Italien 2021, II: St. Vigil, St.Peter, Rastenbachklamm

Wir ließen es langsam angehen, schliefen aus ( die Thermik im WoWa ist super) Frühstück gab es kurz nach 8:00 Uhr, die Sonne gab um diese Zeit bereits Alles….und doch, man sah schon die aufkommenden Gewitter. Der Wetterbericht versprach 31 Grad und wir bauten erstmal Emilys Pool auf. Zu dumm das die Maus nicht in den See darf. Mathias sprang mehrmals an diesem Vormittag hinein und ich pflegte meine Hautfarbe….das Berliner Coronagrau muss aus dem Gesicht! Nebenbei behielten wir bereits unser Ziel an diesem Tag im Auge, St. Vigil in Altenburg mit dem berühmten Aussichtsbalkon auf den Kalterer See.


Nachdem Mann und Hundekind genug vom planschen hatten, machten wir uns gegen 13:00 Uhr auf nach St. Vigil. Wir wollten zunächst die wunderschöne Aussicht genießen und uns dann an die Rastenbachklamm wagen. Ein Parkplatz war Gott sei Dank schnell gefunden und mit kurzen Blick auf St. Vigil gings los.

Kirche ist Kirche bleibt Kirche und irgendwie immer gleich, da war der Blick auf unseren See schon was gaaaaaaaanz anderes. Rechts unten sieht man sogar das Biotop und unseren Campingplatz. Während unserer Wanderung hatten wir öfters nen Blick auf den See, hier kommt die geballte Sammlung.

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Blick auf den Campingplatz, wir sahen sogar die Bianca von oben

Nachdem wir uns vom See „sattgesehen“ hatten schlenderten wir an der Ruine von St.Peter vorbei, hierbei handelt es sich um die älteste Kirchenruine Südtirols, 4-5. Jh. n. Chr.

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Mit großem Enthusiasmus liefen wir in die Klamm und waren vom Urwald ziemlich begeistert. Wir liefen zunächst viele Treppen „ nach unten“ und waren uns von Anfang an bewusst, dass wir diese auch irgendwie wieder „ nach oben“ laufen müssen.

Wir überquerten Hängebrücken und schmale Stiegen die am Fels angebracht waren. Die Wanderung fiel unter leicht, uns hat sie gereicht.

Unten angekommen spaziert man an der Klamm entlang und bewundert mehrere Wasserfälle. Wir waren überrascht wie viele Touris mit uns den Marsch antraten, obwohl die Meisten wohl eher nur die Klamm besuchten und nicht den Rundweg übers Bärental und Müllereck liefen.

Den großen Wasserfall bewunderten wir nur noch aus der Ferne und liefen zum vorletzten Aussichtsbalkon mit steilem Abstieg. Abstieg, ja richtig gelesen…..es ging noch weiter hinab!

Leider fing auch das Wetter an zu schwächeln und der Aufstieg war quälend.

Der Weg zurück sollte uns über Felsen, steilem Aufstieg im Laubwald und am Ende wieder durch den oberen Teil der Klamm bringen, bis wir dann alle Stufen wieder hinauf hätten laufen müssen. Es war sauschwül, das Wasser lief aus allen Poren.

Der Blick auf den See vom Aussichtsbalkon versprach ein Gewitter vom Feinsten, es grummelte bereits fürchterlich im Hintergrund.

Anbei noch eine Impression vom Rückweg….zum Teil krabbelten wir über die Felsen.

Am Ende nahmen wir einen Shortcut als wir entdeckten, dass wir direkt neben der Straße liefen. Unsere Faulheit sollte sich als Glücksfall erweisen, es fing nämlich fürchterlich an zu schütten……da hätte uns auch die schönste Klamm nichts gebracht.

Zurück auf den CP tranken wir erstmal ein Radler und genossen das erste Gelato in diesem Urlaub. Es gewitterte den gesamten Spätnachmittag, auch, als wir uns gegen 17:30 Uhr auf den Weg in den Pernhof machten.

Wir fanden schnell einen Parkplatz in Tramin und erfreuten uns an dem Bummel durch das niedliche Nest.

Im Pernhof ließen wir uns verwöhnen, freuten uns wieder zurück zu sein. Neben Speckknödelsuppe gab es für Mathias Leber und für mich Kotelett vom Iberico Schweinchen.

Draußen gab das Wetter alles, es gewitterte was das Zeug hielt. Das das Gewitter eines der Übleren war, merkten wir als wir wieder auf dem Campingplatz waren. Unsere Nachbarn hatten die 1000€ Markise gerettet, der Sturm hatte diese bereits umgestülpt, uns fehlen eindeutig Sicherungsseile. Doch Paulas Eltern waren Seelen von Menschen und gaben uns zwei Seile! Nachdem wir das Wasser literweise von unserer Plane gewischt hatten, gingen wir einigermaßen beruhigt in unser Bett.

Camping bleibt spannend, man kann es nicht anders sagen!

Das Wetter bleibt ebenfalls spannend, die Vorhersage verspricht nichts Gutes!

5 Gedanken zu „Italien 2021, II: St. Vigil, St.Peter, Rastenbachklamm“

  1. ach ihr Lieben, ihr immt aber auch alles mit, drücken die Daumen, dass es auch mal wieder besser wird.
    Sind wieder schöne Bilder und ich kann nachvollziehen, wie anstrengend eurer Ausflug war. liebe Grüße aus dem sonnigen Berlin

  2. Seid gegrüßt und lieben Dank für Euren
    sehr unterhaltsamen Bericht.Ihr habt viel Spannung da hinein gebracht,im Urlaub und Camping dazu geht bei Euch ja schon was ab, gut zu wissen, ihr seid heil davon gekommen und könnt an neuen Abenteuern Spass haben.
    Tolle Fotos habt ihr geschossen und die Spannung bleibt bis zum nächsten Bericht. Alles Liebe und endlich Sonnenschein,
    Mama Elke & Papa Wolfgang

  3. Deine Fotos sind ein Traum! Besonders die Aussichten auf den See haben mich begeistert. Eure Wanderung sieht echt nach viel Anstrengung aus. Das hätte mich auch ausgelastet . Was das Wetter betrifft: ich hoffe für euch auf Besserung! Und eure WoWa-Routinen werden sich auch jeden Tag besser einschleifen. Gut, dass eure Nachbarn die Markise gerettet haben!

    1. Hallo Elke, endlich ein wenig Luft um zu antworten. Ja, Camping bleibt aufregend, es kommt aber so langsam und allmählich eine gewisse Routine in den Ablauf. Das Wetter war die gesamte Woche sehr komisch, morgens sonnig, ab 13:00 Uhr Regen, Gewitter und viel bäh von oben. Gestern haben wir dann aber doch mal echte Berge gesehen, a m Bericht bastele ich bereits.
      LG Sandra

    2. Hallo Elke, endlich ein wenig Luft um zu antworten. Ja, Camping bleibt aufregend, es kommt aber so langsam und allmählich eine gewisse Routine in den Ablauf. Das Wetter war die gesamte Woche sehr komisch, morgens sonnig, ab 13:00 Uhr Regen, Gewitter und viel bäh von oben. Gestern haben wir dann aber doch mal echte Berge gesehen, a m Bericht bastele ich bereits.
      LG Sandra

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