Kulinarische Erlebnisse aus aller Welt

ACHTUNG-SEITE BEFINDET SICH IM AUFBAU!

Ich gebe zu, ich bin ein Foodie, ich liebe gutes Essen! Dabei geht es mir nicht um Sternerestaurants oder Luxusdelikatessen- nein…..das beste Essen kocht auf Reisen die Mama in ihrer Garküche.
Auf meinen Touren „rund um unseren Erdball“ habe ich nicht nur etliche kulinarische Kuriositäten kennengelernt, sondern auch mein Kochrepertoire aufgepeppt und vieles in meine heimische Küche mitgenommen.
Mathias und ich haben uns immer gefragt, warum wir mit den Philippinen nicht so richtig warm wurden. Am Ende haben wir es auf zwei unappetitliche Fakten zusammengefasst: Wir hatten zu viel Quallen, Sandflöhe und Plankton und viel wichtiger, das Essen war so ziemlich das Schlechteste auf meinen ganzen Reisen! Und das ist nicht übertrieben. Auch China konnte mich nicht gänzlich überzeugen, Kebabs im Nahen Osten gehen auch irgendwann auf den Geist, pardon Magen und nach 14 Tagen Tajine in Marokko hatte ich ebenfalls genug. Dennoch hatte dies nichts mit der phantasielosen Grill-Frittier-Küche in Südostasien zu tun. Gegrilltes Huhn wäre noch gegangen, leider wurde das totfrittierte Tier auch noch mit Jägersoße übergossen. Komplementiert wurde das Ganze mit geschmacklosem Reis. Die gesamte Phantasie geht auf den Phils für die Namen der Gerichte drauf. (Embutidosilog- Wurst mit Ei, Toxilog- eine andere Wurst, Sisiq- in meinem Falle süßer Tintenfischhack auf einer Teppanplatte, widerlich) an Geschmack ist nicht zu denken. Egal, Schwamm drüber, heute lache ich über diesen kulinarischen Ausreißer nur noch.

Ich bilde mir zumindest ein, die Lieblingsgerichte einigermaßen authentisch zu kopieren und möchte in diesem Bericht ein paar meiner Leibspeisen aus dem Ausland vorstellen. Natürlich mit Foto und Minianleitung. Wer Probleme mit dem Nachkochen hat, darf sich wie immer bei mir melden. Schnell können Probleme aus der Welt geschafft werden.

Die Gerichte sind nach Ländern geordnet, hinter dem Land steht die Jahreszahl meines Besuchs. Eine Reihenfolge gibt es nicht, somit auch keine Wertigkeit meines Lieblingsessens. Ich mag alle hier gezeigten Gerichte säuisch gerne, nicht alle Rezepte werden von Anfang an drin stehen….die Seite wird nach und nach vervollständigt. Ich habe den Anspruch, zu jedem Gericht auch ein Foto zu präsentieren. Von manch einer Köstlichkeit habe ich noch nichts. Also heißt die Devise, kochen, knipsen, posten.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Nachkochen.

Marokko (2014/2015):

Tajine mit Lamm und Pflaumen  habe ich das erste Mal in Zagora in einem superschönen Hotel gegessen. Herrlich das Trockenobst mit einem Hauch von Zimt und dennoch nicht süß. Ich habe es anfänglich mit frischen Pflaumen nachgekocht, das funktioniert aber nicht, das Obst ist einfach zu sauer.

Hier das Rezept für vier Personen:

• 800 g Lammkeule, bitte einen Knochen mit in die Tajine geben.
• 10-15 getrocknete Pflaumen
• 2-3 EL Mandeln ohne Haut
• 1 Tomate ( gehackt)
• 1 Zwiebel ( gehackt)
• 1-2 EL Tomatenmark
• 1 Zimtstange
• 1 Knoblauchzehe gehackt.
• 1 Chilischote ( mittelscharf)
• Koriander
• 1 Brühwürfel
• Couscous
• Ras al Hanout, Chilipulver, Cayenne, Pfeffer, Salz,

Die Tajine sollte min. 12 Std. gewässert werden, damit sie die Hitze aushält.

