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Ich war 2002 das erste Mal in der „City of Angels“ musste 2003 sogar gleich 2x durchs Bangkoks Straßen tigern, weil ich die Stadt so sehr mochte. In 2005 blieb ich sogar eine ganze Woche in der Stadt und auch 2007 wurde es mir nicht langweilig.
Das letzte Mal war ich 2015 in BKK, der Bericht zu den zwei Tagen ist unter: http://allcontinentsinonelife.com/vietnam-2015-nochmal-von-nord-nach-sued-3-tage-bkk/ nachzulesen.
Wie auch 2015 flog ich von HCMC/ Saigon nach BKK und ließ mich mit meiner Mama per Taxi zum Prince Palace Hotel bringen. Ich habe 3x in diesem Haus gewohnt, kann es aber nicht mehr uneingeschränkt empfehlen, weil sich dieses schöne 4 Sterne Hotel an die Russen verkauft hat.
Das Prince Palace liegt im Dunstkreis des Klamottenmarktes ( BoBae Market) direkt an einem der wenigen Klongs in der Stadt. Mit dem richtigen Zimmer bekommt auch einen sagenhaften Blick auf den Golden Mount.


Das erste Ziel bei diesem Aufenthalt war der Weekend Market, nicht unbedingt typisch für Bangkok Einsteiger/innen. Meine Mama war das erste Mal in der Stadt. Da Frauen aber bekanntlich gerne shoppen und der Markt nur am Wochenende seine Pforten öffnet, gab es theoretisch keine andere Wahl, hier die offizielle www, Fotos habe ich keine : https://www.chatuchakmarket.org/
Am Nachmittag zeigte ich meiner Mutter die „alte Khao San Road“, mittlerweile wurden ja gesamte Straßenzüge abgerissen und gesichtslos ersetzt. Wir genossen das Feeling in den Straßen rund um die Khao San und dem Tempel und genossen das erste Singha und Chang Bier.
Am nächsten Morgen warteten wir zunächst dem ehrwürdigen Hotel Oriental mit einem Besuch auf und nahmen von dort die Fähre zum Wat Arun. Das Oriemt Hotel gehört zu den Leading Hotels of the world ( wie Waldorf Astoria NY, Raffles in Singapore) und um am Anstandpfiffi vorbei zu kommen, muss man schon eine ziemlich Coolness an den Tag legen. 2003 war es noch ganz einfach, 2007 hatten wir auch keine Probleme, 2015 war es dann schon schwieriger und wird mussten uns tatsächlich auf einen Drink an der Bar einlassen.




Dieser Tempel gehört zu meinen großen Lieblingen in BKK, ich war insgesamt 3x in der Anlage und habe immer wieder Neues und Großartiges gefunden. 2007 empfand ich den Tempel als sehr renovierungsbedürftig, 2015 war er dann tatsächlich eingerüstet.
Bemerkenswert ist auch die Bootstour auf dem Chayo Praya, mich hat das Leben am Fluss immer am Meisten in BKK fasziniert:




Voila, hier kommt das Schmuckstück, vorher will ich aber noch mit ein paar Fussnoten aus Wikipedia langweilen: Wat Arun (Thai วัด อรุณ, Tempel der Morgenröte, ehemals: Wat Chaeng – วัดแจ้ง) ist ein buddhistischer Tempel (Wat) in Bangkoks Ortsteil Bangkok Yai am westlichen Ufer des Mae Nam Chao Phraya (Chao-Phraya-Fluss). Beim Wat Arun handelt es sich um einen königlichen Tempel Erster Klasse.
Der Tempel wurde während der Ayutthaya-Periode errichtet und hieß ursprünglich Wat Makok (วัดมะกอก – Oliven-Tempel). Als nach dem Fall Ayutthayas Thonburi die Hauptstadt des neuen siamesischen Reiches wurde, baute König Taksin im Jahre 1768 seinen Palast auf dem Gebiet des alten Fort Wichayen, welches bereits seit Anfang des 16. Jahrhunderts den Eingang per Schiff zum siamesischen Reich bewacht. In das Palastgelände eingeschlossen wurden zwei Tempel, Wat Makok und Wat Tai Talad (heute Wat Moli Lokayaram). In beiden Tempeln durften sodann keine Mönche mehr leben, wie es heute auch im Wat Phra Kaeo der Fall ist, der auf dem Gelände des Grand Palace liegt. Die Umbauarbeiten wurden erst unter König Nang Klao (Rama III.) beendet. König Mongkut (Rama IV.) gab ihm den heutigen Namen Wat Arunratchawararam.









Der Tempel der Morgenröte ( Wat Arun) besteht aus Hunderttausenden, winzigen Porzellanteilchen sowie ganzen Teeservices und wirkt deshalb so perfekt unperfekt, dass er für mich der schönste Tempel von Bangkok ist.




Mit der Fähre ging es wieder auf die zentrale Cityseite des Chayo Praya, im Hintergrund linst der Königspalast bereits hervor, zu diesem Prachtstück kommen wir später.


Im Wat Pho wurde 2007 renoviert und erstrahlte wieder in neuem Glanz.
Wikipedia schreibt: Wat Pho (thailändisch วัดโพธิ์) ist ein Königlicher Tempel Erster Klasse, ein buddhistischer Tempel (Wat), der im Zentrum der historischen Altstadt von Bangkok (siehe Rattanakosin) liegt, unmittelbar südlich des Königspalastes. Sein offizieller Name ist Wat Phra Chettuphon Wimon Mangkhalaram Ratchaworamahawihan (วัดพระเชตุพนวิมลมังคลารามราชวรมหาวิหาร), Einheimische nennen ihn aber noch immer Wat Pho nach seinem historischen Namen Wat Photharam, welcher an das Kloster des Bodhi-Baumes in Bodhgaya erinnern so
Viharn des Liegenden Buddha: Die Hauptattraktion ist heute die berühmte 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete liegende Buddha-Statue. In Thailand gibt es zahlreiche, riesige Statuen liegender Buddhas, so zum Beispiel im Tempel Wat Khun Inthapramun, Provinz Ang Thong (50 Meter lang, aus Ziegeln mit Stuck verkleidet).
Auch uns interessierte eigentlich nur der liegende Buddha, ich bereits 2002 und 2003 im Tempel gewesen.



