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Portugal 2017, II: Peniche & Nazaré

Nach zwei traumhaften Tagen in Sintra ging es heute an den rauhen und wilden Atlantik. Wir hatten ja bereits in Azenhas do Mar und am Cabo da Roca einen Vorgeschmack von den Wellen, dem Nebel und den Wolken bekommen und wir waren gespannt.

Um 9:00 frühstückten wir noch ganz relaxt, beluden das Auto und fuhren über die Autobahn nach Peniche. Peniche ist mir ins Auge gefallen, weil ich ein Bildchen im großen und weiten www aufgegabelt hatte und das Ganze unbedingt in Natura sehen wollte.

Das Wetter war im Inalnd relativ perfekt, an der Küste feuchtschwül und nebelig. In Peniche sah man auf dem Weg zum Kap quasi nix mehr und überhaupt, mein Wunsch auf Realisierung der www Inspiration ließ zu wünschen übrig.

Wir wollten das hier ( Quelle, The Travel Tourist) 

Doch statt einer malerischen Festung & blaugrünem Wasser irrten wir ein wenig durch den Ort und machten nachfolgende Entdeckungen:

Wir fuhren, immer auf der Suche nach flaschengrün und himmelblau inkl.  viel rostrot und Brücke  einmal durch den Ort, der mit seinen 15.000 Einwohnern von der Fischerei und  den Surfern lebt. Peniche bezeichnet sich als die Surferstadt der Welt. Jedes Jahr werden Surf Pro Weltcups im Herbst veranstaltet, wir hatten allerdings das Gefühl, dass sich die Surfer für diese Saison schon verabschiedet hatten und auch meine Vision war nicht aufzutreiben. Wir bewunderten stattdessen die Festungsmauer und das verlassene Gefängnis und grübelten über das „wo “ von himmelblau und flaschengrün.

Kirche St. Pedro

Wir schauten uns nochmals maps2go an und fanden eine kleine Halbinsel, die von der Halbinsel Peniche, wegführte.  Eventuell war das unser  Ziel?  Wir irrten wieder durch den Nebel auf der anderen Seite der Stadt und schlitterten an der Steilküste und den Klippen entlang.

Unsere Fundstelle  war wiederum recht nett, doch hatte es  mit meinem eigentlichen Sightseeing Highlight wenig zu tun.

Wir entschlossen uns zur Aufgabe, unser eigentliches Ziel am heutigen Tag war schließlich Nazaré und wir hatten schon deutlich zu viel Zeit in Peniche verbracht.  Als ich nochmals in den Reiseführer schaute und mir den Ausflugstip vom ADAC näher betrachtete, erkannte ich wo mein Fehler lag. Um das hübsche Castelo auf dem Meer bewundern zu können, muss  man einen Ausflug zu den Berlenga Inseln unternehmen. Diese sind, bis auf die Sommermonate, unbewohnt und vermutlich wären bei dem Wetter eh keine Boote hinausgefahren.

In Nazaré erwartete uns das gleiche Wetter wie in Peniche. Die Stadt war sonnig, am Strand zog es sich zu. Der Leuchtturm war zeitweilig nicht zu sehen. In Nazaré kommen Surfer aus aller Welt um die höchsten Wellen Europas oder wie sich Nazaré rühmt „biggest waves in the world“ zu surfen-zumindest in den Wintermonaten. Es sind bereits Wellen von über 30 m gemessen worden, die höchste gesurfte Welle lag bei 22m, der Weltrekrod wird von einem Amerikaner gehalten. Auch wenn die Wellen beeindruckend für uns Flachlandtiroler waren, von riesigen Höhen waren wir weit enternt.

Wir tranken zunächst ein Bierchen und checkten gegen 15:00 Uhr in unser Apartment ein.

Am Strand war es wenig sommerlich, dennoch ließen es sich Mathias und Emily nicht nehmen, in die Fluten zu springen. Ich beobachtete die Surfer und den Leuchtturm…von dort hat man die  beste Sicht auf die hohen Wellen, sofern welche da sind.

