhäuschen. Leider waren mit uns gefühlt drei Reisebusse an Rentner auf dem kleinen Inselchen, was den Spaß ein wenig trübte….die über 30 Grad auf unseren Köpfen übrigens auch! Das Ebbe war und das Erlebnis Saint Cado ebenfalls noch schmälerte, muss ich nicht erwähnen?!

Und hier kommt wieder eines DER Ziele in der Bretagne, das Austernwächterhäuschen!

Auf dem Inselchen Saint Cado ging es, bis auf die drei Rentnerbusse, gemütlich zu:

Blick aufs Festland:

Die brütende Hitze lud nicht zum Verweilen ein, wir zogen uns lieber wieder auf den Campingplatz zurück und genossen den ersten, richtigen Sommerabend mit den letzten Muscheln in diesem Urlaub.

Frankreich 2025, VIII: Larmor- Baden, Auray, Saint Goustan, Carnac

Wir sind am Golf du Morbihan, unserem Endziel Bretagne 2025!
Ziemlich relaxt aus Gousenac‘h abgefahren, schließlich war einchecken nicht vor 14:00 Uhr….und dann kamen wir doch früher auf den Platz bei Larmor- Baden an, direkt am Strand Lochmiquel, für Hunde eigentlich verboten, eigentlich :0)!

Der Campingplatz war ein wenig kreuz, ein wenig quer…wenig Logik bei den Stellplätzen. Wir hatten aber Glück, Reihe 2 hinterm Meer, 30m vom Zugang auf „la mere“….wenn es dann da ist.

Ebbe und Flut ….naja, natürlich Ebbe am NaMi, wir also ins Watt….unsere Wattwürmchen sahen zum liebhaben aus!

Den NaMi verbrachten wir am Platz und bei Carrefour…Fisch, Schnecken, Muscheln, Garnelen….Fischsuppe, mal wieder!

Wir sind angekommen! Ausgeschlafen, lange gefrühstückt und aufgebrochen nach Auray/ Saint Goustan!

Vorher aber einen Blick auf unseren Strand geworfen- Flut!

Auray fehlt in keinem Reiseführer, wobei Saint Goustain mit seinem malerischen Hafen noch hübscher ist. Die Stadt hat knapp 15.000 Einwohner liegt am Auray ( auf bretonisch Loc‘h) und besteht aus einer Ober (Auray),- u.Unterstadt ( Saint Goustan).

Wir fanden einen Parkplatz an der Kirche und erschlenderten uns Auray, welches sehr verschlafen an diesem Sonntag war.

Der echte Knaller ist der Blick von Auray auf Saint- Goustan, dem Hafenviertel auf der anderen Seite des Loc‘h ( bretonisch) oder auch Auray.

Wir liefen den Treppenweg zum Hafen und eine Ansicht war schöner als die nächste.

In Saint Goustan bewunderten wir den Hafen, liefen zur Kapelle hoch und kehrten zu Moules Frites un Gallette in einem urigen Restaurant ein.

Mit ein paar Impressionen aus Auray verabschiedeten wir uns an diesem Tag und fuhren weiter nach Carnac.

Carnac steht für puppiges Dorf, tolle Strände und Ferienort und mehreren Megalithenfeldern.

Ersteres, ja…auch wenn wir nciht angehalten, nur durchgefahren sind?

Zweiteres, ja….sehr selbst:

Da aber Wauzis am Strand nicht gern gesehen waren, widmeten wir uns lieber einem Eis und zogen wieder von dannen.

Das dritte Highlight sind die Megalithen von Carnac. Im Winter frei zu besuchen, im Sommer nur mit Führung, die wir in der prallen Sonne nicht brauchten. Also blieben nur die Megalithenfelder an der Straße, die mich mir wenigstens ansah.

Zurück in Lamor Baden überfiel der Göttergatte erst den CP Laden und wir planten eine komische Couscous Abwandlung mitThüringerrostbratwurst um dann kurzerhand auf Pizza umzuschwenken….die bessere Idee.

Unsere beiden Wauzis waren vom Tag geschafft und lagen in friedlicher Eintracht beisammen..,,Zwei die sich gefunden hatten.