Den Brühwürfel und die Pflaumen mit min. 260 ml. Wasser über mehrere Stunden einweichen.
Das Fleisch würfeln und in die Tajine geben. Wer will, brät das Fleisch vorher an, ich verzichte darauf.
Alle Gewürze (können großzügig verwendet werden) und Zutaten, bis auf Mandeln und Koriander, zum Pflaumenwasser geben umrühren und eine Weile durchziehen lassen.
Das Wasser inkl. Pflaumen und Gewürze auf das Fleisch gießen, Mandeln und Koriander darüber streuen und mindestens 1 Std. bei 250 Grad schmoren.
Dazu passt Couscous, diesen nach Packungsanweisung dämpfen und mit Salz, Butter und Petersilie verfeinern.

Indien (2000, 2005, 2009, 2013):

Thali: Ein Thali ist eine feine Angelegenheit, bei mir wandelt es sich von Mal zu Mal ab, letztendlich werden alle Curries von mir verwendet und es gibt nur die Variante veg. oder non veg. also vegetarisch oder mit Fleisch. Sprechen wir hier mal von der Fleischvariante.
Mein Thali von letzter Woche bestand aus Chicken Tikka vom Grill, Butterchicken, Paneer mit Paprika und Blumenkohl. Verfeinert wird das Ganze dann mit einem Stapel aufgebackener oder wenigstens getoasteter Papadams.

Nepal (2011,2015):

Momos: – following soon

Achai für Momos– following soon

Dal Bhat:
Eine ganze Nation lebt von Linsen mit Blumenkohl. Auch hier gilt wie in Indien, veg. oder non veg. Wählt man hier wiederum die Fleischvariante, kann ein Dal Bhat auch Thali genannt werden. Kompliziert? Aber nicht doch….nur lecker und zum Nachkochen geeignet. Nepalische und indische Gerichte können untereinander ausgetauscht werden, geschmacklich sind sich die Curries ähnlich.

Dhal für 4 Personen als Hauptspeise, für ein Dal Bhat bitte halbieren:
In ausreichender Menge auch immer als Suppe und Ergänzung zum Thali geeignet.

  • 350 g Linsen ( rot)
  • 2 Knoblchzehen ( gehackt)
  • 1 Chilischote
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 400ml Kokosnußmilch
  • Wasser
  • 3 Gemüsebrühwürfel
  • 1-2 El Kurkuma
  • 2 El GaramMasala
  • 1 E Currypulver ( ich nehme Madras)
  • 3 cm Ingwer
  • Salz, Pfeffer,
  • 1 El Butter
  • 1 Dose Pizzatomaten

In einem Suppentopf die Butter erhitzen und die Zweibeln anschwitzen. Knoblauch hinzufügen, wenn alles glasig geworden ist, die Kartoffeln in Würfel hinzufügen. Linsen und Brühwürfel hinzufügen und mit rd. 700 ml Wasser aufgießen. Tomaten, Chili und Ingwer hinzufügen, aufkochen lassen. Kokosnussmilch hinzufügen und nach weiteren fünf Minuten pürieren. Sollte die Suppe sehr dick ausfallen ist das für ein Dal Bhat ok, für eine Suppe als Vorspeise oder Ähnlichem, würde ich immer noch pürieren.

Bhat: coming soon 

Israel (2012/201)):

Shashuka, habe ich das allererste Mal nicht in Israel sondern in Vietnam 2006 gegessen. Nach all den langweiligen Frühstücken auf Weltreise, war dieses Eiergericht förmlich die Erleuchtung.
Es ist auch ziemlich einfach zu machen, super schmeckt Fladenbrot dazu. Shashuka geht übrigens 24/7- Frühstück, Mittag oder leichtes Abendessen und kann mit Fleisch, Oliven, Schafskäse und anderen Gemüsesorten ergänzt werden. In Tel Aviv gibt es ein Restaurant (Dr. Shashuka) dort findet man das Gericht in rd. 20 verschiedenen Varianten.

Shashuka, klassisch:

• Eier, pro Person 1-2 Stück
• Pizzatomaten 1x
• Passierte Tomaten 1x
• 2 Paprikaschoten ( ich nehme die roten) in Streifen
• Oregano
• gerösteten und zerstoßenen Kreuzkümmel
• Knoblauch optional
• 1 Zwiebel gehackt
• Petersilie gehackt
• Paprika/ Cayenne/ Chili
• Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker um die Soße runder werden zu lassen.

