Frankreich 2026, IV: San Damiano (CP) & Bastia

Nach einer heißen Woche an der Westkürste von Korsika ging es für uns wieder Richtung Fähre und zu unserem letzten Campingplatz auf dieser Reise.

Lediglich 10 km vom Fährhafen entfernt, 5 Sterne Luxus inkl. eigenem Supermarkt. Was will das Camperherz mehr?

Wir fuhren gemütlich aus Calvi ab, genossen ein letztes Mal die Aussichten aufs Meer und wurden bereits vor Corte auf eine andere Straße gen Osten geleitet. Wenigstens diese Schmach blieb uns erspart, Corte…

Da müssen wir nochmal hin.

In San Damiano erwarteten uns zwei Stellplätze in der zweiten Strandreihe mit Privatsanitär. Der Platz ist wirklich sehr schön, wenn auch mit dem schwächsten Pool—allerdings, wer will bei diesem Meer in den PooL?

Wir bauten auf und dann gingen wir in den Genießermodus baden, grillen, baden, grillen…den hauseigenen Supermarkt kennenlernen. Für Urlauber ohne Sternekochambitionen absolut ausreichend!

Einen Tag hatten wir uns noch für Bastia reserviert. Wir wollten eigentlich mit dem Shuttle fahren, entschieden uns dann doch für das eigene Auto und das war eine goldrichtige Idee.

Unser Sightseeing begann mit der Altstadt an der Zitadelle und endete im puppigen Hafen.

Bastia wird oft links liegen gelassen, man reist an oder ab, die Meisten zieht es an die Strände. Wir begeisterten uns am morbiden Charme und mustersarniert ( in Teilen).

Wenig enthusiastisch krochen wir auch an diesem Tag durch die recht hübsche Stadt, die zu Unrecht links liegen gelassen wird, BASTIA lohnt auf jeden Fall….bei max. 24 Grad :-).

Die Sonne brezelte vom Himmel und von Anfang war klar, lange geht das mit uns, den beiden Hunden und dem ballernden Klärchen nicht gut.

Unseren letzten Tag auf Korsika verbrachten wir ebenfalls auf dem Camnpingplatz. Er wurde gebadet, gepackt, geräumt und um 18:00 Uhr genossen wir ein tolles Abschiedsessen im platzeigenen Restaurant.

Gefühlt fuhren wir ein wenig knapp zum Hafen, hatten aber mehr als ausreichend Zeit, bis die Fähre uns verlud. Das Wetter war ein wenig umgeschlagen, Nieselregen begleitete uns und die Überfahrt versprach ein 

wenig unruhiger zu werden…..wir kamen dennoch gut, wenn auch mit wenig Schlaf durch die Nacht. Ich hatte wieder beide Fellnasen im Bett, erstaunlich was auf 80cm Breite so passt.

Am nächsten Morgen hatte uns das europäische Festland wieder und Korsika war nur noch eine schöne Erinnerung.