Nach dem Feudalmahl zog es uns zur Plansche, die voll gefüllt mit Wasser war. Die Hundis tobten am Wasser, die Vierbeiner kamen am Ende des Tages auf ihre Kosten.

Platt wie zwei kleine Flundern ließen die Zwei den Tag Revue passieren….zwei kleine müde Monsster.

Frankreich 2025, VII: Sainte Marine, Benedot, Doëlan, Pont Aven, Kerakoët, Concarneau

Wir sind im Bezirk Quimper Cournouaille, im Süden der Bretagne angekommen. Wieder machte uns schwerer Regen die Abreise von der Côte d‘Armor das Leben schwer, ein wenig Zeitdruck im Nacken (einschecken vor 13:00, danach erst wieder ab 15:00 Uhr) sorgte für fliegende WoWa u. Wohnmobile. Wir schafften es aber rechtzeitig und begrüssten einen einfachen, zwei Sterne Platz mit 60er Ambiente mitten im Wald bei Gousena‘ch.

Wir konnten stehen wie wir wollten, maximale Freiheit für unsere Westies, die immer noch gemeinsam an einer Leine die Welt erkundeten.

Mit uns noch zwei weitere Deutsche, ein Paar im Zelt und ein weiteres Wohnmobil…..was will man mehr?!

Der erste Weg führte uns nach Sainte- Marine, ein nettes Nest mit auffälligem rosa Häuschen am Hafen, keine vier Kilometer entfernt….doch halt…vier Kilometer ohne Baustellen und Umleitung! Für uns waren es dann mal eben 12 Kilometer.

Interessanter war da schon der Blick nach Benodet, am anderen Ufer der Odet.

Da wir aus der Ferne Strände entdecken konnten, das Wetter von Minute auf Minute sommerlicher wurde, war das Ziel klar definiert.

Das Glück war uns hold, wir fanden einen Parkplatz in Strandnähe….doch hoppla, Tierchen nur an der Leine auf der Promenade?

Emily und Yuna waren wenig begeistert, lockte doch das blaue Nass….wir verzogen uns an das letzte Ende des Stadtstrandes, hauten uns dort auf die Decke und Mathias sprang mit Emily in den Atlantik….Yuna schaute nur zu, sie war sich nicht sicher.

Die um uns herum residierenden Rentner beobachteten uns kritisch bis amüsiert, nachdem die Tierchen aber brav auf den Decken lagen, keinen Mucks von sich gaben, tolerierte das Kurgeschwader Ü70 die kleinen weißen Eindringlinge.

Blick nach Sainte- Marine:

Der Sommer kommt, auch in der Bretagne steigen die Temperaturen. Am 13.06.25 konnten wir uns davon überzeugen!


Doëlan: Ei typisches bretonisches Hafennest mit zwei Leuchttürmen, ein paar Restaurants, zwei- drei Traumhäusern und einfach nur schön anzusehen. Kulturell eher nicht wichtig, fürs Flair unbezahlbar.

Die Seite des bretonischen Fremdenverkehrsbüros bezeichnet Doëlam als Perle und damit haben sie wohl recht.


Pont Aven: Unser nächstes Ziel war das Künstlerdorf Pont- Aven. Nicht nur heutzutage, sondern seit Jahrhunderten haben Künstler den Ort auf Leinwand verewigt. Pont- Aven, das Mühleneldorado, von denen aber heute nicht mehr viele zu sehen sind.Gauguin war ünrigens der berühmteste Maler, der in der hübschen Stadt Inspiration suchte.

Wir erfreuten uns am Flusslauf, ein paar Mühlen und Aussichten, schaufensterbummelten an den Ateliers vorbei.

Kommen wir nun nach Keraskoët, einem der ältesten Weiler der Normandie. Hier kann man noch die bretonischen Strohdachhäuser bewundern….Alle hübsch restauriert und puppig anzusehen.

Concarneau fehlt in keinem Reiseführer, ein absolute Must See und dementsprechend überfüllt. Der touristische Teil der Stadt liegt auf einer vorgelagerten Insel, innerhalb von dicken Festungsmauern. Wir erkundeten die Altstadt( Ville Close) auf der Festung und innerhalb der Straßenzüge, blieben aber nicht wirklich lange….

