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Trans 2024, Karibik- Europa XV: Le Havre

Unsere Tour geht zu Ende, und zweistimmig sagen wir „ es ist ok so!“. Wir haben die Zeit wirklich genossen, am Ende waren es mir persönlich aber zu viele Seetage, die man einfach nur verbummelte, onsbesondere wenn das Wetter nicht  mehr einladend  für das Sonnendeck war. Wir sind keine Barnaturelle, die stundenlang ein Bier nach dem Anderen zischen. Wellness war 3x geplant, 2x umgesetzt, ich mag auch nicht ewig in der Sauna liegen….naja, wir sind in jedem Fall jwd von irgendwelchen Planungen die über 14-16 Tage hinaus gehen. Mir ists dann zu wenig Input, aber hej….fünf Bücher, davon vier vollendet…..Erholt sind wir!

Zu guter Letzt hatten wir einen letzten Landstop im Le Havre für mich nun zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten. 

Zunächst schliefen wir allerdings aus, erkämpften uns einen Frühstückstisch im Weite Welt, nachdem wir ungelogen das Weite Welt, Bella Donna, Marktrestaurant und East schon abgesucht hatten. Aufgrund des starken Windes und der neun Grad vor der Tür, verließ ein Großteil den Kutter erst gar nicht mehr!

Wir stiefelten nach 10:00 Uhr los, unser Ziel die Kathedrale inkl. Wiederholungssightseeing.

Die St. Joseph Kathedrale überzeugte uns wieder, immerhin mein dritter Besuch in kurzer Zeit! 

Nach ausgiebigem Genießen der Glaskunst zog es uns zum Markt, der quasi Alles an einem Sonntag anbot.

Wir warfen allerdings auch noch einen Blick auf den riesigen Vulkan und Joghurtbecher und fanden die Werke von Niemeyer nur bedingt schöner als 2023.

Zwei Supermärkte später schlenderten wir zurück zum Schiff….schön zum Abschluss nochmal da gewesen zu sein.

Wir verschlunzten den Tag, erstaunlich was man so wegschlafen kann. Zwischendurch bekamen wir Nachrichten aus Porto, die immer noch nicht wirklich Entwarnung brachten.

Spätes Mittagessen im Fuego, vom Hamburger gibts kein Bild, habe ich vergessen.

Sail Away im 5. Element, windstill und ein schöner Abschluss, sogar mit Blick auf Etretat.

Im Fotostudio regelten wir die Bilder für die Eschweiler und konnten wenigstens diesbezüglich Entwarnung geben.

Abendessen ließen wir ausfallen, dafür gab es die Prime Time im TV und eine späte Currywurst, die insbesondere Mathias auf den Magen schlug.

Mit hämmernden Bässen der Schlagerparty aus dem Beachclub schliefen wir weit nach 0:00 Uhr dann ein.

Seetag, der letzte….

Wetter war frisch, wie im Rest Europas…..Gott sei Dank ohne Schnee!

Wir schliefen aus, standen erst weit nach 9:00 Uhr auf und frühstückten im Weite Welt. Danach sicherten wir die Fotos, für uns und für die Eschweilerer. Im Café Mare nochmL Ex Kollege Menzel getroffen und danach gepackt, gepackt, gepackt.

Mittags zog es uns zu einem der wenigen Mittagessen, wohlwissend das heute Galadinner ansteht! Im Fuego trafen wir auf unseren Bordarzt, mit dem wir zusammen speisten. Natürlich war Heinz das Thema, er versicherte uns, dass Heinz nur aufgrund der guten Konstellation an Bord überhaupt eine Chance gehabt hat und berichtete ein wenig aus seinem Alltag. Es war eine angenehme Runde, die sich nur widerwillig auflöste.

Um 18:30 gingen wir zum abstrus vollen Galadinner ins Weite Welt. Letztendlich waren es die Krabben, der Sekt, der Blick auf die Torte. Während des Essens überhäuften sich allerdings die Nachrichten aus Porto, Mathias hetzte nochmal zum Hospital, die Ärztin darf aber mit den Ärzten in Porto nicht kommunizieren, dies muss Alles über  Simone laufen…

Wir ließen die Reise mit der sehr schönen Show im Theatrium Revue passieren, trnken im Anschluss noch einen Cocktail in der Beach Bar und nahmen einen Hurricane mit aufs Zimmer.

Kurz nach 23:00 schaukelten wir durch die letzte Nacht auf der Perla.

Hamburg: Kalte 3,4 Grad erwarteten uns, es war kälter als vor vier Wochen!

Wir standen um 7:30 Uhr auf, frühstückten gemütlich und verteilten Trinkgelder, die Jungs freuten sich.