Die Zwiebel und den optionalen Knoblauch in Öl andünsten, Paprika hinzufügen. Die Dosen mit den Pizzatomaten und passierte Tomaten hinzufügen und aufkochen lassen. Alle Gewürze hinzufügen (außer Petersilie) und bereits gut abschmecken
Eier vorsichtig in die Tomaten/ Paprika Masse schlagen und sofort ein wenig Salz auf das Eigelb schlagen (so bleibt das Eigelb erhalten und zerläuft nicht). Mit Salz und Pfeffer die Eier bestreuen und stocken lassen (das kann rd. 20-25 Minuten dauern, alternativ im Ofen stocken lassen.

Mit Fladenbrot, Oliven und ein wenig Hummus genießen, yummy

Israelisches (koscheres) Frühstück  ist ganz einfach in der Zubereitung. Vergesst Wurst und Fleisch, konzentriert Euch auf das klassische arabische Frühstück (Brot, Oliven, Schafskäse, Gurke, Tomate, Ei) und pimpt dieses auf. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, eine gute Mischung aus salzig und süß, herzhaft und deftig sollte das Frühstück umfassen. Das recht deftige israelische Frühstück hat sich aus der Kibbuzgeschichte heraus entwickelt. Die Leute sind früh auf die Felder gegangen, gegessen wurde erst bei Sonnenaufgang und dann meist deftig und im großen Stil. Das Frühstück hat sich weiterentwickelt, Einflüsse aus Europa vor Allem aus Osteuropa sind erkennbar. Fischliebhaber kommen auf ihre Kosten. Wurst- u. Fleischesser sollten in Israel eher beim arabischen Nachbarn essen gehen. Ich habe hier lediglich ein paar ausgewählte Naschereien näher beschrieben (fett) wer Fragen zu den einzelnen Zutaten hat, bitte nachfragen. Mein Beispiel:
Shashuka, Rezept siehe oben
Schafskäse oder auch Ziegenkäse mit Walnüssen und Honig (Ziegenkäserolle, in Scheiben, Walnüsse in der Pfanne geröstet und mit Honig gebrannt, anrichten mit ein wenig Rosmarin. Alternativ können auch Pinienkerne verwendet werden oder Feigen zum Einsatz kommen.


Thunfischsalat mit Ei und Mais ( Thunfisch im eigenen Saft, 1-2 Eier in kl. Stücken, Mais min. 2 EL, Petersilie, Pfeffer, Salz )
• Lachs mit Meerrettich
• Andere Räucherfische
Matjes/ Matjessalat ( Matjes, rote Zwiebeln, Cornichons mit Honignote, Stück rote Paprika, Wasser von den Gurken, Petersilie, Pfeffer/ Salz und ein wenig Zucker)
• Pickles
• Hummus
• Oliven
• Rote Bete aus dem Glas
• Verschiedene Dips ( Schafskäsecreme, Tomatencreme usw. ) der heimische türkische Supermarkt hilft gerne weiter
• Käse jeder Art
Avocado als Dip ( Avocado, 2-3 Cocktailtomaten in kl. Stücken, Chili, Korander oder Petersilie, Pfeffer und Salz, alles vermissen) oder Avocado in Scheiben
Orientalischer Salat ( Tomaten, Gurke und viel Petersilie, Olivenöl, Zitronensaft Salz und Pfeffer)
• Diverse Marmeladen
• Obst
• Fladenbrot, Bagel, diverse Brotsorten

Portugal (2007/2017/2018)

Cataplana: Das wohl wunderbarste Mitbringsel aus Portugal.

  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 große Zwiebel
  • 1,5 große Tomaten
  • 1 große Paprika in Streifen
  • 2 El Tomatenmark ( ich nehme Oro di Parma)
  • 1 Packung passierte Tomaten ( ebenfalls Oro di Parma)
  • 1 großzüger Schluck Bier
  • 1 Glass Kochwein
  • Koriander ( Handvoll)
  • Petersilie 1,5 Handvoll
  • Lachs 400g
  • Kabeljau 250 g
  • Scampi 8-10 Stk.
  • Tintenfischringe 8-10 Stk
  • Miesmuscheln ( 500g- 1Kg)
  • Pellkartoffeln 4 Stk.
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Cayennepfeffer, Paprika rosenscharf, Chili und Piri Piri
  • 1 Tasse Gemüsebrühe
  • Schmortopf

Wir machen Cataplana im Weber „Dutch Oven“ auf dem Grill, es eignet sich aber auch ein Schmortopf und natürlich der echte Cataplanatopf aus Portugal.

