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Italien 2021, v: Kaltern, Treviso & Cavallino

Zu unserem letzten Tag in Kaltern gibt es nicht viel zu erzählen. Wir blieben auf dem Campingplatz, das Wetter zeigte sich freundlich und wir nutzten die Zeit um ein wenig zu räumen, Fahrradträger abzubauen und zu relaxen. Wir wollten mal richtig Camper sein……Gegen Spätnachmittag fuhren wir nochmals zu Mendl und shoppten den guten Bergkäse. Im Anschluss gab es nochmals eine Weinprobe und einen Wahnsinnsblick über die Weinfelder Richtung Leuchtenburg und Kaltern.

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Selbst Emily fand Weinproben klasse,wir hatten sie das erste Mal, in die Räumlichkeiten der Cantina, mitgenommen und mit ihrem koboldhaften Charme eroberte sie die Terasse im Sturm.

Als Abschluss von unserer ersten Woche sollte es die Bürgerstube werden und wieder hatten wir fest vor, dem Wirt den Kaiserschmarren, den es auf der Karte gar nicht gibt, aus der Kuche zu leiern. Das Wetter hielt sich auch am letzten Tag an die Regeln und ließ es ordentlich regnen, Gott sei Dank saßen wir unter der Markise. Auch in 2020 hatten wir hier bei pladdernden Regen das fast beste Essen Italiens genossen und so wurden wir auch an diesem Abend nicht enttäuscht.

Angefangen mit Salat mit Meeresfrüchten, Bruschetta, Pizza Frutti di Mare ( die beste Pizza die ich je gegessen habe) und natürlich den Kaiserschmarren den es gar nicht gibt.

An diesem Abend gingen wir mit voller Plautze in die Heia, voller Erwartung was uns die nächste Woche bringen würde.Mama und Klaus waren mittlerweile in Italien gelandet, auf uns wartete Cavallino Treporti, Erinnerungen aus ganz jungen Jahren (1988) wurden schon bei der Buchung des Campingplatzes wach.

Die Atmosphäre in St. Josef am See war merkwürdig als wir eintrafen. 2x ging eine Alarmanlage los, Emily schlug nachts fürchterlich an, Mathias behaupte am nächsten Tag das Gefühl zu haben, dass nachts Jemand bei uns an der Tür gewesen ist….hmmm. Wir schließen immer ab und es liegen auch keine Wertsachen auf dem Tisch herum, komisch war es dennoch.

Wir schliefen also mehr als schlecht in dieser Nacht und waren förmlich zufrieden, als um 6:00 Uhr der Wecker klingelte. Reni u. Reiner ( unsere Nachbarn) halfen den WoWa zu drehen und um 7:30 Uhr waren wir „on the road“ nach Treviso. Warum Treviso? Naja, Easyjet hatte meiner Mama und ihrem Mann den Direktflug nach Venedig gecancelt und so sind die Beiden eben mit Ryanair nach Treviso geflogen.

Die Strecke war länger als gedacht, doch um 11:15 Uhr kamen wir bei Ninotti auf einem wunderschönen alten Landgut an. Mama u. Klaus freuten sich uns zu sehen, Emilys Tracker war im Funknetz verreckt und so hatten die Beiden seit Gardasee keine Ortung mehr von uns gehabt und sich nen bissel Sorgen gemacht.

Mathias war auf das Gut gefahren und als Erstes erwartete uns eine irre Wendeaktion, die wir aber dank der gutherzigen Besitzes des Agritourismo gut meisterten….ebenfalls kam uns zu Gute, dass der englische Rasen mehr italienischer Acker war.

In Cavallino fuhren wir am alten Hotel Ca‘di Valle vorbei und staunten auch so nicht schlecht….ein Campingplatz neben dem Anderen. Cavallino ist mit Lido di Jesolo das größte Ferienzentrum Italiens, mit Union Lido hat Italien den größten CP Europas zu bieten ( der ist mehr Stadt als Platz und hat alleine 170 Stellplätze nur für Hundebesitzer, mehr unter https://www.unionlido.com/de/).

So eine Zirkusmaschinerie ist nichts für uns, wir hatten uns für Vela Blu ( https://www.velablu.it/de/) Vier Sterne und direkt neben dem Hundestrand entschieden. Dazu hatten wir erste Strandreihe gebucht und waren mehr als gespannt. Der erste Eindruck war schon mal super, Mama u. Klaus konnten auch sofort in Ihr Apartment, wir mussten noch warten, Aufbau erst nach der Mittagspause um 15:00 Uhr. Auf den Campingplätzen herrscht ein strenges Regiment, Mittagspause von 13:00-15:00, Pool ab 18:00 Uhr verschlossen…..