Um 9:30 Uhr war das Gepäck frei gegeben, an den Shuttlebussen mussten wir ein wenig drängeln, um ohne Not zu unserem Bus zu kommen.

Dieser fuhr pünktlich um 11:00 Uhr vom ZOB ab und um 14:00 Uhr war unsere Transatlantikgeschichte nun wirklich zu Ende.

Trans 2024, Karibik- Europa XIV: A Coruña, Santiago de Compostela

Unsere Tour neigte sich dem Ende entgegen, unser vorletztes Ziel vor Hamburg erwartete uns. Nicht mehr mit tropischen Klima, dennoch war der Frühling in vollem Gange.

Wir liefen zügig zum Busbahnhof von A Coruña, trafen unsere entzückenden Hamburger und kämpften uns am Automaten durch.

Schlußendlich saßen wir um 11:00 Uhr im Schnellzug nach Santiago de Compostela…..dem Mekka eines jeden Pilgers oder zumindest Hobbywanderers.

In der Kathedrale liegen die Gebeine des Apostel Jakobus (+1211) , Santiago ist der Endpunkt aller Caminos , egal aus welcher Himmelsrichtung. Um eine offizielle Pilgerurkunde zu erhalten, muss man allerdings wenigstens 100km gegangen sein und zwei Pilgerstempel auf diesen letzten 100 km gesammelt haben. Wir hatten bereits in Porto das bewegende Erlebnis von Pilgern gehabt, die den Caminho Portugues in umgedrehter Richtung gegangen sind…nun also Santiago!

Zügig liefen wir Richtung Kathedrale, nichtsahnend stellten wir uns an und schwupps, standen wir in der Pilgermesse, die täglich um 12:00 Uhr beginnt und die Namen der Pilger vorliest, die sich haben offiziell eintragen lassen.

Katholische Messen sind nicht so ganz unseres, die Besichtigung der Kathedrale wollten wir uns aber nicht nehmen lassen und so harrten wir aus.

Die Messe ging eine Stunde, Etliche waren noch in kompletter Montur, mit Rucksack, Wanderstock etc. in der Kathedrale.

Wir stellten uns brav nach der Messe an und besuchten auch das Grab des Apostel Jakobus, der als Erkennung immer eine Jakobsmuschel mit sich trug, daher hat die Kammmuschel ihren Namen.

Nach einem ausgiebigen Rundgang im Gotteshaus, wagten wir uns auf den Vorplatz und genossen den Freudentaumel Dutzender, wobei diese wohl eher auf den kürzeren Wegen zu Hause waren? Meines Erachtens hat die Saison für den Caminho de Santiago noch nicht begonnen?

Im Anschluss schlenderten wir ein wenig durchs Weltkulturerbe, Galizien präsentiert sich komplett anders, als der restliche Teil Spaniens. Ich möchte die vielen Verglasungen hervorheben, sieht man am Ende des Berichts vor Allem in A Coruña ganz beeindruckend. Natürlich sind auch die grauen Steinhäuser eher keltisch, gallisch, bretonisch….auf jeden Fall nicht typisch spanisch!

Neben der untypischen optischen Aufmachung ist die galizische Küche eine Erwähnung wert und auch wir wurden schwach. Da wir für unser Bordessen nicht mehr sehr viel übrig haben, nahmen wir das Angebot einer kleinen Bar dankend an. Es gab Patacas ( galizisch für patatas/ Kartoffeln ) mit jamon also Schinken. Patacas mit Alliolli ( Aioli), Käse mit Sardinas und frittierte Spitzen, also Fisch…..lecker wars!

Zurück in A Coruña teilten wir uns ein Taxi mit den Hamburgern und 5€ später standen wir am Hafen. 

Es folgte eine kleine Powersightseeingrunde durch die wirklich schöne Stadt am Meer, die ebenfalls einen Tag gefangen nimmt.

Herausheben möchte ich den Glaspalast, die Glasfronten der Bürgerhäuser am Ersten Platz der Stadt.

Mit grandiosem Wetter und einem schönen Blick auf den Herkulesturm verabschiedete sich A Coruña. Hinter dem Schiff schwammen wohl Delfine mit, die wir leider nicht sehen konnten, sehr wohl hatte ich aber die Fischschwärme im Hafenbecken gesehen.

Am Abend kehrten wir noch in die Weite Welt ein, das Essen zeckt uns allerdings nicht mehr an…..nach über 20 Tagen haut nichts mehr vom Hocker!

Wir warfen ein letztes Mal einen Blick in die Lanai Bar, dort war es mit Decke noch möglich, entspannt zu sitzen.

Zwei Hurricanes später trudelten wir mit „ Voice of the ocean“ um 23:00 Uhr ins Bett.

