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Frankreich 2026, I: Korsika/Bonifacio & Umgebung I

Wir fuhren gemütlich aus Liechtenstein ab, hatten wir doch unendlich viel Zeit für das Erreichen der Fähre von Savona nach Bastia.

Durchs Heidland fuhr es sich mehr als gemütlich, die Autobahn gut ausgebaut, hübsche Szenerien und mehr als entspannt erreichten wir am Lago Maggiore die schweizerisch/ italienische Grenze.

Wer Ligurien kennt, der weiß, ab diesen Moment wurde es anpruchsvoll….eklige enge Betonbrücken, verwirrendes Autobahnlbyrinth und eng, eng, eng. Kurz dachten wir an das Brückenunglück bei Genua

In Savona gingen wir letztmalig tanken und warteten auf dem Fährgelände auf die Öffnung der Pizzeria und auf die Mega Ferry 4 von Corsika Lines.

Wir vertrieben uns die Warterei mit Aperol Sprizz, einer mittelmäßigen Pizza und nach langen, schweißtreibenden Stunden ging es endlich auf die Fähre.

Zu Corsica Ferries ei. kurzes Fazit: Sauberer als TT Line, netter Steward, der sich umgehend um ein drittes Handtuch und Toilettenpapier bemühte. Das Hundedeck auf der 7 ist toll, da sich ein Restaurant in Laufdistanz befindet,

Die Nacht war einigermaßen ruhig, mit wenig Schaukelei liefen wir in Bastia ein. Beide Hunde hatten die Nacht bei mir verkomert, Platz für mch? Eher nein….was macht man nicht Alles für die Fellnasen🥰!

Wir liefen in Bastia ein, die KI verriet uns einen Platz am Strand L‘Arinella und schon hatten wir die ersten Eindrücke. Blick auf Bastia, Elba und Stadtstrand. Nach einem ersten Cappuccino zog es uns nach Süden.

Da wir immer noch kein Frühstück in uns hatten, zog es uns in eine großzügige Parkbucht und mit Blick auf ein mittelalterliches Dorf genossen wir deutschen und liechtensteiner Reste.

Auf ging es Richtung Bonifacio, ganz im Süden der Insel. Das Piratennest mit Blick auf Sardinien, zu den unbewohnten Lavezzainseln und traumhaften Badebuchten.

Die Fahrt zog sich, erst gegen 13:00 Uhr bogen wir auf den Pertamina CP einem Vier- Sterne Platz ein. Wir konnten einchecken, bekamen ein Goodiebag für die Viechies und freuten uns, angekommen zu sein

Die Freude währte nicht allzu lange…zu heiß, der Boden zu lehmig, zu viele Wespen, kein Wasser am Platz, die sanitären Anlagen ohne Klopapier,-u. Brille.

Schnell war uns klar, Korsika wir herausfordernd….36 Grad im Schatten, Luftfeuchtigkeit bei rd. 80% uns graulte bereits vor der ersten Nacht.

Wir fuhren am gleichen Tag noch in ein Utile in Bonifacio, welches leider enttäuschte. Wenigstens bekamen wir unsere ersten Garnelen und Lachs vom Grill…..mehr gibt es vom ersten Tag nicht zu berichten.


Unsere Nacht war schmerzhaft komatös, die Temperatur ging nicht unter 26 Grad, es ist eine Tortur.

Um 8:38 Uhr stand Yuna im Wohnwagen und schaute, wo ihre große Freundin eigentlich ist….Emily lag im tiefen Schlummer und nahm Yuna nicht mal wahr.

Erst beim zweiten Besuch des kleinen Hundemädels dämmerte es auch den Alten „huch, wo sind die letzten zwölf Stunden geblieben?“.

Wir fühstückten ausgiebig, ärgerten uns über die Ameisen am Wohnwagen und zogen nach dem Frühstück Richtung Bonifacio. Aufgrund der Wetterlage eine klare Ansage: Bonifacio Ausblick, Hafen, Fisch kaufen, Ausruhen, Strand.

Der Aussichtspunkt war nur über eine schweitreibende Wanderung erreichbar, so dass wir bereits um 12:00 Uhr eigentlich schon durch waren.

Am Hafen blieben der Herr der Sippschaft samt Wauzis im klimatisierten Auto und fuhr mal eben zum Fischgeschäft, die sich der Siesta widmeten.

Christiane und ich klärten die Bootstour und die Bimmelbahn ins Piratenest ab, hier läuft man nicht…..zu heiß!

