Frankreich 2026, III: Korsika/Calvi

Wir trudelten unseren letzten Morgen in Bonifacio aus, ich hatte die Nacht im Kinderbett verbracht, besser als zu Zweit in dem Querbett.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf dem Weg an die Westküste und waren nicht nur von der Optik, sondern auch von einer sehr angenehmen Fahrt überrascht. 

Pläne wurden gemacht, wir werden z.B. nochmal nach Corte zurückkehren.

Gegen 14:30 Uhr kamen wir an und bezogen unseren 3 Sterne Campingplatz. Wieder Sand, dieses Mal mit Eukalyptusbäumen ohne Koalas.

Wir waren zufrieden, der Kampf um die Plätze ( freie Wahl) war gewonnen, wir genossen Spaghetti und Aperol, bis Emily und Yuna ein Leckerchen bekamen, Emily feierte den Fressneid, der Aperol ergoss sich über die Teppiche, in den Waldboden, bienvenue Anton Meise und Familie!

Die Teppiche wurden in Wasser ertränkt, der Boden ausgiebig in einen See umgewandelt und besorgt gings ins Bett.

Am nächsten Morgen freuten wir uns zunächst über die Nichtexistenz von Anton Meise, legten die Teppiche wieder aus und fuhren gegen 11:00 Uhr nach Calvi.

Am Strand genossen wir den tollen Blick, den Strand und eine große Ernüchterung- keine Hunde erlaub, erst ab dem 16.09.26 ….schade.

Wir eroberten erst den Yachthafen, dann die Burg, am Ende die Einkaufsstraße mit einem Eis in der Hand.

Den frühen NaMi verbrachten wir auf dem CP und der große Auftritt kam am Nachmittag.

Plage d‘Alba, offroad zum Hundestrand. Wir bewunderten ( ehrlich) die Schönheit und machten uns auf den Weg. Nichts zu machen, ein normaler PKW schafft das nicht!

Schade, wir trauerten ein wenig und fuhren dann nach Calvi um neben der Zitadelle planschen zu gehen.

Zugang krabbelig, Wasser sensationell.

Den Abend beschlossen wir mit Doradenfilet und Salat.

Den zweiten Morgen begannen wir mit der Begrüßung von Herrn Meise, Anton Meise samt Hofstaat. Die kleinen Krabbelviecher beschäftigten uns zwischen Aufstehen und Frühstück….wir ließen uns die gute Laune aber nicht nehmen.

Unser Ziel war das Fangotal, benannt nach dem gleichnamigen Fluss. Warum fährt man dort hin? Auf Korsika haben sich, durch Erosion und sommerlicher Trockenheit sogenannte Gumpen gebildet, die zum baden geeignet sind. Populär sind sogar ganze Wanderungen durch den Fango, quasi von Gumpe zu Gumpe.

Auch wenn wir auf dem Weg dorthin Zweifel hatten, der Fluss hatte nahe der Mündug genau NULL Wasser, im Fangotal erwartete uns eine sprudelnde Wasseroase. 

Leider nicht allein, Alles fest in deutscher Hand ( französische Kinder gehen wieder brav zur Schule).

Die Hunde waren etwas verwirrt ( wo ist das Salz hin?), wir erfreuten uns an den angenehmeren Wassertemperaturen.

Wir plaschten asugiebig, gönnten uns oberhalb des Flusses eine Cola und zogen weiter.

Nach dem Wasser, ist vor dem Wasser…..

Da unsere Wauzis den Strand von Calvi nicht kennenlernen dürfen, entschieden wir uns für Lumio. Bereits im www wurde diese kleine Bucht, mit imposanten Granitsteinen angepriesen und das worldwideweb behielt recht, optisch wow,wow, wow….

Ich merke auch den Genueserturm an, die man immer noch auf der Insel sieht. Diese Türme wurden als Wachturme genutzt und in relativ kleinen Abständen zueinander gebaut. So wurde sichergestellt, dass bei Angriffen das Landesinnere gewarnt werden konnte.

Ich glaube, ab diesen Moment habe ich mich ein wenig in die Insel verliebt!