Seetag 12 im Telegrammstil

Ausgeschlafen, Wellness ab 11:00 Uhr, Faulenzen, Essen im Fuego, Beachbar ab 22:00 Uhr mit Tönen der Gipsy Kings….e basta!!

Trans 2024, Karibik- Europa XII, Madeira

Auf Madeira hatten wir uns Alle gefreut, noch glücklicher wurden wir, als die Liegezeit verlängert wurde! Statt 16:00, 17:30 Uhr! 

Der Blick vom Balkon ließ Großes erahnen, wir freuten uns wie Bolle und machten uns um 8:30 Uhr auf den Weg.

Zunächst hielten wir am CR7 Museum….na klingelt es? Ronaldo, ein Sohn der Stadt….

Weiteres Bummeln auf der Promenade, ein Abzweig zur La Seu, der Kathedrale von Funchal. 

Wir bummelten weiter durch die erstaunlich große Stadt, uns zog es durchs Altstadtnest und zum Markt. Unterwegs gab es natürlich Nata, Portugal ohne das köstliche Törtchen geht nun gar nicht.

Wir waren vorgewarnt, der Obstmarkt von Madeira sucht seines Gleichen, neue Züchtungen von Obst ( z.B. Maracuja Bananen) bis hin zu Pitanyas die nach Tomate schmecken, alles dabei. Wir kauften Lorbeer in der Größe von Kohlbättern, bewunderten ganze Thunfische in der Fischhalle und liefen weiter zur Seilbahn, die uns nach Monte fahren sollte.

Da unsere Zeit knapp bemessen war, mussten wir uns ein bissel sputen um auf den Berg nach Monte zu kommen.

Bestimmt eine Stunde mussten wir warten, kurz nach 12:00 Uhr waren wir auf dem Berg.

Dort gingen wir schnurstraks in den Tropischen Garten und bewunderten die Pflanzensammlung, die Kunstobjekte und die Tierchen, immerhin Flamingos und Schwäne.

Da leider die Zeit TickTack machte, spazierten wir noch zu einem Abstecher zu den Korbschlitten und fuhren im Anschluss mit der Gondel wieder gen Tal.

Im Schlenderschritt  durch den Altstadtkern, ein wehmütiger Blick auf die Speisekarten und die wunderschöne Streetart und portugiesische Architektur, bahnten uns unseren Weg zurück zum Schiff.

Dankbar über die 1,5 Std. spätere Abfahrt, hatten wir an diesem Tag keinerlei Stress. An Bord überfielen wir zunächst die Lanai Bar und nahmen vermutlich den letzten Drink draußen im Sonnenschein, pardon es waren mehrere Drinks.

Um 18:30 gingen wir zu Dritt nochmals in Buffalo Steakhouse, das Wagyo Steak ist einfach hervorragend. Wir ließen den Abend im Theatrium ausklingen, der Komiker war doof….Highlight war sicherlich der Sänger der Gipsy Kings, den sich Mathias im Anschluss noch im Beach Club reinzog.

Ausschlafen, man fühlt sich irgendwie gestresst vom Nichtstress! Das Wetter war verhangen, 15 Grad.

Nach dem Frühstück legten wir eine kleine Shoppingtour ein, ich verliebte mich in eine Tommy Hilfiger Tasche, die ich mir aber über Deutschland besorge.

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…..es ging heute recht munter zu. Die Wellenhöhe nicht so übel, dennoch rollte es ordentlich und ich ging, ungelogen, nicht einmal nach draußen und schnupperte ungefilterte Luft.

Wir vertrödelten den Tag, die Einen kauften  Kleinkram, die anderen buchten eine neue Reise und gegen Mittag schaukelten wir alle im Bett gen Osten, aufs europäische Festland zu.

Zu 18:00 Uhr nahmen wir unsere Reservierung im French Kiss wahr und genossen nochmal ein super Vier Gänge Essen.

Der Abend wurde ausgetrödelt im Rahmen der Prime Time, wir hatten noch keine Ahnung, was uns am nächsten Tag erwartete.

Trans 2024, Karibik- Europa, XI: Teneriffa

Die  zweite Kanareninsel erwartete uns bereits ab 6:00 Uhr morgens, Mathias ging es ein wenig besser und wir starteten frohgemut in den Tag.

Bei Cicar standen wir in einer langen Schlange und warteten bestimmt 50 Minuten auf unseren Peugeot 2008, ein nettes Auto. 

Unser erstes Ziel war Orotava mit dem Casa de balcones, tollen Aussichten auf den Teide, eine schöne Infrastruktur und einem Supermarkt mit gutem Angebot, Mathias bekam Babyquetschies, Cola, Tuck.