Nach so viel Input wollten wir nur noch Eines: Supermarkt….viel Fisch, und Muscheln.

Tja, so sah es dann nach dem Fressgelage aus….und das Ganze ohne Geschirrspüler.

Unser Abend ist schnell erzählt, Waldstellplätze bringen Krabbeltiere mit ….gegen 22:30 Uhr lagen wir in der Heia.

Frankreich 2025, VI: Côte d‘Armor & Côte de Granite Rose

Wir verließen die Ecke bei Saint Malo relativ spät, weil einchecken in Pleaugrescant erst ab 14:30 möglich war…..was wir nicht wussten, die Moraluschis von Google war ahnungslos was die Baustellen anging. Somit waren wir wirklich erst kurz vor 14:30 auf dem Campingplatz UND ziemlich entnervt was die Anfahrt von 161 km anging!

Unsere Camsite war allerdings bildschön, windgeschützt und lud nach mehr als nur zwei Nächte ein. Wir waren zufrieden.

Plougrescant steht für wunderschöne bretonische Cottages, Hortensien,- u. Rosenbüschen und Artichocken…..Mitte Juni kurz vor der Ernte.

Weiterhin ist die Gegend für seine sensationelle Küste, Le Gouffre und Castel Meur, einem der am Meisten fotografierten Motive in der Bretagne bekannt. Castel Meur ziert allerdings kein offizielles Werbeprodukt für die Bretagne mehr, das „Haus zwischen den Felsen“ darf ohne Autos vor dem Haus nicht mal mehr abgebildet werden. Die Besitzer des pittoresken Cottages sind per Gerichtsbeschluss,wohl ziemlich reich geworden. Die Rechte am Bild wurden zunächst verkauft, sind seit 2023 wieder im Familienbesitz und jede Zuwiderhandlung wird teuer…… Warum die Eigentümer so drauf sind, kann man nur mutmaßen, Die Hutte liegt am Wasser, ein Blick auf das Schmuckstück gelingt nur aus 50m Entfernung, Privatsphäre ist in keinem Fall beschädigt…..Andere wären stolz und hätten noch Blumen vor das Haus gepflanzt. Die hier gezeigten Fotos sind alle nen bissel mit dem „magischen Radierer“ bearbeitet, da bei unserem Besuch nicht nur zwei PKWs sondern auch noch ein LKW sein Unwesen trieb. Da leider auch Privatpersonen hops genommen werden….ein Auto bleibt also vor der Hütte.

Die jetzt hier gezigten Bildchen sind nur am Handy bearbeitet, klagekonform dilletantisch retuschiert….und unser geflügelter Satz der nä. Tage war immer „ also vor diesem Haus/ Sehenswürdigkeit etc. fehlt eindeutig ein Auto/ Boot etc,

Wie gut, das die gesamte Küstenlinie verdammt fotogen war UND das Maul ( Gouffre) nicht unerwähnt bleiben soll. Wir kletterten über die Felsen, kamen aber nicht so richtig am speienden Schlund an…..

Eine kleine Vision, wie das Wasser sich durchdue Enge drückt und „speiht“ sofern es stürmisch ist, bekommt man auch.

Ansonsten schönste Küste und hey….andere Schönheiten so ganz ohne Auto davor!

Nach dem Häuschen zwischen den Steinen kam profan Lidl, einer der wenigen Supermärkte, zum Einsatz….unser Ziel: Fischsuppe, bretonisch!

Outdoorküche aufgrund des Geruchs, ein sensationelles Endergebnis:

Our „ sisters in crime“ waren ganz närrisch nach Garnelen und Co. Unsere Zwangsverheiratung der kleinen weißen Monster per Hundeleine zeigte Erfolge,…,eine friedliche Koexistenz, sofern sich Beide in die gleiche Richtung bewegten und das Thema Essen nicht im Vordergrund stand. Zu niedlich, wie zwei kleine Dickschädel lernen mussten, wie das mit der Leine funktioniert. Wir lachen seit Tagen über die zwei Spezialisten….