Zunächst kommt Öl in den Topf, darauf verteilt man die Hälfte der Zwiebeln und die Hälfte der Tomaten und Paprika. Auf diese Unterlage legt man die Hälte vom Lachs und Kabeljau und würzt diese erste Lage mit Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Knoblauch ( die Hälfte) , allen anderen Gewürzen und dem Korinader und Petersilie ( ebenfalls die Hälfte). Darüber verteilt man die Hälfte der passierten Tomaten und wiederholt das gesamte Procedere. Zum Schluß kommen die Scampis, Tintenfischringe und die Muscheln auf den Fisch.

Mit Brühe, Wein, Bier wird das Ganze übergossen und wirklich großzügig gewürzt. Im Ofen oder auf dem Grill mit hoher Hitze zum Kochen bringen. Sofern die Soße kocht, benötigt die Cataplana noch 10-15 min.

Die Pellkartoffeln brät man in der Pfanne mit Olivenöl und gewürzt mit Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz und PiriPiri auf.

Dazu passt Fladenbrot und ein guter Vino.

Thailand (2002/2003/2005/2007/2015)

Grünes Thai Curry: coming soon

Gefüllte Hühnerflügel: saulecker, leider sehr aufwändig und birgt eine große Verletzungsgefahr da man sich leicht in die Finger schneidet.

• Ein ultrascharfes Küchenmesser und Schere
• 2 Kg Hühnerflügel, ca. 24 Stk.
• 600 g Schweinehackfleisch
• 3 Knoblauchzehen
• 2 Möhren
• 1 kl. Dose Wasserkastanien ( ungesüßt)
• Handvoll getrocknete Pilze
• Korianderwurzeln von einem Bund Koriander ( Asialaden)
• ½ Tüte thailändisches Gewürzpulver „ pork flavour“ ( Asialaden)
• 1 kl. Packung Glasnudeln
• Sesamöl
• Helle Sojasoße
• Austernsoße ( unbedingt die thailändische nehmen, die ist dicker und gesüßt)
• Weißer Pfeffer
• Salz
• Optional Chilipulver

Die Hühnerflügel zu entbeinen kostet viel Geduld und nur Übung macht den Meister. Am „Schultergelenk“ werden zunächst die Sehnen durchtrennt, im Anschluss das Messer eng am Knochen bis zur „Elle & Speiche“ hinunterziehen und den entbeinten Knochen ausknacken. Die Haut sollte immer unverletzt bleiben, die Flügelchen werden schließlich noch gefüllt
Die Knochen aufbewahren und für eine leckere Pho nutzen, gleiches gilt für vollkommen missglückte Flügelchen.
Die unteren Knöchelchen bis zur Flügelspitze erfordern viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Ich helfe an der Flügelspitze manchmal mit einer Schere nach und schneide die Spitze ab. Zurück bleibt eine leere Fleischhülle, einem Mauseschlafsack nicht unähnlich und auf links gezogen. Den Flügel wieder zurückstülpen, so dass die Haut wieder außen ist.
Die Hühnerflügel werden mindestens 1 Std in Sojasoße mariniert.
Die Wasserkastanien, Knoblauch und Möhren sowie die Korianderwurzeln klein schneiden.
Zusammen mit den vorher eingeweichten Pilzen in einen Multizerkleinerer geben und nochmals kleiner schneiden.
Das Gemüse zum Fleisch geben, Glasnudeln vorschriftsmäßig kochen, klein schneiden und ebenfalls zum Fleisch geben. Die Füllung mit Salz, Pfeffer, Chili, Sesamöl und Austernsoße würzen.
Sollte Fleisch übrig bleiben, kann dieses auch in der Pfanne als Boulette ausgebraten werden.
Die gefüllten Flügel auf ein Backblech geben und ca. 40 min. b ei 180 Grad backen. Danach kann man einen Teil auch gut einfrieren und später essen.
Sofern man aber sofort alle 24 Stück vertilgen möchte, frittiert man diese in einer Pfanne mit ordentlich Öl.
Dazu passt gut ein Thailändischer Gurkensalat ( Rezept folgt) und Reis.