Schön an der Küste entlang gefahren, tolle Aussichten und dann ab nach Icod de los vinos, ein Traumörtchen mit der Sensation….ein riesiger Drachenbaum. Wir schlenderten rund um Hauptplatz und Kirche, erstanden wichtige Dinge wie gebrannte Mandeln, Kandierte Weintrauben und gebrannten Kokos und befanden uns auf der Straße nach Masca.

Hier und da mussten wir die Route ändern, da tatsächlich GPS Fehler angezeigt wurden und die Serpentinen wurden wilder und wilder und wilder.

Endlich hatten wir es geschafft, die bizarren Berge und das niedliche Masca lagen vor uns!

Nun mussten wir aber auch zurück und hier tat sich das Navi zunächst schwer, schlussendlich landeten wir dann aber doch auf der Inselumrundung.

Hafen, Tanstelle, Cicar…..drei Schmähworter irgendwie in Einem. Immer wieder die letzte Herausforderung, wo gebe ich das Auto ab, wo ist die letzte Tanke, verdammt wo ist denn nun die Autovermietung!

Zu unserem Übel waren wir nun auch noch mit Ina und Rafael verabredet, Mathias Cousine und Kind.

Wir wollten wenigstens kurz auf die Kabine, Hände waschen und dann wieder los.Um 19:00 Uhr hatten wir es geschafft und schlossen Beide in die Arme.

Zu Viert erbummelten wir uns Santa Cruz, eine nette Stadt, größer als erwartet.

Zufrieden kehrten wir auf ein schnelles Abendessen ein, Mathias versuchte sich an Papa Locas, ich Hamburger und Pommes.

Gegen 21:30 Unr kehrten wir zum Schiff zurück, das Ablegen aus Teneriffa bekam ich nicht mehr mit, ich war durch!

Der an Teneriffa sich anschließende Seetag war unspektakulär! Wir trafen uns mit den Eschweilern um 11:00 Uhr im Fuego und verzogen uns zunächst ins 5. Element, wo wir auf ein sehr nettes Paar trafen, die seit Teneriffa mit an Bord waren.

Später lagen wir geschützt auf der Liege und noch etwas später perfekt geschützt in der Kabine zum Schläfchen.

Abends trafen wir uns mit Elke und Heinz im Weite Welt….Summertime im Anschluss, fertig!

Trans 2024, Karibik- Europa X: La Palma

Die Nacht war genau so unruhig wie die Nacht zuvor, Husten und Magen Darm hatten dafür gesorgt

. La Palma, wir kommen! Europa, wir sind wieder da!

Um 9:15 Uhr hatten wir den ersten Schritt wieder auf Land gesetzt, die Transatlantiktour war damit Geschichte! Als letzte Herausforderung auf dieser Reise wird nur noch der Golf von Biskaya vermutet. Da der Wetterbericht nach erster, vorsichtiger Schätzung uns aber hold sein wird, sehe ich auch diesem Seetag entspannt entgegen.

Die PKW Übernahme bei Cicar war unproblematisch, Mathias setzte sich sogar ans Steuer und los gings über die Insel.

Bevor ich ins Sightseeinggetümmel einsteige, ein Hinweis! Die wahre Schönheit von La Palma blieb uns ein wenig verborgen, da am Tag vorher Regen auf die Insel niederging, der dafür sorgte, dass wir viel Dunst, wenig Aussicht hatten…schade, nicht änderbar.

Im Vorfeld der Reise hatte ich mir viele Gedanken zu La Palma gemacht, ich wollte weder den ganzen Tag auf der Vulkanstraße verbringen, noch in Santa Cruz festhängen. Der Nationalpark ( Taburiente) erschien mir für einen Tag zu ambitioniert. Mit einiger Suche bin ich dann auf Poris de Candelaria gestoßen, ein Fischernest an der Westküste. Bedeutete für uns 1x auf die andere Seite, 2-3 Aussichtspunkte auf dem Weg dorthin, evtl. ein Blick auf das neue Lavafeld und ein Nachmittag in Santa Cruz, theoretisch sogar mit Badeaufenthalt.

Der Weg mit unserem abgerockten Fiat Tipo bis Tazacorte war unproblematisch, bis auf den Dunst über der Insel waren wir erfreut über das was wir sahen und mit großen Gelächter nahmen wir die Abhänge nach Poris in Angriff. Im Hinterkopf hatten wir allerdings sehr wohl bereits den Weg zurück. Um in das Seerauberhöhlennest zu gelangen muss man allerdings fit sein. Vom Parkplatz bis ins Dorf läuft man gelassene Fünfzehn Minuten steil, unbefestigt bergab, wir im umgekehrten Fall mit Hals, Magen, Darm und Kopf wieder bergauf….viel Gekeuche und Gefluche inklusive. Elke blieb gleich im Auto,wir Wir stiefelten los und waren beeindruckt! Eine Wohnhöhle, in der einfache Fischerhütten gebaut wurden, wilde See und kaum Touris. Die Häuser wurden immer noch genutzt, kaum vorstellbar.