Auf dem Campingplatz gabs Erholung zum Mittag im Anschluss Rondinara für Alle. 

Der Weg zum Strand ist bereits abenteuerlich genug, schmale Wege führten zum Campingplatz den wir so sehr wollten, der uns am Ende storniert hatte….gut so! Diesen Weg möchte man nicht täglich fahren.

Von oben sieht die Bucht sehr beeindruckend aus, unten bleibt es am Ende nur ein Strand, flach abfallende, viel zu warm, viel zu voll.

Das hier gezeigte Bild ist von Shutterstock, auf eine Drohne haben wir bislang noch immer verzichtet:

Momentan sind noch Schulferien in Frankreich, das merkt man an der Fülle überall.

Wir bespielten die Doggys, turnten ein wenig im Wasser und waren wieder weg.

Auch Rondinara kocht nur mit Wasser, die Schönheit vom Strand ist wohl eher etwas für die absolute Nebensaison.

Nach Strand kam Fisch, in Form einer riesigen Brasse aus dem Fischgeschäft, grandiosen Garnelen und die leise Hoffnung, dass die nächste Nacht erträglicher wird…..

weit gefehlt, die zweite Nacht toppte alle Nächte des Jahres 2026. Durchgehend Temperaturen von 27/28 Grad, der Rudelführer lag auf der Erde,ließ sich draußen von Ameisen zerfressen,probierte das Auto als nächtliche Ruhestätte aus und als der Morgen dämmerte, stellten Alle das Konzept Camping in Frage. Das Thema mobile AC nahm an diesem Tag einen großen Teil des Gesprächsstoff ein. Ab 399€ ist erholsamer Schlaf möglich.

Ein gemütliches Frühstück war nicht möglich, wir werden von Wespen förmlich überfallen, 2x hackte Eine in meinen kleinen Finger, MIST!

Wir entschieden uns für Porto Vechio, genossen ein frühes Bier am Yachthafen, einen schweitreibenden Marsch in die Oberstadt ( arme Emily) und verbummelten den Mittag in der Altstadt.

Port Vecchio ist einer der Hauptferienorte im Südosten, die sensationellen Sandstrände sind nicht weit, die Infrastruktur ist ausgebaut, die Zitadelle ist sehr hübsch.

Zum Nachmittag gibts nicht viel zu sagen, wir probierten den Pool (grandios) aus und kochten Muscheln ….einigermaßen Wespenfrei.

Erwähnentswert, die Großen sühlten sich unter Palmen, die weißen Winzlinge im Babypool mit Lehmpanade…am Ende kamen Alle auf ihre Kosten.

Zu diesem Zeitpunkt fiel es uns schwer, Korsika wirklich etwas abzugewinnen, dafür konnte die Insel wenig, die Begleitumstände verleiden es uns etwas.

Wir hofften für die weiteren Tage in Bonifacio auf Besserung, weniger Hitze, weniger Luftfeuchtigkeit, weniger Insekten.

Belize 2025, V: Caye Caulker

Warum Wetterberichte immer zu 100% recht haben müssen,wenn es um Regen geht?
Wir stapften heute früh durch einen fiesen Nieselpiesel auf der Suche nach Frühstück und Inselerkundung. Neben dem Piesel kamen auch echte, heftige Schauer von oben herab, Caye Caulker hat aber dennoch was, was auch am weißen Kalksand liegt. Weiße Pfützen machen eben mehr her, als brauner Schlamm.

FryJacks waren uns heute noch verwehrt, dennoch total Belize auf dem Teller…..

Nach unserem Fruhstück gab es eine zweite Portion Sightseeing und Regenschauer. Dennoch, auch bei schlechtem Wetter eine schöne, bunte Insel!

Alter Friedhof vor einem Hotel, nicht Jedermanns Sache…

Gegen 11:00 Uhr riss es aufeinmal auf und die Welt sah sofort freundlicher aus. Wir gingen erst im Sip n‘Dip ein Belikin trinken….war ja schließlich schon passende Zeit und verzogen uns dann an den Strand vom Iguana Reef, Rochen inbegriffen.

Überraschenderweise erwartete uns dann doch ein toller Badetag, den wir wirklich genossen.

Neben den Rochen möchte ich aber auch die nun folgenden Protagonisten nicht zu kurz kommen lassen….Pelikane sind auch tolle Viecher!