Schön sind aber auch die Wandgemälde und auch das Außengelände mit den vielen Stupas ist sehe sehenswert. Wer findet die Ähnlichkreiten zum Wat Arun auch so auffällig?








Der Königspalast gehört ebenfalls auf jede Bucketlist für Krung Thep (BKK auf thailändisch) und ich freute mich endlich vernünftige Digitalfotos zu bekommen, 2002 und 2003 wurde BKK noch analog verwertet.


Wikipedia: Der Große Palast (Thai: พระบรมมหาราชวัง, Aussprache: [pʰráʔ bɔrom máʔhăː râtt͡ɕʰáʔwaŋ], im engl. Sprachgebrauch: „Grand Palace“) war die offizielle Residenz der Könige von Siam (heutiges Thailand) in Bangkok vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Nach dem Tod des Königs Ananda Mahidol (Rama VIII.) 1946 im Borom-Phiman-Palast beschloss König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.) die Verlegung der Residenz in die Chitralada-Residenz des Dusit-Palastes.
Viel Gold was von den Tempeln und Stupas glitzert, mich haben immer die gruseligen Monstis am Meisten begeistert, 2007 bin ich regelrecht auf Jagd gegangen, Tempelwächter sind so geduldige Fotosmodels. Ein Bild vom berühmten Jadebuddha k ann ich übrigens nicht bieten, da in der Halle fotografieren strengstens verboten ist. By the way, der Buddha ist eher klein und unscheinbar.














Ich fress Dich!!!!!

Nennenswert ist auch das maßstabsgetreue Modell von Angkor Wat:

Die Abende kann man gut und gerne mal im MBK vertändeln. Hierbei handelt es sich um ein Shoppingcenter der ganz asiatischen Art. Gut isst man im Foodcourt unterm Dach und ansonsten findet man ALLES was das Herz begehrt. Natürlich sind viele Schnäppchen echte Fake Angebote, dennoch lohnt es sich immer, einen Abstecher ins MBK zu machen.
Unseren letzten BKK-Tag verbrachten wir am hoteleigenen Pool und ließen uns die Sonne auf den Pelz brennen. Abends ging es nochmal in die Khao San und mit einem niedlichen kleinen Kanga auch Roo genannt auf meiner rechten Wadeninnenseite betrat ich am darauffolgenden Morgen die Maschine nach Doha/ Katar.
]]>Wir starteten in Chiang Mai, sahen uns dort die einschlägigen Tempel und Märkte an und gingen trekken.
2003 noch der große Hype, drei Tage ging es rund um den Doi Inthanon. Wir starteten mit dem obligatorischen Ritt auf den Fantis, liefen am zweiten Tag durch den Regenwald und genossen am dritten Tag dann ein sogenanntes Bamboo Rafting. Anbei ein ein paar Fotos aus den Dörfern, wo wir die bitterkalten Nächte verbrachten, 




Zurück in Chiang Mai nahmen wir den Nachtzug, zunächst nach Phitsanulok, einer unaufgeregten Kleinstadt mit einem schönen Markt. 
Anschließend bewunderten wir das alte Sukkothai und Ayutthaya. Ich lasse sämtliche Auszüge aus Wikipedia oder Wikiyoage weg, ich lasse nur die alten, analogen Bildchen sprechen.
Sukkothai: 


Ayutthaya: 


In Bangkok wohnten wir im Prince Palace Hotel mit einem wunderbaren Blick auf den Golden Mount: 
Wir beunderten den Wat In, wo Gläubigen an den riesen großen Füssen des Buddhas Opfergaben ablegten 

Ich besuchte zum zweiten Mal den Königspalast und What Pho 



Mit den Fähren fuhren wir auf dem Chayo Praya, bewunderten den Wat Arun und fuhren nach Thonburi. 


Mit dem Nachtzug ging es nach Surat Thani und von dort mit der Fähre nach Koh Tao. Damals war die Insel noch ein fast unberührtes Kleinod, mittlerweile mit Touris versifft. 



Wir waren auch für drei Tage auf Koh Phangan und fanden es damals entsetzlich, vor Allem Haad Rin.
Danach erkundeten wir die Inselwelt rund um Krabi, Ao Nang Railey West und Ost. 




Unsere letzen Tage verbrachten wir auf Phuket ( Kamala) und Koh Phi. Vor dem Tsunami ein Backpacker Idyll- ich werde niemals mehr zurückkehren.
TonSai- das alte Dorf, das gibts nicht mehr