Der Weg bergauf gestaltete sich wie bereits kurz erwähnt schwierig, Simone und ich keuchten aus allen Löchern, wie es Mathias ging, mochten wir uns nicht vorstellen.

Der größere Hammer kam aber dann bei den 30% Steigungen. Die mochte unser Peugeot gar nicht und es endetet wie es enden mussten….Mathias versuchte sich im Fahren, wir keuchten weiter. Anfangs zu Viert, später dann nur zu Dritt! 

Gott sei Dank, die Möhre schaffte es aber dann doch und in Los Llanos kehrten wir erstmal in eine Apotheke ein.

Die Sicht in die Berge war auf dem Rückweg nicht besser, ein kleiner Verfahrer brachte uns aber den schrecklichen Ereignissen aus 2021 ein wenig näher. Auffallend war, dass auch Richtungsanzeigen ganze Ortschaften ausgesteichen waren und weil wir nicht aufpassten, landeten wir genau auf einer dieser Straßen, die am noch noch nicht erkalteten Lavafeld von 2021 endeten! Unter dem Feld, ganze Dörfer, zerstörte Existenzen und am Rande des Lavafeldes sieht man wie klein der Grat zwischen Leben und Tod ist; manchmal nur ein paar Palmen.

Zufrieden mit unserem Tag schmissen wir die Schlüssel wieder bei Cicar ein. Mathias ging schnurstraks erstmal in die Heia, Simone und ich traten den Gang in die Innenstadt an.

Wir erbummelten uns ein wenig Santa Cruz, entdeckten ein paar hübsche Geschäfte und Häuschen und warfen einen Blick auf den Lavastrand.

Kurz nach 18:00 Uhr waren wir wieder zurück, abends gabs nur noch Essen für vier von uns im Bella Donna…Mathias versuchte sich kläglich an Nudeln.

Simone und ich zogen uns „ Dancing with the officers“ rein, war wohl die beste Show der Tour. Um 23:00 Uhr im Bett gewesen

Trans 2024 Karibik- Europa , VIII: Antigua

Eine meiner Lieblingsinseln in 2022, die auch jetzt nicht enttäuschte. Morgens genossen wir den Blick auf St. John‘s, frühstückten und suchten uns ein Sammeltaxi, welches uns zur Dickenson Bay brachte.

Bereits um 9:30 Uhr standen wir vor der berühmten Telefonzelle und konnten das gute Stück noch ohne Zeugen- Beweisfotoverrückte genießen. Postkartenidylle pur, ein Hoch auf meine Olympus.

Der Strand ein Traum in pink, blau und türkis und weiß. Wir lagen an einer netten Bucht, mit tollem Strandzugang, stylisch neben dem Sandals (2 Wochen HP 5000€ ohne Flug).

Selbst ich verbrachte mehr Zeit im als am Wasser und gegen 13:00 Uhr war der Badespaß Karibik dann leider, leider vorbei.

Wir beobachteten den Aufbau der Partymeile am Pier, es gibt wohl wieder eine Abschiedsparty, sehr schön.

Bevor es zurück in die Stadt ging, gab es einen Cocktail im Café Mare.

Mathias und ich schlunzten durchs Piratennest, bewunderten den verrückten Friseur, fanden nichts in den grottenschlechten 24/7 und warfen einen Blick auf die Kirche und waren uns einig, Antigua ist ein Highlight. Leider war es so superheiß,wir hielten es nicht lange aus. Die Luft stand, uns lief die Suppe im Stehen, Karibik im April ist einfach nur heiß….

Zurück am Pier war die Party bereits in vollem Gange, wir gingen aber zunächst auf die Kabine und relaxten.

Um 16:45 trafen wir uns mit Simone und Eltern und feierten bei Bratwurst und Rumpunsch. Deutschland trifft Karibik oder auch die „letzte Bratwurst vor Europa“.

Tolle Stimmung und mit ein wenig Wehmut gingen wir wieder aufs Schiff, ein wenig mehr Karibik wäre toll gewesen.

Wir feierten den Sail Away auf dem Balkon unserer Eschweiler, endlich mal Musik….bei uns kommt in der 14 nichts an.

Der Spätnachmittag gehörte der Entspannung und um 19:45 Unr stopften wir noch eine Maschine Wäsche voll….meine Aussicht, ein toller frisch gewaschener Schlafanzug. Wieder lobten wir die Fotoflat,tolle Bilder begleiten uns nach Hause.