Thailändischer Gurkensalat:coming soon

Tom Yam Suppe (2 Personen):

• Tom Yam Paste 2 El gehäuft
• 1 Zwiebel grob gewürfelt
• 1-2 Tomaten jeweils geachtelt
• 2-3 Limettenblätter
• 1-2 Stangen Zitronengras
• Koriander nach Geschmack
• 1-2 Chilischoten ( Asialaden)
• 16 Scampis
• 10 Tintenfischringe und wer keinen Fisch mag nimmt Hühnchen oder Tofu
• 1 Stück Ingwer ( 3 cm in drei Stücke geteilt)
• 1 Limette, davon der Saft
• 6 Champignons, geviertelt
• ½ Zuchini in Stücke
• 1 Paprika in Streifen
• Fischsoße nach Geschmack
• Ggfs. etwas braunen Zucker zum Abrunden der Suppe

Ich behalte immer Fischreste (Haut oder Schalen) und friere diese ein. Bei Bedarf werden die Reste aufgekocht und geben eine gute Suppenbasis ab. Es geht aber auch nur mit Wasser und optional kann eh der Fisch mit Hühnchen/ Tofu ersetzt werden. Üppig Paste zum Wasser hinzufügen, Limettenblätter, Chili, Zitronengras, Knoblauch, Zwiebel und Ingwer hinzufügen. Aufkochen lassen, Gemüse ( bis auf Champignons und Tomate) und Fisch /Meeresfrüchte zur Suppe geben.
Zuletzt die Tomate und die Champignons hineinschneiden. Die Suppe mit Fischsoße, Limettensaft, braunen Zucker, Sojasoße und Koriander abschmecken.
Sie sollte sauer, scharf schmecken….
Wir essen die Suppe als Hauptgericht mit Reis.

Grüner Papayasalat ( Thaistyle) :

Grüner Papayasalat ( Vietnam Style) :

Peru (2009) gilt auch für Mexiko (1995,1996, 2000,2014) Nicaragua ( 2017), Panama ( 2017), Guatemala ( 2012)

Ceviche: gehört zu Mittel,-u. Südamerika wie Hering zur Nordseeküste. Überall wird Ceviche ein wenig anders zubereitet, ich mag die peruanische und mexikanische Variante am Liebsten, meistens mische ich und nenne mein Gericht somit Perumex Ceviche.
Kommen wir zunächst zu den Unterschieden und schauen dann, was Mittelamerika mit Südamerika vereint.

Unterschiede: Grundlage neben den Fisch und Meeresfrüchten ist in Mexiko und Guatemala immer auch Tomate oder sogar eine Art Salsa. In Peru werden zum Fisch immer auch Süßkartoffeln und Maiskörner (geröstet gesalzen) gereicht.
In Nicaragua und Panama wurden statt roter Zwiebeln gerne weiße Zwiebeln genutzt.

Anbei ein paar Fotos unterschiedlichster Ceviche

Peru:

Mexiko:

Guatemala:

Panama/ Nicaragua: Und hier kommt meine Variante, bestehend aus Meeresfrüchten, für zwei Personen als üppige Vorspeise oder auch als leichtes Hauptessen.
• 1 Süßkartoffel, geschält und gekocht
• Eine Packung TK Krabben
• 8 Tintenfischringe
• 8 Riesengarnelen/ Scampis/ Shrimps
• 3 El peruanischer Mais in der Pfanne geröstet und gesalzen
• Koriander
• Limetten ( 4-5 Stk)
• 1 Tomate klein gewürfelt
• Ggfs. etwas braunen Zucker
• Chilischoten ( ich nehme die thailändischen Schoten und etwas Ancho Chilipulver) in kleinste Stücke geschnitten
• 2 Knoblauchzehen, jeweils geviertelt
• 1 Stk Ingwer ( 3 cm. In drei Teile geschnitten)
• ½ rote Gemüsezwiebel in Streifen geschnitten
• Ggfs. Salz und Pfeffer
Zunächst wird die Tigermilch hergestellt. Dazu presst man zunächst die Limetten aus und lässt den Saft mit dem Knoblauch, Chili und Ingwer rd.15 Minuten durchziehen.
In einer Schale vermischt man die Meeresfrüchte, Tomate und fügt die Zwiebel in Streifen hinzu. Die Tigermilch wird durch ein Sieb auf die Meeresfrüchte gegossen, Ingwer und Knoblauch werden entfernt, Chilis werden dem Fisch wieder hinzugefügt. Die Meeresfrüchte müssen min. 15 Minuten im Limettensaft „garen“, danach mit Pfeffer und Salz abschmecken, wenn es zu sauer geworden ist, ein wenig Tigermilch abgießen und ein wenig Zucker hinzufügen.
Mit den Maiskörnern und stilecht mit Süßkartoffel servieren.