Von Nazaré hatte ich bereits gruselige Geschichten gelesen, Massentourismus  und viele, viele Hotels….gut das wir es nicht schlimm fanden. Der Strand ist lang und breit, die Häuser nicht mehr als vierstöckig. Wer sucht, der findet auch noch den alten Stadtkern aus dem 18 Jh, den wir für uns entdeckten. Der Ursprung von Nazaré geht auf das Dorf Sitio, oberhalb der Klippen zurück.  Die Bebauung am Strand war, wegen der hohen Wellen ( kurz vor dem Ufer ist der “ Graben von Nazaré“ ) und der Piraten verpönt. Die Legende sagt, dass ein Fischerjunge von der Jungfrau Maria vor einem Klippenabsturz bewahrt wurde, seitdem ist Sitio/ Nazaré ein Wallfahrtsort.

Alles in Allem gefiel uns der Ort für eine Nacht recht gut, wir gingen in einer urigen portugiesischen Kneipe Cockels/Herzmuscheln essen, Portion 5,95€ mit Draft Bier, 1,00€ das Glas……ich muss sagen, es war das beste Essen bislang im Land

Da es sich komplett einzog, verzichteten wir auf Sonnenuntergang ( welche Sonne?) und Wellen ( welche Wellen ?) am Leuchtturm und kümmerten uns ums Emilys neue Transportbox.  Diese wird nun formidabel direkt nach Lagos geliefert, unser Hotel weiß schon bescheid und die kleine weiße Señorina reist Buisness nach Hause.

Wir verschoben den Besuch des Leuchtturms auf den nächsten Morgen, vor unserer Weiterfahrt nach Aveiro.

Wenn man Glück hat, sieht das Ganze dann so aus ( Quelle: Red Bull Filmers at Large Nazaré 2015)

Unseren Abend verbrachten wir in einem kleinen Familienrestaurant, Mama kochte-Tochter servierte. Es gab Tintenfisch und Sardinen, ich leite hiermit offiziell meine Fleischpause ein!

Portugal 2017, I: Sintra

Wer mit Hunden reist, weiß das es aufregend sein kann. Flugreisen sind nochmals eine ganz andere Hausnummer. Wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht, ist es überhaupt ok, mit einem Hund zu fliegen? Wir wollten es wenigstens einmal ausprobiert haben und schweren Herzens buchten wir Tickets mit der TAP nach Portugal. Ihr Kennel wurde vermessen, mit der Airline das Procedere abgesprochen und so richtig wohl haben wir uns in den darauffolgenden Monaten nicht gefühlt. Das Reiseziel war ok aber die Tatsache, dass sich Emchen im Bauch der Boeing befinden würde machte uns Kopfzerbrechen. Die TAP hat allerdings einen separaten Raum für Tiere aller Art und dieser ist beleuchtet und klimatisiert. Dennoch, die Nacht vor unserem Abflug war unruhig, sowieso viel zu kurz und unser Hund spürte unheimliches. Um 2:25 Uhr standen wir auf und waren kurz nach 4:00 in TXL. Wir wurden Buisness abgefertigt, TXL war auf Emily vorbereitet. Sie musste zeigen, dass sie sich in ihrem Kennel drehen kann und auch das meisterte die Kleene mit Bravour.  Der Hund beobachtete alles ganz genau, wir spielten mit ihr noch ein wenig und um 5:00 Uhr wurde der Kennel durchleutet und unser Tierchen wurde als Sondergepäck im Keller von TXL abgegeben. Mit wehem Herzen schaute ich der Transportbox hinterher…

Um 5:30 waren wir dann auch im Sicherheitsbereich und kurz vor boarding wurde ich ausgerufen. Unser Hund stand zitternd und bellend im Gang vor dem Flieger, nen Haufen Mitarbeiter ums Tierchen herum. Als sie uns sah, wurde das Geschrei noch lauter….

