Karibik 2022, XII: Sint Maarten/ Saint Martin

Die französisch, niederländische Insel, mit Grenzstein!

Entdeckt wurde sie ebenfalls durch Christoph und der weiß wann? Natürlich am 11.11.1493, ist doch logisch, oder?

Die Hafeneinfahrt von Philipsburg, dem niederländischden Teil der Insel ließ uns wieder in die Realität kommen. Duty Free, Casino und Fünfsternehotel…..Europa naht.

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Wir legten erst gegen 9:00 Uhr in Philipsburg an und uns begleitete Planungsunruhe. Da die Aida aufgrund von Covid ALLE Ausflüge zum Maho Beach gecancelt hatte, war trotz organisierten Ausflug viel Planung angesagt.

Wir hatten uns von der Fahrradtour ( soll knüppelhart sein) getrennt, dafür eine Doppeldeckertour mit Rumfabrik, Käseladen und kurzen Blick auf Marigot und dem Maho Beach gebucht. Nicht toll, immerhin ein Einblick. Ab 13:00 Unr wollten wir indivuell zum Maho Beach, die großen Maschinen landen eh Alle erst am NaMi. So war es wichtig, dass unser Schiff die Freigabe für individuell geführte Ausflüge erhält, welche erst um 9:00 kam! Im Schweinsgalopp erkundigten wir uns bei den örtlichen Taxifahrern nach unseren Möglichkeiten, im leichten Ponytrab ging es zurück zu unserem Treffpunkt für die organisierte Bustour und wir landeten genau unten im Bus! 

Bissel Schwund ist immer, zwei typisch deutsche Ätzquallen gefiel unser schneller Schritt und das Ausscheren aus der Aida Zweierreihe nicht. Die zarten 150kg vor uns kamen ins Schwitzen und sahen ihre Fälle davon schwimmen….wir blieben lieber gleich unten im Bus, mir ist das „wir lieben geplante Ausflüge Geschwader“ echt zuwider. Wie diese Kreuzfahrtamöben um Busplätze und Essen am Buffet kämpfen….Himmel hilf, hier könnten Weltbestseller geschrieben werden. Komischerweise handelt es sich immer genau um die Franktion, die man ab der ersten Sekunde schon für absolut unerträglich hält und zu Denen man auch im wirklichen Leben eher Abstand halten würde.

Wir fuhren durch das eher hässliche Philipsburg, was eindeutig auf den us-amerikanischen Casinotourismus und Duty Free Shopper ausgelegt ist. Aufeinmal waren KFC und Burger King, Carrefour und andere Supermarktketten präsent. St. Maarten gehört eindeutig in die erste Welt, die Hauser schicker, die Supermärkte gehörten aufeinmal nicht mehr dem Quotenchinesen wie auf den anderen Inseln.

Witzig waren die vielen Kreisverkehre, die tatsächlich überall auf der Insel zu finden waren und immer mit einem netten Denkmal verziert wurden. Erinnert wurde an wichtige Persönlichkeiten der Insel, den Salzernten oder es wurde mal eben der Pelikan den Flugzeugen am Maho Beach gleicjgestellt.

Unser erster Stop war der Grenzstein, der die Teilung der Insel zw. Frankreich und den Niederlanden markiert, unser erste Ziel die Hauptstadt von St- Martin, Marigot. Dort bewunderten wir den Hafen, die zum Teil noch französische Architektur und die Tatsache, dass dort auch eher englisch als französisch gesprochen wurde. Übrigens besitzen rd. 65% der Einwohner einen niederländischen Pass, 35% den französischen. St. Maarten ist teilautomom, mit eigener Währung dem karibischen Florin.

Vive la France, Marigot:

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Auf St. Maarten findet man viele Leguane, die sich in der Sonne aalen.

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Wir erhielten zur Frühstücksrunde einen Rumpunsch und damit wurde die Tour noch lustiger.