Im Bella Donna wartete grundsolide italienische Kost auf uns und im Theatrium verwöhnte uns Lili mit Divensongs, not too bad.

Im Beachclub war Poolparty angesagt“ good bye  carribean islands“….viel Latino, tanzbar.

Um 23:30 Uhr fielen wir in Schlummer

Trans 2024 Karibik- Europa , VI: Barbados

Barbadaos, die nächste Perle in den Westindies. Durch die Tour 2022 mit einer soliden Sightseeinggrundlage ausgestattet war auch der heutige Tag schnell organisiert: Mount Gay Destillerie, Bridgetown ( immerhin Weltkulturerbe) und Strand ( Carlisle Bay). 

Wer noch einen Blick auf einen fantastischen Tag in 2022 werfen möchte, klickt bitte hier:https://allcontinentsinonelife.com/?s=Barbados

In die Mount Gay führte uns ein Taxi für 10$, wo wir zunächst noch eine Stunde Zeit überbrücken mussten dann aber eine tolle Tour erleben durften, inklusive systematischen Abfüllens und Vernebelung unserer Hirne. Mit uns eine nette alte Lady vom Britenschiff ( Marella von Tui), die uns köstlich unterhielt.

Mit einem Rumpunsch und vier Rumtastings im Hirn starteten wir den Weg zurück nach Bridgetown und gingen in die Unescooffensive.

Unsere Tourführerin war ein Vollprofi…..

Vorher kurz am Cricket Ground den Sinn und Unsinn des Sports diskutiert und am Rihannadrive einen Blick auf die Shattleshacks und Geburtshaus der grande dame von Barbados geworfen.

Shattleshacks:

Rihannas Geburtshaus:

Barbados hat sowohl Moschee als auch Synagoge, erstere fiel uns förmlich vor die Füsse:

Zum Weltkulturerbe in Bridgetwon: Hier ein wenig britisches Häusle, da eine nette Kirche und ein sehenswerter Friedhof ( St.Michaels). Bridgetown könnte man als überbewertet bezeichnen….oder es verfällt systematisch, britisches Erbe wird ein Stück weit abgeschüttelt, die Unabhängigkeit ist gerade vier Jahre her! Aber natürlich wähnt man sich am Parlament fast in London, nur die Palmen stören. Und natürlich verfügt Bridetown über einen Travalgar Square…. uns haben ein wenig die Pubs gefehlt.

Hier werden die „ Helden“ der Insel verehrt:

Den Nachmittag im Beachclub the Boatyard verbracht, gleicher Strand anderer Club als vor zwei Jahren. Auf den Schnorcheltrip zu den Schildkröten verzichtet. Hier versorgte uns Simone mit Infos am Abend.

Der Shuttle des Clubs brachte uns zum Schiff, im Duty Free wurden noch wichtige Dinge gekauft und der späte Nachmittag wurde auf der Kabine verschlust.

Anbei zwei Schildkrötenbilder von Simone, hier hoffe ich auf Belize im Januar:

Ein wunderschöner Sonnenuntergang komplementierte den schönen Tag, Barbados geht immer!

Wir trafen uns am Abend mit den Effenbergs, gingen ins East und siehe da, mein Mann verstand das Konzept und liebte sein Essen.

Im Anschluss eine mehr als mittelmäßige Show gesehen, Iva Hope….muss man sich nicht merken.

Trans 2024, Karibik – Europa, V: Grenada

Grenada, eine der Insel auf die ich mich, als Wiederholungstäterin wirklich sehr gefreut habe. Gerne denken wir an Johanna und die grandiose Tour aus 2022 zurück,  dieses Mal sollte aber nur noch der Grand Anse Beach und St. George zum Zuge kommen.

Neben Dominika besitzt Grenada den beeindruckensten Hafen, die Sicht auf die Insel…grandios! Wir befanden uns wieder in Mittelamerika, die ABC Inseln gehören geografisch bereits zu Südamerika.

Wir frühstückten im Weite Welt und zogen von dannen.

Zwischen St. George und dem Grand Anse verkehren Taxiboote für 5$ und das ist mit Sicherheit die beste Variante, an den Strand zu kommen und die Perla in voller Pracht zu sehen. Wir konnten auch das Haus von Johanna in den Hügeln von Grand Anse ausmachen und zu gerne hätten wir mit Johanna einen Kaffee getrunken.

Am Strand angekommen hielten wir uns backboardseitig und pflanzten uns ins Refugium netter Rastas. Ein Bucket mit sieben Bier für 20$, jede Liege nen 10er, was will man mehr?!