Mexiko ( 1995,1996, 2000, 2014)

Sopa de Lima:
Das Gericht stammt von der Halbinsel Yucatan und schmeckt in der Markthalle von Valladolid am Stand Canul am Besten. Keine Sopa de Lima konnte es mit Papas Geheimrezept aufnehmen.

Dennoch war ich happy als ich diese Variante gefunden habe. Wir kochen sie immer wieder gerne, das Pfiffige an dieser Suppe ist das Putenfleisch. Eine schöne Alternative zur klassischen Hühnerbrühe. Außerdem benötigt die Suppe wirklich viel Limettensaft und Koriander. Wer mit dem Grünzeug nicht klarkommt, sollte die Fingerchen von der Suppe lassen.

• 800 g. Putenkeule
• 1- 2 Habaneros, Achtung….die Dinger sind säuisch scharf
• 1 El Oregano, ich zehre noch vom Mexikanischen
• 3 grüne Paprikaschoten
• 1 Gemüsezwiebel
• 1 Knoblauchzehe ( optional)
• Min. 1 dickes Bund Koriander vom türkischen Supermarkt
• 4-5 Tomaten
• Mind. 4-6 Limetten, davon den Saft
• 1 Tüte Nachos nur gesalzen
• Salz, Pfeffer und 4 Limettenscheiben zum Servieren
Das Putenfleisch klassisch, mit ausreichend Wasser, auskochen. Das Fleisch zerkleinern und wieder in die Brühe geben.
In einer Pfanne die Zwiebel, den Knoblauch andünsten und die zerkleinerte Tomate sowie die Paprika in Streifen hinzufügen. Die Habanero in kleinen Stücken mitdünsten lassen, das Gemüse mit Oregano, Pfeffer und Salz abschmecken.
Das Gemüse zur Brühe hinzufügen und Alles nochmal gut aufkochen lassen. Limettensaft hinzufügen, ggfs. nochmals salzen und pfeffern.
Koriander in hacken und in eine Suppenschale geben. Suppe auffüllen und mit Nachos und Limettenscheibe garnieren.
Die Suppe isst man mit Nachos, demzufolge kann auch eine Tüte mehr nicht schaden.

Pozole ( Maiscremesuppe) :
Hier kommt das Grundrezept für vier Personen und in seiner einfachsten Zubereitung. Das Schöne an dem Rezept, Maissuppen gibt es in fast allen Nationen. Nimmt man das Grundrezept schlägt Eier hinein und verfeinert mit Glasnudeln ist die Suppe chinesisch. Mit Kokosmilch (165ml.) und mit Chili gewürzt, wird die Suppe thailändisch. In meinem Rahmenbuch wurde sogar für Ramen eine Maiscremesuppe als Grundlage genommen….der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.

• 2 Dosen Maiskörner
• 2 Gläser Hühnerbrühe mit Fleisch z.B. von Stroik
• 1 große Zwiebel gehackt
• 1 EL neutrales Öl
• Petersilie oder Koriander
• Zitronensaft
• Salz und Pfeffer

In einem Kochtopf die Zwiebeln in Öl andünsten, Brühe und 2/3 vom Mais hinzufügen. Wasser laut Angabe vom Brühenhersteller hinzufügen.
Aufkochen lassen und pürieren. Den restlichen Mais hinzufügen, mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Petersilie oder Koriander abschmecken.
Ich rühre mittlerweile immer 1-2 Eier und eine Chilischote mit in die Suppe ein.

Kuba ( 2013):
Die Kubaner können nicht Kochen??? Von wegen, die genialsten Sandwiches kommen von Kuba, eine wahre Geschmacksexplosion. Neben dem guten Essen empfehle ich bei Cubanos immer den Film „ Kiss the cook“, da macht das Essen noch mehr Spaß

Cubanos: Rezept folgt, hier schon mal ein Foto

Media Noche (auch Austin Midnight genannt): Die Zubereitung erfolgt analog den Cubanos, man nimmt statt Schweinenacken Beef Brisket. Wir haben uns einmal daran versucht, das Brisket hat uns damals nicht überzeugt.

Vietnam ( 2006, 2007, 2015)
Die vietnamesische Küche ist einer der großartigsten Küchen der Welt. Leicht, locker und super in der Vorbereitung. Egal ob Suppe oder Salat, mit ein paar Grundzutaten in der heimischen Küche klappt es immer und irgendwann hat man ein Gefühl und gibt dem Essen einfach nur einen vietnamesischen Touch. Ich habe in Hoi An einen Kochkurs besucht und mir damit ein wenig mehr Verständnis für die vietnamesische Küche entwickelt.