Hier erste Eindrücke vom Apartment.

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Wir schlenderten durch die Anlage und waren echt baff….sowas hatten wir noch nicht gesehen…ein Campingplatz in Perfektion. Hier ein paar Eindrücke.

Hübsche Mobilehomes

Auch die sanitären Anlagen überzeugten, superschick mit Fön und allem erdenklichen Schnickschnack

Ebenfalls sehr hübsch ist die Poolanlage, mit Bar und strengem Reglement ( Badekappenpflicht).

In unserem stylischen und guten Restaurant schnabulierten wir erstmal Pizza und Salat und inspizierten danach den Stellplatz als Trockenübung ohne Auto und Bianca.

Um 15:00 Uhr parkten wir die Bianca perfekt zwischen zwei Pinien und bauten unser temporäres Zuhause auf. Erste Strandreihe mit Blick auf das Meer und die Strandbar. Der Hundestrand direkt neben uns mit separatem Zugang, Wir waren hochbegeistert bereits 10 Minuten nach „ Einzug“ meinte mein Göttergatte“ dass machen wir nochmal!“


Den Nachmittag ließen wir am Strand ausklingen, Mathias und Emily testeten die Adria an, Wir waren super zufrieden, die Strände in Cavallino sind weit weniger mit den Bagnos zugebaut wie vergleichsweise in der Toskana ( Forte dei Marmi).

gleich hinter der Bar stehen wir!

Abends gab es noch eine Portion Muscheln für Alle und wir fielen erschossen in die Heia.

Unser Hundekind entschloss sich bei meiner Mama zu nächtigen, ohne uns eines Blickes zu würdigen schob die kleine weiße Flauschkugel hochbegeistert von dannen.

Die Nacht war richtig toll, die Thermik im WoWa superklasse, wir hatten die Bettdecken aus den Bezügen genommen und genossen die frische Brise. Frühstück gab es um 9:00 Uhr in der Algner Residence, danach trödelten wir an den Strand. Dort war es zwar super, doch schnell vermissten wir Sonnenschirme.

Gegen Mittag gabs nen Radler in der Strandbar und danach Siesta auf dem CP. Wir Vier sind nicht mehr für ganze Strandtage gemacht.

Am späten Nachmittag fuhren wir zu Alis Supermarkati ….ein ganz tolles Teil. Emily durfte mit den Store und wir genossen den Einkauf in vollen Zügen….und der Hund war aufmerksam, aufgeregt und richtig happy….Supermarkt= ganz großes Kino!

Unser Abendessen bestand aus Meeresfrüchte von der Plancha, gegrillten Spießen und Salat. Dazu gabs Campari u. Radler sowie schlechte italienische Schlager…..das Leben kann schön sein.

Der dritte Tag in Cavallino war dem zweiten Tag recht ähnlich nur die Tatsache, dass wir jetzt, dank Ali Supermarkati, Sonnenschirme hatten, machte das Leben am Strand leichter. Wer jetzt aber glaubt, wir wären deshalb länger im Sand liegen geblieben…..der täuscht sich….ein Radler unter der Markise und ein kleines Nachmittagsschläfchen in der Meeresbrise waren einfach zu verlockend. Wir sind wie geplant im Urlaubsmodus angekommen, für uns mehr als ungewöhnlich und dennoch mehr als willkommen….echten nur Badeurlaub hatte ich gefühlt seit Jahrzehnten nicht mehr.

Da Mama und Klaus sich einen der tollen Sonnenschirme mit nach Berlin nehmen wollten, gabs nochmal einen kurzen Ritt zu Ali und ein relaxtes Abendessen im Restaurant neben unserem Campingplatz….super günstig und super gut…

Auf der Rücktour vom Supermarkt war uns übrigens aufgefallen, wie relaxt es trotz der vielen CPs auf der Halbinsel zugeht, Cavallino hat nur eine Handvoll Hotels, es gibt lediglich eine Strandreihe…dem Grunde nach fast noch wie vor 33 Jahren, als wir das erste Mal in diesen Gefilden waren.
Wir haben noch fest ne Bummelrunde durch Lido di Jesolo eingeplant, vermutlich ist es dort eher schrecklich, die Hinfahrt nach Cavallino ließ Schreckliches erahnen.

Mit einer schönen Abendstimmung verabschiedete sich Cavallino an diesem Abend.

Als echte Camper holten wir an diesem Abend auch ein Brettspiel raus, „ Mensch ärgere Dich nicht“….ich verlor haushoch.

Übrigens, kleine Nebeninfo…..die Kameras sind ebenfalls in Urlaubsmodus gegangen, Apple hat den Autrag.