Uganda 2020, VIII: Lake Mburo Nationalpark

Gegen 3:30 Uhr war Mathias wach und horchte angestrengt nach draußen….es waren Fledermäuse die um unsere Lampe tanzten, komischerweise war ein Reißverschluss vom Zelt am Morgen nicht zu! Wir hatten des nächtens auch ein Auto und grölende Jugendliche gehört, bislang haben wir uns immer sicher in Uganda gefühlt und ich glaube auch nicht, dass der Reißverschluß etwas mit den Kids zu tun hatte….

Wir frühstückten gegen 7:00 Uhr und befanden uns um 8:00 Uhr auf der Straße. Google und Navi spielten wieder das Spiel „sagst Du links dann meine ich rechts“ und schickten uns 15 Minuten vom Hawk‘s Eye entfernt erstmal in die Pampa, Schulpampa….überall sah man niedliche Mädels im Ringelshirt und roten Rock, eine hübsche Schuluniform.

Nachdem wir aber auch diese kleine Störung quasi mit einem Schulterzucken kommentierten, wurde die Straße mit einem Mal richtig gut, wir befanden uns wieder offiziell in Richtung Kampala. Man kann es nicht leugnen, unser Urlaub geht seinem Ende entgegen.

Weder Google noch das Navi kannten DIE LODGE, die wirklich in jedem Reiseführer empfohlen wird- das Eagle‘s Nest Mburo. Auch wir hatten uns für diese Empfehlung entschieden und wussten bereits im Vorfeld, dass wir nach Karte fahren müssen.

Überraschenderweise klappte die Kartenleserei sehr gut und um 12:00 Uhr checkten wir in die zweitbeste Unterkunft unserer Reise ein.

Auch hier erwartete uns wieder ein Zelt mit grandioser Aussicht und zum Lunch gab es die besten Spaghetti Ugandas. Die Anlage war sehr gepflegt und wir vertrödelten noch ein wenig Zeit, bis es auf Game Drive ging.Ich sah bereits die ersten Zebras von unserer Terasse und freute mich riesig auf die monochromen Freunde.

Der Mburo Park ist ein Savannenpark mit vielen Akazien.Seit ein paar Jahren gibt es dort auch wieder Rothschildgiraffen, Löwen und Elefanten wurden unter Idi Amin und Obote ausgerottet. Es soll aber Leoparden geben, wir fanden keinen….

Dafür hat Mburo als einziger Park in Uganda Impalas und Zebras. Neben den Giraffen legten wir insbesondere auf diese Tierchen unser Augenmerk.

Gegen 15:00 Unr fuhren wir über das Sanga Gate in den Park und keine zwanzig Meter vom Eingang entfernt, bestaunten wir die erste Zebraherde. So ging es den gesamten Nachmittag. Wir sahen auch Unmengen an Warzenschweine, einige Topis, Impalas, Büffel und natürlich auch sechs der 15 Giraffen.

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Wir waren ziemlich angetan, auch ohne Löwen und Elefanten, und fuhren gegen 18:00 Uhr wieder ins Eagle‘s Nest.  Vorher hatten wir noch einen Blick auf den See geworfen, keine Hippos und auch keine Crocs gesichtet.

Dort gab es eines der besten Menüs in diesem Urlaub, wir waren begeistert.

Nach ein paar Drings gingen wir ins Bett, die Temperaturen sind wieder moderat warm geworden, den dicken Regen in den Nebelwäldern haben wir zurückgelassen.

3 Gedanken zu „Uganda 2020, VIII: Lake Mburo Nationalpark“

    1. Du bist in Uganda auf das Essen in Deiner Lodge angewiesen und die Spaghettis gab es quasi in jeder Unterkunft, egal wie gut, wie teuer immer am Anreisetag. Auch das Frühstück ist total genormt hier,egal. ob Hostel oder Viersternelodge. Es gibt immer exakt und abgezählt das Gleiche, lustig oder

      Lg Sandra

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