Pontrieux:

Der Morgen begann verhangen und kalt, schnell entschieden wir uns gegen Küste und für Pontrieux, eine „petite citee avec charectére“.

Und was hatte das www wieder recht! Die historische Altstadt ein Traum, liebevoll gestaltete Wäschereien, Pontrieux hatte wohl 50 Waschufer, jede Familie am Wasser sein eigenes. Auf eine Bootsfahrt verzichteten wir, ich denke der kruze

Das eigentliche Highlight des Tges war aber die Rosa Granitküste bei Ploumanac‘h……der bretonische Name! Hier ist alles zweisprachig.

Rosa Granit, da war doch was? Ja, Schweden 2024, Lysekil Bohuslän!

Ähnlichkeiten waren vorhanden, auch waren die Touris en masse aufeinmal da. Wir fanden. dennoch schnell Stellplatz in der Nahe des Leuchturms von Ploumanac‘h

Wir kletterten auf den Felsen herum, die Hunde freuten sich, der Leuchtturm wurde aus allen erdenklichen Perspektiven aufgenommen.

Zu erwähnen ist auch die kleine Kapelle, die im zweiten Weltkrieg schwer Schaden genommen hat.

Zu erwähnen ist noch das alte Zöldnerhaus…,fehlt irgendwie noch ein Auto!

Nach rund 1,5 St. Herumkletterei fuhren wir zurück in das Dorf und gingen dort lecker Galette essen.

Kir Breton:

Den späten Nachmittag vertändelten wir auf dem Campingplatz, abends gabs die obligatorischen Garnelen zum Sensatinspreis, Lachs und Salat….unsere weißen, kleine, süssen Monstis feierten Urlaub.

Frankreich 2025, VI: Mont Saint Michel

Mal wieder zum Heiligen Michael, auch das vierte Mal in drei Jahren: https://allcontinentsinonelife.com/?s=Mont+Saint+Michel

Wir verschliefen erstmal ordentlich, Yuna stand irgendwann vor der Wohndose und ich musste leider feststellen, das mein Rückenleiden des Jahres 2025 wieder oller geworden ist.

Wir frühstückten im Sonnenschein und zogen von dannen. Als Route wählten wir den Weg über die Bucht und gegen Mittag waren wir da.

Zur Vollständigkeit: https://de.wikipedia.org/wiki/Le_Mont-Saint-Michel

Wir bekamen nahe am Besucherzentrum einen Parkplatz, liefen mit den Wauzis gen Insel und nutzten erstmal die Gelegenheit unsere kleinen Scheißerchen gemeinsam aufs Bild zu bannen.

Beeindruckend wie immer stand er da, die Kameras glühten,,,,ich versuchte mich zurück zu halfen….Hunderte Fotos verstopfen bereits den Rechner @home.

Wir liefen kurz ins Watt, der Blick von dort aufs Dorf ist einfach schön, auch beim vierten Mal.

Im Dorfkern stärkten wir uns mit einem Gemeinschaftsgalette und 2/3 stoegen hoch zur Abtei.

Da mich diese schon vor drei Jahren nicht berührt hat, wurde ich die freiwillige Hundesitterin, die sich in derSonne aalen durfte. Emily und Yuna waren sehr lieb, ließen sich von den Franzosen behuddeln und knapp 1,5 Stunden später war unser Mont Saint Michel Event Geschichte.

Anbei ein paar Dorfimpressioen, knallevoll wie immer.

Auf dem Rückweg bewunderten wir die berühmten Schäfchen

Unser Schäfchen machten sich auch nochmal prima im Bild:

Nach dem einen Saint, kam das Andere Saint….Malo, Festung und Abendessen. Parkplatz war Krampf, die Festung immer wieder schön.

Jedem, der nach Saint Malo kommt, sei der Marsch auf der Festungsmauer empfohlen….tolle Aussichten von Stadt und Land.

Einige waren sogar im Wasser, Mathias traurig, das er keine Badesachen dabei hatte.

Zu. Abendessen kehrten wir in unsere Stammbude aus 2023 epein, die Muscheln und das Lachstartar waren sensationell.

Mit etwas wehem Herz sagten wir der Stadt adieu….kommen wieder!