Das Wasser war in der kleinen Badebucht natürlich viel zu warm und wir beließen es mit einem kleinen Badestop, der uns im Anschluss zu Utile führte.

Abends lag ein toller Rollbraten auf dem Grill, dazu gab es Rosmarinkartoffeln- life is good.

Nachdem unser Ameisenstaat statt den Wohnwagen doch lieber auf dem Waldboden blieben, zogem wir an Tag vier in Calvi wieder Richtung Gebirge aus. Wir wollten Gumpen….kein Sand, Süßwasser und klare Empfehlung für Erfrischung, das Meer ist einfach viel zu warm.

Dieses Mal fuhren wir nach Bonifatu, etwas näher dran an Calvi, durch dichten Urwald, Teil des GR20 dem berühmten Fernwanderweg . An der Auberge de Forêt in Bonifatu parkten wir uns zogen steil abwärts zum Fluss….arschkalt trifft unsere Erfahrung zu 150 %. Zum Planschen nett, zum schwimmen ungeeignet.

Wir blieben eine Stunde, tranken eine Cola in der Auberge und zogen wieder zum CP.

Eigentlich sollte ein Mittagsstop in Lumio her, doch die die hiesige Pizzeria war für uns nicht bereit…..was blieb? Ein nettes Foto.

Nach einem vertrödelten Nachmittag, lagen zum Abendessen Muscheln auf dem Teller…..ich konnte die Dinger nicht ab und verzichtete freiwillig. Die zwei Mitstreiter aßen, das Zeug lag am Ende allen Drei schwer im Magen.

Wir zelebrierten einen Abend in Calvi, kamen Shoppingmäßig nicht auf unsere Kosten, probierten aber erstmalig einen Capo Sprizz, lecker süffig.

Ein schöner Abend ging zu Ende, auch wenn uns am Ende die vier Kilometer (hin&zurück) mehr als nervten….bei immer noch 28 Grad ging es unter die Dusche und ich wieder ins Kinderbett.

Ein Kinderbett kann auch toll sein! Nach zehn Stunden Schlaf fühlte ich mich das erste Mal ausgeschlafen.

Gegen 9:00 fuhren wir los, es hog uns nach Corte, der heimlichen Hauptstadt der Insel.

Unser erster Stop war Porto Leccio, alte Häuser und eine alte Brücke der Genueser.


Stop Zwei, Soveria mit Monte Cino Bergmassiv….. gar nicht so leicht die richtige Stelle zu finden.Wir schafften es mit und ohne chat gtp.

Der kurze Anstecher zum alten Bahnhof lohnte nicht für Soveria, für lost place Anhänger aber alle Male.

Stop Drei, Korte….die heimliche Haupstadt, das Adlernest ….Achtung Fotos sind von Shutterstock! Wir haben es nicht hinbekommen. Rein in die Stadt, zum Parkhaus…voll. Hoch zu Zitadelle, drei Parkplätze VOLL, nochmal ne Runde und ab ging es zurück ans Meer


Unser Ziel, neben schicken Fotos von tollen Aussichten,  L‘ile Rousse die niedliche Stadt mit Fährhafen, ein Urlaubshospot

Wir näherten uns dem Ort per Aussichtspunkt Richtung Kap Corse und eben Richtung der „roten Inseln“.

L‘ile Rousse ist ein Hot Spot des Korsika Tourismus an der Westküste. Eine Zugverbindung führt bist nach Calvi und hält an allen Badestränden. Die Fährverbindung zw. Savona und L‘Ille Rousse ist auch nicht zu verachten, man erspart sich den Weg über die Insel.

Wir schlenderten durch den Ort, probierten Schafskäsetötchen ( nee 🙃) und liefen am Ende Richtung Fährhafen. Dort konnten wir unbehelligt ins Wasser hüpfen.

Die letzten zwei Tage verbrachten wir im Fangotal, mal am Nachmittag, am letzten Tag wieder am Vormittag mit einem Autobrand auf dem Rückweg, der sich Gott sei Dank nicht zum Waldbrand auslebte.

Auch unseren Pool lernten wir kennen, mit Aperol Sprizz gut zu ertragen.