Blick vom viewpoint


Phi Phi Le – The Beach – Bilder aus 2002 und 2003 



Wer irgendwie Touristen vermisst :-)- mehr waren es damals einfach nicht. Ich glaube nicht, dass ich nochmal in diese Ecke fliegen werde, die Entäuschung wäre für mich einfach zur groß.
]]>2006 bei der Premierentour war es noch ein Ländle im Aufbruch, 2007 waren mit einem Mal die Russen vor Ort.
Nun ging es, im Januar 2015 nochmals von Nord nach Süd, von Hanoi bis Saigon/ Ho Chi Minh City. Wir flogen wir mit einer Propeller Maschine von Luang Prabang/ Laos nach Hanoi und landeten am 06.01.2015 auf dem niegelnagelneuen Terminal I mit dem kleinen Stoppelhopser. Ich war begeistert….was Berlin mit BER nicht schafft, bekommen die wuseligen Vietnamesen in wenigen Jahren hin!
Hanoi: Hanoi (vietnamesisch Hà Nội, Hán tự 河內, wörtlich: Stadt innerhalb der Flüsse) ist die Hauptstadt und nach Ho-Chi-Minh-Stadt die zweitgrößte Stadt Vietnams. Nach Neugliederung der Verwaltungsgrenzen im Jahr 2008, bei der die gesamte Provinz Hà Tây und Teile weiterer Provinzen Hanoi zugeschlagen wurden, weist die Stadt 6.448.837 Einwohner auf. Hanoi ist die älteste noch bestehende Hauptstadt Südostasiens. Belegt ist ihr Gründungsjahr als Zitadelle Thang Long 1010.
Wir hatten einen Transfer vom Hotel organisiert und wurden ziemlich comfy gen Altstadt gekarrt- Hanoi was hast Du dich verändert!
Glitzer und Blingbling Reklame überall, Neon und Neubau, Kommerz und harte Währung….. ich habe die Stadt nicht mehr wiedererkannt! Es sah beeindruckend beängstigend aus, ich hatte das Gefühl, Jahrzehnte nicht mehr im Land gewesen zu sein. Da es bereits dunkel war, erschien uns der Weg vom Flughafen in die Altstadt vermutlich bedrohlicher als es augenscheinlich war.
Wir wohnten im Posh Hotel und hatten für einen verdammt schmalen Taler ein super Zimmer erhalten. Da sich bei mir ein Laos Rotz anbahnte, war ich mehr als zufrieden, ziemlich poshed in den Daunen liegen zu können. 
Am nächsten Morgen genossen wir ein Frühstück auf dem Dach des Hotels mit super Rundum Blick und danach bummelten wir durch die Altstadt.

Leider schwächelte das Wetter und der Hoan Kiem See erstrahlte grau in grau. Wir bewunderten die Schildkröten Pagode, liefen weiter durch die Altstadtgassen zur Kathedrale.








Mathias lernte meine Lieblingsgarküche kennen- Bun Bo Nam Bo….oh famos und noch genau so lecker wie 2006



Hanoier Spezialität 

Am Abend hatten wir unser erstes Highlight in Form eines BBQs direkt am Straßenrand, dafür liebe ich Vietnam und seine Straßenküchen…..und es schmeckte vorzüglich, selbst die Autoabgase konnten den Spass nicht mindern. 

Am nächsten Morgen zog es uns zu Onkel Ho und in den Literaturtempel. Dem alten Herren hatte ich bereits 2006 meine Aufwartung gemacht, komischerweise hält er sich echt prima
keine Falten im toten Gesicht. Wir bewunderten auch bescheidenen Wohnhäuser, anders als Hr. Honecker zeichnete sich Ho Chi Minh nicht mit Protz aus.




Die Einsäulen Pagode war gerade frisch renoviert und erstrahlte in neuem Glanz, das Ho Chi Minh Museum schenkten wir uns.
Nachdem wir auch den Westsee und weitere Tempel erkundet hatten, zog es uns in die Halong Bucht.



Wir besuchten auch den Literaturtempel und den Flaggenturm 








Meine alte Straße in Ha Noi, in der ich 2006 gewohnt habe: 
Halong Bay : Oh was hatte uns das Schmuddelwetter im Griff….mal wieder viel Regen und Kälte im Januar in Vietnam. Unser Boot war, anders als in 2006 ein Träumchen, wir hatten eine tolle Kabine und konnten somit wenigstens ein wenig Luxus genießen.


Ich hatte diesen bitter nötig, die Erkältung hatte mich elendig im Griff. Zwei Tage fuhren wir durch die Karstinselwelt, genossen spektakuläre Ausblicke, sensationelles Essen sowie fantastische Ausblicke auf die schwimmenden Dörfer und auf die Inselwelt.







Wir kamen für ein letztes Abendessen nach Hanoi zurück und bestiegen anschließend den Nachtzug nach Hue.


Man wird ja immer vor indischen Zügen gewarnt, zu denen ich NICHTS Negatives zu berichten weiß. Meines Erachtens sind die vietnamesischen Züge viel heruntergekommener und schlechter.
Von Hue war ich negativ überrascht. Nicht das es regnete, das ist typisch für die Stadt, sondern von den Veränderungen. Das alte Backpackerviertel war abgerissen worden, es dominierten Hotels im chinesischen Hochhausstil ( 15 + x Stockwerke) und insgesamt ist die Stadt gesichtsloser geworden.
Hue: Huế, früher Phú Xuân, ist eine bedeutende Großstadt mit ca. 340.000 Einwohnern in Zentralvietnam am Hương Giang (Parfümfluss). Sie liegt unweit des Meeres vor einer malerischen Hügel- und Gebirgslandschaft der näheren Umgebung – dort auch das Bach Ma-Biosphärenreservat. Huế, das von 1802 bis 1945 Vietnams Hauptstadt war, ist heute die Hauptstadt der Provinz Thừa Thiên-Huế und verfügt über eine gute Verkehrsanbindung mit Bahnhof, Flughafen und Anschluss an die Straßenhauptverkehrsader des Landes. Die Universitätsstadt ist unter anderem bekannt für ihre Medizinische Hochschule. Huế ist Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Huế mit einer Kathedrale im Stadtzentrum. Jeweils im April wird ein national vielbeachtetes, einwöchiges städtisches Kulturfestival organisiert.Die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt (eigentlich die Palastanlage der Nguyen-Dynastie, die von 1802 bis 1945 die vietnamesischen Kaiser stellte), die nach dem Vorbild in Peking entstand, wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anlage war während der Tet-Offensive (Schlacht um Hue) 1968 stark beschädigt worden und zeigt sich inzwischen so restauriert, dass sie – obwohl noch nicht vollständig wieder hergestellt – ein Magnet für Touristen aus nah und fern ist. Die touristische Infrastruktur der Stadt Huế ist mit zahlreichen Hotels, Restaurants und Ausflugsangeboten in jeder Preisklasse – auch im Spitzenbereich – gut aufgestellt.
Hier noch ein alter Straßenzug