Bei der Ansicht der tollen Bilder lässt sich kaum erahnen, dass an diesem Traumfleckchen Kämpfe der US Amerikaner gegen die chancenlosen Inselbewohner 1982 stattgefunden haben. Die Invasion wird von den Vereinten Nationen im Nachgang scharf verurteilt…..was kümmert es die Amis?

Unsere Liegennachbarn, eine herzige Familie mit Traumbaby und einem netten Vierjährigen waren unterhaltsam und die Zeit verflog mal wieder viel zu schnell. Es kann allerdings auch an den Rauchschwaden um uns herum gelegen haben…der süße Duft des Grases, auch wir werden anbauen….ist ja jetzt legal!

Zurück in der Hauptstadt, ließ sich bereits Großes erahnen, die Zeichen standen auf Rum Punsch vor dem Schiff. Wir sahen die ersten Aufbauarbeiten und freuten uns schon.

Schnell geduscht und umgezogen liefen wir über den Hafen in die Innenstadt. Der schnellste Weg ist der Sendall Tunnel, interessant neben den Autos, ohne Fußgängerweg durch die Abgase zu turnen.

Unser Ziel war die Inner Carriabe, also der Innenhafen, der im Reiseführer immer als touristisch interessant beschrieben wird. Tenor: alte Warenhäuser die in Läden und Restaurants umgewandelt wurden. Fazit, unseres Marsches: ein gut sortierter Supermarkt, viele Ruinen, ein KFC, touristisch überbewertet aber ein, zwei nette Aussichten und natürlich viel britische Kultur.

Interessanter war es da eigentlich auf der anderen Seite des Sendall Tunnels, wo wir uns ins Markttreiben inmitten von Ganja rauchenden Rastas warfen. Auch der Blick in die Fischhalle war toll und insgesamt bekamen wir einen gute. Eindruck von St. Johns verblassendem Ruhm.

Ein paar Dollar leichter, viele Erkenntnisse reicher nahmen wir vor dem Schiff dankbar die Rumpunsche entgegen und sehr beschwingt haute es mich in ein spätnachmittägliches Schläfchen.

Abendessen mit den Eschweilern folgte um 20:00 Uhr im Weite Welt, Thema Großbritannien….mit Klößen und Rotkohl aber auch dem grandiosen Garnelensalat, Kaviar, Lachs und Blinis für die Abreisenden.

An diesem Abend stand die Lasershow auf dem Programm und nach zwei alkoholfreien Cocktails verzog es mich ins Bettchen. Ich nutzte die nächsten Tage und machte mich mit der Geschichte Grenada, den harten Weg in die Unabhängigkeit , die Invasion der Amerikaner und die Last des britischen Erbes vertraut…es ist schon erstaunlich, wie leidensfähig manche Bevölkerungen auf dem Weg zur Freiheit sind, chapeau!

Grenada 2022 ist hier zu finden: https://allcontinentsinonelife.com/karibik-2022-vi-grenada/

Trans 2024 Karibik- Europa, IV: Bonaire

Auf Bonaire hatten wir uns so richtig gefreut, das kleine Eiland hatten wir bereits 2022 in unser Herz geschlossen.

Wir wachten gegen 7:00 Uhr aus komatösem Schlaf und schauten erstaunt auf die Szenerie vor uns- schon da!

Frühstück wie immer in der Weiten Welt, ein bissel  Klönschnack mit Elke und Heinz, die Eschweiler sind uns echt ans Herz gewachsen…. und runter gings von Bord.

Windig war es, 27 Grad und viele Wolken erwarteten uns und ein kleiner niedlicher Minibus, der uns für 5$ zum Solobon Beach brachte.

Die Strände auf Bonaire sind nicht mit Palmen bewachsen, kaum Strauchzeug, nur Mangroven. Wer nicht taucht oder surft, wird wenig für die Insel übrig haben. Wir mögen sie!

Unter unserer Liege verdümpelten wir den Tag, beobachteten die Surfer, planschten ein  wenig im seichten Wässerchen und bekamen Besuch von Meister Leguan! Zutraulich das Tierchen, Mathias filmte das Kerlchen und auf einmal flüchtete mein nbff auf MEINE Liege. Ich weiß nicht, wer mehr erstaunter war, der Saurier oder ich!

Da wir eh zurück in die Stadt wollten, ließen wir Leguan Saurier sein und nahmen den Bus zurück nach Kralendijk.

Dort bummelten wir durchs niedliche Nest und shoppten ein wenig tolle Dinge die mit Flam anfingen und ingo endeten…..total wichtige Gegenstände, aber soooo pink! 

Mathias sprang noch ins Wasser am Schiff, ich verzichtete freiwillig, wollte keine nassen Klamotten mehr haben.

Cocktail und Currywurst am NaMi, Auslaufen des Schiffes um 18:00 Uhr.