Fazit zu Calvi, schöner Ort, wenig hundefreundlich in der Saison

Frankreich 2026, II: Korsika/ Bonifacio & Umgebung II

Wir haben den Wohnwagen umgebaut, Eine*r schläft auf dem Kinderbett, im Wechsel! Der Göttergatte kam besser durch die Nacht, unser Frühstück war wespenerträglich und bereits um 8:45€ parkten wir unseren Wagen am Hafen von Bonifacio ein.

Wir buchten die Bootstour C03 und wurden leider um 9:00 Uhr auf 10:00 Uhr vertröstet. 

Wir nutzten die Zeit und vertrieben uns diese am Hafen und in der Unterstadt.

Gegen 10:17 Uhr ging es los, die Gegend um Bonifacio, die unbewohnten Lavezzi Inseln und bewohnten Cavallo Inseln erwarteten uns.

Bonifacio vom Wasser begeisterte uns schwer:

Die Bootstour war toll, die Schwüle ließ sich gut aushalten und die Aussicht auf die Inseln war auch toll. 

Aufgrund des Windes empfanden wir die mörderischen Temperaturen als aushaltbar und nach der Bootsotur war vor dem Stadtbummel in Bonifacio.

Mit der Bimmelbahn ging es hinauf ins Piratennest, zunächst ins „a minute moules“….in diesem Etablissement gibt es Muscheln, sonst nichts.

Kommen wir kurz zur Geschichte der Stadt: Die Stadt liegt bis auf 70m hohen Klippen ganz im Süden der Insel. Bis Sardinien sind es gerade mal 12 km. Bonifacio blickt aufgrund seiner strategischen Lage auf eine blutige Geschichte zurück. Gegründet 828 war es über Jahrhunderte hinweg eine Stadt der Genueser, wurde belagert und fiel erst im Versailler Vertrag an Frankreich. Bis heute wird ein eigener Dialekt gesprochen. Erwähnenswert ist die Treppe des Königs von Aragon, die direkt von Bonifacio, an den Klippen entlang zum Meer führt. Der Sage nach soll sie binnen einer Nacht gebaut worden sein.

Von 1962-1983 prägte die französische Fremdenlegion das Stadtbild, da

nach dem Algerienkrieg das Infanterieregiment in Bonifacio stationiert wurde,

Wir schlenderten durch das süße Nest, wähnten uns in Ligurien, bewunderten die Kirchen, die Restaurants, die Architektur. Bonifacion wird nicht ohne Grund „ Perle Korsikas“ genannt.


Die Füle war gerade so ertragbar….dennoch, nach knapp einer Stunde fuhren wir mit der Bahn wieder herunter, das Meer lockte.

Zurück auf dem CP, eine ausgiebige Runde im Pool, im Anschluss an den Plage Ballistra, ein Hundeparadies.

Beide Wauzis genossen das Wasser, wir freuten uns über den naturbelassenen Strand und fuhren in Vorfreude auf Spaghetti mit Garnelen zurück zum Campingplatz…..dort erwartet uns animalischer  Geruch aus dem Kühlschrank und wir beschränkten das Abendessen auf das letzte Baguette, Chips und allerei Zeugs( Tomate, Gurke etc.).

Nach der obligatorischen Dusche erwartete die 1,65m Couch und 26 Grad.

Die Nacht war besser als alle anderen auf der Insel, die unerträgliche Schwüle gehörte der Vergangenheit an.

Unseren letzten  Tag in Bonfacio genossen wir auf dem CP, es windete etwas, die Luftfeuchtigkeit war raus und neben einem wespenfreien Frühstück verbummelten wir die Welt.

Wir genossen unseren Weltklassepool und Ballistra am späten Nachmittag.

Yuna bastelte weiter am Freischwimmer, Emily wollte weiter hinaus.

Unseren letzten Abend beschlossen wir mit einem echten Grillfest, Rind, Schweinefilet und Würstchen.

Fazit zu Bonifacio: Die Stadt ist wunderschön, von den Weltklassestränden haben wir aufgrund der Wetterlage nur Rondinara und Ballistra erprobt, einige vom Wasser gesehen. Pallombaggia blieb uns leider verwehrt…

Deshalb hier ein Foto von Shutterstock, Unseco gekrönt:

Frankreich 2026, I: Korsika/Bonifacio & Umgebung I

Wir fuhren gemütlich aus Liechtenstein ab, hatten wir doch unendlich viel Zeit für das Erreichen der Fähre von Savona nach Bastia.