Pho, eine ganze Nation lebt von Suppe….und was für Eine. Ich liebe Pho, egal ob Ga (Huhn) oder Bo (Rind). Wir mixen und erfreuen uns an Ga und Bo aus einer Schüssel. Die Vietnamesen essen die Pho traditionell eher zum Frühstück,  wir genießen sie lieber als Hauptmahlzeit am Abend.

Nuoc Cham Soße – coming soon

Hühnchen mit Zitronengras– coming soon

Rindfleisch mit Paprika– coming soon

Reisnudelsalat

Hawai:
Poke Bowl:  ich war noch nie auf Hawaii, die Inselkette steht aber auf meiner Bucket List und an Poke Bowl werde ich mich dann wohl rund und eckig futtern. Sicherlich ist die Bowl eine Modeerscheinung und mal sehen, wie lange sich das Superfood so halten wird. Hier meine Lieblingsvariante für zwei Personen. 

• Basmatireis, eine Tasse ungekocht
• 2 Lachsfilets, Sushiqualität
• 250gScampis oder Garnelen
• 1 Avocado in Scheiben geschnitten oder gewürfelt
• 1 El. gerösteter Sesam
• 1 El. geröstete Erdnüsse
• 1 kl. Dose Ananas inkl. Wasser
• 1/3 grüne Gurke
• 6 Cocktailtomaten
• Koriander
• Lauchzwiebel
• Noriblätter ( optional)
• Paprika
• 2 El Wasabi Peas
• Sushi Ingwer ( optional)
• 1 kl. Knoblauchzehe gehackt
• 1 kl. Stück Ingwer gehackt
• Chilipulver ( auf dem Bild sieht man Shishimbashi aus Japan) optional
• Sojasoße ( hell)
• Ananas/ Mango Soße aus dem Asialaden
• Teriyaki Soße ( keine Kikkoman nehmen, die schmeckt fürchterlich)
• Erdnussöl

Den Lachs entgräten und klein würfeln. Mit Sojasoße min. 30 min. im Kühlschrank marinieren.
Reis nach Packungsanweisung kochen und warm halten.
In einer Pfanne den Saft der Ananas mit Erdnussöl, Teriyakisoße, Sojasoße und Ananas/ Mangosoße aufkochen. Knoblauch, Ingwer und Chili nach Geschmack hinzufügen. Wenn die Soße ein wenig eingedickt ist, Pfanne ausschalten.

In einer großen Schale zunächst den Reis hineingeben. Alle anderen Zutaten (Gemüse/ Obst) schön gewürfelt, geraspelt oder in Spalten geschnitten, dekorativ über dem Reis anordnen. Den Fisch zentral anordnen.
Die Soße über die Schale geben, Erdnüsse, Sesam, Wasabipeas, klein geschnittene Noriblätter über die Soße legen.

Laos/ China/ Vietnam( 2015)

Hot Pot, Lau Hai San, Sindat…egal wie man ihn nennt, er ist immer lecker!
Der Phantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt, anbei meine Version.
Wichtig ist allerdings die Anschaffung eines Hot Pots, um diesen kommt man nicht herum. Alternativ würde ein Tischgrill in Kombi mit einem Fondue evtl. funktionieren. Da aber das Grillfleisch bzw. das abgesonderte Fett / Gewürze die Suppe nachhaltig prägt und verändert, bietet sich die Alternative nicht unbedingt an.

Gericht für vier Personen:
• Gekochte Reisnudeln für vier Personen ( ruhig üppig bemessen)
• 600 g. Hühnerbrust
• Ca. 16-20 Scampis
• Ca. 16-20 Tintenfischringe
• Rinderfleisch in schmale Streifen geschnitten
• Miesmuscheln, sofern Saison ist.
• Anderer Fisch/ andere Fleischsorten nach gusto
• Kaiserschoten ( Handvoll)
• 1 Paprika rot, in Streifen geschnitten
• 1 Zuchini in Scheiben geschnitten
• 3 Kaffirlimettenblätter
• 10 Champingnons geteilt
• Packchoi ( 3 Stk. )
• Minimaiskölbchen
• Korinander
• Geröstete Erdnüsse
• Thai Basilikum
• Frühlingszwiebeln
• 2-3 Chilischoten in kleine Ringe
• Sate´Soße aus dem Asialaden zum Anrühren mit Kokosnussmilch
• 2 Knoblauchzehen
• 1 Stk. Ingwer, 3 cm gerieben
• 1-2 Stängel Zitronengras
• 3-4 Brühwürfel für Instant Pho als Grundgeschmack
• Diverse Asiasoßen: Sambal Oelek, Sojasoße, Fischsoße, Teriyakisoße, süße Chilisoße usw. usw. usw.