Oh was freute ich mich, dass es das Mandarin Cafe´noch gibt, Mr. Cu musste zwar auch umziehen aber es ist an neuer Stelle noch da.
Wir schauten uns die Zitadelle von Hue an, leider wurde gerade restauriert und ein Stück weit hatte auch diese ihren Zauber verloren. Während ich 2006 total begeistert gewesen war, war es dieses Mal zwar immer noch schön aber von totaler Begeisterung war ich weit entfernt. Aber natürlich ist die Zitadelle toll und sehenswert, vermutlich lag es nur am Wetter, was richtig s……. war.
















Zum Aufwärmen gab es ein Bun Bo Hue, welches sich ziemlich von unserem Lieblingsessen in Hanoi unterschied aber dennoch in die Kategorie „lecker“ aufgenommen wurde. Abends aßen wir den ersten Lau Hai San ( Hot Pot) und etwas, das an Grashüpfer erinnerte….wir wissen es nicht, es hatte aber eine Wirbelsäule. Ums kurz zu machen…..wir kosteten und verbuchten es unter Erfahrung, mehr auch nicht. 

Am nächsten Tag gings in die Kaisergräber, wir hatten einen super spooky Guide, der uns richtig zum Lachen brachte. Der Typ war grandios, woanders hätte man Eintritt nur für ihn zahlen müssen.






















Am nächsten Morgen ging es im Zug, über den Wolkenpaß, nach DaNang und wie es wirklich in jedem Reiseführer steht, hinter dem Wolkenpaß wird das Wetter besser.


Wir verbrachten einen entspannten, ruhigen Tag in Da Nang. Wir hatten ein super Hotel und jeder Lichtschein, in Form von Sonnenstrahl wurde von uns hermetisch gefeiert. Abends ließen wir uns in einem echten Lau Hai San Fresstempel bewirten. Die Gäste schleppten eigene Bierkästen an um zu essen und zu feiern. Außerdem waren wir die größte Attraktion des Abends, Jeder beobachtete uns, wie wir den Hot Pot verspeisten und lustigerweise machten die Vietnamesen es uns irgendwann nach. 
Am nächsten Morgen wartete ein Taxi auf uns und brachte uns zu ich den Marble Mountains, die Marmorberge. Diese hatte nie gesehen und war gespannt, ob es sich denn lohnt. 



Mein Fazit, ein entspannter Vormittag, viele Buddha und obskure Höhlen und Tempel. Die Unterwelt wird im Buddhismus ziemlich spooky dargesteöt, blutrünstig war es Allemale.
Wikipedia: Hội An (dt. etwa: ruhige Gemeinschaft oder friedvoller Versammlungsort) ist eine Küstenstadt in Zentralvietnam (Annam) mit ca. 75.000 Einwohnern. Sie liegt am Südchinesischen Meer in der Provinz Quảng Nam an der Mündung des Sông Thu Bồn, etwa 30 km südlich von Đà Nẵng. Hội An war einst der größte Hafen in Südostasien, er lag an der Seidenstraße. Unter den Cham wurde die Stadt Lâm Ấp Phố (Champa-Stadt) genannt, später Hài Phố (Ort am Meer) und unter den Franzosen aufgrund eines Missverständnisses Faifo. Der Name Hội An erschien erstmals 1630 auf einer Karte.
Weiter ging es in mein geliebtes Hoi An. Wir wohnten auf der anderen Seite der Altstadt, die mittlerweile dicht zugebaut ist. Wie überraschend auch die Entwicklung des Massentourismus in Hoi An vollzogen wurde, so lieblich süß ist die Stadt immer noch.
Den ersten Nachmittag bewunderten wir das Treiben in der City, die Markthalle und die vielen Fresstände. Wir schauten uns die japanische Brücke und die vielen Tempel an. 









Dorf,u.Marktimpressionen: 

























Der Markt von Hoi An ist nicht nur bunt sondern verfügt über eine hervorragende Fressmeile. Wir aßen uns an jedem Stand durch und wo es gut war, wurde eine zweit Portion hinterhergeschoben.


Straßenküchen am Fluss 

Hoi An ist auch der Ort der Verliebten und Frischvermählten. Überall sah man Paare, die sich in Pose stellten.




























Abends wurde Hoi An erstrahlt- Tausende von Lampions und Licher strahlten um die Wette.

Am Strand von Hoi An

Die japanische Brücke ist zu jeder Tages,u. Nachtzeit beeindruckend



Wir besuchten einen Kochkurs, gingen im Rahmen dessen auf den Markt einkaufen und kochten uns etwas Leckeres zusammen. Die Gerichte koche ich seitdem immer noch nach, es hat sich also gelohnt. 


Nach vier wundervollen Tagen fuhren wir mit dem Nachtzug nach Nha Trang. Dort trafen wir ein sehr herzliches jüdisches Paar, die aus Los Angeles kamen und mit denen ich mich heute noch schreibe. Die Zeit verging wie im Fluge und schon waren wir im Russenparadies angekommen. 