Durchs Heidland fuhr es sich mehr als gemütlich, die Autobahn gut ausgebaut, hübsche Szenerien und mehr als entspannt erreichten wir am Lago Maggiore die schweizerisch/ italienische Grenze.

Wer Ligurien kennt, der weiß, ab diesen Moment wurde es anpruchsvoll….eklige enge Betonbrücken, verwirrendes Autobahnlbyrinth und eng, eng, eng. Kurz dachten wir an das Brückenunglück bei Genua

In Savona gingen wir letztmalig tanken und warteten auf dem Fährgelände auf die Öffnung der Pizzeria und auf die Mega Ferry 4 von Corsika Lines.

Wir vertrieben uns die Warterei mit Aperol Sprizz, einer mittelmäßigen Pizza und nach langen, schweißtreibenden Stunden ging es endlich auf die Fähre.

Zu Corsica Ferries ei. kurzes Fazit: Sauberer als TT Line, netter Steward, der sich umgehend um ein drittes Handtuch und Toilettenpapier bemühte. Das Hundedeck auf der 7 ist toll, da sich ein Restaurant in Laufdistanz befindet,

Die Nacht war einigermaßen ruhig, mit wenig Schaukelei liefen wir in Bastia ein. Beide Hunde hatten die Nacht bei mir verkomert, Platz für mch? Eher nein….was macht man nicht Alles für die Fellnasen🥰!

Wir liefen in Bastia ein, die KI verriet uns einen Platz am Strand L‘Arinella und schon hatten wir die ersten Eindrücke. Blick auf Bastia, Elba und Stadtstrand. Nach einem ersten Cappuccino zog es uns nach Süden.

Da wir immer noch kein Frühstück in uns hatten, zog es uns in eine großzügige Parkbucht und mit Blick auf ein mittelalterliches Dorf genossen wir deutschen und liechtensteiner Reste.

Auf ging es Richtung Bonifacio, ganz im Süden der Insel. Das Piratennest mit Blick auf Sardinien, zu den unbewohnten Lavezzainseln und traumhaften Badebuchten.

Die Fahrt zog sich, erst gegen 13:00 Uhr bogen wir auf den Pertamina CP einem Vier- Sterne Platz ein. Wir konnten einchecken, bekamen ein Goodiebag für die Viechies und freuten uns, angekommen zu sein

Die Freude währte nicht allzu lange…zu heiß, der Boden zu lehmig, zu viele Wespen, kein Wasser am Platz, die sanitären Anlagen ohne Klopapier,-u. Brille.

Schnell war uns klar, Korsika wir herausfordernd….36 Grad im Schatten, Luftfeuchtigkeit bei rd. 80% uns graulte bereits vor der ersten Nacht.

Wir fuhren am gleichen Tag noch in ein Utile in Bonifacio, welches leider enttäuschte. Wenigstens bekamen wir unsere ersten Garnelen und Lachs vom Grill…..mehr gibt es vom ersten Tag nicht zu berichten.


Unsere Nacht war schmerzhaft komatös, die Temperatur ging nicht unter 26 Grad, es ist eine Tortur.

Um 8:38 Uhr stand Yuna im Wohnwagen und schaute, wo ihre große Freundin eigentlich ist….Emily lag im tiefen Schlummer und nahm Yuna nicht mal wahr.

Erst beim zweiten Besuch des kleinen Hundemädels dämmerte es auch den Alten „huch, wo sind die letzten zwölf Stunden geblieben?“.

Wir fühstückten ausgiebig, ärgerten uns über die Ameisen am Wohnwagen und zogen nach dem Frühstück Richtung Bonifacio. Aufgrund der Wetterlage eine klare Ansage: Bonifacio Ausblick, Hafen, Fisch kaufen, Ausruhen, Strand.

Der Aussichtspunkt war nur über eine schweitreibende Wanderung erreichbar, so dass wir bereits um 12:00 Uhr eigentlich schon durch waren.