Wir gingen erst kurz vor 20:00 Uhr ins Bella Donna und trafen auf unsere Lieblingseschweiler, mit Denen wir nicht nur die Fotoflat strapazierten, sondern auch die Abendshow im Theatrium anschauten, die uns gut gefiel.

An diesem Abend war Silent Party angesagt d.h. Jeder bekommt einen Kopfhörer, drei DJs legen unterschiedliche Musik auf und ab geht die Post.

Habe mich selten auf der Tanzfläche so gut amüsiert wie an diesem Abend, einhellige Meinung, gut dass wir das Ganze mind. noch 2x erleben dürfen, nach Barbados, nach Teneriffa.

Kaputt fielen wir weit nach 0:00 Uhr ins Bett, es lockte ein Seetag.

Am nächsten Morgen waren wir immer noch kaputt, verbrannt von Bonaire und ein unentschlossenes Fauli.

Letztendlich landeten wir auf Deck 16+, windiges Eckchen vorm Patiodeck und verlebten dort einen verquatschten Vormittag.

Gegen 13:30 ins Fuego, um 15:30 aufs Laufband, Heinz lief mit.

Ein kurzes Nickerchen am späten Nachmittag, ein super Abendessen im Casa Nova komplementierten den Abend.

Zu Fünft feierten wir noch ein Absackerchen im Theatrium und waren dann auch schon im Bettchen.

Trans 2024, Karibik- Europa, III: Curaçao

Frohe Ostern von der Perla!

Wieder frühstücken wir im Weite Welt gegen 8:00 Uhr und befanden uns bereits um 9:00 Uhr auf dem Weg zum Mambo Beacht, pro Person 8€ im Sammeltaxi. Der Weg zum Strand brachte alte Erinnerungen aus 2022 hoch, die auch gerne hier nochmal nachgelesen werden können: https://allcontinentsinonelife.com/karibik-2022-iv-curacao/

Dort angekommen waren wir nicht nur über die Location sondern auch von den bezahlbaren Liegen begeistert.

Schwimmen war ebenfalls super und sehr zufrieden ließen wir den Vormittag an uns vorbeiziehen. hier muss bemerkt werden, dass Curaçao nicht sehr viele Strände sein Eigen nennt, die meisten sind aufgeschüttete Hotelstrände.

Es wurde allerdings doch richtig voll, kein Geheimtip am Ostersonntag!

Uns lockte auch die tolle Beachbar, die zum Vergammeln einlädt. Gerne würde man hier den einen oder anderen Tag vertrödeln….ach Karibik geht immer!

Bevor wir nach Willemstad fuhren, besichtigten wir das Haibecken vom geschlossenen Aquarium, man mag die Tierchen nicht in freier Wildbahn erleben.

Unsere Rückkehr nach Willemstad verzögerte sich, da ein Unfall auf der Brücke war und so war es dann auch weit nach 14:00 Uhr als wir die Perla wieder betraten.

Nach einem Tapas Mittagessen zog es uns auf nen Drink an die Bar, da unser Zimmer noch nicht fertig war und wir unbedingt Klamotten abschmeißen wollten.

Um 15:40 Uhr waren wir wieder auf dem Weg, zunächst nach Otrobanda, Wandmurals bewundern.

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, in Schaarloo nochmal die wunderschönen Häuser zu bewundern, die wir in 2022 nur aus dem Bus gesehen hatten.

Leider fanden wir nicht den richtigen Weg , das Internet war im Vorfeld ebenfalls nicht wirklich kooperativ gewesen und die Uhr machte Tick Tack. Also nichts mit dem Weddingcake Haus, hier verweise ich auf 2022. Aber die eine oder andere tolle Hütte sahenwir dann doch!

Wir gaben auf, warfen einen Blick auf den venezolanischen Gemüsemarkt und schlenderten durch Punda.

Die Murals begeisterten uns schwer, Curacao wie immer bildschön.

Obwohl wir bis 22:00 Uhr Zeit hatten,liefen wir zu 18:30 zurück zum Schiff. Ein letzer Blick, für uns heute kein Willemstad bei Nacht.

Wir hatten ein Osterdate mit einem waschechten. Waffenhändler….nein, natürlich nicht! Das Date war im Casa Nova, venezolanische Küche! Der Waffenhändler saß mit seiner Frau neben uns und plauderte alte Geschäftsgeheimnisse aus….eine der schwersten Armeen hat übrigens Singapur.

Das Essen war hervorragend, drei Gänge die sich lohnten….

An der Bar trafen wir auf Simone und nach einem Schlummertrunk und dem Sail Away auf dem Balkon fielen wir bereits um 22:30Uhr in die Heia.