TAP erklärte uns, das der Kennel angeblich zu klein wäre, weil sie nicht aufrecht drin stehen kann. Emily kann allerdings sehr wohl in dem Kennel stehen, wir werden wohl für den Rückflug  mal neu vermessen oder shoppen gehen. Zunächst wollte die Airline sie  mit in die Kabine nehmen, das hätte ich begrüsst. Da sich unser Hund aber mal wieder von seiner kläffenden Terrierseite zeigte, wollte der Kapitän nicht, dass sie mit zu uns in die Reihe kommt. Also nahm die TAP sie doch im Emilyroom mit, ein TXL MA versprach sich persönlich um Licht und Temperatur fürs Tierchen zu kümmern. Man muss uns unsere Verzweiflung und Sorge angesehen haben.

Während des Fluges entdeckten wir einen anderen, sehr viel kleineren Westie in der Maschine, drei Reihen vor uns. Das lütte Ding war mucksmäuschenstill, kaum auszudenken wie es geworden wäre, wenn ein zweiter Wattebausch den Flieger aufgemischt hätte.

In Lissabon begann der Nervenstress von Neuem. Keine/r konnte uns so richtig Auskunft geben, wo wir unser Tierchen denn nun zurück bekommen würden. Es gab ein Hinweisschild bzgl. Sondergepäck,das letzte Band an der Gepäckausgabe. Dies war ruhend und verlassen, lediglich ein paar Buggies lagen in der Ecke. Mathias baute sich dort auf, ich holte die anderen Rucksäcke. Plötzlich erhielt ich eine Nachricht über Whats App, dass sich Mathias an Lost & Found gewandt hätte. Diese hätten ihm eine namenlose Tür zwischen Band 9&10 benannt, quasi die magische Tür! Mittlerweile war über eine Stunde nach Landung vergangen und ich ging wieder zum Sondergepäck und erfreute mich am Laufen des Bandes, einer Golfertruppe aus Schweden sowie diversen Surfboards die trostlos ihre Runden zogen….kein Kennel mit Wollknäuel dabei. Aufeinmal hörte ich ein zarten Wauwau, was erheblich schnell zu einem kräftigen Stimmchen wurde. Emily kam aus der magischen Tür heraus und bei uns purzelten zentnerweise die Steine vom Herzen.

Wieder vereint

Wir holten im Anschluß unseren Polo genannt Poloinho bei Sixt, Emily thronte auf den Rucksäcken und genoss die ersten Aufmerksamkeiten der Portugiesen. Sie schloss schnell Freundschaft, egal wo wir mit ihr waren. Auch wenn Wauzis nicht in Restaurants oder Parks dürfen ( geschweige denn an Strände), sie sind wirklich hundelieb.

Der Weg nach Sintra war dank maps2go leicht zu finden, unser Navi versagte total, es war immer noch in Berlin und wähnte uns auf der Potsdamer Straße. Unser guesthouse lag in einer Schlucht von Sintra mit einem Weg im Kamikaze Style, links drei Zentimeter,rechts drei Zentimeter Platz. Wie gut, das wir uns für ein kleines Auto entschieden hatten. Mathias war ziemlich entnervt, ich zufrieden, dass ich nicht fahren musste.

Wir konnten unsere Backpacks  abstellen, check in war erst ab 15:00 Uhr möglich. So verzog es uns in die Altstadt, wir fanden einen Parkplatz, nen ziemliches Stückchen entfernt vom Centro Historico und schlenderten los. Emily war gut drauf, sie nutzte zwar jede Gelegenheit um zu schlafen, war aber nicht launisch oder verstört.  Wir entdeckten nen kleines Café mit ein paar Tischen in der Nähe des Rathauses von Sintra und genossen einen Brunch, das Frühstück im Flieger war mager gewesen. So gab es Suppe für 1,30€ und nen Thunfischsalat für 5,20€…. Preise mit denen man leben kann.

Im Anschluss bewunderten wir das süße und verspielte Rathaus und liefen zum Nationalpalast.