Am Hafen blieben der Herr der Sippschaft samt Wauzis im klimatisierten Auto und fuhr mal eben zum Fischgeschäft, die sich der Siesta widmeten.

Christiane und ich klärten die Bootstour und die Bimmelbahn ins Piratenest ab, hier läuft man nicht…..zu heiß!

Auf dem Campingplatz gabs Erholung zum Mittag im Anschluss Rondinara für Alle. 

Der Weg zum Strand ist bereits abenteuerlich genug, schmale Wege führten zum Campingplatz den wir so sehr wollten, der uns am Ende storniert hatte….gut so! Diesen Weg möchte man nicht täglich fahren.

Von oben sieht die Bucht sehr beeindruckend aus, unten bleibt es am Ende nur ein Strand, flach abfallende, viel zu warm, viel zu voll.

Das hier gezeigte Bild ist von Shutterstock, auf eine Drohne haben wir bislang noch immer verzichtet:

Momentan sind noch Schulferien in Frankreich, das merkt man an der Fülle überall.

Wir bespielten die Doggys, turnten ein wenig im Wasser und waren wieder weg.

Auch Rondinara kocht nur mit Wasser, die Schönheit vom Strand ist wohl eher etwas für die absolute Nebensaison.

Nach Strand kam Fisch, in Form einer riesigen Brasse aus dem Fischgeschäft, grandiosen Garnelen und die leise Hoffnung, dass die nächste Nacht erträglicher wird…..

weit gefehlt, die zweite Nacht toppte alle Nächte des Jahres 2026. Durchgehend Temperaturen von 27/28 Grad, der Rudelführer lag auf der Erde,ließ sich draußen von Ameisen zerfressen,probierte das Auto als nächtliche Ruhestätte aus und als der Morgen dämmerte, stellten Alle das Konzept Camping in Frage. Das Thema mobile AC nahm an diesem Tag einen großen Teil des Gesprächsstoff ein. Ab 399€ ist erholsamer Schlaf möglich.

Ein gemütliches Frühstück war nicht möglich, wir werden von Wespen förmlich überfallen, 2x hackte Eine in meinen kleinen Finger, MIST!

Wir entschieden uns für Porto Vechio, genossen ein frühes Bier am Yachthafen, einen schweitreibenden Marsch in die Oberstadt ( arme Emily) und verbummelten den Mittag in der Altstadt.

Port Vecchio ist einer der Hauptferienorte im Südosten, die sensationellen Sandstrände sind nicht weit, die Infrastruktur ist ausgebaut, die Zitadelle ist sehr hübsch.

Zum Nachmittag gibts nicht viel zu sagen, wir probierten den Pool (grandios) aus und kochten Muscheln ….einigermaßen Wespenfrei.

Erwähnentswert, die Großen sühlten sich unter Palmen, die weißen Winzlinge im Babypool mit Lehmpanade…am Ende kamen Alle auf ihre Kosten.

Zu diesem Zeitpunkt fiel es uns schwer, Korsika wirklich etwas abzugewinnen, dafür konnte die Insel wenig, die Begleitumstände verleiden es uns etwas.

Wir hofften für die weiteren Tage in Bonifacio auf Besserung, weniger Hitze, weniger Luftfeuchtigkeit, weniger Insekten.

Liechtenstein 2026: Vaduz und Umgebung

Unser Spätsommerurlaub ging in diesem Jahr nach Korsika, der ursprüngliche Plan in die baltischen Staaten zu reisen, hatten wir im Frühjahr 2026 aufgegeben. Ziemlich geniale Idee, wie sich herausstellte, da der erste Sturm im Frühherbst Litauen ohne Strom und Tote zurückließ.

Wir hatten uns gegen den Brenner entschieden, lediglich die erste Strecke gen Süden endete im strömenden Regen in Denkendorf. Die erste Freude, der Fleischer war auf….die bittere Enttäuschung , der Lindenwirt ist Geschichte. Statt Schweinebraten also Spaghetti á la Sandra.

Die erste Nacht war ruhig, wir ließen die Weiterreise ebenfalls ruhig angehen und nach rd. vier Stunden fuhren wir erst ein kurzes Stück durch Österreich, die Schweiz und dann begrüßte uns das Fürstentum Liechtenstein.

