Frankreich 2026, II: Korsika/ Bonifacio & Umgebung II

Wir haben den Wohnwagen umgebaut, Eine*r schläft auf dem Kinderbett, im Wechsel! Der Göttergatte kam besser durch die Nacht, unser Frühstück war wespenerträglich und bereits um 8:45€ parkten wir unseren Wagen am Hafen von Bonifacio ein.

Wir buchten die Bootstour C03 und wurden leider um 9:00 Uhr auf 10:00 Uhr vertröstet. 

Wir nutzten die Zeit und vertrieben uns diese am Hafen und in der Unterstadt.

Gegen 10:17 Uhr ging es los, die Gegend um Bonifacio, die unbewohnten Lavezzi Inseln und bewohnten Cavallo Inseln erwarteten uns.

Bonifacio vom Wasser begeisterte uns schwer:

Die Bootstour war toll, die Schwüle ließ sich gut aushalten und die Aussicht auf die Inseln war auch toll. 

Aufgrund des Windes empfanden wir die mörderischen Temperaturen als aushaltbar und nach der Bootsotur war vor dem Stadtbummel in Bonifacio.

Mit der Bimmelbahn ging es hinauf ins Piratennest, zunächst ins „a minute moules“….in diesem Etablissement gibt es Muscheln, sonst nichts.

Kommen wir kurz zur Geschichte der Stadt: Die Stadt liegt bis auf 70m hohen Klippen ganz im Süden der Insel. Bis Sardinien sind es gerade mal 12 km. Bonifacio blickt aufgrund seiner strategischen Lage auf eine blutige Geschichte zurück. Gegründet 828 war es über Jahrhunderte hinweg eine Stadt der Genueser, wurde belagert und fiel erst im Versailler Vertrag an Frankreich. Bis heute wird ein eigener Dialekt gesprochen. Erwähnenswert ist die Treppe des Königs von Aragon, die direkt von Bonifacio, an den Klippen entlang zum Meer führt. Der Sage nach soll sie binnen einer Nacht gebaut worden sein.

Von 1962-1983 prägte die französische Fremdenlegion das Stadtbild, da

nach dem Algerienkrieg das Infanterieregiment in Bonifacio stationiert wurde,

Wir schlenderten durch das süße Nest, wähnten uns in Ligurien, bewunderten die Kirchen, die Restaurants, die Architektur. Bonifacion wird nicht ohne Grund „ Perle Korsikas“ genannt.


Die Füle war gerade so ertragbar….dennoch, nach knapp einer Stunde fuhren wir mit der Bahn wieder herunter, das Meer lockte.

Zurück auf dem CP, eine ausgiebige Runde im Pool, im Anschluss an den Plage Ballistra, ein Hundeparadies.

Beide Wauzis genossen das Wasser, wir freuten uns über den naturbelassenen Strand und fuhren in Vorfreude auf Spaghetti mit Garnelen zurück zum Campingplatz…..dort erwartet uns animalischer  Geruch aus dem Kühlschrank und wir beschränkten das Abendessen auf das letzte Baguette, Chips und allerei Zeugs( Tomate, Gurke etc.).

Nach der obligatorischen Dusche erwartete die 1,65m Couch und 26 Grad.

Die Nacht war besser als alle anderen auf der Insel, die unerträgliche Schwüle gehörte der Vergangenheit an.

Unseren letzten  Tag in Bonfacio genossen wir auf dem CP, es windete etwas, die Luftfeuchtigkeit war raus und neben einem wespenfreien Frühstück verbummelten wir die Welt.

Wir genossen unseren Weltklassepool und Ballistra am späten Nachmittag.

Yuna bastelte weiter am Freischwimmer, Emily wollte weiter hinaus.

Unseren letzten Abend beschlossen wir mit einem echten Grillfest, Rind, Schweinefilet und Würstchen.

Fazit zu Bonifacio: Die Stadt ist wunderschön, von den Weltklassestränden haben wir aufgrund der Wetterlage nur Rondinara und Ballistra erprobt, einige vom Wasser gesehen. Pallombaggia blieb uns leider verwehrt…

Deshalb hier ein Foto von Shutterstock, Unseco gekrönt:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert