Schlagwort-Archive: Frankreich

Frankreich 2019, II: Toulouse, la ville rose

Bereits beim Abflug aus TXL fragte uns der Typ vom Bodenpersonal „was gibts in Toulouse?“ Unsere Antwort war ebenso vage „Airbus und saufen geht immer“. Tja und so kam was kommen musste. Toulouse, die Hauptstadt der Region Languedoc- Roussillon bzw. Okzitanien ( im Mittelalter) ist zwar die viertgrößte Stadt Frankreichs, besitzt aber bis auf Airbus, guten Wein und viele Backsteinbauten nicht so viel Nennenswertes. Die Stadt liegt relaxt am Ufer der Garonne und somit auf der Pilgerroute des Jakobsweges, wie man im Jakobinerkloster und der Kirche Saint Sernin eindrucksvoll bemerkt. Viele Pilger waren in der Stadt unterwegs.

Wir nahmen den Mittagszug aus Carcassonne und waren direkt ein wenig gnatschig, da wir gerne ein wenig früher die Festungsstadt verlassen hätten.

Angekommen in der Airbusstadt liefen wir vom Bahnhof zu unserem Hotel, welches man sich nicht unbedingt merken muss, die Website versprach eindeutig mehr als das, was wir bekamen. Gut war allerdings die Lage und nach einem ersten Frischmachen liefen wir zum naheliegenden Capitol. Unterwegs bewunderten wir tolle Art Deco Architektur.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unterwegs bewunderten wir einen alten Wehrturm, heute Sitz der Touriinfo.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Im alteingesessenen Café Florida gab es einen überdimensionierten Eisbecher mit viel Marshmallows und Baiser.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Leider war das Restaurant zwar alteingesessen aber ohne stilles Örtchen…..so kamen wir in den Genuss des Capitols von innen und bewunderten das Standesamt und einige andere schöne Säle…. nur ein Klo blieb irgendwie Mangelware…

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Hier möchte Jede/r gerne „ja“ sagen
Das Parlament der Stadt tagt hier.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir waren mit unserem Sightseeingprogramm noch lange nicht am Ende und liefen zum weltberühmten Jakobinerkloster. Hier liegt der heilige Thomas de Aqin begraben, wovon wir uns aber nicht überzeugen wollten. Das Kloster blieb uns verborgen auch wenn die Aussicht auf die Klostertoiletten nicht ohne waren….. Dennoch beeindruckte die gotische Kirche und eine etwas ungewöhnliche Bauart. Man beachte die Säulen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auf der Suche nach einer Pippibox zogen wir durch die Stadt Richtung Garonne. Am Ufer des Flusses war die Hölle los, viele Toulouser verbrachten ihren Sonntag in der milden Spätsommerwärme und fröhnten dem Lanzensport auf dem Wasser…..interessante Art von Ritterspielen, auch wir verfielen der südfranzösischen Kultur.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Lanzenspiele vor der Pont Neuf, der ältesten Brücke von Toulouse, erbaut 1543-1632

Da sich das Wetter so super hielt, beschlossen wir eine Flussfahrt zu machen. Mit Vino im Gepäck ging es auf die Garonne. Die Fahrt war ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten, wie die gesamte Stadt, wenn man mal ehrlich ist.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach der Dampferfahrt knurrte uns der Magen. An einem Sonntagabend, in der viertgrößten Stadt Frankreichs an etwas Beißbares zu kommen, war schwieriger als gedacht, sechs Plätze in einem authentischen Laden waren fast ein Ding der Unmöglichkeit. Nachdem wir fast eine Stunde gesucht hatten, wurden wir fündig…..in einer Burgerbude, die uns aber Moules Frites servierte.

Den Abend ließen wir im Einzelzimmer der Herren ausklingen, tiefgründige Gespräche und Diskussionen verhinderten ein frühes Heierchen.

Fast lustlos starteten wir in den dritten Tag in Frankreich, ernüchternd die so gleichmütige Stadt, die zwar ganz hübsch aber nicht sonderlich aufregend daher kommt.

Unser frühes Ziel war die gotische Kathedrale von Saint Etienne aus dem 12.Jh.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Gegend der Kathedrale gefiel uns sehr, wir schlenderten durch die Straßen und betraten mit dem königlichen Garten einen Teil von Toulouse, den wir ebenfalls noch nicht kannten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Der kleine Prinz, ein Denkmal für Antoine de Saint-Exupery
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Toulouse verfügt wie Paris über einige schöne Stadtvillen, wir schauten uns das Hôtel d’Assézat an, in dem heute ein Museum und Theater untergebracht sind.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Um nicht wieder Probleme mit dem Essen zu bekommen, entschieden wir uns für ein feudales Mittag. Unsere Wahl fiel auf ein kleines französisches Restaurant mit Vorspeise und Ente.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Pilgerstätte und Anlaufstelle für Santiago de Compostela Pilger ist nicht das Jakubinenkloster sondern Saint Sernin ebenfalls aus dem 12.Jh.

Auch wir bewunderten die Pilgerkirche von innen, bevor wir das offizielle Sightseeingprogramm für beendet erklärten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Für einen Drink kehrten wir in diese lauschige Ecke ein:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nachdem wir einen Supermarkt überfallen hatten, zog es uns zur Pont Neuf und dann wieder an die alte Stelle vom Vortag, an der Garonne. Mit Wein, Baguette und Käse ließen wir den Abend ausklingen. Unser Fazit zu Toulouse…..die Stadt kann doch ganz schön sein. Allerdings waren wir uns Alle einig, ein zweites Mal kommen wir bestimmt nicht wieder ( es sei denn für die grandiose Salami aus dem Supermarkt).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mit einem Bild vom Beluga beende ich diesen Bericht. Die dicken Wale sieht man immer über Toulouse fliegen. Sie versorgen Airbus mit Flugzeugteilen aus aller Welt. Wir mochten die dicken Dinger und freuten uns sogar noch beim Start in Bagnac, dass eines dieser Transportflieger vor uns startete.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Frankreich 2019: I, Carcassonne

Die Idee nach Toulouse zu fliegen, entstand aus einer Notlösung. Easyjet hatte unsere Flüge nach Marseille gecancelt, Metropole im Herbst stand auf Messers Schneide. Wir wollten aber auch im 21. Jahr spätsommerliche Impressionen und so kombinierten wir mittelalterliche Burg mit Backsteinflair und Airbus.

Airbus ist überall, bereits mit der Landung in Toulouse Bagnac sieht man den größten Arbeitgeber der Region. In den folgenden drei Tagen schwirrten die dicken Belugas um uns herum, Wale die fliegen können…..wir freuten uns immer über die dicken Dinger.

Der Flughafen zeigte sich modern, wir fuhren zunächst mit dem Bus nach Toulouse und dann mit dem TGW in rund 50 Minuten nach Carcassonne. Der Bahnhof liegt direkt am malerischen Canal du Midi, unser Hotel ( Ibis) am Stadtpark der Neustadt mit Laufdistanz zur La Cité, der Altstadt mit Festungsanlage.

Der Canal du Midi
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir machten uns frisch und liefen dann zur Festung, die Carcassonne so berühmt macht. Die Cité ist seit 1997 Unesco Weltkulturerbe und bis heute bewohnt. Die geschlossene Altstadt mit Festungsring ist in ihrer Größe in Europa einzigartig, mit rund vier Millionen Besuchern gehört Caracassonne zu den meist besuchten Touristenzielen in Frankreich. Blöd war lediglich, das gefühlt 3,9 der 4 Millionen am ersten Septemberwochenende des Jahres 2019 die Festung bevölkerten. Fazit: mehr Mensch als Stein aber dennoch sehenswert. Lasst Euch verzaubern und nicht entmutigen, die mittelalterliche Altstadt ist in jedem Fall einen Besuch wert. Im 13.Jh. war Carcassonne eine Grenzfestung zwischen Frankreich und Aragon, in der Anfangsphase des hundertjährigen Krieges eroberten die Briten die Festung.

Nun stürmen also die Touris die Stadt und mittenmang wir sechs Berliner,- innen. Zunächst genossen wir den Blick von der Brücke auf die Festung um uns im Anschluss ins Getümmel zu werfen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Eingang in die Cité
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nach einem gepflegten Vino aus dem Languedoc und einer Tischreservierung für den Abend im Chez Adelaide ( Tip unserer Rezeptionistin) umrundeten wir die Altstadt, zum Teil innen durch die Gassen, zum Teil außen mit Blick auf die alten Gemäuer.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Restauranttip entpuppte sich als goldrichtig, wir entschieden uns alle für das Menü und bekamen für 16€ einen tollen Salat mit Ziegenkäse, Cassoulet mit Bohnen,Ente und Wurst aus der Region. und zum Abschluss eine richtig leckere Creme Brulee.

Das Cassoulet war den Meisten zu mächtig, ich kann aber gut mit fettem Zeugs und fühlte mich wie die Made im Speck. Vollgefressen bummelten wir durch das nächtliche Carcassonne und freuten uns, dass die vielen Tagestouris von dannen gezogen waren.

Wir fühlten uns wie die Burgfräuleins und nur aufgrund der nicht vorhandenen Haarlänge ließen wir unser Haar nicht herunter!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mit ein wenig Vino aus der Hotelbar ließen wir den Tag im Stadtpark ausklingen und lagen gegen 0:00 Uhr in der Hotelheia.

Der nächste Tag begann mit einem sehr guten Frühstück, mit viel leckerem Käse, Crepes und guter Salami. Da wir erst nach 12:00 Uhr den Zug nach Toulouse bekommen hatten, verbummelten wir den Vormittag in der Unterstadt, die sich eher verschlafen zeigte und bereits bessere Zeiten gesehen hat. Viele Geschäfte standen leer, offensichtlich leidet auch Frankreich unter Landflucht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Pünktlich fuhr der Zug nach Toulouse ab, wir freuten uns auf die „rote Stadt“ waren aber Alle froh, in Carcassonne gewesen zu sein und vor Allem dort übernachtet zu haben.

Frankreich 2018: Paris, ein Fest fürs Leben

Nach zwanzig Jahren Abstinenz kehrte ich zurück in die Stadt der Liebe. Während wir 1998 noch mit dem Linienbus nach Paris geschaukelt waren, erledigte dies nun easyjet effizient und schnell. Wir waren eine der Ersten die von TXL nach CDG fliegen konnten. Eines war aber gleich, Frankreich wurde in dem jeweiligen Jahr Fussball- Weltmeister. Manche Dinge ändern sich nie.

Mit nur einmal umsteigen kamen wir an der Metrostation Republique an und liefen in wenigen Schritten in unser Hotel „District Republique“. Ein niedliches, sehr modernes und preiswertes Haus.

Wir wurden wenigstens unsere Klamotten los und konnten uns freier bewegen, einchecken ging natürlich erst ab 15:00 Uhr. Der erste Gang führte uns in ein Bistro und wir durften erstmalig die Pariser Preise genießen. 8€ für ein Club Sandwich, 6€ fürs Bier. Gut gestärkt erschlenderten wir uns zunächst Montmatre und die Kirche Sacre Coer.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Zuckerbäckerbau ist eines der Wahrzeichen der Stadt und auch wir erfreuten uns und bummelten durch das Künstlerviertel und die umliegenden Gassen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wieder „runter“ vom Montmatre sahen wir uns das Moulin Rouge wenigstens von außen an und nahmen dann die Nr. 30 Richtung Arc de Triomphe.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

In Gedenken an die Opfer vom 13.11.2015

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Am Arc de Triomphe schlugen wir uns in Richtung Trocadero und zu was wohl? Natürlich zum Meisterwerk von Gustave Eiffel.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nachdem wir uns an dem Meisterwerk sattgesehen hatten, musste zunächst ein Boxenstop her. Nicht auf den Champs Elysees sondern auf einer der Neben-Champs. Dort kostete der Kaffee nicht 15€ sondern „nur“noch  7€, Paris ist kein Billigparadies. Der Nachmittag war bereits arg forgeschritten, Alle litten unter akuter Müdigkeit, schließlich waren wir ja sehr früh nach Paris geflogen und somit  beendeten wir an diesem ersten Tag das Sightseeingprogramm und widmeten uns unserem Hotel und der Essensfrage. Unser Zimmerchen war echt super und pro Person mit 118€ für drei Nächte ein Traumschnäppchen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das auch ein super Frühstück im Preis inklusive war, erfuhren wir erst am nächsten Morgen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, während meiner ersten Tour bestand das Frühstück aus Baguette und Aprikosenmarmelade.

Unser Hotel lag nicht nur sehr zentral, ziemlich viele Restaurants und Clubs sind vorhanden uns so kam ich an mein erstes Ratatouille und Lammkoteletts.

Unseren Abend rundeten wir mit gutem französischen Landwein ab.

Am nächsten Morgen gab es zunächst das sensationelle, eher deutsche Frühstück und zum Einstieg ein wenig Kultur. Wir liefen  Richtung Saint Germaine  und landeten im Landesarchiv.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dort schauten wir uns den Einfluss der Franzosen in Indochina und die Problematik im Vietnamkrieg an, nur von draußen….uns begeisterten die Wandplakate, Onkel Ho aus allen Perspektiven.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unser nächstes Ziel? Das Hôtel de Ville, das berühmte Rathaus, mit dem noch berühmteren Kuss!

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wer kennt nicht den „Kuss“ von Robert Doisneau und die große Lüge, dass es sich hierbei um einen Schnappschuß handelte? Hier kommt das Original und unsere Variante.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die  Chancen, dass das Foto Berühmtheit erlangt,  sind  wohl eher mäßig, es lag wohl zu wenig Erotik bei den Akteuren in der Luft.

Wir liefen durch das Marais, erfreuten uns an den Stadtschlössern und dem berühmten Place des Vosges, der angeblich schönste Platz von Paris.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir bewunderten die vielen  schönen Einzelhandelsgeschäfte im Marais, viele sind kosher und die Auslagen luden zum Zuschlagen ein.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Als wir durch das Quartier Latin schlenderten und vor Ernest Hemmingways Wohnhaus standen, fiel mir wieder das berühmte Zitat ein „ Wenn du das Glück hattest, als junger Mensch in Paris zu leben, dann trägst du die Stadt für den Rest deines Lebens in dir, wohin du auch gehen magst, denn Paris ist ein Fest fürs Leben“ (1950, Ernest Hemmingway“.  Unser Mittagessen nahme  wir in einem chilligen Uferrestaurant direkt an der Seine ein. Der Spätsommer gab alles, schön mal wieder in der Stadt zu sein.

