Slowenien 2026: Maribor

Roadatrip nach Albanien: Tag Zwei

Wir verließen Budweis gegen 9:20 Uhr und fuhren gen Österreich und Slowenien. Es schüttete in Strömen. der verlassene Alpengrenzübergang veranlasste zum Staunen, es folgten vier nervige Stunden durch Bella Austria, ehe es hieß: Willkommen im Balkan.

2018 waren wir schon mal in Slowenien, für Maribor oder auch Marburg an der Drau, blieb keine Zeit.

Dieses Mal hatten wir die Stadt an der Drau bewusst gewählt, leider ließ der Wettergott zu wünschen übrig und so blieb es beim Powersightseeing zw. hässlichen Schauern mit starkem Regen.

Die Stadt Maribor ist die zweitgrößte Stadt in Slowenien und nahm den Namen erst 1830, mit zunehmemder Identitätsfindung der Slowenen an. Vorher war der Name Marburg gebräuchlicher, auch hier liegt eine lange Geschichte von Heiliges Römisches Reich Deutscher Nationen, Österreich, KuK, Slowenien, Deutsches Reich, Jugoslawien und Unabhängigkeit zugrunde.

Trotz slowenischer Namensgebung blieb der offizielle Name dennoch weiterhin Marburg und erst das Ende des ersten Weltkriegs besiegelte des Schicksal des deutschen Namens. Heute leben 118.000 Menschen in der Stadt, 2000 war Maribor Hauptstadt der Alpenregion.

Wir machten unsere ersten Erfahrungen mit der Stadt bereits bei der Anfahrt zum Hotel, welches mitten in der Alstadt, in einer FUSSGÄNGERZONE liegt. Wir erfreuten und am Pollercode, einmal mit Erlaubnis dort fahren, wo Nieman fahren darf.

Ansonsten B&B Orel, quadratisch, praktisch gut.

Nach einem kurzen Boxenstop, kritischer Beobachtung des Wetter, bewaffnet mit Regenschirm und Regenjacke gings los….zunächst das Schloss, mitten in der Altatadt.

Franziskaner Kirche, Basilika der Mutter der Barmherzigkeit.

Hauptplatz Glawny Trg:

Block auf das Viertel Lent, direkt an der Drau.

Über die Fussgängerbrücke gingen wir wieder zurück in die Innenstadt und wurden patschenass.

Als wir endlich in einem Café saßen, klarte es wieder auf….und das lag nicht nur am dem leckeren Kuchen.

Wir reservierten einen Tisch in einer Instituion der Stadt:


Den späten Nachmittag trockneten wir durch und ließen uns um 18:30 Uhr vom Baščaršija überraschen:

Wir ließen Maribor, Marienburg sein…die älteste Weinrebe wird ohne uns älter und auch einen Blick in Dom und Basilika verkniffen wir uns.

Als Stop auf Durchreise ist Marinor wärmstens zu empfehlen, Slowenien enttäuscht nie, siehe auch 2018.

Tschechien 2026: České Budějovice (Budweis)

Ein Roadtrip nach Albanien, am Ende eine Balkanrundreise…..leider mit Schlechtwetterneigung: Tag Eins

Egal, gut gelaunt stiegen wir am Mittwoch vor Himmelfahrt ins Auto und begaben wir uns auf die erste Etappe nach Tschechien, in die Bierstadt Budweis, České Budějovice auf tschechisch. Bleibt bereits hier schon festzuhalten, die amerikanische Plörre gleichen Namens hat nichts, aber auch gar nichts mit der Stadt, Herkunft und Ähnlichem gemeinsam.

Ein kurzer Abriss zur Stadt: České Budějovice ist Kreisstadt der südböhmischen Region, mit ca. 95 000 Einwohner. Die Stadt wurde im Jahre 1265 durch den tschechischen König Přemysl Otakar II. gegründet. Budweis ist ein wichtiges wirtschaftliches, administratives und kulturelles Zentrum fûr die gesamte Region.

Das historische Rathausgebäude befindet sich auf dem Hauptplatz welcher nach Přemysl Otakar II benannt wurde. Die Stadt ist berühmt durch die Brauerei Budweiser Budvar, gleichzeitig ist sie aber auch Universitätsstadt mit rd.9000 Studeten.

Die Fahrt war recht kurzweilig, von größerem Staus blieben wir verschont, lediglich um Prag herum
Die Fahrt war recht kurzweilig, von größerem Staus blieben wir verschont, lediglich um Prag herum standen wir nutzlos im Auto herum 😉.

Gegen 14:25 Uhr hatten wir es geschafft, wir checkten im Hotel Klika ein, eine klare Empfehlung.

Danach ging es hurtig zur Brauerei Budweiser Budwar und wir hatten Glück, Tickets für die 16:00 Uhr Runde!

https://www.budejovickybudvar.cz/de/brauerei


Bis 16:00 Uhr spazierten wir mit Emily eine Runde, verfrachteten das schimpfende Hundemädel wieder ins Auto und genossen einen herzigen Führer und eine supertolle Führung durch die Brauerei.

Ich verlinke zur Geschichte der Brauerei, auf der sehr ansehnlichen Webseite: https://www.budejovickybudvar.cz/de/brauerei/geschichte

Hier ein paar Impressionen aus der Welt des Bierbrauens. Übrigens wird dieses Bier NUR in dieser Fabrik gebraut, da hier die Wasserquelle liegt…also kein Lizensbetrieb irgendwo auf dieser Welt!

Nach dem Bier ist vor dem Bier. Auf der Seite der Stadt wurden die „Fleischbänke“ Masne Kamy, also das alte Schlachtshaus empfohlen. Wir hatten vor dem Besuch der Brauerei schnelle eine Rezervierung gemacht und freuten uns auf Bier aus der eigenen Brauerei und zünftige tschechische Küche und wurden nicht enttäuscht.

https://www.masne-kramy.cz/de#home

Da Budweis nicht vollständig wäre,wenn man nicht wenigstens auch die sehr hübsche Innenstadt zu Wort und Bild kommen lassen würde, versteht sich von selbst.

Erwähnenswert sind der Samsonbrunnen, das Rathaus und der schwarze Turm. Die Altstadt ist sehr gut erhalten und steht seit 1992 unter Denkmalschutz. Böhmen gehörte zum Heiligen römischen Reich deutscher Nation und war bis ins 20 Jh. eher deutsch geprägt.

Mit ein paar weniger touristischen Bildchen lasse ich Budweis ausklingen, schön mal in Tschechien gewesen zu sein, schnell kamen Gedanken für einen Urlaub auf, mal schauen ob wir das realisieren.