Der Ort hatte sich massiv verändert, viele Russen, viele Hochhäuser und nen Haufen Massentourismus. 
Wir radelten wieder zu den Cham Tower und dem Hafen- der leider zum Teil abgerissen wurde. Nha Trang ist leider Vergangenheit, Häuser die 2006 quasi Erstbezug waren, wurden schon wieder abgerissen und durch 20-stöckige Hochhäuser ersetzt. Ich glaube nicht dass ich nochmal wiederkomme, dreimal ist dann wirklich genug. 





Und auch der weiße Buddha wurde in 2015 nochmal bewundert 


Unser letztes Ziel in Vietnam war für eine Nacht Saigon. Wir kamen im frühen Morgengrauen an und unser Guesthouse quartierte uns für die nächsten Stunden im Massageraum ein. Somit konnten wir wenigstens ein klein wenig ausschlafen, bevor wir die schnelle Sightseeing Tour starteten. Leider wurde gerade die U-Bahn gebaut, somit war die Innenstadt ein kleines Chaos.
Wikipedia: Ho-Chi-Minh-Stadt (vietnamesisch Thành phố Hồ Chí Minh) ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams.[2] Unter ihrem alten Namen Saigon (Sài Gòn), der auch noch heutzutage parallel zu Ho-Chi-Minh-Stadt verwendet wird, war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Im Verwaltungsgebiet der Stadt leben ca. 7,1 Millionen Einwohner (Volkszählung 2009).[3] Ho-Chi-Minh-Stadt besitzt mit Ausnahme der Kernstadt kein zusammenhängendes Stadtgebiet, sondern ist – mit seiner außerhalb des Kerns dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur – eher mit einer kleinen dicht besiedelten Provinz vergleichbar. Die Stadt liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas auf dem rechten Ufer des Saigon-Flusses. Sie ist Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theatern, Kinos, Museen, Baudenkmälern und Parks.
Das berühmte Postamt
Witzigerweise traf ich an der Jadebergpagode eine Arbetskollegin, eine die ich nie im Büro treffe- dafpr muss man tatsächlich nach Vietnam.




Unseren letzten Tag verbrachten wir in der Chinatown von Saigon, bewunderten die Tempel, die Geschäftigkeit und natürlich die „bikes of burden“- fantastisch, was man alles auf Räder transportieren kann.








Altstadtimpressionen: 



Zielich happy flogen wir am Abend nach Thailand/ Bangkok. Wir freuten uns wie dolle über drei Tage in einer unserer Lieblingsstädte. Wir wollten nen bissel abgammeln, nochmal zum Wat In oder auch auf den Golden Mount- alles kann, nix muss….wir kennen die Stadt wie unsere Westentasche und wurden dennoch überrascht! Teil der Khao San wurden abgerissen und durch gesichtslose Container Neubauten ersetzt. Auf nichts ist mehr Verlass :-). Thonburi ist wieder in zum wohnen geworden, die öffentliche Fähre in die Klongs ist allerdings seit der letzten Flut eingestellt worden. Dafür werden die alten Holzhäuser wieder chic gemacht, während in Bangkok selbst ein alter Stadtteil nach dem anderen verschwindet. Die chinesische Warehouse Architektur ist dem Grund nach nicht mehr existent. 



Wat In 



Golden Mount



Demokratiedenkmal
Mit einem Drink im Oriental verabschiedeten wir uns nach fünf Wochen Südostasien und flogen Ende Januar 2015 zurück nach Deutschland.
Wer weiterhin im Vietnamfeeling verweilen möchte, oder neugierig ist, wie es denn 2006 so war, der schaut bitte hier:
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Wenn man von einer Reise berichtet, die zwar über sechs Monate lang war, aber auch schon über 10 Jahre her ist, dann sind es nur noch Eckdatenberichte oder eben das eine oder andere hübsche Foto. Ich habe mich dafür entschieden, jegliche Erläuterungen aus Wikipedia auszulassen, dafür die skurilen, schrulligen Geschichten der sechs Monate in Worte zu fassen.
Wir hatten damals ein round-the-world Ticket von Star Alliance und flogen am 20.11.2005 mit Austrian Airlines über Wien nach Mumbai; deshalb auch der Begriff Weltreise, obwohl es natürlich keine echte Weltreise war, wir haben nur drei Kontinente und ein paar Inseln auf dieser Tour besucht.
Mit im Flieger die gesamte Entourage von Herrn Lindenberg sowie die Nachtigall itself, der damals den gesamten Flughafen Tegel und uns unterhalten hatte.
Wir deuteten dies als super Zeichen unserer Tour und ein wenig half das Beobachten des großen Zampanos auch, um uns vom Abschiedsschmerz abzulenken. Ich hatte die letzte Nacht vor dem Abflug nicht mehr geschlafen, einfach mit einem guten Freund die Nacht zum Tage gemacht.
Indien: Goa und Mumbai
In Mumbai angekommen, mussten wir am alten Terminal eine ganze indische Nacht ausharren (und die kann sehr lang dort werden), bevor wir mit einem klapprigen Minibus zum noch älteren Inlandsterminal gebracht wurden. Unser Gepäck für 6 Monate (10 kg, knapp gepackt) hatten wir bereits Stunden vorher an einem Blechschreibtisch abgegeben und innerlich hatte ich mich bereits von meinen Klamotten verabschiedet. Die Weihnachtsgeschenke, die mir meine Mama mitgegeben hatte, hatte ich im Handgepäck und musste diese vor hartnäckigen Soldaten verteidigen, die meinen Rucksack argwöhnisch unter die Lupe nahmen.
In den Toiletten am Terminal lagen Inderinnen, die zwar einen schlechten Job am Flughafen aber vermutlich keine Bleibe hatten, und machten selbst die Notdurft für uns schwierig.
Nach langen 2,5 Stunden Inlandsflug hatten wir es schlußendlich und geschafft, Ankunft am Flughafen GOA – Dabolim am 21.11.2005!
Wir waren vollkommen am Ende und in Anjuna ging es nur noch ins Bett. Erstmal ankommen und unterm Moskitonetz ausruhen. Am späteren Nachmittag kroch mir eine Schlange über den Fuß, da wäre mein Abenteuer Weltreise fast schon zu Ende gewesen! Gott sei Dank, das Viech biss nicht zu.
Die Tage in Anjuna waren ziemlich faul- das Nest war damals wirklich noch verschlafen, ein echte Touri- Szene quasi nicht vorhanden, es hangen nur Backpacker herum, die Pauschlatouristen blieben in Colva und Calangute unter sich.
Wir besuchten den Flohmarkt, die Nachbarorte Vagator und Calngute und zogen nach 6 Tagen weiter in Richtung Palolem.
Anjuna noch untouristisch traumhaft 