Rathaus

Sintra ist ein langgezogenes Nest, immerhin hat man von der Haupstraße verschiedenste Blicke  auf den Nationalpalast. Leider wird ein wenig gebaut, so dass ein blöder Baukran die Fotos nen bissel versaute. Wir gingen nicht in den Palast sondern kauften eine Flasche Ginja und genossen den Palastplatz. Mit Emchen war eine Besichtigung nicht möglich, wir sind eh nicht so für Schlösser. Der Ginja zeigte seine Wirkung und wir fühlten uns angekommen.

Nationalpalast und Wegimpressionen:

Palast mit Vorplatz, wir im Ginjahimmel….der Hund war für die leere Flasche nicht verantwortlich.

Wir erkundeten das Schloss von außen, liefen mal hier, mal dort durch eine Tür und befanden uns aufeinmal auf dem Gelände der Sicherheitsdienste. Sieht man in Portugal allerdings gelassen, Emily wurde eh nur bestaunt. Auf dem Palastplatz kam ein Mann, der erst mit Emchen kuschelte und uns von seinem Hund Mat erzählte…er kramte in seinem Handy und zauberte eine Foto von einem entzückenden Westiewelpen hervor, Mat sieben Monate alt. Die Portugiesen stehen auf Cäsarhunde.

Blick auf Sintra mit Maurenburg vom Palastplatz und verbotene Palastimpressionen:

Wir fuhren gegen 15:30 zu unserem Sintra Center Guesthouse und waren sofort verliebt in das Anwesen. Wir hatten zwei Zimmer in einem bezaubernden alten Bauernhaus, das gesamte Anwesen ist ein Traum inkl. Pool.

Da wir vom Flug so richtig erschossen waren, verzogen wir uns für ne Stunde ins Bett. Der Hund war ebenfalls total erledigt und schlief zu unseren Füßen.

Gegen 17:30 fuhren wir Richtung Azenhas do Mar und bemerkten auf dem Weg NEBEL. Es zog eine Nebelwand vom Atlantik auf und versprach nix Gutes. In Azenhas do Mar wren wir platt. Das Dorf begeisterte und total, das Spiel auf dem Wasser und die hohen Wellen machen jetzt schon Lust auf Nazaré, wo wir ja im Anschluß an Sintra hinfahren. 

Das schmucke Örtchen begeisterte uns so dermaßen, dass wir  nicht nur nen Bier am Strand sondern auch unser Abendessen im Ort verputzten. Auch dort gewann Emily wieder eine Freundin fürs Leben. 

Es gab als Vorspeise Käse mit Bacon gegrillt  und Marmelade sowie Cracker ( saulecker) und als Hauptessen genossen wir einen Brot-Seafood Eintopf…quasi Brotpüree mit Meeresfrüchte. Es war richtig lecker und authentisch.

Um 20:30 fiel die gesamte Bande auf das 1,20 m Bett, wir waren so platt….selbst Emchen wollte nur schlafen, vor Allem bei uns, das war ihr wichtig!

Sintra, 28.09.2017: 

Unsere Nacht war nicht so toll, da der Hund unsere Nähe suchte und  eben auch noch die Besucherritze für sich beanspruchte, blieb füs die Zweibeiner nicht sehr viel Platz. Gefühlt kämpfte mein Körper die halbe Nacht um nicht aus dem Bett zu purzeln. Was solls “ allet für den Hund…“

Um neun gabs lecker Frühstück auf der Terrasse, tolles Brot, Marmelade, Wurst und Käse. Dazu Kuchen und Melone und eine zauberhafte Umgebung.

Emily musstes ich heute auf einen langweiligen Tag einstellen, sie verblieb im Guesthouse, während wir uns auf,  zur Quinta da Regaleira machten, ein Lustgarten mit Schloss.

Unser ersten Ziel am heutigen Tag war der Palast Seteais weil wir einen Parkplatz direkt davor ergattert hatten. Von dort hat man einen wunderbaren Blick bis zum Atlantik und zahlt keinen Eintritt. Das von dort auch der erste Blick auf den Pena Palast geworfen werden kann, macht das Ganze noch interessanter. Den Pena Palast in seiner Gänze  zu bewundern ist nämlich fast unmöglich. Wir sind am Zeitfaktor und der Tatsache, dass Emily auf uns wartete gescheitert.