Am Nachmittag bewunderten wir bei schönstem Licht die Kathedrale Notre Dame. Leider war es uns zu voll, wir gingen nicht hinein und nicht aufs Dach.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wer kennt den Film „Die Liebenden von Pont- Neuf“ nicht? Hier kommt sie, die berühmteste Brücke von Paris. Den Titel „die Schönste“ trägt sie  nicht, diese Schönheit darf an anderer Stelle im Text bewundert werden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unser nächstes Ziel war eine der berühmtesten Herbergen auf dieser Welt, die der Mona Lisa und nein, hierbei handelte es sich nicht um ein Hotel sondern neben der Eremitage um das größte Museum der Welt….klingelts?

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ich spreche natürlich vom Louvre und auch wenn wir die ML nicht von Nahem bewunderten ( das Bild ist winzig klein) das Museum ist auch architektonich eine Augenweide.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Im Anschluss bewunderten wir die Tuilerien und liefen zum Place de la Concorde. Unterwegs fand ich noch folgende Schönheiten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zum Abendessen entfürte uns Kathi nach Bastille, wo wir zunächst einen netten Sundowner tranken. Mein Aperol Spritz kam 11€, man lebt nur einmal!

Da wir mit einer Pariskennerin unterwegs waren, vertrauten wir ihrer Empfehlung und überfielen das Chez Paul, ebenfalls in Bastille. Ich genoss an diesem Abend Fischsuppe und Sardinen mit Rataouille, natürlich.

Am späten Abend genossen wir die Stimmung am Kanal und gingen  gegen 0:00 Uhr in die Heia.

Der dritte Tag begann mit dem guten Frühstück und einem Besuch auf dem berühmten Pere Lachaise. Wir machten den Berühmten dieser Welt unsere Aufwartung und standen still vor dem Grab eines Bataclan Opfers.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir liefen zu Jim Morrison, Edith Piaf, Oscar Wilde, Yves Montand und Gilbert Becaud (Nathalie).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wie die guten Franzosen besuchten wir über die Mittagszeit den Jardin du Luxembourg und amüsierten uns über die vielen Au Pairs.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Langsam taten uns die Füße weh und wir entschlossen uns eine Bateau Mouche Tour mitzumachen und schlenderten wieder zur Pont Neuf.  Unterwegs genossen wir nochmal den wunderbaren Blick auf Notre Dame und warfen einen Blick auf den Pantheon.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Paris vom Wasser kommt nochmal richtig gut und nun kann auch die schönste Brücke von Paris bewundert werden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Unser Abendessen wurde im Quartier Latin zelebriert und Schande über mich……Schnecken und Froschschenkel lagen auf meinem Teller. Ich konnte nicht wiederstehen und hatte im Nachhinein auch ein schlechtes Gewissen- lecker war es aber doch!

An unserem Abflugtag ging Jeder so seine eigenen Wege. Wir hatten Paris Neulinge, alte Hasen und sogar fast Einheimische dabei und die Interessen waren sehr unterschiedlich.

Mich trieb es mit Alexandra in das Ateliere des Lumière zu Klimt und Hundertwasser. Eine tolle Lichtinstellation in der man quasi durch die Kunstwerke lief. Neben den beiden Berühmtheiten, kam auch ein lokaler Künstler zu seinem Recht.

Liebe Leser, lasst Euch verzaubern, die Ausstellung war ein Kracher, zunächst kommt Klimt:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hundertwasser:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir rundeten unsere Pariswochenende mit einem Blick auf die Pariser Oper und ein wenig Shoppingambiente in den wunderschönen Galeries Lafayette ab.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ich konnte den Macarons nicht widerstehen, dazu gesellten sich noch tolle Gewürze und Schokolade aus dem Maxims.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Galeries Lafayette

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Um 17:45 brachte uns Easyjet wieder zurück nach Berlin. Mit dem Gefühl recht schnell wieder nach Paris zu fliegen stieg ich in Schönefeld aus dem Flieger aus.

Hemmingway hatte recht, man trägt Paris in seinem Herzen. Ich habe mir im Nachgang die alten Fotos aus 98 nochmal angesehen. Shakespeare & Company habe ich diesmal nicht geschafft, auch das Centre Pompidou habe ich ausgelassen. Evtl. scanne ich die alte Fotos und füge diese dem Bericht noch zu.

Ansonsten…..beim nächsten Mal, Paris ich komme wieder.