Am Strand von Vagator


Vagator Beach

Flohmarkt 2005- ziemlich idyllisch 


Ein typisches Frühstück: Papa Dosa in Calangute

Palolem war damals der Backpackertraum schlechthin. Leider muss man auch wirklich von „war“ sprechen, 2013 hatte es nicht mehr so viel von dem einstigen Aussteigerfeeling.
Wir wohnten traumhaft, Strandlage, Bambushütte mit eigener Kokosnussplame im Bad und genossen 3 Tage Robinson Crusoe Feeling, inkl. aller Geräusche aus den Nachbarhütten….Kotzgeräusche wurden unter negatives Erlebnis verbucht.
Unsere Hütte








In Goa herrschte insgesamt bei uns echtes Hochgefühl- sechs lange Monate nicht arbeiten, das war doch was!



Unser nächstes Ziel war Benaulim- ein kleiner Badeort mit wenig Tourismus aber tiefgläubigen Christen. Die erste Frage im Guesthouse „ seid Ihr getauft“ konnten wir mit ja beantworten und da eh Weihnachten war, bauten wir für unsere Gastgeberin Tina einen Altar auf … sie war happy und wird niemals erfahren, dass wir bereits seit Jahren aus der Kirche ausgetreten waren.

Da aber christliche Nächstenliebe von uns auch wirklich gelebt wird und wurde, spendeten wir an Nikolaus einen Obolus an die hiesige Kirchengemeinde für einen neuen Kindergarten. Als Dank nahmen wir an der Verlosung nach „Holy Land“ teil. Mein Gedanke war ein schlechter indischer Vergnügungspark mit riesigen Pappmache´ Jesus. Die Reaktion von Carmen (unserer Lieblingsrestaurantbesitzerin) als wir danach fragten, wo denn „Holy Land“ nun wäre, war zum Schreien komisch. Sie schaute uns todernst und verständnislos an und sagte ganz feierlich „ na ISRAEL selbstverständlich“ ohjee…selbstverständlich- achso….naja, den ersten Platz wollten wir dann nicht mehr gewinnen, denn von Berlin nach Goa um von dort nach Israel zu fliegen, dass konnte man auch 2005 schon einfacher haben :-). Mit gefieL die Pappmache´Variante eindeutig besser.
Benaulim war auch der Strand des verloren gegangenen T-Shirts, mein Lieblingsshirt, tiefrot mit V Ausschnitt. Frau Wasche hatte es verbummelt oder ihrer ältesten Tochter geschenkt, who knows….aber alleine um die arme Frau zu ärgern, fuhr ich jeden Tag stoisch zur Wäscherei und fragte nach. Irgendwann verschloss sie die Tür wenn sie mich sah. Die Dame konnte sich wohl nicht vorstellen, dass der Verlust von einem Shirt, bei einem Gesamtbesitz von vier T-shirts, tatsächlich auch für „reiche“ Westler schmerzlich war.
Benaulim
Wir besuchten „Old Goa“ am Namenstag von Franz von Assisi und wurden Zeugen des religiösen Wahnsinns im christlich- portugiesisch geprägten Goa.
Pilgermassen in Old Goa





Nachts durch Benaulim zu fahren hatte etwas Abenteuerliches, da unsere Räder keinerlei Licht hatten. Wir bastelten mit den Taschlampen herum oder hatten diese im Mund um die Trampelpfade wenigstens ein wenig auszuleuchten.
Unsere „Straße“ zum Guesthouse von Benaulim
Nach 16 wundervollen Tagen am Strand zog es uns in den Moloch Mumbai, der damals ein echter Schock für mich gewesen war. Ich kannte Indien von einer Reise im Jahr 2000 und war auf Großstädte gewappnet- Mumbai raubte uns aber die Urlaubsillusion. Ich fand den gesamten Aufenthalt dort anstrengend, kann aber heute, im Nachgang an den Fotos viel Wunderbares finden.
Fasziniert hatten mich damals bereits die Dinge, die wir in Deutschland einfach nicht kennen, so zum Beispiel:
Chai Wallah/ Dhaba Wallas: 

Dhobi Ghats, hier wird die gesamte Wäsche Mumbais per Hand gewaschen: 

Am ersten Morgen gingen wir in ein Restaurant essen, wir waren die einzigen Frauen im Restaurant und irgendwann starten alle auf uns, insbesondere auf mich!
Ich aß nämlich mit der linken Hand und diese ist ja bekanntermaßen fürs Popöchen da und nicht für das gute Dal. Desweiteren hatte ich an diesem Tag keinen BH angezogen, ich war damals sehr zierlich und der BH diente sowie nur der optischen Täuschung, er hatte keine natürliche Aufgabe…..die indischen Männer hatten aber dennoch etwas zu staunen und ich am India Gate, Kinder aller Art auf meinem Arm. Ich kann nur mutmaßen, in wie vielen Wohnzimmern meine nicht vorhandenen Brüste mit Neonlicht angestrahlt werden und mit den Kindern zusammen bewundert werden.