Unser nächstes Ziel war der für Aida Gäste verbotene Maho Beach, dafür das er aber verboten war, hingen dort alle vom Schiff herum. Alle hatten die Möglichkeiten, die sich reell ergeben hatten, genutzt.

Wir bewunderten die erste Maschine, die donnernd über unsere Köpfe, hinwegflog, dann stand unser Plan felsenfest fest…der Nachmittag gehörte dem Maho Beach!

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Unser nächstes Ziel mit dem Bus war Cole Bay Hill mit toller Aussicht, dann ging es zur Toppers Rhum Destillery, wo wir mit Proben systematisch abgefüllt wurden. Alles spiced Zeugs, wir liebten Banane und kauften ein kleines Fläschekin.

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Blick aufs Rollfeld

Neben dem kunterbunten Rum genossen wir auch eine gute Aussicht an der Simpson Bay.

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Auf der Fahrt, zurück nach Philipsburg sahen wir etwas andere Ecken von Sint Maarten, die aber auch auf den großem Tourismus verweisen, Vieles hat mich an Mexiko erinnert. Simpson Bay scheint dennoch angenehm für ein paar Tage zu sein und der Direktflug ab Paris ist irgendwie attraktiv!

Nach einem letzten Stop in der nichtsnutzigen Käsefabrik Old Amsterdam und Henri Willig ging es zum Pier und von dort direkt weiter nach Maho Beach. Wir hatten noch zwei Aida Mitfahrerinnen mitgenommen, mit denen hatten wir bereits ein paar Ausflüge zusammen gemacht. 

Der Weg nach Maho war bereits staulastig, absurd wurde es direkt am Strand, da die Straße am Flughafen mit Sand verschlammt war.

Ich hatte im Vorfeld die Landungen ausgedruckt, die fast 1:1 mit den Angaben der Beach Bar überein stimmten. Das Meer war unruhig, zwischen den Maschinen zu schwimmen fast unmöglich. Wir waren natürlich auf die großen Brummer aus, die aber zum Teil auf sich warten ließen.

Zum Teil standen wir direkt unter den Maschinen, fast schon unheimlich war fast zu vernachlässigen. Voller Enthusiasmus stürzte ich noch von einer Mauer, Gott sei Dank weich in den Sand.

Leider hielt uns die die große AF aus Charles de Gaulle hin,diese landete mit fast einer Stunde Verspätung, da saßen wir bereits brav im Taxi.

Gegen 16:00 Uhr zurück und nach kurzem Stop und Dusche in die Tapas Bar und Curry Wurst, wohlwissend dass wir um 20:00 Uhr eine Reservierung im French Kiss haben…..

Nach einem verquatschten NaMI in der Aida Lounge mit unseren Kabinennachbarn schossen wir kurz vor dem „ Sail away“ in unsere Kabine, duschten und wurden vom Gute Nacht Service überrascht.

Um 20:00Uhr nahmen wir unsere Reservierung im French Kiss wahr, es gab Tartar, Schnecken und Dorade…..vollkommen geplättet fielen wir auf unser Canapé.

Unser Schiff nahm Kurs auf unsere letzte Insel, Antigua!!!

2 Gedanken zu „Karibik 2022, XII: Sint Maarten/ Saint Martin“

  1. Na das war auch wieder ein vollgepackter und erlebnisreicher Tag! Ich habe einen ganz guten Eindruck von Sint Maarten, gespeist aus deinen Fotos. Ihr hingegen scheint ja nicht so sehr begeistert gewesen zu sein. Mal abgesehen vom leckeren Essen und dem Wahnsinns-Fotospot am Strand, von dem aus die fetten Flieger wirklich zum Greifen nah scheinen.

  2. Ach doch, Sint Maarten war toll. Lediglich Philipsburg machte nicht den guten Eindruck auf uns. Da wir nochmal individuell in die Karibik wollen, steht Sint Maarten tatsächlich wieder auf der Bucket List. Eine gute touristische Infrastruktur hat schon was und der französische Teil kam eindeutig zu kurz. So 3-4 Nächte kann man es bestimmt aushalten.

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