Das Gemüse und das Fleisch in mundgerechte Stücke zerteilen. Die Hälfte vom Huhn mit Knoblauch, Öl und Ingwer marinieren. Die zweite Hälfte mit einem kleinen Teil der Erdnuss/ Sate´ Soße marinieren. Mindestens vier Stunden ziehen lassen.

Im Hotpot heißes Wasser einfüllen und mit der Hälfte der Brühwürfel aufkochen. Limettenplätter, Chili und Zintronengras hinzufügen, alles aufkochen lassen.

Auf dem integrierten Grill grillt man das Fleisch und den Fisch nach und nach (portionsweise) ab. In die Brühe kommt das Gemüse ebenfalls nach uns nach.

In einer separaten Schüssel richtet man sich sein Essen an. Zuerst kommen die Reisnudeln in die Schüssel. Darüber platziert man das Fleisch, den Fisch und das Gemüse. Am Ende gibt es etwas Brühe aus dem Hot Pot dazu und würzt mit den eigenen Soßen (Tips, siehe oben) nach. Ganz am Ende kommen die Kräuter, Erdnüsse, Chili hinzu.
Da der Grill Auslassungen hat und das Fett und die Gewürze von Fisch und Fleisch in die Brühe tropfen, wird diese immer besser. Man kann auch unterstützend die Erdnussoße, Chili und Ingwer hinzugeben. 
Erfahrungsgemäß wird die Brühe im Verlauf des Abends immer besser. Sofern Brühe übrig bleibt, lohnt es sich diese als Grundlage für ein grünes Curry am nächsten Tag zu nutzen. Dazu sollte die Brühe am Ende aber gefiltert werden, damit keine Reste von Gemüse und Kräuter in der Brühe bleiben.

Australien:

Australische Hühnerbrühe: Haben die Australier eine eigene Küche? Aber sich doch…..beeinflusst von den Europäern und Asiaten und die gute alte Hühnerbrühe bekommt mit Soja, Sesam und Kresse eine ganz neue Wendung.

Japan (2018)

Ich bin noch in der Kochfindung und poste hier ein paar Exemplare meiner Ramen Experimente. Unterstützt durch viele Kochbücher und Anreize aus dem Land der ausgehenden Sonne bin ich aber von meinen eigenen Croos-Over Erfindungen noch nicht restlos überzeugt.

Ramen, Grundlage Hühnerbrühe und Mais: ja, richtig gelesen, auch bei einer Ramensuppe kann Mais eine Grundlage sein.

  • Grundrezept Mais Creme Suppe mit Kokosnußmilch und Ei
  • Reisnudeln abkochen
  • Gemüse al gusto, ich habe Paprika genommen
  • Koriander
  • Erdnüsse ( geröstet und gehackt)
  • Koriander
  • ausgelassenen Katenschinken

Ramen mit Fisch und Dumplings:

Als Grundrezept habe ich eine Tom Yam Suppe genommen und das wurde mir laut Rezept auch empfohlen.

Weitere Zutaten für zwei Personen:

  • 1 Avocado
  • 2 Lachsfilets
  • Dumplings gefüllt mit Scampis
  • Scampis ( 6 Stk. pro Person)
  • 2 wachsweiche Eier
  • Koriander
  • Frühlingszwiebel
  • gehackte und geröstete Erdnüsse
  • Limette
  • Reisnudeln
  • Seam
  • Sojoasoße
  • Teriyakisauce

Die Tom Yam Suppe nach Rezept kochen, die Nudeln ebenfalls nach Packungsbeilage zubereiten. Der Lachs wird mit Teriyaki Soße mariniert, gebraten und mit Sesam bestreut.  Avocado in Streifen schneiden und alle Zutaten in der Brühe nett anrichten. Die Dumplings sollten in der Tom Yam Brühe mitgekocht werden oder vorher gedämpft werden.

Reiseerlebnisse aus aller Welt