Gespannt war ich auf den Initiationsbrunnen, begeistert waren wir nach dem Besuch der gesamten Anlage von Quinta da Regaleira. Sie ist ziemlich groß, zwei Stunden sollte man für einen Besuch mindestens einplanen. Der Garten mit Schloß ist eine Spielrei des Multimillionärs António Augusto Cavalho Monteiro. Mysteriöse Spielreien und ziemlich detailverliebt präsentiert sich das Anwesen. Das Schloß entstand Anfang des 20. JH und war Zuflucht für Mystiker, Alchemisten und Freitempler

Anbei ein paar Bildchen. Der hier gezeigte Brunnen ist jedoch noch nicht der berühmte….sondern einfach unvollendet und damit weniger überlaufen.

Hier kommt nun das berühmte Schmuckstück, meine Bilder auf der Spiegelreflex sind hoffentlich besser als die hier gezeigten Exemplare. Ist eben dunkel wie im Bärenarsch wenn man ganz unten steht.  Der Brunnen diente als Ritualbrunnen und ist 27 m tief.

und nun die Bilder von unten:

Zu guter Letzt bewunderten wir mit Horden von Chinesen, Japanern und Koreandern das pittoreske Schloss, bevor wir zum Pena Palast weiterfuhren.

Am Palacio da Pena mussten wir uns wieder die Frage stellen, ob wir nur in den Garten oder auch ins Schloss wollten. Weil wir um Emilys Wohl bemüht waren, entschieden wir uns nur für die Gärten und den Palast von außen, kostete 7,50€ und reichte uns vollkommem aus.Ums kurz zu machen, der Weg war steil und in der Mittagssonne anstrengend, den Palast in seiner Gesamtheit sahen wir nicht, weil wir uns den Weg zum Gipfelkreuz ersparten.  Im 8/9 Jh n Chr. bauten die Mauren eine Burganlage, gegenüber dieser erstreckt sich der Palast, der erst in den 40er Jahren in seiner jetzigen Form entstand. Vorher handelte es sich um eine Klosteranlage aus dem 16. Jh. Ziel des Umbaus war tatsächlich eine Utopie, eine Mischung aus Neuschwanstein und Disneyland zu schaffen. Wir haben das Innere nicht gesehen, von außen war der Palast aber bereits nett anzusehen-quietschebunt eben.

Anbei noch ein Blick vom Pena Palast auf die Burganlage der Mauren aus dem 8/9 Jh. Wir kniffen und einen Besuch dort und gingen stattdessen lecker essen.

Unseren Nachmittag verbrachfen wir am Pool und im Garten. Emily frischte ihre Schwimmkünste aus Kroatien wieder auf und hatte sichtlich Spaß. Die Anlage wurde von ihr in Besitz genommen, als abends ein kleiner französicher Dackel als Nachbar einzog, wurde sie krötig.

Gegen 17:30 Uhr machten wir uns auf den Weg  zum absolut westlichsten Punkt Europas, dem Cabo da Roca.  Der Besuch ist sehr lohnenswert, auch wenn Rummelplatzatmosphäe herrscht. Busse an  Asiaten fahren dort hin, das Selfie mit Peace Zeichen ein Muss. Zwei Mädels posten außerhalb der Absperrung , nahe am Rand der Klippen und nervten alle Anderen, die ebenfalls gerne ein Bild gehabt hätten. Da musste ich alte Spielverderberin mal zwischenhauen. Meine zarte Warnung, dass es mehrere Tausend Euro Strafe kostet, wenn man sich erwischen lässt, zeigte Wirkung. Mit mir waren etliche Touris dankbar, die Sicht aufs Meer und Klippen war wieder frei.

Uns begeisterten die tiefhängenden Wolken, es toste der Wind ums Kap und wir waren dankbar für Windjacke un Co.

Mit einem leckeren Abendessen ( Fischsuppe, Salat, portugiesischer Käse und Schinken) im Nachbarort Azeio gingen unsere Tage in und bei Sintra zu Ende.