Nachdem die Sonne uns wahrlich gut geküsst hatte, verzogen wir uns zum späteren Nachmittag ins Hotel und siehe da, bis zum Abendessen 2 Std. später schiffte es wieder ganz ordentlich. Mittlerweile liefen wir barfuss durch den Kalk, machen Alle so auf der Insel.

Ungeplant kamen wir nochmals an Lobster, man muss es aber nun wirklich mal ausnutzen, wenn nun schon Saison ist und das Restaurant Happy Lobster heißt!

Neben unseren Haus tobte in der Kneipe eine Regenparty, die uns aber nicht störte….um 0:00 Uhr ist eh Schluss. Zufrieden schauten wir auf den Tag zurück, besser als erwartet, Strand, Sonne Regen….alles dabei! Achja, beim nächsten Mal checken wir hier ein:

Trans 2024, Karibik- Europa XII, Madeira

Auf Madeira hatten wir uns Alle gefreut, noch glücklicher wurden wir, als die Liegezeit verlängert wurde! Statt 16:00, 17:30 Uhr! 

Der Blick vom Balkon ließ Großes erahnen, wir freuten uns wie Bolle und machten uns um 8:30 Uhr auf den Weg.

Zunächst hielten wir am CR7 Museum….na klingelt es? Ronaldo, ein Sohn der Stadt….

Weiteres Bummeln auf der Promenade, ein Abzweig zur La Seu, der Kathedrale von Funchal. 

Wir bummelten weiter durch die erstaunlich große Stadt, uns zog es durchs Altstadtnest und zum Markt. Unterwegs gab es natürlich Nata, Portugal ohne das köstliche Törtchen geht nun gar nicht.

Wir waren vorgewarnt, der Obstmarkt von Madeira sucht seines Gleichen, neue Züchtungen von Obst ( z.B. Maracuja Bananen) bis hin zu Pitanyas die nach Tomate schmecken, alles dabei. Wir kauften Lorbeer in der Größe von Kohlbättern, bewunderten ganze Thunfische in der Fischhalle und liefen weiter zur Seilbahn, die uns nach Monte fahren sollte.

Da unsere Zeit knapp bemessen war, mussten wir uns ein bissel sputen um auf den Berg nach Monte zu kommen.

Bestimmt eine Stunde mussten wir warten, kurz nach 12:00 Uhr waren wir auf dem Berg.

Dort gingen wir schnurstraks in den Tropischen Garten und bewunderten die Pflanzensammlung, die Kunstobjekte und die Tierchen, immerhin Flamingos und Schwäne.

Da leider die Zeit TickTack machte, spazierten wir noch zu einem Abstecher zu den Korbschlitten und fuhren im Anschluss mit der Gondel wieder gen Tal.

Im Schlenderschritt  durch den Altstadtkern, ein wehmütiger Blick auf die Speisekarten und die wunderschöne Streetart und portugiesische Architektur, bahnten uns unseren Weg zurück zum Schiff.

Dankbar über die 1,5 Std. spätere Abfahrt, hatten wir an diesem Tag keinerlei Stress. An Bord überfielen wir zunächst die Lanai Bar und nahmen vermutlich den letzten Drink draußen im Sonnenschein, pardon es waren mehrere Drinks.

Um 18:30 gingen wir zu Dritt nochmals in Buffalo Steakhouse, das Wagyo Steak ist einfach hervorragend. Wir ließen den Abend im Theatrium ausklingen, der Komiker war doof….Highlight war sicherlich der Sänger der Gipsy Kings, den sich Mathias im Anschluss noch im Beach Club reinzog.

Ausschlafen, man fühlt sich irgendwie gestresst vom Nichtstress! Das Wetter war verhangen, 15 Grad.

Nach dem Frühstück legten wir eine kleine Shoppingtour ein, ich verliebte mich in eine Tommy Hilfiger Tasche, die ich mir aber über Deutschland besorge.

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…..es ging heute recht munter zu. Die Wellenhöhe nicht so übel, dennoch rollte es ordentlich und ich ging, ungelogen, nicht einmal nach draußen und schnupperte ungefilterte Luft.

Wir vertrödelten den Tag, die Einen kauften  Kleinkram, die anderen buchten eine neue Reise und gegen Mittag schaukelten wir alle im Bett gen Osten, aufs europäische Festland zu.

Zu 18:00 Uhr nahmen wir unsere Reservierung im French Kiss wahr und genossen nochmal ein super Vier Gänge Essen.

Der Abend wurde ausgetrödelt im Rahmen der Prime Time, wir hatten noch keine Ahnung, was uns am nächsten Tag erwartete.