Frankreich 2026: Bordeaux

Wieder Oktober, wieder eine Reise „Metropole im Herbst“….seit 1998 erkunden wir gemeinsam Europa.

Easyjet brachte uns, mit ein wenig Verspätung, ins merklich wärmere Bordeaux und kurze Zeit später fischte nicht nur unser Shuttle uns auf, wir erkundeten erkundeten wir unsere Wohnung, mehr ein eigenes Haus mit zwei Treppenaufgängen, vier Schlafzimmern und zwei Bäder- durchaus nett.

Unsere Erfahrung, einen Carrefour zu finden,  war etwas abenteuerlich- am Ende hatten wir aber 20 Eier, 3x Marmelade und 2x Butter für drei Tage, upps 😊.

Am ersten Abend gab es also Stulle mit Brot und relativ früh fielen wir in unser kuscheliges Bett….wir hatten Alle abzgl. Urlauber und Rentner noch an diesem Tag gearbeitet.

Der nächste Morgen begann  mit der spannenden Frage nach Brot, einer Frage der sich Kathi und ich stellten. Wir schlenderten durch die Unesco-Altstadt, dem

Stadtviertel Chartrons welches sich irgendwo zwischen Bohe´me und Bourgeoisie befindet….also etwas verlottert, bald zu chic um noch in zu sein…willkommen in Kreuzkölln!

Was wir aber fanden, war grandios: Die Bäckerei Au Pe´trin Moissagais, die das tradiotionelle Gascon Brot seit 1765 im gleich alten Holzofen bäckt. Tolle Auswahl, uriges Ambiente…Pech für alle Baguetteliebhaber, kein Baguette für uns. 

Gut gelaunt frühstückten wir, noch besser gelaunt machten wir uns auf den Weg durch das schöne Bordeaux; eine Stadt der kleinen Sehenswürdigkeiten. Selbst die zwei Flusskreuzer und das

Ene echte Kreuzfahrtschiff brachten uns nicht aus der Fassung.

Wir schlenderten ein wenig mit dem Reisführer, bewunderten zunächst das Ufer, mit Blick auf die Stadt, die Kirche Saint-Louis des Chartrons de Bordeaux und  diverse süße Plätze place du marche´Chartrons und Markthallen ( leider geschlossen).

Der Place de Quinconces ist einer der größten Plätze Frankreichs, leider dominierte das Oktoberfest inkl. deutscher Weihnachtskrippe das Geschehen.

Am Place de la Bourse, dem Börsenplatz, schossen wir DAS Bordeauxbild, welches jeden Reiseführer und Instagram Account ziert.

Bewundert es tagsüber:

Und des nächtens:

Eine muslimische Schönheit, der Leuchtturm als Minarett?

Die beeindruckende Port Cailhau

Porte de Bourgogne:

Die Dom Saint André ist nicht nur wunderschön und erinnert vom Portal an Notre Dame, bemerkenswert ist hier der separate Turm.

Hotel de Ville

Die Altstadt von Bordeaux steht unter Weltkulturerbe und ist wunderschön und erlaufenswert, was nicht neißt, dass sie mustersarniert ist. Natrürlich bröckelt hier und da die Fassade, viel Graffiti verzieren alte Häuser und Bauzäune.

Wer kennt Canelés? Eine Spezialität aus Bordeaux, die besser aussieht als schmeckt :-(.


Der Place du Parlement, wunderschön anzusehen, hier musste verweilt werden.

Und dann gab es endlich Austern. Wir hatten uns ein Ziel gesetzt, überall wo es diese gibt, werden sie auch gegessen…naja, so ganz konnten wir dieses Ziel nicht einhalten.

Grosse Cloche, ein zentrales Denkmal, erinnerte an Rouen.

Wir hörten die große Glocke allerdings nicht läuten, ich sinnte aber darüber nach, ob diese nicht aus Villedieu les Pôeles kommt?

Jardin public, ein tropisches Schmuckstück. Es wurde gerade ein Film dort gedreht.

Bemerkenswert ist auch das Denkmal zum Genozid an den Armeniern.

Screenshot

Hier kommen noch ein paar Impressionen, kreuz und quer:

Am Abend gab es koreanisch, wir mussten ein wenig balancieren, zwischen Allesfresser, Vegetariern und Vegetariern ohne Geschmack an Tomaten und Champignons…schwierig im Land

der Austern, des Käses und dem grandiosen Gemüse.

Den Abend verbrachten wir wieder bei Spiel, Spaß und Spannung in unserem Wohnzimmer, mit großer Vorfreude auf den zweiten Tag in Bordeaux, den wir allerdings in Saint-Emilian verbrachten.

Bitte hier schauen: Frankreich 2026: Saint Emilian

Unseren letzten Tag mit Abflug am Abend brachte uns auf die andere Uferseite der Garonne.

Vorher bewunderten wir allerdings den Wochenmarkt, der sonntags an den Quais stattfindet….auch mit Austern, allerdings verschonten wir unsere Mägen.

Mit einem Tagesticket bewaffnet fuhren wir Tram, zunächst über die ältestes Brücke Bordeauxs, gleichzeitig auch wieder ein Wahrzeichen.

In La Bastide bewunderten wir den Blauen Löwen, die Brücke und das Ufer der Garonne.

Unser Ziel, eine „Strandbar“ und Darwin Eco-systeme, ein Projekt der Nachhaltigkeit und Innovation auf dem Gelände einer alten Kaserne. Hatte ein bissel was von Tallinn 2025.

Wir schlenderten durch die Läden, genossen politisch korrekte Schokolade und nahmen dann die Fähre auf die andere Seite….wir wollten doch noch in die Cite´du vin.

Leider machte die Uhr tiktak und somit wurde es nur eine kleine Snackpause und Fotostop.

Zurück in Chartrons plagte uns die Frage nach dem Essen, mit ein wenig Sucherei wurde es dann Fingerfood im Pub.

Ein letztes Schmankerl hatte Bordeaux für uns noch parat. Aufgrund eines Elektroschadens fuhr die Tram nicht und wir mussten auf UBER umsteigen.

Mein Fazit, eine tolle Stadt, ich komme wieder.

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