Die Uni:


Markt: 






Muslimisches Grabmal, welches nur bei Ebbe besucht werden kann: 


Wir besuchten übrigens auch ein Mc Donalds und ich besuchte im Anschluss gaaaanz schnell die Latrinen des Etablissements….der vegetarische Burger wollte ohne Umwege wieder aus meinem Körper hinaus!
Unser Hotel lag in der gleiche Straße wie ein Krankenhaus. In Indien geht traditionell die gesamte Familie in die Klinik, der Patient wird durch mitgebrachte Lebensmittel und Medikamente versorgt. Unsere Straße war demzufolge sehr lebendig, viele Angehörige lebten in notdüftigen Behausungen, die Kids bettelten. Eines Abends gab ich einer kleinen Maus den Rest meiner Cola, nachdem sie gebttelt hatte. Ab diesem Moment hatte ich immer alle Kinder am Rockzipfel, die mich schon freudestrahlend begrüßten „hallo Pepsi“.
Am Colaba Causeway gab es 2005 ein Restaurant, welches sehr berühmt für die Travellerszene war und 2006 auch Ziel des großen Terrorangriffs auf Mumbai war. Dorthin verschlug es uns natürlich auch- dummerweise traf ich eine meiner ALG II Kundinnen beim Sundowner, eine wohl unerlaubte Reise, das Jobcenter hatte keine Ahnung wo die Dame sich so herumtrieb! Ehrlich, wer erwartet so etwas in Mumbai ????
Auf dem Weg zum Flieger, der uns nach Bangkok und von dort nach Kambodscha bringen sollte, hatten wir ein letztes echt indisches Erlebnis. Unser Taxifahrer hockte sich im Stau auf den Mittelstreifen und verrichtete sein großes Geschäft. Da leider kein Klopapier auf Bäumen wächst, wurde der Hintern mit der linken Hand gereinigt…..ich muss nicht erwähnen, dass wir unsere Taschen selbst aus dem Kofferraum nahmen und ihm „irgendwie“ die Rupees für die Fahrt übergaben.
Kambodscha: Siem Reap, Angkor Wat und Tonle Sap
Auf dem Flug nach Bangkok schütteten wir uns den Orangensaft über die Klamotten und waren froh, dass dieses Event nur 4,5 Stunden Zeit raubte. Wir reisten ein und wieder aus und warteten dann mal wieder geschlagene 5 Stunden auf den Weiterflug nach Siem Reap.
Diesmal ging es mit Bangkok Air nach Kambodscha und die Versorgung vor, während und sogar nach dem Flug war sensationell…mein Frühstück an diesem Tag war dennoch recht einseitig, nach dem vierten Kit Kat war mir schlecht.
Nach der Landung in Siem Reap hätte ich vor Freude fast den Boden des Landes geküsst. Der Flughafen sah so puppig niedlich und sauber aus, es war uns eine Freude.
Die Einreise war zum Schreien- viele mit Lametta behangene Offizielle nahmen uns die Pässe ab, diese wurden von Männlein zum nächsten Weiblein zum nächsten Männlein usw. gereicht. Am Ende der Schlange stand ein wichtiges Männchen und rief die einzelnen Vornamen auf, an den Familiennamen versuchte sich der Mensch erst gar nicht. Ich bekam recht zügig meinen Pass zurück und Alexandra wartete immer noch.
Irgendwann blieb nur noch Ali, der Offizielle und ein Paß zurück….im dem stand Birgit Schul im Visum…..hmmmm…..um eine lange Geschichte kurz zu machen. Es stimmten weder Vorname noch Familienname und dennoch durfte sie einreisen .
Siem Reap erschien uns nach Goa wie erste Welt. Die sogenannte Pub Street hieß 2005 noch nicht so, es war quasi lediglich der old town von Siem Reap und wunderschön. Ich weiß, im Jahr 2016 ist dort ebenfalls nichts mehr schön, ich konnte mich bereits an den Veränderungen in 2007 erfreuen. Wir bestaunten die französische Architektur und waren erstaunt wie schön alles schon restauriert war.







Unser Gästehaus wurde von sehr netten Australiern betrieben, die uns für die Ruinen von Angkor Wat, Mr. Han „andrehten“.

Der alte Spruch „früher war alles besser“ ist für die Ruinenanlage, leider Realität. Es war damals schon nicht mehr leer in Angkor aber durchaus noch ertragbar. Mittlerweile sieht man die Tempel vor lauter Menschen kaum noch- hab ich mir sagen lassen.
Der Sonnenuntergang war übrigens Nepp, den muss man nicht unbedingt gesehen haben. 
Am ersten Tag fuhren wir mit Mr. Han, am zweiten Tag dann mit ausgeborgten Rädern. Das war ein wirklich tolles Erlebnis und kann ich Jedem nur wärmstens empfehlen.
Damals waren die Tempelanlagen auch noch nicht von den Würgefeigen befreit, 2 Jahre später stand ich mit Tränen in den Augen vor Tha Phrom, der Tempel wurde fast gänzlich freigelegt und hatte sehr an Ausstrahlung eingebüßt.







