Ein Roadtrip nach Albanien, am Ende eine Balkanrundreise…..leider mit Schlechtwetterneigung.
Egal, gut gelaunt stiegen wir am Mittwoch vor Himmelfahrt ins Auto und begaben wir uns auf die erste Etappe nach Tschechien, in die Bierstadt Budweis, České Budějovice auf tschechisch. Bleibt bereits hier schon festzuhalten, die amerikanische Plörre gleichen Namens hat nichts, aber auch gar nichts mit der Stadt, Herkunft und Ähnlichem gemeinsam.
Ein kurzer Abriss zur Stadt: České Budějovice ist Kreisstadt der südböhmischen Region, mit ca. 95 000 Einwohner. Die Stadt wurde im Jahre 1265 durch den tschechischen König Přemysl Otakar II. gegründet. Budweis ist ein wichtiges wirtschaftliches, administratives und kulturelles Zentrum fûr die gesamte Region.
Das historische Rathausgebäude befindet sich auf dem Hauptplatz welcher nach Přemysl Otakar II benannt wurde. Die Stadt ist berühmt durch die Brauerei Budweiser Budvar, gleichzeitig ist sie aber auch Universitätsstadt mit rd.9000 Studeten.
Die Fahrt war recht kurzweilig, von größerem Staus blieben wir verschont, lediglich um Prag herum
Die Fahrt war recht kurzweilig, von größerem Staus blieben wir verschont, lediglich um Prag herum standen wir nutzlos im Auto herum 😉.
Gegen 14:25 Uhr hatten wir es geschafft, wir checkten im Hotel Klika ein, eine klare Empfehlung.


Danach ging es hurtig zur Brauerei Budweiser Budwar und wir hatten Glück, Tickets für die 16:00 Uhr Runde!
https://www.budejovickybudvar.cz/de/brauerei

Bis 16:00 Uhr spazierten wir mit Emily eine Runde, verfrachteten das schimpfende Hundemädel wieder ins Auto und genossen einen herzigen Führer und eine supertolle Führung durch die Brauerei.
Ich verlinke zur Geschichte der Brauerei, auf der sehr ansehnlichen Webseite: https://www.budejovickybudvar.cz/de/brauerei/geschichte
Hier ein paar Impressionen aus der Welt des Bierbrauens. Übrigens wird dieses Bier NUR in dieser Fabrik gebraut, da hier die Wasserquelle liegt…also kein Lizensbetrieb irgendwo auf dieser Welt!













Nach dem Bier ist vor dem Bier. Auf der Seite der Stadt wurden die „Fleischbänke“ Masne Kamy, also das alte Schlachtshaus empfohlen. Wir hatten vor dem Besuch der Brauerei schnelle eine Rezervierung gemacht und freuten uns auf Bier aus der eigenen Brauerei und zünftige tschechische Küche und wurden nicht enttäuscht.
https://www.masne-kramy.cz/de#home



Da Budweis nicht vollständig wäre,wenn man nicht wenigstens auch die sehr hübsche Innenstadt zu Wort und Bild kommen lassen würde, versteht sich von selbst.
Erwähnenswert sind der Samsonbrunnen, das Rathaus und der schwarze Turm. Die Altstadt ist sehr gut erhalten und steht seit 1992 unter Denkmalschutz. Böhmen gehörte zum Heiligen römischen Reich deutscher Nation und war bis ins 20 Jh. eher deutsch geprägt.







Mit ein paar weniger touristischen Bildchen lasse ich Budweis ausklingen, schön mal in Tschechien gewesen zu sein, schnell kamen Gedanken für einen Urlaub auf, mal schauen ob wir das realisieren.