Unser Campingplatz Mittagsspitze in Triesen erwartete uns mit geschlossener Rezeption- Zeit mal einen kurzen Abriss zu Liechtenstein zu geben.

Sechskleinster Staat der Welt, viertkleinster in Europa. 41.000 Einwohner, Währung ist der CHF. Liechtenstein ist auf der Reisekarte der Inder angekommen, Sharukh Khan auf grüner Wiese geht auf dem Subkontinent immer. Deutsche, sofern nicht Touristen, kommen zum arbeiten….Gehalt ist bestimmt prima, 44CHF für ein Wienerschnitzel, rd. 46€!

Nach unserer teuren Cola, Aperol und Bier auf der platzeigenen Restaurantterasse checkten wir ein und fuhren schnellstmöglich nach Vaduz. 

Zuerst liefen wir in die Schweiz, die letzte hölzerne Rheinbrücke ließ Vergangenes hochkommen. Die Vorstellung wie Handel zwischen beiden Ländern diese Brücke mal bestimmt haben, war gut vorstellbar.

Das Schloss Vaduz, Sitz der Fürstenfamilie thront über dem Rhein, dieser wiederum war nur ein müdes Rinnsal im Jahr anno 2026.

Vaduz selbst ist in rund 1 Stunde gut erlaubar, wichtig sind die Bischofskirche St. Florin, 1896 fertiggestellt.

Neben dem Liechtensteincenter gibt es noch ein paar Museen und das Schloss Vaduz.

Interessant ist auch. das Parlamentsgebäude sowie einige architektonische Schönheiten am Wegesrand.

Wir bewunderten die zwei Prismen und dann war der kurze Rundgang schon vorbei.

Den Abend versüßten wir uns am Grill, Lamm aus Bayern, Chevap vom Spahnferkel und Kartoffelsalat handmade.

Lebensmittel übrigens ok im Preis, selbstverständlich ein wenig teurer als in Deutschland aber keine Bankrotterklärung.

Es wurde kalt in den Bergen, um 21:00 Uhr lagen wir im Bett und mummelten uns am nächsten Morgen bei 11 Grad aus dem Bett.

Die notwendige Dusche, die leckeren Brötchen ab 8:30 Uhr ( ein Brötchen knapp 2€) und Sonne en masse, weckten unsere Lebensgeister. Noch ein Tag im Fürstentum stand an.

Wir fuhren zunächst nach Triesenberg, ein gut erhaltenes Walserdorf….naja, wohl eher ein schnieke renoviertes Ferienörtchen mit Blick auf Vaduz.

Weiter gings Richtung Malbun, dem Winterskigebiet von Liechtenstein. Auf dem Weg dorthin fuhren wir durch Steg, das war ein Walserdorf, dazu mehr im späteren Verlauf des Tages.

Erstmal ging es mit dem Sessellift nach Sareis, die Hunde machten brav mit, hielten stil, kotzten nicht.

Oben erwarteten uns Ausblick, ein kühles Getränk und Eis. Wir liefen die letzte Etappe des Schaukelpfads und schon gings per Sessellift wieder runter.

Überall spielten Bands, Heimatgruppen oder eben auch Alphornbläser…sonntags in Liechtenstein.

In Steg bestaunten wir die alten Holzhäuser der Walser. Diese sind im 13.Jh. aus dem Wallis eingewandert und haben sich bis heute eigene Traditionen, bis hin zu einer eigenen Mundart bewahrt.

In Gafleis krochen wir nochmal auf einen Aussichtsturm und dann ließen wir es gut sein mit dem Fürstentum.

Der späte Nachmittag gehörte dem Campingplatz, der Sonne und dem abendlichen Grillen….Resteessen, auf die Fähre geht nur wenig Kram mit.

Unser Fazit zu Liechtenstein: unbedingt sehenswert, wir hätten noch gut uns gerne einen Tag länger mit Programm füllen können.

Als letzes Bild kommt ein Foto aus Balzers, vom Schloss….das kann man auf dem Weg in die Schweiz aus dem Auto bewundern.