Unsere Lieblingstempel neben Angkor waren natürlich der Bayon und Tha Phrom aber auch Nea Khan und noch einige andere…

















Durch die Fahrräder waren wir sehr mobil in den drei Tagen und radelten zum Teil die Tempel 2-3 x ab, um vom besseren Licht usw. zu profitieren.
Der Sonnenaufgang blieb leider blau, dafür standen noch nicht die Massen morgens vor Angkor. 

Nach dem Sonnenaufgang überredete uns Mr. Han zu einem Besuch des Fischerdorfs am Tonle Sap; dort leben vietnamesische Flüchtlinge ( wie uns Mr. Han erzählte) in erbärmlicher Armut. Dennoch war der Besuch mehr als beeindruckend und wir waren froh, zum See gefahren zu sein.



















Unseren letzten Nachmittag verbrachten wir in Siem Reap auf dem Markt und bestaunten die Auslagen.











Am nächsten Morgen flogen wir über Bangkok nach Koh Samui, es weihnachtete sehr.
Thailand/ Koh Samui und Bangkok
2004 tobte der Tsunami in Thailand und uns war von vornherein klar, dass wir nicht auf Phuket sein wollten, wenn die Jahresfeier an Weihnachten 2005 anstand. Demzufolge entschieden wir uns für Koh Samui. Wir kannten die Insel, obwohl bereits 2x in Thailand gewesen, noch nicht und buchten uns über die Feiertage für sieben Nächte in Lamai ein. Wir fanden ein süßes Hotel mit Pool und freuten uns. Die erste Nächte mussten wir in Chaweng überbrücken, dass sahen wir unproblematisch, zumindest bis wir Chaweng gesehen hatten
Der Ort war nur ein riesengroßes, verbautes Puff! Wir fanden zwar eine recht nette Anlage, die beiden Briten nebenan trieben es aber mit den Thaimädels weitaus zu bunt. Nachts hielten wir ab sofort die Wände fest und klauten den Herren jeden Abend das Mückenschutzmittel, wenigstens ein zerstochener Hintern vom vielen Vögeln wollten wir den Kerlen als Andenken verpassen.
Was wir nicht bedacht hatten, die Regenzeiten sind in Thailand sehr unterschiedlich, der Dezember ist auf jeden Fall Regenzeit für Koh Samui und der Himmel gab im Jahre 2005 alles was ging. Es schüttete so unglaublich, am ersten Weihnachtsfeiertag schwamm die Schminke der Weihnachtsmänner einfach davon. 

Und dennoch, Koh Samui fernab der Tourhochburgen hatte damals durchaus noch was.













Mit unseren Urlaubskumpeln Hase (Bernhard) und Paddel ( Patrick) sowie nem Ösi namens Klaus, versoffen wir an einem Abend den kompletten Biervorrat unserer kanadischen Stammkneipe. Diese machte während unseres Aufenthaltes niemals mehr auf. 

Wir lernten die Vorzüge von asiatischem Feuerwerk kennen, es ist saulustig, saugefährlich aber auch saubillig. Man konnte durchaus Angst um die Bungalows bekommen, die Zündeleien auf den Terrassen nahmen merkwürdige Züge an. 
Nach sechs Tagen im simplen Bungalow, zogen wir wieder um und standen vor den Trümmern unseres Weihnachtsglücks! Das so schöne Hotel war Opfer der Regenzeit geworden…..der Pool war durch den vielen Regen und dem Schlamm aus den Bergen ins Meer abgesackt, das Wasser stand in dem Hotel im Erdgeschoß wohl einen halben Meter hoch! Wir zogen dennoch ein, in den ersten Stock und dekorierten dem Anlass entsprechend erstmal die Bude.


Heiligabend wurde stilecht begangen: Strand, Kaffee und Kuchen am Nachmittag, Internet Cafe´ danach und dann machten wir uns schick und feierten bescheiden Bescherung! 
Am Abend gab es zusammen mit dem Ösi Ente am Strand und am nächsten Morgen ein zünftiges deutsches Frühstück.

Weihnachten in den Tropen war nicht schlecht, es war sogar richtig lustig….nur der arg schlimme Regen am 25.12.2016 war trübsinnig.

Kurz vor Silvester flogen wir nach Bangkok, sieben Tage in einer meiner Lieblingsstädte lag vor uns. Da wir bereits 2002, 2003 jeweils für mehrere Tage in der City gewesen waren, war klar- no sightseeing, lot of shopping, vor allem im MBK und auf dem weekend market 

Wir zogen in unser Lieblingshotel (Prince Palace) und genossen die Zeit am Pool. 

Das Prince Palace hat einen sensationellen Blick auf den Golden Mount 
und auf die Klongs 
Aus lauter Langeweile ließ ich mir mein erstes Tattoo als Andenken an diese einmalige Reise stechen und ich liebe dieses Motiv immer noch. 
Vormittags gammelten wir am Pool, nachmittags ging es auf die Piste…die Woche ging schnell vorbei.
Wir besuchten auch die „schwimmenden Märkte und bewunderten den Tourinepp life, grausliches Event .




Nach den Märkten besuchten wir die Brücke am Kwai und den Soldatenfriedhof. 


Unser Silvester war eins der besten in meinem Leben. Wir feierten auf der Khao San und erfreuten uns am Nichtfeuerwerk und am warmen Bier. Morgens um vier waren wir wieder im Hotel, der 01.01.2006 ging sehr trübsinnig in die Geschichte ein, mein Hangover hatte es damals echt in sich.

Ballons statt Feuerwerk

Mit Katerstimmung liefen wir durch den bekanntesten Park Bangkoks und katerten ins neue Jahr , mit super Blick auf die damalige Skyline

Am 05.01.2006 setzen wir unsere Reise mit Vietnam fort.
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